DE755600C - Einrichtung zur UEberwachung von Elektrizitaetsverbrauch - Google Patents

Einrichtung zur UEberwachung von Elektrizitaetsverbrauch

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DE755600C
DE755600C DEK146110D DEK0146110D DE755600C DE 755600 C DE755600 C DE 755600C DE K146110 D DEK146110 D DE K146110D DE K0146110 D DEK0146110 D DE K0146110D DE 755600 C DE755600 C DE 755600C
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DE
Germany
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load
network
tariff
network load
meter
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Expired
Application number
DEK146110D
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English (en)
Inventor
Kurt Edel
Hermann Dr-Ing Schulze
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Management, Administration, Business Operations System, And Electronic Commerce (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Uberwachung von Elektrizitätsverbrauch Eines der wirksamsten Mittel zur Verbilligung der elektrischen Arbeit ist die möglichst ununterbrochene Ausnutzung ihrer Erzeugungs-, Fortleitungs- und Verteilungsanlagen mit der höchsten Leistung, für die sie bemessen worden sind. Diese höchste Leistung ist aber gewöhnlich durch Belastungsspitzen gegeben, die nur von kurzer Dauer sind. Die Elektrizitätswerke haben deshalb ein großes Interesse daran, daß ihre Abnehmer elektrische Arbeit außerhalb der Zeiten höchster Belastung, sog. Füllstrom, entnehmen. Es sind denn auch schon frühzeitig Tarife entwickelt worden, die darauf hinzielen, die Ausnutzung der Anlagen in dieser Hinsicht zu verbessern. Als Hauptformen solcher Tarife kommen heute die Grundgbühren-, Mehrfach- und Festmengentarife in Betracht.
  • Bei den Grundgebührentarifen wird die Grund- oder Bereits. tellungsgebühr entweder nach der gemessenen Höchstleistung oder der angeschlossenen Leistung bzw. einem Teil derselben oder aber nach einer anderen Bezugsgröße (z. B. Zimmerzahl) bemessen. Ein schwerwiegender Nachteil dieser Tarifform besteht darin, daß sie unberücksichtigt läßt, ob die Abnehmer ihre Leistung zur Zeit der Anlagenhöehstbelastung oder außerhalb dieser Zeit in Anspruch nehmen. ÄVeil damit die Leistung immer gleich bewertet wird, einerlei wann die Abnahme erfolgt, muß diese Tarifform kostenungerecht wirken. Sie ergibt daher für die Abnehmer auch lediglich die Anregung zu einer möglichst langen Benutzung der ihiien berechneten Leistung, keineswegs ahcr dazu, die Benutzung außerhalb der Zeiten höchster Belastung erfolgen zu lassen.
  • Der Grundgedanke bei den Mehrfachtarifen ist, die el.ktrische Arbeit in Anlehnung an die Gestehungskostenkurve über Mehrfacht arifzähl er mit Schaltuhren den Abnehmern in den Zeiten niedriger Netzbelastung billiger zu berechnen als in den Zeiten mittlerer bzw. hohler Belastung. Dabei muß aber vorausgesetzt werden, daß die einzelnen Belastungsstufen täglich zu bekannten und immer gleichbleibenden Zeiten auftreten. Diese Voraussetzung trifft tatsächlich nicht zu. Abgesehen davon, daß die Belastung schon innerhalb der 7 Tage einer \woche nicht einheitlich verläuft, z. B. an Sonn- und Feiertagen niedriger ist als anNEterktagen, tritt die absoluteJahreshöchstbelastung nur an wenigen Tagen, oftmals nur an einem einzigen, im voraus gar nicht bekannten Tage und an diesem Tage zu einer meist ebenfalls nicht im voraus bekannten Uhrzeit (Dreschspitze am Vor- oder Nachmittag, Lichtspitze in den Abendstunden usw.) auf. Die mit der Jahreszeit sich ändernden Bedürfnisse der Stromabnehmer ändern dauernd sowohl die Größe als auch die zeitliche Lage der übrigen Nilonatshöchsthelastungen.
  • Deshalb bietet der 5lehrfachtarif mit der festliebenden zeitlichen Steuerung seiner Tarifstufen ebenfalls keine Gewähr dafür, daß die Abnehmer die elektrische Arbeit kostengerecht erhalten und auf diese Weise angeregt werden, sie möglichst außerhalb der Zeiten hoher Anlagenbelastung zu beziehen, für die allein beim Lieferwerk ein Interesse an einer Bellastungsbesehränkung der Abnehmer besteht.
  • Für die Festmengentanfe in Verbindung mit zeitabhängigen Festmengenzählern gelten sinngemäß die gleichen Überlegungen.
  • Diese Mängel in der Preisbemessung elektrischer Arbeit durch Grundgebühren-, Mehrfach- und ähnliche Tarife können erfindungsgemäß durch ein an der Verbraucherstelle angeordnetes Schaltgerät beseitigt werden, das nach Maßgabe der gesamten Netzlast, insbesondere der N etzwi rklast, entweder den Füllstromverbrauch oder die Tarifgeräte oder beide zugleich beeinflußt. Mittels eines solchen Schaltgerätes wird die elektrische Arbeit. in tatsächlicher Übereinstimmung mit der Gestehungskostenkuive des Lieferwerkes selbsttätig um so billiger dargeboten, je niedriger die Anlagenbelastnng, also die gleichzeitig von den Abnehmen verlangte Leistung, und um so teurer, je höher sie ist. In Verbindung mit einem Höchstverbrauchszähler (Grundgebührentarif) beispielsweise verbilligt das Schaltgerät dem Abnehmer die bezogene Leistung selbsttätig verhältnisgleich der jeweiligen Netzbelastung, so daß der Abnehmer in den Zeiten der Netzteilbelastung für den gleichen Leistungspreis mehr leistung erhält als in den Zeiten der Netzhöchsthelastung.
  • Bei einem Mehrfachtarifzähler tritt das Schaltgerät an die Stelle der Schaltuhr und schaltet seine einzelnen Tarifstufen selbsttätig in Abhängigkeit von der Netzbelastung.
  • Für den zeitabhängigen Festmengenzähler wird durch das Schaltgerät die iaiberverbrauchszählung in den Zeiten geringer Netzbelastung ausgeschaltet. Den Füllstromverbrauch steuert es durch Zu- bzw. Abschalten Voll Stromverbrauchsgeräten, wie z. B. Heißvasserspeichern, die nicht dauernd am Netz zu liegen brauchten, sondern vorzugsweise in Zeiten geringer Netzbelastung betrieben werden können.
  • An sich ist es bekannt, die Preisbemessung für die elektrische Arbeit von der Belastung abhängig zu machen, die bei dem Abnehmer selbst in Betracht kommt. Damit ergibt sich dann der einer höheren Belastung entsprechende Preis aber auch dann, wenn diese zu einer Zeit eintritt, in der die Gesamtbelastung der Anlage nur gering ist und dem Lieferwerk infolgedessen eine Füllstromentnahme durch aus erwünscht sein muß. Eine kostengerecllte und den Abnehmer zur Füllstromentnahme anregende Preisbemessung ist auf diesem Wege also nicht zu erzielen. Soweit andererseits eine Abhängigkeit der Preisbcmessung von der Gesamtbelastung der Anlage ins Auge gefaßt worden ist, hat man dazu lediglich zentrale l lberwachungseinrichtungen vorgesehen, von denen aus die Steuerung der Tarifgeräte bei den einzelnen Abnehmen dann durch Fernübertragung erfolgen müßte.
  • Abgesehen von den Fehlermöglichkeiten, die bei einer solchen Fernübertragung bestehen, kommen dafür erhebliche Kosten in Betracht, die in vielen Fällen die praktische Anwendung verhindern.
  • Das Schaltgerät gemäß der Erfindung stellt die Netzbelastung ohne Fernmessung oder -steuerung, vorzugsweise einfach durch Messung ihres Wirkwiderstandes fest. Das kann bei einem Wechsel- oder Drehstromnetz etwa in der Weise geschehen, daß dem Netz eine kleine Gleichspannung überlagert und aus dieser Spannung sowie dem über die Netzbelastung fließenden kleinen Gleichstrom der jeweilige Wirkwiderstand der Netzbelastung mit Hilfe eines Gleichstromquotientenmessers gemessen wird. Etwa an das Netz gelegte Phasenschieberkondensatoren (Blindleistungserzeuger) bleiben auf diese Messung des Netzbelastungswirkwiderstandes ohne Einfluß.
  • Ausführungsbeispiele für die Erfindung sind in schematischer Darstellung durch die Abb. I und 2 der Zeichnung veranschaulicht.
  • Abb. I zeigt dabei das Schaltgerät in Verbindung mit einem lÇleinabnehmer-Maximumzeiger, Abb. 2 in Verbindung mit einem Mehrfachtarifzähler.
  • Nach Abb. I speist das Wechselstromnetz I die Verbraucher 2 über den Kilowattstundenzähler 3. 4 ist ein thermischer Maximumzeiger für Kleinabnehmer. Parallel zu dessen vom Strom beheizten Bimetallstreifen liegt der veränderliche, z. B. als Ringrohrwiderstand ausgebildete Nebenwiderstand 4'. Das Gerät 5 schaltet diesen Nebenwiderstand 4' bei Netzhöchstbelastung aus, bei ihrem Absinken ein und regelt ihn mit sinkender Netzbelastung allmählich auf Null herunter. Durch die Heizwicklung des Bimetallstreifens im Maximumzeiger 4 fließt auf diese Weise der volle Strom der Verbraucher 2 nur bei Netzhöchstbelastung, sonst, also bei Netzteilbelastung, nur ein Teil desselben. 5' ist ein kleiner Trockengleichrichter im Schaltgerät 5, 5" ein Gleichstromquotientenmes ser. An der Spannungs spule des letzteren liegt die vom Gleichrichter 5' erzeugte kleine Gleichspannung, und durch seine Stromspule fließt ein Gleichstrom, der sich unter dem Einfluß dieser Gleichspannung über den jeweiligen Netzbelastungswirlnviderstand ausbildet. Auf der Achse des drehbaren Dauermagneten 6 im Gleichstromquotientenmesser 5,' sitzt der Ringrohrwiderstand4. 7 ist ein Ventilröhrchen, das die Stromspulen des Gleichstromquotientenmessers 5" gegen die Netzwechselspannung abriegelt.
  • In Abb. 2 speist das Wechselstromnetz. 1 die Verbraucher 2 über einen Dreifachtarifzähler 3'. Das Gerät 5 schaltet die Tarifstufen des Zählers 3' mittels eines Dreifachschaltrohres 3", das auf der Achse des drehbaren Dauermagneten 6 sitzt und von dem Gleichstromquotientenmesser 5" in eine der jeweiligen Netzbelastung entsprechende Schaltstellung gebracht wird. 5' ist, genau wie in Abb. I, ein kleiner Trockengleichrichter, der die Spannungs- und, über den Wirkwiderstand der Netzbelastung, Stromspulen des Gleichstromquotientenmessers 5" speist. 7 ist wieder das Ventilröhrchen.
  • PATEXTANSPSLUCHE: I. Einrichtung zur Überwachung von Elektrizitätsverbrauch, gekennzeichnet durch ein an der Verbraucherstelle angeordnetes Schaltgerät, das nach Maßgabe der gesamten Netzlast, insbesondere der Netzwirklast, entweder den Füllstromverbrauch oder die Tarifgeräte (z. B.
  • Mehrfachtarifzähler, Höchstlastmesser) oder beide zugleich beeinflußt.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltgerät eine Meßeinrichtung erhält, die auf eine von der Verbraucherstelle dem Kraftverteilernetz aufgedrückte Hilfsspannung anspricht.
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßeinrichtung den Netzwiderstand mißt, indem in einem Quotientenmeßwerk der Effekt einer dem Netz aufgedrückten Hilfsspannung (Gleichspannung) gemessen wird.
    Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. 292 246, 552 37I, 554 7I6; Schneider, Elektrische Energiewirtschaft, 1936, S. 343/344.
DEK146110D 1937-04-08 1937-04-08 Einrichtung zur UEberwachung von Elektrizitaetsverbrauch Expired DE755600C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1227125B (de) * 1957-04-25 1966-10-20 Licentia Gmbh Anordnung zum Zu- und Abschalten von Verbrauchern eines Energieversorgungsnetzes ueber eine Rundsteueranlage zur Anpassung an den wechselnden Verlauf einer Tageslastkurve

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE292246C (de) *
DE552371C (de) * 1928-03-14 1932-06-14 Ericsson Telefon Ab L M Von einem Strom- oder Leistungszaehler gesteuerte Schaltungsanordnung zum Einstellen einer mittleren (Hoechst-) Belastung in elektrischen Anlagen
DE554716C (de) * 1929-10-08 1932-07-14 Bbc Brown Boveri & Cie Einrichtung zum Schalten elektrischer Stromkreise

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