DE524907C - Elektromagnetischer Maximumanzeiger - Google Patents

Elektromagnetischer Maximumanzeiger

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DE524907C
DE524907C DEH112846D DEH0112846D DE524907C DE 524907 C DE524907 C DE 524907C DE H112846 D DEH112846 D DE H112846D DE H0112846 D DEH0112846 D DE H0112846D DE 524907 C DE524907 C DE 524907C
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EWALD HILLINGER
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters
    • G01R11/60Subtraction meters; Meters measuring maximum or minimum load hours

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

  • Elektromagnetischer Maximumanzeiger Die bekannten Maximumzähler haben durch ihren sehr komplizierten Aufbau und Verwendung einer besonderen Uhr zu hohe Herstellungskosten. Man findet sie daher meistens nur in größeren Anlagen (Industrieanlagen) eingebaut. In kleineren Anlagen, den elektrischen Haushaltungen in Städten usw. sind diese Zähler unwirtschaftlich. Man sucht deshalb nach einem billigen, einfach aufgebauten illaximunianzeiger für Haushaltungsanlagen, in denen neben den Kilowattstunden auch die in Anspruch genommene Leistung berechnet wird. In Ermangelung eines solchen Zählers nimmt man die Berechnung jetzt nach Zählermeßbereich. Zimmeranzahl, Ouadratineter Bodenfläche usw. vor, die dem Abnehmer ungerecht erscheint und wodurch die Einführung der für die Elektrizitätswerke so wichtigen Grundgebührentarife außerordentlich erschwert wird.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist ein elektromagnetischer Maximurninesser, der von keiner besonderen Uhr abhängig ist. Von den einfacheren, bisher bekannten ähnlichen Maximummessern unterscheidet sich der 1,laximumanzeiger durch besonders einfachen Aufbau. Bei ihm ist eine Flügelluft- und bzw. oder Zahnraddämpfung vorgesehen.
  • Diese Anordnung hat nicht nur den Zweck der Dämpfung, sondern reguliert auch zeitlich begrenzt das Einziehen eines Winkelliebels bei jeder Belastung in einen Spulenkorb. Hierdurch ist eine Durchschnittsangabe der Belastung in der jeweils eingestellten Zeitperiocle zu erreichen.
  • Ferner ist ein Sperrad angeordnet. «-elches je nach Größe und Entfernung der Zähne voneinander den Schleppzeiger nur in Stellungen von 1/." 1i", oder mehr Ampere festhält.
  • Der Maxiinumanzeiger besteht aus einer Grundplatte, auf welcher eine Luftflügeldämpfung i, eine Zahnradübersetzung ?, die die Umdrehungszahl der Flügeldämpfungsachse und der Winkelhebelachse regelt, aufgebaut sind. Ferner sind aufgebaut: Ein Spulenkorb 4., eine Skala und auf der Winkelhebelachse eine Unruhe 3, ein Winkelhebel 5. ein Sperrad 6 in Verbindung mit einer Klinke 7 und ein Schleppzeiger S.
  • Der Maximummesser soll aufgetretene Höchstleistungen in elektrischen Anlagen in Ampere oder Watt in einer beliebig regulierbaren Zeitperiode feststellen.
  • Die Wirkungsweise des Maximumanzeigers ist folgende: Je nach Größe der Stromentnahme in einer elektrischen Anlage wird der Weicheisenkern 5 (Winkelhebel) in den Spulenkorb -, auf dein die stromdurchflossene Spule aufgewickelt ist, eingezogen. Der Winkelhebel steht in Abhängigkeit eines Sperrades 6 und eines Zahnrades 2 auf gleicher Achse aufgebaut. Letzteres Zahnrad steht wieder in Abhängigkeit von einem zweiten Zahnrad, auf dessen Achse die Flügeldämpfung i spielt. Die Fliigel der Dämpfung sind verstellbar, um eine verschiedene Bremswirkung zu erreichen. Durch die beschriebene Anordnung ist ein dreifaches Hemmnis der einziehenden Kraft des Spulenkorbes den Winkelhebeln gegenüber egeben. Es läßt sich nun durch Einstellung' bestimmen, in welcher Zeit der Winkelhebel in den Spulenkorb eingezogen wird, und zwar durch Regulierung der Zahnradübersetzung bzw. Flügeldämpfung, und in welcher Zeitperiode, etwa '/,stündlich. 112stündlich usw., der Schleppzeiger jeweils bewegt werden soll (Größe der Sperradzahnflanke). Wird der Weicheisenkern (Winkelhebel) bei beliebiger Stromentnahme eingezogen, so gleitet die Sperrklinke i über die Zähne des Sperrades. Von der Länge der Gleitbahn ist die Zeit abhängig, in welcher der Schleppzeiger mitgenommen wird. Ist durch die Stromentnahme beispielsweise eine vorgeschriebene Amperezahl nicht in der Zeit erreicht, in welcher die Sperrklinke über die Zahnbahn gleitet, so fällt der Schleppzeiger um die Länge der Gleitbahn wieder zurück, weil die Gleitbahnzeit nicht überschritten wurde, die Sperrklinke also über den Zahn zum Einhalten nicht gekommen ist.
  • Erforderlichenfalls kann das Zahnradpaar die übersetzung z. B. i : i haben oder ganz fortfallen. In diesem Falle wirkt der Winkelhebel 5 direkt auf die Flügeldämpfung i.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektromagnetischer Maximumanzeiger mit Dämpfungsvorrichtung und gewinkeltem Zeiger, der bei Stromdurchgang in eine Korbspule eingezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Einziehen des Hebels in Abhängigkeit von einer Flügelluft- und bzw. oder Zahnraddämpfung derart steht, daß der Schleppzeiger mit einem Sperrad in Verbindung steht, welches je nach Größe und Entfernung der Zähne voneinander den Schleppzeiger nur in Stellungen von z. B. 1(2F. 1; _ oder mehr Ampere festhält.
DEH112846D 1927-08-24 1927-08-24 Elektromagnetischer Maximumanzeiger Expired DE524907C (de)

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