DE524937C - Vorrichtung zum Pruefen von Faessern - Google Patents

Vorrichtung zum Pruefen von Faessern

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DE524937C
DE524937C DEM106687D DEM0106687D DE524937C DE 524937 C DE524937 C DE 524937C DE M106687 D DEM106687 D DE M106687D DE M0106687 D DEM0106687 D DE M0106687D DE 524937 C DE524937 C DE 524937C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M3/00Investigating fluid-tightness of structures
    • G01M3/02Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum
    • G01M3/26Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by measuring rate of loss or gain of fluid, e.g. by pressure-responsive devices, by flow detectors
    • G01M3/32Investigating fluid-tightness of structures by using fluid or vacuum by measuring rate of loss or gain of fluid, e.g. by pressure-responsive devices, by flow detectors for containers, e.g. radiators
    • G01M3/3209Details, e.g. container closure devices

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Description

  • Vorrichtung zum Prüfen von Fässern Die vorliegende Erfindung dient dazu, das Prüfen von Fässern auf ihre Dichtigkeit zu beschleunigen und zu erleichtern. Dies ist insbesondere für Brauereien und andere größere Betriebe, wo täglich eine große Anzahl von Fässern vor ihrer Verwendung auf Dichtigkeit zu prüfen ist, von großer Bedeutung. Bisher wurden die Fässer zum Zweck der Dichtigkeitsprüfung meist mit Wasser gefüllt. An dem etwa austretenden Wasser konnten die undichten Stellen erkannt werden. Dieses Prüfverfahren hat einen gewissen Nachteil, der darin besteht, daß sich die vollen Fässer infolge ihres großen Gewichtes nur sehr schwer handhaben lassen und daß das Füllen und vor allem das Entleeren lange Zeit in Anspruch nehmen, so daß in größeren Betrieben ständig mehrere Leute mit der Faßprüfung zu tun haben. Eine andere bekannte Prüfweise besteht darin, die Fässer in einem Wasserbad mit Preßluft abzudrücken. Aber auch diese Art der Faßprüfung hat verschiedene Nachteile. Einmal sind erhebliche Kräfte nötig, um die Fässer in das Wasser hineinzudrücken bzw. den ganzen Wasserbehälter unter dem fest eingespannten Faß hochzuheben, und zum andern können etwa vorhandene Undichtigkeiten an der Unterseite des Fasses nicht erkannt werden. Man sieht wohl Luftblasen aufsteigen, man weiß aber nicht, von welcher Stelle sie herkommen. Es ist auch ein Prüfverfahren bekannt geworden, bei dem zunächst etwas Flüssigkeit in das Faß eingefüllt, alsdann durch ein im Spundloch befestigtes Mundstück Preßluft oder Dampf eingelassen und danach das Faß hin und her gedreht wird. Hierbei werden etwaige Undichtigkeiten durch Flüssigkeitstropfen angezeigt. Aber auch dieses Prüfverfahren erfordert eine gewisse Reihe von Arbeitsgängen, die verhältnismäßig zeitraubend sind.
  • Mit dem neuen Gerät werden nun erfindungsgemäß die einzelnen Nachteile vermieden. Es ermöglicht eine äußerst schnelle und doch zuverlässige und mühelose Prüfung der Fässer, die in der `"eise vorgenommen wird, daß zunächst eine kleine Menge Wasser fein verteilt in das Faß eingespritzt und danach Preßluft eingelassen wird. Ebenso wie bei dem vorstehend erwähnten ähnlichen Prüfverfahren werden hierbei die Innenwände des Fasses vollständig mit Wasser benetzt, so daß undichte Stellen an der Bläschenbildung auf der Außenseite des Fasses erkannt werden können. Nach beendeter Prüfung wird zunächst der Luftdruck und dann die kleine Menge Flüssigkeit abgelassen. Je nach dem Verwendungszweck des Fasses kann an Stelle von Wasser und Luft auch eine andere Flüssigkeit bzw. ein anderes Gas benutzt werden.
  • Die Vorrichtung ist an der Öse a an einem Drahtseil aufgehängt, das über eine Rolle läuft und am anderen Ende ein Gegengewicht trägt. Die Öffnung b wird mittels eines Schlauches an die Preßluftleitung angeschlossen. Die Öffnung i wird mit einem l'Ianometer verbunden, die Öffnung 1z führt zur Außenluft. Zur Prüfung des Fasses wird die Vorrichtung von oben her in das Spundloch in eingelassen. Zwecks Befestigung der Vorrichtung wird vermittels des Handgriffes d die Mutter e in dem auf dem Durchführungstück r angebrachten Gewinde ia nach unten geschraubt, wobei sie auf die Unterlegscheibe P drückt. Hierdurch wird in bekannter Weise der kegelförmig ausgebildete Gummiring f zusammengepreßt und somit fest in das Spundloch m gedrückt. Zweckmäßigerweise wird das Gewinde n sehr steil gewählt, so daß etwa eine viertel bis eine halbe Umdrehung der Mutter e genügt, um eine vollkommene Dichtung zu erzielen. Die Erfahrung hat bekanntlich gezeigt, daß bei dieser Art Vorrichtung, selbst bei mehreren Atmosphären Druck im Fasse, mit einem Lösen der Dichtung nicht zu rechnen ist. Der Kükenhahn g wird nun so gedreht, daß der Kanal q mit einer Öffnung b verbunden ist und Wasser durch die Kanäle b, q und 1 zum Düsenkopf lz fließt. Durch die feinen Bohrungen t des Düsenkopfes wird das Wasser in fein verteilter Form nach oben gespritzt, so daß das ganze Faßinnere, hauptsächlich am Spundloch, benetzt wird. Das Letztere ist sehr wesentlich, da erfahrungsgemäß gerade am Spundloch am häufigsten Undichtigkeiten auftreten. Hierauf wird der Hahn g so gedreht, daß der Kanal q mit der Öffnung c zur Deckung kommt; hierdurch wird Preßluft in das Faß eingelassen. Nachdem der erforderliche Druck erreicht ist, was an dem mit der Öffnung i verbundenen Manometer festgestellt werden kann, wird der Hahn g in eine Zwischenstellung gebracht, so daß sämtliche Kanäle geschlossen sind. Das Faß kann nun leicht hin und her bewegt und von allen Seiten beobachtet werden; so daß etwaige Undichtigkeiten an den sich bildenden Bläschen leicht zu erkennen sind. Es wird nun durch Drehen des Hahnes g der Kanal q mit der Öffnung k zur Deckung gebracht und hierdurch der Druck im Faß abgelassen. Die Mutter e mird darauf vermittels des Handgriffes d gelöst, so daß der Gummiring f entspannt ist und die Vorrichtung an den Handgriffen ?s wieder leicht aus dem Faß herausgehoben werden kann. Die im Faß befindliche geringe Menge Wasser ist in ganz kurzer Z-cit aus dem Faß herausgelaufen.
  • Der Vorteil der neuen Vorrichtung gegenüber ähnlichen Anordnungen besteht darin, daß die sämtlichen für die Prüfung nötigen AnschIVisse (Wasser, Preßluft, Manometer, Auslaß ins Freie) in einem Getät handlich vereint sind, so daß ein außerordentlich einfaches und schnelles Arbeiten möglich ist. Im Gegensatz zu der bisherigen Prüfweise entstellt in den Brauereien bei Verwendung der hier beschriebenen neuen Prüfvorrichtung kaum noch ein Aufenthalt zwischen dem Waschen und dem Abfüllen der Fässer.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCIIR: i. Vorrichtung zum Prüfen von Fässern, bei der ein Rohrstutzen durch das Spundloch in das Faß eingeführt und in diesem abgedichtet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Stutzen (r) mit einem Schaltorgan (z. B. einem Kükenhahn g) fest verbunden ist, durch das er wahlweise mit einem Anschluß für Wasser (b), einem Anschluß für Preßluft (e) oder einer Austrittsöffnung (k) verbunden oder ganz abgesperrt werden kann.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrungen (t) an dem in das Faß eingeführten :Mundstück (h), vermittels derer das Wasser im Faßinnern fein verteilt wird, alle oder teilweise schräg nach oben gerichtet sind, so daß das Wasser in unmittelbare Nähe des Spundloches gespritzt wird.
DEM106687D 1928-09-27 1928-09-27 Vorrichtung zum Pruefen von Faessern Expired DE524937C (de)

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