DE528070C - Vorrichtung zur Herstellung von nicht splitterndem Glas - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von nicht splitterndem Glas

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DE528070C
DE528070C DEJ37133D DEJ0037133D DE528070C DE 528070 C DE528070 C DE 528070C DE J37133 D DEJ37133 D DE J37133D DE J0037133 D DEJ0037133 D DE J0037133D DE 528070 C DE528070 C DE 528070C
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Sicherheitsglas, bei der zwei Glastafeln mit einer Celluloidzwischenlage vereinigt werden, nachdem die aneinanderzuheftenden Flächen mit einer üblichen Klebstofflösung bestrichen sind.
Es ist bekannt, daß mit den bekannten Druckmitteln bei den vorhandenen Unebenheiten des Glases oder anderen Faktoren sehr viel Abfall und Bruch entsteht; dazu kommt noch, daß Glas und Celluloid das Bestreben haben, sich gegenseitig zu verschieben, wenn ein entsprechend hoher Druck angewandt wird. Beim Verschieben entstehen aber Schmiereffekte, die dem Sicherheitsglas ein unsauberes Aussehen geben; deshalb wird meistenteils ein genügend sicheres Festklemmen der Teile vorgenommen.
Zweck vorliegender Erfindung besteht nun darin, eine Einrichtung zu schaffen, die die erwähnten Übelstände nicht aufkommen lassen soll. Das Sicherheitsglas wird bei Verwendung der neuen Einrichtung ohne Abfall und Bruch und ohne Luftblasen oder Unas reinigkeiten zwischen den einzelnen Schichten hergestellt. Es besteht, auch nicht mehr die Gefahr, daß die neue erforderliche Lage, in der die Glastafeln und die Celluloidschicht gehalten werden, irgendeine Veränderung erfährt.
Ferner können mit derselben Einrichtung große und kleine Tafeln gleich leicht behandelt werden.
Erreicht wird der angestrebte Zweck im wesentlichen dadurch, daß die Scheiben oder Tafeln in an sich bekannten Rahmen eingespannt werden, die sich jedoch scharnierartig aufeinander zu bewegen und dann unter Verwendung gleichfalls bekannter elastischer Druckkörper derart zusammengepreßt werden, daß sich der Druck, ausgehend von den sich zuerst nähernden Kanten, allmählich über die gesamte Fläche der Platte verteilt. Überflüssiger Klebstoff wird auf diese Weise allmählich mit wachsendem Druck nach außen befördert, und desgleichen werden Luftblasen und Unreinigkeiten gemeinsam mit der überflüssigen Klebstofflösung ausgetrieben.
Auf diese Weise ist es möglich, unabhängig von etwaigen Unebenheiten und Unreinigkeiten im Glas eine durchaus zuverlässige Verbindung zwischen den Glastafeln und der Celluloidschicht bei Vermeidung von Bruch zu erzielen.
Um der scharnierartigen Bewegung der Rahmenteile Rechnung zu tragen, können die mit Druckluft oder Flüssigkeit gefüllten elastischen Kissen so ausgebildet sein, daß sie diese noch unterstützen.
Die Erfindung sei an Hand beiliegender
Zeichnung in einigen Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es bedeutet:
Abb. ι eine Seitenansicht der Einrichtung, Abb. 2 eine Stirnansicht von Abb. i, Abb. 3 einen Schnitt in vergrößertem Maßstabe durch ein Druckkissen,
Abb. 4 eine Darstellung der Haltevorrichtung für die Glas- und Celluloidlage, Abb. S einen Schnitt nach Linie 5-5 der Abb. 4, und
Abb. 6 zeigt eine besondere Ausführungsform des Drucktrichtermundstücks.
Wie aus Abb. 1 und 2 ersichtlich, sind zwei Rahmen 7 und 8 vorgesehen, die aus den Leisten 9 (Abb. 2) bestehen. Die Rahmen sind auf Wellen 10 schwingbar gehalten. Der eine Rahmen sitzt in einem ortsfesten Lager einer Grundplatte 11, während die Welle des anderen Rahmens Zahnräder 12 trägt, die mit der Zahnstangenverzahnung 13 der Grundplatte 11 in Eingriff stehen. Durch einen Handhebel 14 kann ein Zahnsegment 15 um Zapfen 16 zum Ausschwingen gebracht werden und bewirkt dann ein Drehen des Zahnrades 12, das sich auf der Verzahnung 13 abrollt, so daß dadurch der mit Bezug auf Abb. ι rechtsseitige Rahmen dem linksseitigen Rahmen genähert werden kann.
Die Rahmen können von einem Gestell 17 und 18 mit Quergliedern 19 umschlossen sein, das sowohl die Rahmen als auch die Preßvorrichtungen trägt. An jeder Leiste 9 der beiden Rahmen 7 und 8 ist eine mit Rechtsund Linksgewinde versehene Spindel 20 vorgesehen, die sich in einem Fußlager 21 (Abb. 1) drehen läßt. Das obere Ende der Welle ruht in einem Lager 22 und besitzt an seinem oberen freien Ende ein Kegelrad 23, das mit einem zweiten Kegelrad 24 in Eingriff steht. Das letztere sitzt fest auf einer Ouerwelle25. Die Enden dieser Ouerwelle sind vierkantig ausgebildet, so daß man einen Schlüssel aufsetzen und dadurch die Schraubenspindel drehen kann. Auf diese Weise können beide Schraubenspindeln 20 jeder der beiden Rahmen gleichzeitig und um den gleichen Betrag gedreht werden.
Auf dem Rechtsgewinde der Spindeln 20 sitzt eine verschiebbare Mutter 26 (Abb. 4). Diese beiden Muttern tragen zwischen sich eine Querplatte 27, die ausgespart ist, um eine Metallplatte 28 von entsprechender Dicke und Tiefe aufzunehmen. Diese Platte sei im nachstehenden mit »Nasenplatte« bezeichnet, weil sie nasenartig vorspringt. Gewöhnlich ragt die Nasenplatte aus der Oberfläche der Querplatte 27 in der aus Abb. 4 und 5 ersichtlichen Weise heraus, und wird in dieser Lage durch Federn 29 gehalten. Ein Anschlag verhindert, daß die Nasenplatte die Querplatte 27 vollständig verläßt.
Das Linksgewinde der Spindel 20 ist mit entsprechenden Muttern 26 und mit Querplatten 27 versehen, welche ihrerseits unter Federwirkung stehende Nasenplatten 28 tragen.
Durch Drehung der Welle 25 werden die mit rechts- und linksgängigem Gewinde versehenen Spindeln 20 gedreht und bringen die Nasenplatten 28 einander näher oder entferrien dieselben voneinander. Diese Nasenplatten dienen als Träger und Klammer für eine Glastafel^ (Abb. 4, 5).
Kleine Glastafeln oder sehr große Glastafeln können auf diese Weise schnell in die gewünschte Lage gebracht und festgehalten werden. Die Spindeln 20 sind dabei zweckmäßig mit Mikrometereinstellung versehen, so daß man jede Glastafelgrößen sicher einstellen und festklemmen kann.
An jedem Rahmen 7 und 8 sind Querwellen 30 mit Rechts- und Linksgewinde, im ganzen vier an der Zahl, vorgesehen, die in Lagern der Muttern 26 ruhen. Eine zentrale Mutter 31 (Abb. 2), für die auch ein fester Bund vorgesehen sein kann, sitzt an dem gewitidelosen Mittelteil, und die Gewindeteile der Welle 30 tragen verschiebbare Muttern 32. Jede dieser Muttern 32 trägt an den Rahmen 7 einen Metallstift 33 (Abb. 1), der das Celluloidblatt y (Abb. 4 und 5) aufnimmt, welches zu diesem Zweck mit entsprechenden Löchern an den oberen und unteren Rändern versehen wird.
Jede der Wellen 30 ist an ihrem äußeren vorspringenden Ende mit einem Vierkant zum Aufsetzen eines Schlüssels versehen, um das Einstellen, der Muttern 32 in Querrichtung der Einrichtung durch einfaches Drehen der Wellen vornehmen zu können, so daß man dadurch in der Lage ist, Ceiluloidplatten jeder Größe aufzunehmen. Die verschiebbaren Muttern 32 des anderen Rahmens besitzen Metallklammern 34 (Abb. 4 und 5), die gegen die Seitenfläche einer Glastafel χ sich anlegen, wenn sich dieTafel in der gewünschten Lage im Rahmen befindet. Diese Klammern 34 mit den Nasenplatten 28 bilden einen vollständigen Halter für Glastafeln beliebiger Größe, so daß man die Glastafeln mit dem auf den Stiften 33 hängenden Ceiluloidplatten dazwischen bequem handhaben kann, wenn die Rahmen 7 und 8 in der weiter unten beschriebenen Weise zusammengebracht werden.
Das Zusammenbringen der Rahmen 7 und 8 erfolgt mit Hilfe zweier Zylinder35 (Abb. 1), in denen je ein Kolben mit Kolbenstange 36 arbeitet. Die Kolbenstange 36 steht in Verbindung mit einem Kreuzkopf 37, einer Gelenkstange 38 und einem Zapfen 39, der in einem Auge 40 einer an den Leisten 9 befestigten Querplatte angebracht ist. Zu jedem
Ende der Zylinder 35 führt ein Preßluftrohr 41, das durch eine Leitung 42 mit einem Preßluftbehälter verbunden ist. Ein Zweiwegehahn 43 und ein Auslaßrohr 44 sind am Hahngehäuse vorgesehen. Durch Verstellung des Hahnes oder Ventils 43 kann man auf diese Weise nach Belieben Druck auf die Kolben wirken lassen. Die Zylinder 35 werden von Querträgern 45 (Abb. 2) gehalten, die mit Lagern 46 (Abb. 1) versehen sind, in denen die verschiebbaren Kolbenstangen eine Führung erhalten.
Die Druckkissen seien nunmehr an Hand der Abb. 1, 2 und 3 beschrieben.
Unter jedem der Zylinder 35 ist noch ein weiterer Zylinder 47 mit Kolben 48 und Kolbenstange 49 (Abb. 3) vorgesehen. Die rohrförmige Kolbenstange ist mit ihrem äußeren Ende mit einem Trichter oder trichterför-
ao migen Mundstück 50 verbunden.
In Abb. 3 wird diese Verbindung durch eine Mutter 51 bewirkt, die auf das Gewindeende der Kolbenstange aufgeschraubt wird. Der Rand des Trichterteils ist kreisförmig und mit einer nachgiebigen Gummiplatte 52 durch einen Flansch bedeckt. Diese Platte 5 2 bildet das eigentliche Druckmundstück.
An den Flansch können Führungsstangen 53 (Abb. ι und 2) mit ihrem einen Ende angeschraubt werden, während ihr anderes Ende durch öffnungen oder Augen 54 in den Querträger 45 und 56 greift. Diese Querträger dienen auch zum Halten der Zylinder 47; die Form und der Durchmesser der Preßplatte 52 ist aus Abb. 1 und 3 ersichtlich.
Preßluft wird zu jedem Trichter 50 durch eines der Rohre 57 eingeführt, die durch den Kolben 48, die hohle Kolbenstange 49 und den einen Zylinderdeckel hindurchgehen. Am äußeren Ende besitzt jedes Rohr 57 einen Hahn 58, über den es durch eine Leitung 59 mit einem Preßluftbehälter o. dgl. in Verbindung steht. Mit dieser Leitung ist auch ein Rohr 60 verbunden, das mit einem Zweiwegehahn 61 ausgerüstet ist, so daß man je nach Stellung des Hahnes das eine oder andere Zylinderende über Leitungen 62 und 63 unter Druck setzen kann.
Die Wirkungsweise gestaltet sich folgendermaßen:
Man nimmt eine Glastafel und setzt sie auf die untere Nasenplatte 28 einer der Rahmen 7 und eine gleichartige Glasplatte auf die Nasenplatte 28 des anderen Rahmens 8. Die Wellen 20 mit rechts- und linksgängigem Gewinde jedes Rahmens werden dann in Drehung gesetzt, bis die untere und obere Nasenplatte einander so weit genähert werden, daß das Glas leicht aber sicher zwischen ihnen ergriffen wird. Jede der Querwellen 30 mit Seitenanschlägen 34 wird dann ebenfalls in Drehung gesetzt, um die Muttern 32 einander zu nähern, bis die Anschläge 34 die Seitenkanten der Glasplatte berühren und halten.
Hierauf wird das Celluloidblatt auf die Stifte 33 geschoben und das Glas und Celluloid mit einer Klebestofflösung belegt, indem man z. B. von oben aus die Lösung auf die Glas- und Celluloidfläche aufspritzt, wobei der überschüssige Klebstoft unten in einem Kanal abfließt.
Hierauf werden die Luftzulaßventile 43 (Abb. 1) der Zylinder 35 geöffnet und die Rahmen durch. Druckluft gegeneinanderbewegt. Zur gleichen Zeit werden die Luftzulaßventile 61 der Zylinder 47 und auch die Lufthähne 58 geöffnet. Die Trichter 50 beginnen der Bewegung der Rahmen 7 und 8 zu folgen, bis die Glastafeln mit der Celluloidschicht in Berührung kommen. Jede der beiden Druckkissen 52 berührt dabei die Mitte einer der beiden Glastafeln.
Ist die völlige Berührung der Rahmen 7 und 8 hergestellt, dann haben die Nasenplatten 28 des Rahmens 7 die Nasenplatten des Rahmens 8 erreicht, und sämtliche Nasenplatten werden in ihrer Verschlußlage festgehalten. Der Luftdruck in den Trichtern hält die Glasplatte und Celluloidschicht zuverlässig zusammen.
Sobald der Mittelteil der Druckplatte 52 den Mittelpunkt der Glastafeln erreicht hat, werden die Hähne 58 geöffnet, so daß der erhöhte Druck auf die Glasplatten einwirkt. Dieser Druck wird erst allmählich erhöht und erstreckt sich von dem Mittelpunkt der Glästafeln, wo der Druck zuerst ausgeübt wurde, nach den Außenrändern jeder Glastafel. Gleichzeitig wird überflüssiger Klebstoff nach den Glasrändern gedruckt und werden Luftblasen und Unreinigkeiten nach außen entfernt.
Der Maximaldruck wird so lange als erforderlich aufrechterhalten, und nach Fertigstellung der Glastafeln werden die Ventile für sämtliche Zylinder so eingestellt, daß die Luft entweichen kann und Außenluft in die Zylinder gelassen wird, um die Kolben in ihre Anfangslage zurückzuführen. Das Druckmundstück bewegt sich daher in die aus n0 Abb. ι ersichtliche Anfangslage zurück und die Rahmen 7 und 8 gelangen ebenfalls wieder in ihre ursprüngliche Lage. Die Nasenplatten 28 beginnen unter der Einwirkung ihrer Feder 29 wieder nach außen zu treten, ng und sind frei zur Aufnahme einer neuen Charge.
Das Druckkissen kann aber auch durch eine Druckplatte 52 in der aus Abb. 6 ersichtlichen Form abgedeckt werden. Die Druckplatte ist in diesem Fall keilförmig gestaltet und kann aus einem Vollgummikörper be-
stehen. Def untere Teil der Platte berührt bei der Vorwärtsbewegung des Druckmundstückes zuerst die Glasplatte, und die übrigen Teile der Druckplatte kommen dann allmählieh mit dem Glas in Berührung. Auch in diesem Falle werden Luftblasen und Unreinigkeiten nach aufwärts gedrückt. Das gleiche gilt von der Klebstofflösung.
Die Einrichtung läßt sich auch vorteilhaft
ίο zum Verbinden von gewölbten oder bogenförmig ausgebildeten Glastafeln benutzen. Zu diesem Zwecke können die Nasenplatten 28 die obere und untere Kante der Glastafeln in der vorbeschriebenen Weise ergreifen. Die Trichter 50 sind dabei so geformt und bewegen sich derart, daß die eine Druckplatte 52 die konvexe Glasseite zur selben Zeit erreicht, wie die andere Druckplatte die konkave Seite der andern Glasplatte.
Die Verwendung des nachgiebigen Druckkissens ist also nicht nur deshalb sehr wichtig, weil Unebenheiten der Oberfläche der Glasplatten ausgeglichen werden, sondern weil man auch gebogene Glasplatten, wie sie von den Glaswerken kommen, mit der Einrichtung zuverlässig behandeln kann.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zur Herstellung von nicht splitterndem Glas mit zwischen Glasscheiben unter Druck eingeklebter Celluloideinlage, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben in scharnierartig aufeinanderzugehenden Rahmen (7, 8) unter Verwendung von an sich bekannten elastischen Druckkörpern derart zusammengepreßt werden, daß sich der Druck, ausgehend von den sich zuerst nähernden Kanten, allmählich über die gesamten Platten verteilt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfläche von einem keilförmigen, der scharnierartigen Bewegung der Rahmen (7, 8) angepaßten Druckkörper (52) gebildet wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEJ37133D 1928-02-17 1929-02-17 Vorrichtung zur Herstellung von nicht splitterndem Glas Expired DE528070C (de)

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BE (1) BE358427A (de)
DE (1) DE528070C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2463753A1 (fr) * 1979-08-24 1981-02-27 Bfg Glassgroup Procede et dispositif de fabrication de vitres feuilletees

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2463753A1 (fr) * 1979-08-24 1981-02-27 Bfg Glassgroup Procede et dispositif de fabrication de vitres feuilletees

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