DE52322C - Schutzvorrichtung an Strohbindern - Google Patents

Schutzvorrichtung an Strohbindern

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DE52322C
DE52322C DENDAT52322D DE52322DA DE52322C DE 52322 C DE52322 C DE 52322C DE NDAT52322 D DENDAT52322 D DE NDAT52322D DE 52322D A DE52322D A DE 52322DA DE 52322 C DE52322 C DE 52322C
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DE
Germany
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protective device
straw
protective
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release lever
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DENDAT52322D
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Firma FR. DEHNE in Halberstadt
Publication of DE52322C publication Critical patent/DE52322C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F1/00Stationary apparatus or hand tools for forming or binding straw, hay or the like into bundles

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den bekannten Schutzvorrichtungen mufste bis jetzt immer erst die Maschine durch besondere Vorrichtungen aufser Thätigkeit gesetzt werden, wollte man an den von der Schutzvorrichtung umgebenden Theilen eine Reparatur oder dergleichen vornehmen. Infolge dessen waren bei diesen Anordnungen trotz der Schutzvorrichtung, sobald diese vor dem völligen Stillstand der Maschine entfernt wurde, Unglücksfälle und Beschädigungen des bedienenden Personals nicht ausgeschlossen.
Durch vorliegende Erfindung soll nun diesem Uebelstande abgeholfen werden, indem die zum Zurückklappen des Schutzmantels erforderliche Bewegung gleichzeitig zum selbsttätigen Ausrücken der Maschine bezw. der sich bewegenden Theile benutzt wird.
Die Erfindung ist auf beiliegender Zeichnung in einer der praktischsten Ausführungsformen zur Veranschaulichung gebracht.
Fig. ι zeigt in seitlicher und Fig. 2 in hinterer Ansicht einen Strohbinder, an welchem sich der angeordnete Schutzmantel in geschlossener Stellung befindet. Fig. 3 und 4 veranschaulichen in seitlicher und Endansicht den Schutzmantel in aufgeklappter Lage und das Triebrad des Strohbinders in ausgerückter Stellung.
Auf der in den Seitenwänden des Strohbinders gelagerten Welle α des Schutzmantels S befindet sich auf dem einen Ende ein schraubenförmiges Scheibenstück b angeordnet, welches infolge seiner Steigung mit der inneren Fläche beim Drehen der Welle α gegen die Rolle c des seitlich am Strohbinderrahmen angebrachten Ausrückhebels d drückt. Der Ausrückhebel d dreht sich um den Zapfen e und umfafst mit seinem unteren Ende den losen verschiebbaren Kupplungstheil I der Nabe f des- auf der Welle g befindlichen Antriebsrades A. Die Verbindung des Triebrades A mit der Welle g geschieht vermittelst der Klauenkupplung K.
Wird nun zum Zweck irgend einer Reparatur oder dergleichen der Schutzmantel 5 ■in die Höhe geklappt, so · wird gleichzeitig die Welle α und das Scheibenstück b gedreht. Letzteres drückt mit seiner schiefen Fläche gegen die Rolle c und bewegt hierdurch das' obere Ende des Ausrückhebels d nach innen, während das untere Ende den losen Theil I der Klauenkupplung, indem die in der Nabe des Triebrades angeordnete Feder zusammengeprefst wird, nach aufsen schiebt und dadurch die Kupplung K löst, worauf der Apparat stillsteht. Der den Ausrückhebel mit einem Schlitz umfassende Griff hebel i gleitet gleichzeitig nach unten und hält, indem derselbe unter einen passenden Ansatz des Hebels d greift, letzteren in seiner Stellung fest. ' Um ein etwaiges Herabfallen des Schutzmantels in geöffneter Stellung zu verhindern, ist ein passender Sperrhaken vorgesehen. Der Schutzmantel selbst besteht aus einem mit Bügel versehenen Rahmen.' Die Bügel, sowie die Seiten des Mantels sind mit einem passenden Netzwerk übersponnen, welches hinreichenden Schutz gewährt und die Beobachtung der arbeitenden Theile gestattet. Die seitlich an der Welle α angebrachten Schutzbretter B verdecken die an den Seiten befindlichen äufseren Zahnräder.
Soll die Maschine wieder in Betrieb gesetzt werden, so wird der Schutzmantel herniedergeklappt. Das Scheibenstück b ist so eingegerichtet, dafs es die zum Einkuppeln nöthige Bewegung des Ausrückhebels d nur gestattet, wenn der Schutzmantel vollständig nieder-■ bewegt ist. Hierauf wird der Griffhebel i mit der Hand ausgelöst, worauf die in der Triebradnabe befindliche Feder den losen Theil I der Kupplung mit dem unteren Hebelarm d nach innen drückt und die Einkupplung der1 Maschine bewirkt. "
Die Vortheile dieser Einrichtung beruhen in der vereinfachten Aufserbetriebsetzung der Maschinentheile und der erhöhten Sicherheit für das bedienende Personal.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine drehbare Schutzvorrichtung für Strohbinder, bestehend aus einem Schutzmantel 5 in Verbindung mit einem schraubenförmigen Scheibensector b, welcher den Ausrückhebel des Triebrades in der Weise bethätigt, dafs beim Aufklappen des Schutzmantels ein selbstthätiges Ausrücken der arbeitenden Theile erfolgt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT52322D Schutzvorrichtung an Strohbindern Expired - Lifetime DE52322C (de)

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