DE663271C - Glasbaukoerper, insbesondere zur Herstellung von Waenden - Google Patents

Glasbaukoerper, insbesondere zur Herstellung von Waenden

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DE663271C
DE663271C DEC50432D DEC0050432D DE663271C DE 663271 C DE663271 C DE 663271C DE C50432 D DEC50432 D DE C50432D DE C0050432 D DEC0050432 D DE C0050432D DE 663271 C DE663271 C DE 663271C
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DEC50432D
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Corning Glass Works
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C1/00Building elements of block or other shape for the construction of parts of buildings
    • E04C1/42Building elements of block or other shape for the construction of parts of buildings of glass or other transparent material

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)

Description

  • Glasbaukörper, insbesondere zur Herstellung von Wänden Die Erfindung betrifft Glasbaukörper, Wie sie insbesondere zur Herstellung von Bauteilen aus Glasbausteinen, insbesondere Glaswänden, verwendet werden. Die Erfindung bezweckt, diese Glasbaukörper so auszubilden, daß der Zusammenbau erleichtert wird. In erster Linie soll erreicht werden, daß für die Verbindung der Glasbaukörper untereinander nur wenig Bindemittel benötigt wird und die Trennfugen in genau symmetrischer Anordnung ausgeführt werden können.
  • Die Schwierigkeit bei der Herstellung von Wänden aus einzelnen Glasbaukörpern besteht vor allem darin, daß .die Glaskörper in ihren Abmessungen erheblich schwanken. Bei der Herstellung der Glaskörper treten bekanntlich infolge ungleichmäßiger Abkühlung der äußeren und inneren Teile des Glaskörpers Formänderungen ein, entweder Ausbauchungen oder Verwerfungen, die für die einzelnen Glaskörper verschieden sind. Es ist aus Kostengründen nicht möglich, die einzelnen Glaskörper etwa durch Schleifen auf gleichmäßige Abmessungen zu bringen. Man hat sich bisher so geholfen, daß man die verschiedenen Abmessungen durch verschiedene Bemessung des Bindemittels .auszugleichen versuchte. Hierbei ergaben sich aber verhältnismäßig starke Trennfugen, die insbesonfiere durch ihren ungleichmäßigen Verlauf das Aussehen der Glaswände stark beeinträchtigten.
  • Erfli;ndungsgemäß sollen mindestens an zwei gegenüberliegenden Begrenzungsflächen des Glaskörpers die Unregelmäßigkeiten der Oberfläche sowie die Verschiedenheit des Abstandes beider Flächen voneinander dadurch ausgeglichen werden, daß beide Flächen mit einer Kunstharzschicht bedeckt werden. Diese Kunstharzschicht wird so aufgebracht, daß die entstehenden Außenflächen der Harzschichten um einen vorher bestimmten Betrag voneinander entfernt sind. Dieser Betrag wird für alle Glasbaukörper gleichgehalten.
  • Es ist zweckmäßig, für die Kunstharzschichten Polyvinylacetat zu verwenden, da dieser Stoff durchsichtig ist. Es wird bemerkt, daß es an und für sich bekannt ist, Polyviny 1-acetat zu verwenden, um geschichtete Glaskörper herzustellen.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand der beiliegenden Zeichnungen beschrieben. In den Zeichnungen zeigen Fig. i eine Oberansicht -einer Vorrichtung zum Anbringen paralleler Kunstharzauflagen an den gegenüberliegenden Flächen von Glasblöcken oder -baueinheiten, Fig. a einen senkrechten Schnitt nach Linie 2-z der Fig. i, Fig.3 einen teilweisen senkrechten Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. i, Fig.4 schaubildlich einen Glasblock odeil eine Glasbaueinheit, bei der :erfirnd-ungsg@e .", mäß gegenüberliegende parallele Kunstha auflagen angebracht sind.
  • Bei der in Fig. i bis 3 dargestellten Vorrichtung sind die beiden Preßkörper i o und i i, deren mit dem Werkstück in Berührung kommende Flächen 12 bzw. 13 poliert sind, mit den Füßen 14, 15 in einem mit dem Tisch 16 fest verbundenen Schienenpaar 17 verschiebbar gelagert. Beide Preßkörper io, i i sind hohl. An die Preßkörper i o, i i sind je zwei Rohrleitungen 18, i9 angeschlossen. Die Rohrleitungen 18, 19 münden an den einander entgegengesetzten Enden de2r Preßkörper anderen vom Werkstück abgewandten Flächen in die hohlen Preßkörper i o, i i ein. Die Leitungen 18 stehen über je ein Ventil 2o mit einer Dampfleitung 21 und über je ein Ventil a2 mit .einer Ablaßleitung 23 in Verbindung. Die Leitungen i9 stehen über je ein Ventil 24 mit einer Wasserleitung 25 und je ein Ventil 26 mit einer Ablaßleitung 27 in Verbindung. An den Enden der Preßkörper i o, ii sind ferner Ansätze 28 und 29 vorgesehen, durch die Spindeln 30, 31 hindurchgehen. An dem einen Ende der Spindeln 3o, 31 ist je ein Bund 32 befestigt, von denen nur einer dargestellt ist, der als Anschlag dient und sich in eine Aussparung der Ansätze 28 des Preß'körpers io legt. Die übrigen Teile der Spindeln 30, 31 besitzen einen größeren Durchmesser als die Teile, die durch die Ansätze 28 hindurchgehen, und bilden Schultern 33, die sich gegen die Innenflächen der Ansätze 28 legen. Der durch den Ansatz 29 des anderen Preßkörpers i i gehende Teil der Spindeln 30, 31 ist 'mit .einem Schraubengewinde versehen, das mit einem entsprechenden Innengewinde der Ansätze 29 in Eingriff steht. Die Spindeln 30, 31 sind daher in bezug auf den Preßkörper i o in Längsrichtung fest angeordnet; sie können aber, wenn sie gedreht werden, den Preßkörper i i in der Spindelrichtung bewegen. Auf dem Tisch z 6 befestigte Anschläge 34 begrenzen die Bewegung der Füße 14, 15 in den Führungsbahnen 17. Auf den Spindeln 30, 31 angebrachte zylindrische Hülsen 35 begrenzen die Bewegung der Preßkörper io, i i gegeneinander. Die Länge - der Hülsen 35 wird derart gewählt, daß die Füße 14, 15 , der Preßkörper i o, i i kurz vor den inneren Begrenzungsanschlägen 34 stehen, wenn- die Ansätze 28, 29 der Preßkörper i o, i i auf die beiden Enden der Hülsen 35 auftreffen.
  • Um die Preßkörper i o, i i gleichförmig und um die gleiche Strecke gegeneinander zu bewegen, sind die Spindeln 30, 31 mit einem aus Kurbeln und Verbindungsstangen bestehenden System versehen. Zu diesem Sy-; stein gehören die Kurbeln 36, 37, welche um "9g° versetzt zueinander auf. den äußeren :'.'@E-hden der Spindel 3o befestigt sind, und die w.,I@rbelh 38, 39, welche ebenfalls um 9o° versetzt zueinander an den äußeren Enden der Spindel 3 i befestigt ,sind. Die Verbindungsstangen 40, 41 verbinden die Kurbe136 mit der Kurb,e138 bzw. die Kurbe137 mit der Kurbel 39, so daß sich alle vier Kurbeln übereinstinunend drehen müssen. Die Kurbeln 36, 37 sind um ein Stück über ihre Befestigungsstellen an der Spindel 48 verlängert, um die Gegengewichte 42, 43 zu bilden.
  • Um den Glasbaublock 44 in richtiger Lage zu den Preßkörpern i o und i i zu halten, sind am Tisch 16 mehrere einstellbare Schrauben 45 ,angebracht, von denen zwei in Fig. 2 dargestellt sind. Die polierten Innenflächen 12, 13 :der Preßkörper i o, i i können mit einer Nut 46 und einer Feder 47 versehen sein, :die in -eine entsprechende Feder und Nut des Glasblockes 44 eingreifen. Mittels des weiter unten beschriebenen Verfahrens werden an den Lager- oder Stoßflächen des Glasblockes 44 Kunstharzplatten 48 angebracht.
  • Die Glasbaueinheit 44, welche im vorliegenden Beispiel einen Block von ungefähr 46 X 71 cm mit einer maximalen Dicke von ungefähr 9,5 cm darstellt, wird auf die Schrauben 45 gelegt, die so eingestellt werden, daß der Block .gemäß Fig. i und 2 mit den Preßkörpern i o und i i in Ebene kommt. Vorteilhaft wird der Block so genommen, wie .er aus dem Kühlofen kommt, wobei er noch etwas warm ist, da dies die anschließende Behandlung erleichtert.
  • Zwischen den Preßkörpern i o, i i und dem Block 44 werden flache Kunstharzplatten 48 eingesetzt. Die Kunstharzplatten 48 sind im vorliegenden Beispiel ungefähr 2, 5 mm dick und etwas größer als die Flächen des Glasblockes, denen sie gegenüberliegen. Die Kurbeln 36 bis 39 werden gedreht und damit durch die Spindeln 30, 3 i, die Preßkörper i o, i i in den Führungsbahnen 17 zum Anliegen an den Glasblock 44 gebracht, wobei die Kunstharzplatten zwischen dem Glasblock und den Flächen 12, i3,der Preßkörper gequetscht werden. Alsdann wird -durch Öffnen der Ventile 2o Dampf in das Innere der hohlen Preßkörper gelassen, während die Ventile 26 geöffnet werden, um durch Kondensation gebildetes Wasser zu entfernen und einen fortlaufenden Dampfstrom durch die Preßkörper zu sichern. Die Preßkörper i o, i i werden auf diese Weise erhitzt und erweichen die Harzplatten 48. Sobald das Harz weich wird, werden die KuFbeln nochmals ,gedreht und damit die Preßkörper gegen die Seiten des Glasblockes ¢q. gedrückt. Hierdurch werden die Ungenauigkeiten in den Seitenflächen des Blockes ausgefüllt. Die Betätigung der Preßkörper wird fortgesetzt, bis die Ansätze 28, 29 der Preßkörper i o, I I dicht auf den Enden der Hülsen 35 aufliegen, wodurch das, überschüssige Harz herausgequetscht wird.
  • Nachdem die Harzplatten so auf die Stoß-oder Lagerflächen des Glasblockes ¢.4 aufgebracht sind, werden die Ventile 20, 26 .geschlossen und die Ventile 22, 24 geöffnet, so daß kaltes Wasser aus den Leitungen 25 in das Innere der Preßkörper i o, i i strömt und aus .denselben durch die Ablaßleitungen 23 heraustreten kann. Die Preßkörper werden auf diese Weise abgekühlt und kühlen ihrerseits das Harz, so daß dieses erhärtet. Hierauf werden die Preßkörper durch Rückwärtsdrehen der Kurbeln 36 bis 39 vom Glasblock 44 wegbewegt. Zur Verhinderung des Anhaftens sder Preßkörper am Harz wird vorteilhaft zwischen jede Harzplatte und den mit ihr in Berührung kommenden Preßkörper ein dünnes Cellophanblatt gelegt. Nachdem die Preß'körper von den mit Harz bedeckten, Seitenflächen des Glasblockes ¢q. entfernt worden sind, wird das überschüssige Harz mit einem scharfen Messer abgenommen.
  • Auf diese Weisse kann eine Reihe von Glasblöcken mit großer Genauigkeit und geringstem Arbeitsaufwand in genau vorherbestimmten Größen hergestellt werden. Für das vorliegende Bleispiel wurde festgestellt, daß die Breite der Glasblöcke mit den obenerwähnten Abmessungen im Mittel um 2,5 mm schwankte, wenn die Glasblöcke aus dem Kühlofen kamen, daß aber die mittlere Schwankung dieser Abmessung nur ungefähr o,oi mm betrug, nachdem die Glasblöcke der beschriebenen Behandlung unterworfen worden waren. Es wurde fernerhin festgestellt, daß die besten Ergebnisse dann erhalten werden, wenn die Dickes der benutzten Harzplatten gleich der mittleren Schwankung der Abmessungen des Glasblockes. ist. Die Flächen 12 und 13 der Preßkörper können mit einer beliebigen, den Seiten des Glasblockes entsprechenden Kontur versehen werden, die in der dargestellten Und beschriebenen Weise nut- und federartig ineinandergreifen, wobei die Randflächen auch gleichmäßig gekrümmt sein können. Es ist ohne weiteres verständlich, daß die Preßkörper so hergestellt sein können, daß sie in der dargestellten Weisse dem Block im wesentlichen parallele gegenüberliegende Kanten oder winklig zueinander stehende Kanten erteilen. Wenn alle vier Kantenflächen des Glasblockes behandelt werden sollen, werden zunächst zwei gegenüberliegende Kanten und nach Drehung des Blockes um 9o° die beiden anderen Kanten in der beschriebenen Weise behandelt.

Claims (1)

  1. PATENT ANSPRUCIi: Glasbaukörper, insbesondere zur Herstellung von Wänden, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei gegenüberliegende Stoß- bzw. Lagerflächen des Glasbaukörpers mit die Unregelmäßigkeiten der Oberflächen ausgleichenden, mit dem Glas innig verbundenen Kunstharzschichten, z. B. aus Polyvinylacetat, so bekleidet sind, daß die äußeren Flächen der Kunstharzschichten sich in einem vorher genau bestimmten Abstand voneinander befinden.
DEC50432D 1934-05-21 1935-04-17 Glasbaukoerper, insbesondere zur Herstellung von Waenden Expired DE663271C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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US726832A US2068798A (en) 1934-05-21 1934-05-21 Glass building block

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DE663271C true DE663271C (de) 1938-08-02

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ID=24920189

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DEC50432D Expired DE663271C (de) 1934-05-21 1935-04-17 Glasbaukoerper, insbesondere zur Herstellung von Waenden

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USD446866S1 (en) 1999-09-30 2001-08-21 Saint-Gobain Vitrage, Societe Anonyme Glass edging
USD445918S1 (en) 1999-11-16 2001-07-31 Saint-Gobain Vitrage Societe Anonyme Glass edging
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USD888286S1 (en) * 2018-08-23 2020-06-23 Doug Spear Extruded wall panel
USD884925S1 (en) * 2019-06-11 2020-05-19 Richard L Rue Insulated wood reinforced structural building panel
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US2068798A (en) 1937-01-26

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