DE960216C - Geraet zur Ermittlung der Grundgebuehr fuer den Elektrizitaetsverbrauch - Google Patents

Geraet zur Ermittlung der Grundgebuehr fuer den Elektrizitaetsverbrauch

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Publication number
DE960216C
DE960216C DEL17346A DEL0017346A DE960216C DE 960216 C DE960216 C DE 960216C DE L17346 A DEL17346 A DE L17346A DE L0017346 A DEL0017346 A DE L0017346A DE 960216 C DE960216 C DE 960216C
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DE
Germany
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electricity consumption
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Expired
Application number
DEL17346A
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Helmu Grosse-Brauckmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Publication date
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Indication And Recording Devices For Special Purposes And Tariff Metering Devices (AREA)

Description

  • Gerät zur Ermittlung der Grundgebühr für den Elektrizitätsverbraudh Die übliche Berechnung der Grundgebühr für den Elektrizitätsverbrauch durch Zugrundelegung delr Zimmerzahl ist unbefriedigend, weil die Zimmerzahl keine physikalische Größe ist und daher auch kein einwandfreier Maßstab für die Grundgebühr sein kann. Diese Methode führt bei spielsweise dazu, daß eine Zweizimmerwohnung, in der elektrische Energie lediglich zu BeleucS tungszwecken verwendet wird, teurer ist als eine Einzimmerwohnung, die verschwenderisch mit elektrischen Geräten aller Art ausgerüstet ist.
  • Einen wesentlich gerechteren Maßs,tabl bildet die mittlere Höchstlast oder eine damit verwandte Größe, beispielsweise der mittlere Strom.
  • Die bekannten Geräte, die zur Ermittlung der Grundgebühr herangezogen werden können, weisen umfangreiche Einrichtungen auf, deren Aufwand das Gerät nicht nur verteuert, sondern in der An wendung auch umständlich macht Wenn beispielsweise zur registrierenden Erfassung des Verbrauchs Schleppzeiger benutzt werden, so muß der Ableser nach jeder Ablesung diesen. Schleppzeiger auf Null zurückstellen. Um Betrugsmöghchkeiten auszuschalten, sind dann wieder Kontrolleinrichtungen hinsichtlich der Zahl der Rückstellung und auch der Weite der Rückstellung erforderlich. Die bekannten Geräte, bei denen mittels eines sich in Abhängigkeit vom Stromdurchfluß bewegenden, auf eine Anzeigevorrichtung einwirkenden Bimetallstreifens die mittlere Hazhstlast innerhalb einer Ableseperiode ermittelt wird, sind zwar vorteilhafter, weil sie nur geringen Aufwand, erfordern und deshalb in ihrer Herstellung sehr billig sind, sie haben jedoch den Nachteil, daß sie nur die Zahl der ttberschreitungen einer bestimmten vereinbarten Höchstlast anzeigen.. Soll die vereinharte Höchstlast geändert werden, so ist bei den bekannten Geräten eine umständliche Verstellung oder gar eine Umeichung erforderlich.
  • Die Erfindung, die sich auf ein Gerät zur Ermittlung der Grundgebühr für den Elektrizitätsverbrauch bezieht, bei dem e!in sich in Abhängigkeit von der Belastung bewegender, auf eine Anr zeigevorrichtung einwirkender Bimetallstreifen vorgesehen ist, beseitigt diesen Nachteil dadurch, daß der Bimetallstreifen eine Welle betätigt, die mehrere so gegeneinander versetzte, zum mittelbaren Antrieb mehrerer -Zählwerke dienende Zahnsegmentscheiben trägt, daß bei Verdrehung der Welle um einen bestimmten Winkel die Anzeige von einem. Zählwerk auf ein anderes übergeht und daß die Zählwerke in an sich bekannter Weise bei Rückdrehung der Welle arretiert sind. Durch die Verwendung des. als Bimetallspirale ausgebildeten Bimetallstreifens. läßt s.ich eine große Zeitkonstante, beispielsweise von t/4 Stunde, in die Meßeinrichtung einbringen. Bei kurzz,eitigen Stromüberschreitungen. spricht dann noch kein Zählwerk an..
  • Die durch die Verdrehung der Welle bewirkte Ausschwenkung der Zahnsegmente wird beispiels weise über ein Zahnrad mit einer Klinkeneiinrichr tung auf jeweils ein arm Zählwerk angeordnetes Klinkenrad übertragen. Diese an den Zhhlwerken angeordneten Klinkenrädeßr erhalten vorzugsweise je zehn Zähne, so daß beim Vorschub um einen ganzen Zahn sich die letzte Zahlenrolle um eine ganze Ziffer weiterdreht.
  • Um beispielsweise den. quadratischen Skalen. verlauf des Bimetallstrommessers zu. berücksiclhr tigen, sind zwischen den Zahnsegmenten und den Zahnrädern zum Antrieb der verschiedenen Zäblwerke verschiedene Übersetzungen vorgesehen.
  • Die Bimetallstreifen sind direkt ode;r/und inF direkt beheizt. Dadurch läßt sich die Anwendung des Gerätes auch bei Dreileiteranlagen erreichen.
  • Die Erfindung wird an Hand eines in. d Weich, nung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels erläutert.
  • Fig. I zeigt das Gerät nach der Erfindung in Seitenansicht; Fig. 2 stellt die Anordnung der Übertragungsteile von der Welle auf das. Zählwerk dar.
  • Durch die Bimetallspirale I wird die Achse 2 sowie ein nicht unbedingt erforderlicher Zeiger 3 gedreht Die Achse trägt die Zahnräder 4, 5 und 6, die jedoch gemäß Fig. 2 nur als Teilsegmente ausgeführt und gegeneinander um einen bestimmten Winkel versetzt sind. Dadurch wird bei einer Drehung der Achse um den Winkel a nur das.
  • Zahnrad 7, bei Drehung um 2 a das Zahnrad 8 und bei 3 a das Zahnrad g um einen entsprechenden Winkel gedreht. Am Zahnrad 7 ist ein Klinkhebexl 10 befestigt, welcher in ein Klinkrad 11 eingreift.
  • Sobald das Rad 7 tim ein Stück vorwärts geschoben wird, dreht sich das. Klinkrad um den gleichen Winkel und schiebt dabei das. Zählwerk I um eine Ziffer weiter. Geht nun der Strom. auf Null zurück, so geht auch das Rad 7 in seine Anr fangsstellung zurück. Das Klinkrad, mit dem daran hängenden Zählwerk dagegen bleibt in seiner Stellung stehen, weil es durch eine oder mehrere Rücklauf-Hemmfedern I3 am Rücklauf gehindert wird.
  • Gleichartige Einrichtungen. mit den Zählwerken II und III werden auch durch die Zahnräder 5 und 6 betätigt Während aber Zählwerk I anzeigt, wenn. ein Strom von beispielsweise 5 A überschritten wird, zeigt Zählwerk II z. B. die Überschreitung von IoA und Zählwerk III die Überschreitung von 15 A an.
  • Es können beliebig viele Zählwerke auf der Welle 2 angeordnet werden, entweder um einen vorgegebenen Bereich sehr fein zu unterteilen oder um den Bereich, der überwacht werden. soll, beliebig groß zu machen.
  • Das Gerät zeigt um so mehr an, je häufiger der Strom zwischen den Grenzen hin- und hergeschwenkt ist; nicht angezeigt wird dagegen die Dauer der Belastungen Beides ist aber für die Bildung der Grundgebühr nur wenig interessant.
  • Wesentlich ist, ganz ähnlich wie beim Masimumtarif, wie groß der Strom im Mittel während einer einzigen Viertelstunde überhaupt gewesen ist und wenn dieser Wert auch nur ein einziges. Mal erreicht wurde. Es bleibt jedem Elektriziitäts-Versorgungsunternehmen unbenommen, auch die Häufigkeit der Überschreitungen zu berücksichtigen.
  • Für die Berechnung der Grundgebühr interessiert nur das. oberste Zählwerk, dessen Stand. sich geändert hat. Das gezeichnete Ausführungsbeispiel gibt die Grundlage für eine Abrebhnung nach einem D reizonen-Grundgebüh rentarif. Das Erreichen jeder höheren Zone sieht eine höhere Grundgebühr vor.
  • Durch das Gerät nach der Erfindung ergeben sich gegenüber den bekannten Zählern folgende Vorteile: Eine Rückstellung wird nicht benötigt, so daß willkürliche Beeinflussungen von außen nicht möglich sind. Darüber hinaus ist eine gewisse Kontrollmöglichkeit gegeben,. wenn, wie es denkbar wäre, ein Ablese absichtlich einen niedrigeren Wert aufschreibt als dem Stand der Zählwerke entsprechen hat und dafür bei der nächsten Ablesung einen um so höheren Wert angibt. Der falsche Wert kann noch bis zu einigen Tagen nachkontrolliert werden, denn das Grundgebührengerät dürfte seinen. Stand innerhalb kurzer Zeit kaum völlig verändern.
  • Bei einem Gerät mit einem Schleppzeiger wird durch. die Verstellung des Schleppzeigers eine Abr leseperiode abgeschlossen, während das Grund gebührengerät nach der Erfindung bei der Anzeige des weiteren Verbrauchs von den vorangegangenen Anzeigen ausgeht und diese fortführt.
  • Wenn bei einem Gerät mit Schleppzeiger dieser Zeiger bei der Ablesung auf der Grenze zur nächsthöheren Zone steht, ist es in die Willkür des Abr lesers gestellt, günstig oder ungünstig für den Verbraucher abzulesen. Bei dem Grundgebührengerät nach der Erfindung ist dagegen die Ablesung einr deutig, wenn man festlegt, daß nur das Zählwerk zur Berechnung herangezogen wird, das um mehr als eine Ziffer weitergéschaltet wird.
  • Infolge des Versatzes. der Antriebsteile für die einzelnen. Zählwerke um je einen Winkel gegen einander ist immer nur ein einzelnes Zählwerk mit der von der Bimetallspirale angetriebenen Welle gekuppelt. Eine Verfälschung der Anzeige durch eine mögliche Überlastung der Bimetallspirale scheidet daher aus. Darüber hinaus ist die vorgeschlagene Form konstruktiv einfach, in der Herstellung außerordentlich wirtschaftlich und läßt sich den Abmessungen eines Zählergehäuses ohne weiteres. anpassen.
  • PA'rENTANSPRUCHE: I. Gerät zur Ermittlung der Grundgebühr für den Elektrizitätsverbrauch, bei dem ein sich in Abhängigkeit von der Belastung bewegender, auf eine Anzeigevorrichtung einwirkender Bimetallstreifen vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Bimetallstreifen eine Welle betätigt, die mehrere so gegeneinander versetzte, zum mittelbaren Antrieb mehrerer Zählwerke dienende Zahnsegmentscheiben trägt, daß bei Verdrehung der Welle um einen be stimmten Winkel die Anzeige von einem Zählwerk auf ein anderes übergeht und daß die Zählwerke in an sich bekannter Weise bei Rückdrehung der Welle arretiert sind.

Claims (1)

  1. 2. Gerät nach Anspruch I, dadurch; gekennzeichnet, daß der Bimetallstreifen als Spirale ausgebildet ist.
    3. Gerät nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausschwenkung eines Zahnsegmentes auf ein Zählwerk über ein Zahnr rad mit einer Klinkeneinrichtung auf ein am Zählwerk angeord.netes Klinken rad übertragen wird und daß das an dem Zählwerk angeordnete Klinkenrad insbesondere 10 Zähne aufweist.
    4. Gerät nach Anspruch I und 3, dadurch ge kennzeichnet, daß zwischen den Zahnsegmenten und Zahnrädern zum Antrieb der verschiedenen Zählwerke verschiedene Übersetzungen vorgesehen sind.
    5. Gerät nach Anspruch I bis. 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bimetallstreifen. direkt und/oder indirekt beheizt sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 545 280, 509 177.
DEL17346A 1953-12-08 1953-12-08 Geraet zur Ermittlung der Grundgebuehr fuer den Elektrizitaetsverbrauch Expired DE960216C (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE509177C (de) * 1930-10-04 Aronwerke Elek Zitaets Akt Ges Thermischer Hoechstverbrauchsmesser
DE545280C (de) * 1927-06-14 1932-03-03 Bergmann Elek Citaets Werke Ak UEberwachungsvorrichtung fuer elektrische Verbraucheranlagen, bei denen unter Zugrundelegung einer vereinbarten Hoechststromstaerke eine feste Gebuehr berechnet und die Anzahl der UEberschreitungen gezaehlt wird

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE509177C (de) * 1930-10-04 Aronwerke Elek Zitaets Akt Ges Thermischer Hoechstverbrauchsmesser
DE545280C (de) * 1927-06-14 1932-03-03 Bergmann Elek Citaets Werke Ak UEberwachungsvorrichtung fuer elektrische Verbraucheranlagen, bei denen unter Zugrundelegung einer vereinbarten Hoechststromstaerke eine feste Gebuehr berechnet und die Anzahl der UEberschreitungen gezaehlt wird

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