DE720852C - Wattstundenzaehler - Google Patents

Wattstundenzaehler

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Publication number
DE720852C
DE720852C DEK153452D DEK0153452D DE720852C DE 720852 C DE720852 C DE 720852C DE K153452 D DEK153452 D DE K153452D DE K0153452 D DEK0153452 D DE K0153452D DE 720852 C DE720852 C DE 720852C
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DE
Germany
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meter
watt
consumer
hour meter
series
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Expired
Application number
DEK153452D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Otto Erich Noelke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koch and Sterzel AG
Original Assignee
Koch and Sterzel AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Koch and Sterzel AG filed Critical Koch and Sterzel AG
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/30Dynamo-electric motor meters

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)

Description

  • Wattstundenzähler Die Erfindung geht von einem bekanten Zähler zur Messung elektrischer Arbeit (Wattstundenzähler) aus. Dieser besteht aus einem elektrolytischen Zähler, der von dem Spannung erzeugenden Teil eines Thermowattmeters gespeist wird; die beiden Heizdrähte des Thermowattmeters liegen in Reihe an einem in die eine Zuleitung zum Verbraucher geschalteten Nebenwiderstand, während der Verbindungspunkt der beiden Heizdrähte über einen Vorwiderstand mit der anderen Zuleitung zum Verbraucher verbunden ist. Während bei dem bekannten Zähler der Nebenwiderstand aus einem Stromwandler, der Vorwiderstand aus einer Drosselspule besteht, sind erfindungsgemäß sowohl der Nebenwiderstand als auch der Vorwiderstand Ohmsche Widerstände. Diese Maßnahme bringt den Vorteil, daß der Zähler gemäß der Erfindung nicht nur wie die bekannte Einrichtung für Wechselstrom, sondern auch für Gleichstrom verwendbar ist, da die beiden Widerstände Ohmsche, also induktionsfreie Widerstände sind. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß man den Zähler gemäß der Erfindung mittels eines Gleichstrorn!kompensators eichen und dann ohne weiteres nicht nur mit Gleichstrom, sondern auch mit Wechselstrom betreiben kann. Eine Eichung mittels eines Gleichstromkompensators ist aber besonders einfach und daher einer Wechseistromeichung vorzuziehen. Statt des Elektrolytzählers kann die Einrichtung gemäß der Erfindung auch einen in Wattstunden geeichten Motorzähler mit konstanter Felderregung enthalten. Beeinflussungen durch fremde magnetische FeL-der können bei Verwendung eines elektrolytischen Zählers überhaupt nicht stattfinden, während bei Verwendung eines Amperestundenmotorzählers die Fremdfeldbeeinflussung weitgehend gegenüber der Verwendung von elektrodynamischen Zähler herabgesetzt werden kann.
  • Ein Ausführungsbeispiel für einen Wattstundenzähler gemäß der Erfindung ist in der Abbildung schaltungsmäßig dargestellt. An die Spannungsquelle 11, beispielsweise einen Gleichstromgenerator 11, ist ein Verbraucher 12 angeschlossen. Die von ihm verbrauchte elektrische Arbeit wird mittels des in dem gestrichelten Rechteck dargestellten Zählers gemessen. Der Zähler besteht aus einem elektrolytischen Amperestundenzähler 14 und dem spannungerzeugenden Teil eines Thermowattmeters. Der spannungerzeugende Teil des Thermowattmeters weist zwei Thermobatterien 15, 16 auf, die aus einer Vielzahl in Reibe geschalteter Thermoelemente bestehen. Die E MKe dieser Tbermoelementenbatterien sind gegeneinandergeschaltet, so daß der den elektrolytischen Zähler I 4 durchfließende Strom der Differenz ihrer Spannung proportional ist. Die Thermoelementbatterie 15 wird von einem Heizdraht I7 beeinflußt, die Tbermobatterie I6 von einem Heizdraht 18. Die beiden Heizdrähte 17, 18 liegen in Reihe an einem Nebenwiderstand I9, der von dem Strom des Verbrauchers 12 durchflossen ist, ihr Verbindungspunkt 20 liegt über einen Vorwiderstand 21 an der Spannring des Verbrauchers 12. Abgesehen von der Art der Widerstände 19 und 21, die gemäß der Erfindung Ohmsche Widerstände sind, sind die dargestellte Einrichtung und ihre Wirkungsweise bekannt. Die Ströme in den Heizdrähten 17 und 18 entsprechen je der Differenz oder der Summe von zwei Einzelströmen, die jeder für sich der Spannung und dem Strom des Verbrauchers 12 proportional sind.
  • In jedem Heizdraht fließt nämlich ein Strom, der sich aus zwei Komponenten zusammensetzt. Die eine Stromkomponente ist proportional der Spannung des Verbrauchers 12 und - im wesentlichen durch die Größe dieser Spannung und die Größe des Vorwiderstandes 21 bestimmt. Die andere Stromkomponente im Heizdraht 17 ist proportional dem Strom des Verbrauchers 12 und im wesentlichen durch ihn und die Größe des Nebenwiderstandes 19 bestimmt. Die Überlagerung dieser beiden Stromkomponenten erfolgt in dem einen Heizdraht, z.B. im Heizdraht 17, im additiven, im anderen Heizdraht, z. B.
  • 18, im subtraktiven Sinne; in welchem der beiden Heizdrähte Summe oder Differenz dieser Ströme fließt, hängt im jeweiligen Fall von der Energierichtung und bei Messung von Wechselstromleistung von der Phasenlage und den momentanen Verhältnissen ab.
  • Die EMK der Th,ermobatterie Ig ist der Temperatur des Heizdrahtes I7 direkt proportional und somit dem Quadrat des Stromwertes dieses Heizdrahtes. Entsprechendes gilt für die Thermobatterie I6 und den Heizdraht I8. Da die beiden EMKe der Thermobatterien gegeneinan dergeschaltet sind, mißt der Amperestundenzähler die Größe, die der Differenz der Quadrate der Ströme in den beiden Heizdrähten entspricht. Diese Differenz ist der Leistung proportional. Da sie über die Zeit gemessen wird. mißt der Amperestundenzähler tatsächlich die Wattstunden des Verbrauchers.
  • Wie bei der bekannten Einrichtung. so können auch bei der Erfindung die Einzelteile ( der Amperestundenzähler und der span nungerzeugende Teil des Thermowattmeters) für sich einer Prüfung unterzogen und unter Umständen austauschfähig hergestellt werden.
  • Es ist noch hervorzuheben, daß der Zähler gemäß der Erfindung vorzüglich zur Summierung mehrerer Arbeüsgrößen geeignet ist.
  • Es ist zu diesem Zweck @nur notwendig, für jede zu messende Arbeitsgröße ein spannungerzeugendes Thermowattmeter vorzusehen. Die Summen-EME dieser Systeme speist dann einen gemeinsamen Amperestunden zähler. Beispielsweise kann man auf diese Weise die Arbeit mehrerer Leitungsabzweige oder die Arbeit von Mehrleitersystemen sowohl bei Gleichstrom wie bei Wechsel- und Mehrphasensystemen erfassen. Auch hier bleibt der Vorteil der einfachen einphasigen Eichmöglichkeit erhalten. Es ist auch möglich, sowohl die Arbeit der Einze]abzweige bzw. Einzelsysteme wie die Summenarbeit zu messen, indem man mehrere Amperestundenzähler entsprechend an die Thermowattmetersysteme anschließt.

Claims (1)

  1. PATEXTANSPRUCH: Zähler zur Messung elektrischer Arbeit (Wattstundenzählerj, bestehend aus einem Amperestundenzähler (bzw, Voltstundenzähler), z.B. einem elektrolytischen Zäh ler oder einem in Wattstunden geeichten Motorzähler mit konstanter Felderregung, der von dem Spannung erzeugenden Teil eines Thermowattmeters gespeist wird, dessen beide Heizdrähte in Reihe an einem in die eine Zuleitung zum Verbraucher geschalteten Nebenwiderstand liegen, während der Verbindungspunkt der beiden Heizdrähte über einen Vorwiderstand mit der anderen Zuleitung zum Verbraucher verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der NeSenwiderstand als auch der Vorwiderstand Ohmsche Widerstände sind.
DEK153452D 1939-02-14 1939-02-14 Wattstundenzaehler Expired DE720852C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE930459C (de) * 1953-02-08 1955-07-18 Siemens Ag Anordnung zur Beseitigung des Messunterschiedes zwischen Gleich- und Wechselstrombetrieb von dynamometrischen Wattstunden-Zaehlern

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE930459C (de) * 1953-02-08 1955-07-18 Siemens Ag Anordnung zur Beseitigung des Messunterschiedes zwischen Gleich- und Wechselstrombetrieb von dynamometrischen Wattstunden-Zaehlern

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