DE451602C - Elektrizitaetszaehler mit Anzeigevorrichtung der jeweiligen Leistung und der Hoechstleistung - Google Patents

Elektrizitaetszaehler mit Anzeigevorrichtung der jeweiligen Leistung und der Hoechstleistung

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DE451602C
DE451602C DES72321D DES0072321D DE451602C DE 451602 C DE451602 C DE 451602C DE S72321 D DES72321 D DE S72321D DE S0072321 D DES0072321 D DE S0072321D DE 451602 C DE451602 C DE 451602C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/56Special tariff meters
    • G01R11/60Subtraction meters; Meters measuring maximum or minimum load hours

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Tests Of Circuit Breakers, Generators, And Electric Motors (AREA)

Description

  • Elektrizitätszähler mit Anzeigevorrichtung der jeweiligen Leistung und der Höchstleistung. Nachdem der Gebührentarif unter den noch üblichen vielgestaltigen Preissätzen der Elektrizitätswerke eine besondere Stelle eingenommen hat, weil :er den Interessen sowohl des Liefernden Werkes, als auch denen der Abnehmer am meisten. gerecht wird, war :es die Aufgabe, ein Instrument zu finden, das in Verbindung mit dem Zähler eine Leistungsangabe auf einfachem Wege ermöglicht. Die bisherigen. Höchstbelastungsanzeiger, wie sie meist bei Großabnehmern Verwendung finden, können als Instrumente gelten, die in bezug auf Genauigkeit und Lebensdauer den derzeitigen Ansprüchen gerecht werden; ihr hoher Preis läßt sie indessen nur für Abnehmer großen Umfanges Verwendung finden. Die Möglichkeit, auch jeden Kleinabnehmer seinem Leistungsbedarf entsprechend: zu den. festen Kosten des Wexkes heranzuziehen, führte zur Erfindung der nachstehend bezeichneten Einrichtung.
  • Es handelt sich hierbei um eine auf elektrodynamischem Prinzip aufgebaute Meßeinxtch tung, die in direkter Verbindung mit dem Zähler unter Anwendung des lektromagneti# scheu Feldes der Zählerankerscheibe die Anzeige der jeweils vorhandenen Leistung und die Festlegung der Höchstleistung gestattet. Eine Ausführungsform, eingebaut in einem Amperestundenzähler, zeigt die beiliegende Zeichnung.
  • Über der Ankerscheibe des Zählers spielt eine kleine Scheibe c, die die Wicklung f trägt (Abb.2). Letztere empfängt ihren Strom im Nebenschluß aus den Anschlußstellen der Ankerbürsten (Schaltungsschema Abb.5). Die Scheibe c mit der Wicklung (im folgenden mit Spulensystem bezeichnet) ist in einem Gestell a in der üblichen Weise gelagert. Mit Hilfe einer kleinen Spiralfederd kann die Größe des Ausschlages eingestellt und damit die Eichung der als zusätzliche Meßeinrichtung auch für die vorhandenen Zählertypen gedachten Meßeinrichtung bewirkt werden. Das Spulensystem trägt nach vorn sichtbar den Zeigere, der über der Skala b spielt; letztere sitzt ummittelbar am Gestell a. Ein Mitnehmerg, der ebenfalls im Gestelle gelagert ist (Abb. i), wird von dem Zeigere vorgeschoben und bleibt in der ihni gegebenen Lage stehen, solange eine weitere DrelhunZ der Scheibe c nicht erfolgt. Seine Zurückführung bei der Zählerablesung erfolgt durch einen drehbaren Anschlag h, der durch einen von außen plombierbaren Knopf betätigt wird. Für die Zurückführung bestehen indessen auch andere Konstruktionsmöglichkeiten.
  • Die Angaben der Skala b sind in .Ampere vorgesehen. Die Festlegung in Watt bzw. Kilowatt, mit denen bei Höchstbelastungsangaben gebräuchlicherweise gerechnet wird, ist ebenso wie bei der Arbeitsmessung des Amperestundenzählers unter Annahme .einer mittleren Spannung möglich.
  • Fließt bei auftretender Belastung durch die Wicklung der Zählerankerscheibe ein Strom, so ist auch in der im Nebenschluß hierzu liegenden Wicklung f ein solcher vorhanden. Dieser ist sowohl denn ersteren wie auch dem Hauptstrom direkt proportional. Die elektrodynamische Wirkung beider Ströme aufeinander ruft eine Drehung des -Spulensystems mit der Wicklung f hervor, deren Ausschlag ein Maßstab für die jeweils vorhandene Belastung ist.
  • Bei dieser Erfindung wird nicht wie bei den jetzt in Gebrauch befindlichen Höchstbelastungsanzeigern das Mittel der viertel-oder halbstündlichen Belastung, sondern die tatsächlich aufgetretene Höchstbelastung im Monat gemessen. Die Heranziehung dieser Höchstbelastung zur Verrechnung ist selbstverständlich ebenso möglich wie die bisher übliche Methode. Es ist lediglich nötig, die Gebühr für die kW-Belastung auf den höchsten Spitzenwert abzustellen. Man bekommt bei dieser Verrechnungsart samit je Einheit geringere Gebühren als bei Messung der durchschnittlichen Höchstbelastung.
  • Der nachträgliche Einbau in vorhandene Zähler läßt sich leicht vornehmen. Die angegebene Konstruktion ist als Beispiel anzusehen, das sich auf den A3-Zähler der Siemens-S.chuckertwerke bezieht; einfache, konstruktive Änderungen ermöglichen indessen auch die Anpassung an 'Zähler anderer Bauaxt.

Claims (1)

  1. YA1'liNTANSPRUCli: Elektrizitätszähler mit Anzeigevorrichtung der jeweiligen Leistung und der Höchstleistung, dadurch gekennzeichnet, da,ß ei. besonderes Spulensystem vorgesehen ist, welches unter Ausnutzung des elektromagnetischen Feldes der Ankerscheibe proportional dem durchfließenden Hauptstrom zum Ausschlag gebracht wird, derart, .daß durch einen besonderen Mitnehmer die Höchstbelastung angezeigt wird.
DES72321D 1925-11-22 1925-11-22 Elektrizitaetszaehler mit Anzeigevorrichtung der jeweiligen Leistung und der Hoechstleistung Expired DE451602C (de)

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