DE524060C - Verfahren zur Herstellung von Sprungfedermatratzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Sprungfedermatratzen

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DE524060C
DE524060C DEE38453D DEE0038453D DE524060C DE 524060 C DE524060 C DE 524060C DE E38453 D DEE38453 D DE E38453D DE E0038453 D DEE0038453 D DE E0038453D DE 524060 C DE524060 C DE 524060C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68GMETHODS, EQUIPMENT, OR MACHINES FOR USE IN UPHOLSTERING; UPHOLSTERY NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B68G9/00Placing upholstery springs in pockets; Fitting springs in upholstery

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Sprungfedermatratzen Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren, um das Befestigen von Sprungfedern in Matratzen u. dgl. einfacher und billiger zu gestalten und dabei gleichzeitig eine zuverlässige Befestigung der Sprungfedern zu gewährleisten.
  • Der angestrebte Zweck wird im wesentlichen dadurch erreicht, daß man die Endgänge der Sprungfedern, statt sie durch Gurte oder Schnüre zu verbinden oder durch Schlitze der inneren Stofflagen zu führen, in sich gegenüberliegende, sowohl an der Kopfals auch an der Bodenseite angeordnete Stoübahntaschen einfügt. Hierbei werden die Taschen aus mit in entsprechenden Abständen voneinander entfernten Schlitzen versehenen Bandstreifen gebildet, die zunächst an einer Kante mit der die Boden- oder Kopfseite bildenden Stofflagen vernäht und dann durch kurz vor der zweiten Kante abbrechende Quernähte unterteilt werden, so daß je ein Endgang der Sprungfeder zwischen einem Schlitz und einer Quernaht eingefügt wird, worauf das nächste Band unter die freie Kante des vorhergehenden gelegt und mit demselben. derart vernäht wird, daß die Sprungfedern zunächst alle an einer Stofflage und dann an der .gegenüberliegenden befestigt werden.
  • An Hand der Zeichnung # wird das Verfahren in einem Ausführungsbeispiel näher erläutert: Abb. i zeigt eine schaubildliche Darstellung einer nach dem vorliegenden Verfahren herzustellenden Matratze bei teilweise aufgeschnittener Umhüllung, Abb. z einen teilweisen Längsschnitt von Abb. i.
  • Auf der Unterseite der Hülle F sind mehrere Bandstreifen E eingenäht, und zwar zunächst nur an ihrer Längskante. Jedes Band E ist durch Schlitze H in eine Anzahl gleichmäßige Abschnitte unterteilt.
  • Nach dem Annähen eines Bandes E wird dasselbe durch Quernähte G, die kurz vor der zweiten Kante aufhören, nochmals unterteilt, so daß hierdurch die eigentlichen Taschen gebildet «erden. Die Sprungfedern B werden nun mit einem Endgang in die so gebildeten Taschen eingeführt. Darauf folgt das Annähen des nächsten Bandes E , das unter die frei bleibende -zweite Kante des vorhergehenden Bandes gelegt und mit demselben vernäht wird.
  • Nun werden die Quernähte G bis zur zweiten Kante dieses zweiten Bandes fortgesetzt, worauf wieder eine neue Reihe Fäden eingesetzt wird und dann das Vernähen finit dem dritten Band erfolgen kahn.
  • Nachdem in der ,geschilderten Weise die gesamte Bodenseite mit den Federn verseh;@n ist, erfolgt die Befestigung derselben in gleicher Weise an der gegenüberliegenden Seite.
  • Die so fertiggestellte Matratze kann in einer weiteren, nicht gezeichneten Hülle bezogen und mit Haar, Wolle oder einem anderen geeigneten Polstermaterial ausgestopft werden.

Claims (1)

  1. PATRIVTA\SPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Sprungfedermatratzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Sprungfederenden in sich gegenüberliegenden Stoffbahntaschen aufgenommen werden, wobei. die Taschen aus mit in entsprechenden Abständen voneinander entfernten Schlitzen (H) versehenen Bandstreifen (F) gebildet werden, die zunächst an ,einer Kante mit der die Boden- oder Kopfseite bildenden Stofflagen (Fj vernäht und dann durch kurz vor der zweiten Kante abbrechende Quernähte (G) unterteilt werden, so daß je ein Sprungfederend-gang zwischen einem Schlitz (.1) und einer Quernaht (G) eingefügt wird, worauf das nächste Band (B) unter die freie Kante des vorhergehenden gelegt und mit demselben derart vernäht wird, daß die Sprungfedern zunächst alle an einer Stofflage (F) und dann an der-,gegenüberliegenden befestigt werden.
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