DE52809C - Käfig für Wassergeflügel - Google Patents

Käfig für Wassergeflügel

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Publication number
DE52809C
DE52809C DENDAT52809D DE52809DA DE52809C DE 52809 C DE52809 C DE 52809C DE NDAT52809 D DENDAT52809 D DE NDAT52809D DE 52809D A DE52809D A DE 52809DA DE 52809 C DE52809 C DE 52809C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cage
parts
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doors
water
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT52809D
Other languages
English (en)
Original Assignee
G. H. C. MÜLLER in Leipzig, Querstr. 11
Publication of DE52809C publication Critical patent/DE52809C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K31/00Housing birds
    • A01K31/002Poultry cages, e.g. transport boxes

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Housing For Livestock And Birds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45: Landwirtschaftliche Geräthe.
G. H. C. MÜLLER in LEIPZIG. Käfig für Wassergefiügel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Januar 1890 ab.
Die in Fig. 1 bis 12 dargestellte Erfindung bezieht sich auf einen Käfig für Wassergeflügel, an dem sich Einrichtungen befinden, durch welche verschiedene, bisher sehr fühlbar auftretende Mangel beseitigt werden sollen. Diese Mangel bestehen darin, dafs durch das Wassergeflügel bei Ausstellungen nicht allein die Ausstellungsräume beschmutzt werden, sondern auch öfters Unannehmlichkeiten mit den Nachbarausstellern entstehen. Ferner empfand man es bisher als sehr lästig, dafs man genöthigt war, jede einzelne Käfigabtheilung für sich zu verschliefsen, wodurch eine Unzahl von Vorlegeschlössern schon bei einem einzelnen Käfig nöthig wurde, noch vieL mehr aber bei einer ganzen Ausstellung. Um die vorerwähnten Mängel und Unvollkommenheiten zu beseitigen, soll die in der Zeichnung dargestellte Käfigconstruction dienen.
Fig. ι zeigt eine Vorderansicht des Käfigs, Fig. 2 einen Grundrifs hierzu, Fig. 3 einen Schnitt nach Linie S-S7 Fig. 1, Fig. 4 die Anlage des Bassinrandes, Fig. 5 einen Theil des herausnehmbaren Bodens, Fig. 6 einen Schnitt T-T durch den Boden (s. Fig. 7), Fig. 7 einen Grundrifs zu Fig. 5. Fig. 8 bis 10 zeigen eine Einrichtung zum Bewegen und Feststellen des Bodens und Fig. 11 und 12 eine Einrichtung des Thürverschlusses.
Der Käfig, welcher aus einer beliebigen Zahl über und neben einander angeordneter Abtheilungen zusammengesetzt sein kann, ist im wesentlichen wie folgt eingerichtet. Der Boden des Käfigs'ist zur Vermeidung des übermäfsigen Herumspritzens von Wasser mit einem Bassin A zwischen den Bodentheilen D D versehen, welches leicht herausgenommen und gereinigt werden kann; es ist aber auch eine Einrichtung getroffen, um den Wasserbehälter überdecken zu können, was sich hauptsächlich des Nachts erforderlich macht. Die Einrichtung zum Ueberdecken des Wasserbehälters und Freimachen desselben ist hierbei besonders gestaltet und besteht aus den beiden beweglichen Bodentheilen B -B, welche durch Zugschienen a mit dem Zugstück C, Fig. 8 und 9, verbunden sind. Das Zugstück C ist an einer Käfigstange b geführt und läfst sich an letzterer bequem auf- und abwärts bewegen. Durch die Verschiebung des Zugstückes C nach oben werden die Schienen α mitgenommen und infolge dessen die Bodentheile B, welche den Wasserbehälter überdecken, gehoben (s. Fig. 1). Um ein Zurückschlagen der emporgehobenen Bodentheile zu verhüten, ist eine Haltevorrichtung angebracht, welche aus dem zweitheiligen Handgriff c und der Feder d besteht. Der Handgrifftheil c ist als Hebel bei i drehbar gestaltet und mit dem Stift 0 versehen. Durch Zusammendrücken der beiden Handgrifftheile wird mittelst Stiftes 0 die Feder d aus der Haltekerbe s der Stange b ausgelöst und infolge dessen kann das Stück C auf- oder abwärts geschoben werden. Diese Einrichtung, die bequem zu handhaben ist, ermöglicht es, die Thiere zeitweilig vom Wasser gänzlich abzusperren.
Um die Käfigthüren leicht und mehrere gleichzeitig verschliefsen zu können, ist folgende Einrichtung getroffen: An der obersten Schiene h des Gesammfkäfigs befindet sich die Verschlufsvorrichtung für sämmfliche Thüren aller Ab-
theilungen des Käfigs (s. Fig. 11 und 12). Die Thüren sind aus den Gitterstäben g gebildet, welche beim Oeffnen sich nach oben verschieben lassen und infolge dessen über die oberste Hauptschiene des Käfigs hervortreten. Der Verschlufs wird bewirkt, sobald diese Verschiebung der Thürstäbe verhindert ist, und zwar geschieht dies hier in der Weise,' dafs mit Hülfe eines einzigen Schlosses der Schlufs aller Thüren gleichzeitig herbeigeführt werden kann.
An der oberen Hauptschiene h befinden sich die drehbar beweglichen Gelenkstücke k k, welche unter einander durch die Hauptschliefsschiene / verbunden sind. Sämmtliche Theile k k und I lassen sich derartig bewegen, dafs sie zusammen eine Deckschiene k, Fig. 11, bilden, welche sich über die sämmtlichen Thürstablöcher η in der Hauptschiene h legen1 lassen, so dafs eine Aufwärtsbewegung der sämmtlichen Thüren unmöglich ist und ein Verschlufs derselben dadurch erreichbar wird, dafs die zusammengelegten Theile k kl mittelst eines einzigen Vorlegeschlosses v, welches durch die Oesen mm greift, festgelegt werden können, demnach ein sicherer Verschlufs sämmtlicher Thüren eines.Käfigs mit Hülfe eines einzigen Vorlegeschlosses erreicht wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Käfig für Wassergeflügel, gekennzeichnet a) durch die Anordnung eines vertieft liegenden Wasserbehälters A in dem aus den Theilen B D bestehenden Käfigboden, wobei die zum Verdecken des Wasserbehälters dienenden Theile B mittels Zugschienen a, Zugstück C und Haltevorrichtung do und c gehoben und gehalten werden können, sowie b) durch die Anordnung der am Käfig zum gleichzeitigen Absperren sämmtlicher Thüren angebrachten, aus den Gelenkstücken k k und der Schiene I bestehenden Verschlufsvorrichtung, welche sich über die Staböffnungen η in der Käfigschiene h legen und festschliefsen läfst.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT52809D Käfig für Wassergeflügel Expired - Lifetime DE52809C (de)

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DE (1) DE52809C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5315965A (en) * 1992-06-01 1994-05-31 Davis Randall W Aquatic fur-bearing mammal and bird vivarium

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5315965A (en) * 1992-06-01 1994-05-31 Davis Randall W Aquatic fur-bearing mammal and bird vivarium

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