AT146937B - Elektrolytischer Spitzenzähler. - Google Patents

Elektrolytischer Spitzenzähler.

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AT146937B
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electrolytic
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Inventor
Wilhelm Stroszeck
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Siemens Ag
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  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die Erfindung betrifft einen elektrolytischen Spitzenzähler, der Wattstunden oder Ampèrestunden misst, die eine bestimmte Leistungs-oder Stromgrenze übersteigen. 



   Erfindungsgemäss ist die Messzelle, vorzugsweise über eine Rückstromsperre (Gleichrichter od.   dgl.),   in den Brückenzweig einer Messbrücke geschaltet, von der wenigstens ein Aussenzweig, am besten zwei gegenüberliegende Aussenzweige, durch den zu messenden Strom beheizt sind ; die Brücke ist derartig abgeglichen, dass das am Brückenzweig liegende Potential der Brückenschaltung bei der bestimmten Leistungs-bzw. Stromgrenze unter dem Einfluss der Stromheizung sein Vorzeichen ändert. Bei Wattstundenzählern liegt die gesamte Brücke an der zu berücksichtigenden Netzspannung, bei Amperestundenzählern ist sie an eine konstante Spannung angeschlossen, die einer Batterie oder über ein selbsttätiges Regelorgan (z. B. über Eisenwasserstoffwiderstände) dem Netz entnommen wird. 



   Die Erfindung soll an Hand des in der Zeichnung dargestellten Schaltschema näher erläutert werden. 1 sind die   Anschlussleiter   der Verbrauchsanlage. Die elektrolytische Zelle 2 ist über den Gleichrichter 3 in den Brückenzweig 4 einer Brücke mit den Aussenzweigen   5-8   eingeschaltet. Der Zweig 7, am besten auch noch der gegenüberliegende Zweig 5, werden von der Stromspule 9, die im Zuge des einen Netzleiters liegt oder an die Klemmen eines in den Zug dieses Leiters eingeschalteten Nebenwiderstandes angeschlossen ist, beheizt. Die Brücke selbst ist mit den Punkten   10,     dz   vorzugsweise über einen Vorwiderstand   12,   an die Netzspannung angeschlossen. Die einzelnen Brückenzweige haben z. B. folgende 
 EMI1.2 
 weiten Grenzen beliebig gewählt werden.

   Bei Stromlosigkeit der Anlage erhält die Zelle ein negatives Potential ; ein Strom kommt aber in diesem Fall wegen des Gleichrichters 3 nicht zustande. Der Temperaturkoeffizient und die Anfangsverhältnisse der Widerstandszweige sind so gewählt, dass bei der Leistungsgrenze der Brückenzweig kein Potential hat, dass also die Widerstände 5 und 7   1. 06   R betragen und somit die Brücke völlig symmetrisch ist. Es ist hier als Beispiel angenommen, dass die Leistungsgrenze 50% der Zählernennleistung beträgt ; bei 100% der Nennleistung erhöhen sich die Widerstände 5 und 7 auf   1. 24   R. Die Zelle erhält ihr Höchstpotential in positivem Sinne. Der hiedurch verursachte Messstrom wird in bekannter Weise durch einen Vorwiderstand eingeregelt.

   Die Verhältnisse sind so gewählt, dass auch bei den üblichen Überlastungen die Heizspule Temperaturen unter   800 Übertemperatur   behält. 



  Damit ist erreicht, dass die allgemein für elektrische Geräte   zugelassenen Übertemperaturen nicht   überschritten werden. Die Widerstände 5 und 7 bestehen aus hochtemperaturempfindlichem Material, vorzugsweise Nickel, die Widerstände 6 und 8 teilweise aus Nickel und aus temperaturunempfindlichem Material, damit Einflüsse der Raumtemperatur auf die Zählerangaben ausgeglichen werden. 



   Einige oder sämtliche Brückenzweige können regelbar ausgeführt werden, z. B. mit Anzapfungen versehen, um verschiedene Vorspannungen und damit verschiedene Grenzen einstellen zu können. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Elektrolytischer Spitzenzähler, dadurch gekennzeichnet, dass die Messzelle, vorzugsweise über eine Rückstromsperre (Gleichrichter), in der Brücke einer Brückenschaltung liegt, von der wenigstens ein, vorzugsweise zwei einander gegenüberliegende Aussenzweige durch den zu messenden Strom beheizt <Desc/Clms Page number 2> sind, während die Gesamtbrücke an der zu berücksichtigenden Netzspannung liegt, bei solcher Abgleichung der Brücke, dass das am Brückenzweig liegende Potential der Brückenschaltung bei der gewünschten Leistungsgrenze unter der Einwirkung der Stromheizung sein Vorzeichen ändert.
    2. Spitzenzähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die gesamte Brücke an einer unveränderlichen Spannung (auf konstanten Wert eingeregelte Netzspannung, konstante Hilfsspannung od. dgl.) angeschlossen ist, zum Zwecke, einen Spitzenampèrestundenzähler zu erhalten.
    3. Spitzenzähler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass einige oder sämtliche Brückenzweige veränderlich sind, zum Zwecke, die Belastungsgrenze zu regeln. EMI2.1
AT146937D 1934-12-22 1935-10-01 Elektrolytischer Spitzenzähler. AT146937B (de)

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