DE5281A - Neuerungen an Quer-Rauhmaschinen - Google Patents

Neuerungen an Quer-Rauhmaschinen

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DE5281A
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rollers
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Original Assignee
F. DELAMARE u. P. D. CHANDELIER in Rouen

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Description

PATENTSCHRIFT
Klasse 8.
..FRANCOIS DELAMARE und PIERRE DESIRE CHANDELIER in ROUEN.
Neuerungen an Quer-Rauhmaschinen. _
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. September 1878 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine neue Rauhmaschine zum Rauhen von Geweben aller Art.
Diese Maschine ist in beiliegender Zeichnung dargestellt.
Fig. ι ist eine Vorderansicht der Maschine.
Fig. 2 ein Querschnitt durch die Mitte derselben.
Fig. 3 eine Vorderansicht eines Theiles einer Rauhmaschine, in welcher die Rauhwalzen eine ununterbrochene drehende Bewegung haben.
Fig. 4 obere Ansicht .dieser Maschine.
Fig. 5 und 6 obere Ansicht- neuer Anordnungen, welche für gewisse Arten von Geweben benutzt werden.
Dieselben Buchstaben bezeichnen gleiche Theile in den verschiedenen Figuren.
In Fig. ι und 2 ist K die Führungswalze, welche den Stoff auf der Spannwalze L hält. Letztere ist mit Kardenband umgeben und trägt auf ihrer Axe eine Bremsscheibe C, auf welcher ein Metallband liegt. Letzteres ist mit einem Ende an dem Gestelle der Maschine befestigt, während mit dem anderen Ende eine Stange verbunden ist, an welcher das Gewicht in hängt. Das Gewicht veranlafst eine gewisse Reibung des Metallbandes auf der Bremsscheibe I und spannt auf diese Weise den Stoff mittelst der Spannwalze L. Die Walzen MM1M11M'" halten den Stoff den Rauhwalzen entgegen und lagern ihre Axen an beiden Enden des Gestelles in Ständern NN N" N'". Diese Ständer gleiten in Trägern, welche ,an den Quer-' riegeln 0 0' angebracht sind, und werden mit Hülfe der Excenter PP' P" P"1, auf welchen sie ruhen, in die Höhe gehoben, um auf diese Weise den über die Walzen MM' M" M'" laufenden Stoff mit den Rauhwalzen in Berührung zu bringen. Die Excenter erhalten ihre Bewegung von einer senkrechten Welle a, welche an einer Seite der Maschine lagert und mit einem Handrade b versehen ist. Am unteren Ende dieser Welle sitzt die endlose Schraube c, welche in ein auf der Excenterwelle sitzendes Rad d eingreift. Die Bewegung dieser Welle wird durch die Stange /, welche an den Hebelarmen e e' sitzt, auf die Excenter P" P'" der hinteren Ständer N" N'" übertragen. Die Hebelarme e e' sitzen zu diesem Zwecke auf den Excenterwellen fest.
Die Rauhwalzen JJ' drehen sich in Lagern h h', welche an dem Rahmen H festsitzen. Dieser Rahmen bewegt sich in der Breitenrichtung des Stoffes hin und her, und die Rauhwalzen, welche diese Bewegung mitmachen, erhalten ihre hin- und hergehende und drehende Bewegung durch die Zahnstangen ti', welche an dem Gestelle der Maschine festsitzen und in Zahnräder auf den Axen der Rauhwalzen eingreifen derart, dafs die Rauhwalzen, welche von der oberen Zahnstange i bewegt werden, in entgegengesetzter Richtung rotiren, als diejenigen, welche von der unteren Zahnstange ihre Bewegung erhalten. Durch die Hin- und Herbewegung des Rahmens H drehen sich die Rauhwalzen einmal in der einen, dann in der entgegengesetzten Richtung und lassen somit die Kardenzähne bald in den Stoff eingreifen, bald aus demselben heraustreten. Das Gestell H erhält seine hin- und -hergehende Bewegung durch ein Getriebe C, welches auf einer Welle A sitzt und in das Rad D eingreift, welches auf der verticalen Welle E aufgekeilt ist. Am anderen Ende dieser Welle sitzt eine Kurbel F mit Frictionsrolle G, mit welcher sie sich in einem Einschnitte des Rahmens H bewegt. Die Zugwalze Q, welche mit Schmirgel überzogen ist, bewegt den Stoff mit Hülfe der Druckwalze q, welche durch ihr Gewicht den Stoff an die Zugwalze Q anprefst, durch die Maschine. Letztere erhält ihre Bewegung von dem auf der Welle A' sitzenden Getriebe B durch Vermittelung der Räder B B1B" und g.
Ueber je zwei Rauhwalzen ist eine Abstreifoder Wendewalze X angebracht. Diese Walzen X sind ebenfalls mit Kardenzähnen versehen, lagern auch auf dem Rahmen H und erhalten ihre continuirliche drehende Bewegung durch den Riemen V, welcher nach Mafsgabe der Richtung, in welcher die Walzen X sich drehen sollen, über oder unter Scheiben weggeht, die auf den Axen der Walzen X festsitzen. Der Riemen V erhält seine Bewegung von der Scheibe U und wird in der Breitenrichtung der Maschine durch die Spannwalze Y beständig in Spannung gehalten.
Nachdem der Stoff die in Fig. 2 dargestellte Lage erhalten hat und die Welle A' in Umdrehung versetzt worden ist, zieht die in der beschriebenen Weise bewegte Zugwalze Q den Stoff
durch die Maschine. Der von der Walze A hin- und herbewegte Rahmen H läfst die Rauhwalzen sich drehen und den Stoff von denselben in der beschriebenen Weise rauhen.
In der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Maschine haben die Rauhwalzen eine continuirliche drehende Bewegung. Hier lagern die Rauhwalzen ebenfalls an beiden Seiten des Rahmens H. Die Haken der Zähne der einen Hälfte dieser Rauhwalzen sind denjenigen der Zähne der anderen Hälfte entgegengesetzt gestellt und die Walzen erhalten ihre Bewegung in der Richtung dieser Haken. Auf diese Weise wird der Stoff unter der Wirkung der Rauhwalzen beständig gespannt gehalten. Die Rauhwalzen erhalten ihre Bewegung durch die Welle T, welche in dem Rahmen H lagert. Die Welle T ist bei T' von viereckigem Querschnitt und steckt mit diesem Theile lose in der Riemscheibe S, welche ihr eine drehende Bewegung ertheilt, ohne sie zu verhindern, dem Rahmen H bei seiner Hin- und Herbewegung zu folgen. Auf der Welle T sitzen die konischen Getriebe U U' V V, welche in die konischen Getriebe u u' und ν ν' eingreifen. Letztere sind mit Stirnrädern verbunden, welche ihrerseits in Getriebe der Rauhwalze eingreifen.
Auch hier sind über den Rauhwalzen Reinigungs- oder Wendewalzen XX „angebracht, welche ihre Bewegung durch Zahnräder Fl·' erhalten.
In Fig. 5 ist eine Anordnung dargestellt, bei welcher die Rauhwalzen nach der Mitte der Maschine hin schief zulaufen. Diese Vorrichtung dient dazu, den Stoff halb in der Richtung der Kette und halb in der Richtung des Einschlages zu rauhen in den Fällen, wo Kette und Einschlag zu gleichen Theilen den Flor liefern sollen. Die übrige Einrichtung ist dieselbe wie bei der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Maschine. Fig. 6 ist eine Reproduction der Fig. 4, nur sind die Rauhwalzen nicht mit Karden versehen, sondern mit spiralförmig angeordneten gezahnten oder nicht gezahnten Stahlbändern. Man kann dieselben auch mit Felbel, Schmirgel oder jedem anderen rauhenden Stoffe, welcher zum Reinigen und Fertigmachen des Gewebes geeignet ist, versehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die durch Zeichnung und Beschreibung dargestellte Querrauhmaschine.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
    : ■''■■■ '■ > 'j V ■, . - '; '■

Family

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