DE522453C - Schablone, insbesondere fuer Malereizwecke - Google Patents

Schablone, insbesondere fuer Malereizwecke

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DE522453C
DE522453C DE1930522453D DE522453DD DE522453C DE 522453 C DE522453 C DE 522453C DE 1930522453 D DE1930522453 D DE 1930522453D DE 522453D D DE522453D D DE 522453DD DE 522453 C DE522453 C DE 522453C
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Germany
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stencil
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recesses
edge
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DE1930522453D
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FRIEDRICH W STILKE
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FRIEDRICH W STILKE
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C17/00Hand tools or apparatus using hand held tools, for applying liquids or other fluent materials to, for spreading applied liquids or other fluent materials on, or for partially removing applied liquids or other fluent materials from, surfaces
    • B05C17/06Stencils

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)

Description

  • Schablone, insbesondere für Malereizwecke Bei der Verzierung von Wänden, Decken u. dgl. geht das Bestreben dahin, die Wiederkehr der gleichen Einzelformen zu vermeiden und statt dessen !eine große Mannigfaltigkeit des Ornaments zu erzielen. Dies hat dahin geführt, daß die früher üblichen Schablonen heute durch die freihändige Oberflächenverzierung verdrängt werden. Es ist klar, daß die freihändige, ohne Zuhilfenahme von Schablonen durchgeführte Verzierung sehr abwechslungsreich wird. Sie setzt aber eine große Geschicklichkeit und einen gewissen Phantasiereichtum voraus.
  • Durch die Erfindung wird ein Hilfsmittel geschaffen, das mit einer Schablone die Erzielung einer Oberflächenverzierung ermöglicht, .deren Wirkung bezüglich des reichen Wechsels der Formen die einer freihändig vorgenommenen Verzierung ist, ohne daß eine nennenswerte Handfertigkeit und Phantasie oder eine größere Zahl verschiedener Einheiten benötigt wird. Die Erfindung besteht in einer solchen Anordnung der zum Farbauftrag dienenden Ausnehmungen, daß sie rechtwinklig zum Schablonenrande und derart auslaufen, daß die einzelnen Abschnitte der Schablonenkante (gerechnet bis zur Mitte der Ausnehmungen) einander gleich sind. In diesem Falle kann man die Mannigfaltigkeit der Ornamente z. B. dadurch erzielen, daß man die Schablone bei der Wiederholung jeweils nach oben bzw. unten oder nach der Seite um einen Betrag verschiebt, der gleich einem Bruchteil einer Kantenlänge ist. Die Teile der neu entstehenden Ornamente sind dann stetsrFortsetzungen der vorher gebildeten Ornamentbestandteile. Durch die Versetzung tritt also im Gesamtbild jedesmal eine Änderung ein.
  • Eine besonders große Mannigfaltigkeit in der Verzierung kann man erreichen, wenn man der Schablone quadratische Form gibt. Außer der Versetzung der Schablone nach der Seite oder in der Höhe kommt dann für die Variation noch die Drehung der Schablone in ihrer Ebene um 9o11, i8o° oder 27o11, außerdem auch das Wenden, d. h. die Verwendung der Unter- statt der Oberseite der Schablone in Frage. Im letzteren Falle stellen die neu entstehenden Verzierungen das Spiegelbild der vorher gebildeten dar. Natürlich kann auch das Spiegelbild wieder durch Verschiebung und Drehung neue Kombinationen erzeugen.
  • Das Verschieben, Drehen und Wenden der Schablone kann nun auf die verschiedenste Weise kombiniert werden, so daß es kaum möglich wird, in dem erhaltenen Flächendekor die Verwendung einer einzigen Schablone zu erkennen.
  • Die Zeichnung gibt eine Erläuterung der Erfindung.
  • In Abb. i ist eine quadratische Schablone schaubildlich dargestellt. Die Abb. 2 bis 25 geben Beispiele für die Anwendung der Schablone nach Abb. i ; die Ausnehmungen D, (Abb. i) sind hier nur als einfache Linien dargestellt. Die Ausnehmungen laufen im gezeichneten Ausführungsbeispiel am Schablonenrande derart aus, daß die einzelnen Abschnitte a, a', a." bzw. b, b', b" usw. der Schablonenkanten untereinander gleich sind. Zum Zusammenhalten der durch die Ausnehmungen begrenzten Schablonenteile dienen die Stege S.
  • Es sind der Einfachheit wegen in Abb. 2 bis 25 jeweils nur zwei Schablonen zusammengestellt. Dabei ist A als festliegend angenommen, während an B die beschriebenen Veränderungen vorgenommen sind.
  • In Abb. 2 wird zunächst die bisher übliche Aneinanderreihung der Schablonen gezeigt, wobei sich stets der gleiche Übergang des Ornamentverlaufs auf der ganzen dekorierten Fläche ergibt, jene stereotype Wiederholung, die durch die vorliegende Erfindung beseitigt werden soll. Die Abb. 3 und q. zeigen Verschiedenheiten der Formen, wie sie sich durch das senkrechte Verschieben der Schablone B um ein Drittel bzw. um zwei Drittel der Kantenlänge ergeben. Es liegt auf der Hand und möge bei den folgenden Abbildungen gegenwärtig sein, daß Muster, die am Rande eine Vier-, Fünf-, Sechsteilung aufweisen, eine noch weit größere Mannigfaltigkeit der Übergänge erzeugen.
  • Abb. 5 gibt die bislang übliche Anwendung der Schablone wieder, während Abb. 6 und 7 Beispiele geben für die Formveränderung durch Verschiebung, und zwar hier in waagerechter Richtung.
  • Abb. S, 9 und i o zeigen die Zusammensetzung mit einer um 9o bzw. i8o bzw. 27o° gedrehten Schablone, während die Abb. i i bis 16 veranschaulichen, daß auch die gedrehte Schablone B wieder verschoben werden kann und dadurch wieder weitere Variationen entstehen. Man kann sie. wie die Beispiele zeigen, um ein Drittel (_,-1bb. i i bis 13) und um zwei Drittel (Abb. 14. bis 16) verschieben, und zwar in senkrechter Richtung, «-ie hier gezeigt wird, oder nach dein Muster der Abb. 5, 6 und 7 auch waagerecht.
  • In den Abb. 17 bis 25 ist Schablone B gewendet, d. h. es ist die Unterseite nach oben gebracht und so eine symmetrische Form geschaffen. Auch sie kann wieder durch Verschiebung (Abb. iS und f9), durch Drehung um 9o°, i 8o0 oder 2700 @ Abb. 2o, 21 und 22) oder durch Drehung und Verschiebung (Abb.23, 24 und 25) zu neuen Übergängen und Ornamentumformungen führen.
  • Die Abbildungen stellen nur Beispiele der möglichen Variationen dar. Der bunte Wechsel unzähliger Abänderungen, entstanden durch Verschiebung, Drehung und Wenden, lälät zwangsläufig scheinbarZ@.illkürliches hervorrufen.
  • Die Verwirklichung des Erfindungsgedankens ist nicht an die Verwendung geradliniger :4usnehmungen zum Farbauftrag gebunden. Auch erscheint es in einigen Fällen möglich, die erstrebte Wirkung zu erzielen, wenn die einzelnen Abschnitte der Schablonenkanten nicht sämtlich einander gleich sind, sondern die Länge des einen oder anderen Abschnittes ein ganzes Mehrfaches der Länge der übrigen Abschnitte beträgt.
  • Die Erfindung läßt sich auch verwirklichen, wenn die Schablone die Form eines Rechtecks oder Parallelogramms hat; bei quadratischer Form ist jedoch die Zahl der möglichen Kombinationen am größten.
  • Die Erfindung ist nicht auf ihre Verwendung in der Malerei beschränkt; sie kann vielmehr für jede Oberflächenverzierung benutzt werden, so z. B. für Tapetendruck, Zeugdruck, für Webereizwecke u. a. m.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schablone, insbesondere für Malereizwecke, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Farbauftrag dienenden Ausnehmungen rechtwinklig zum Schablonenrande und derart auslaufen, daß die einzelnen Abschnitte der Schablonenkante (gerechnet bis zur Mitte der Ausnehinungen) einander gleich sind.
  2. 2. Schablone nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, d_aß sie quadratische Form hat.
DE1930522453D 1930-05-16 1930-05-16 Schablone, insbesondere fuer Malereizwecke Expired DE522453C (de)

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DE1930522453D Expired DE522453C (de) 1930-05-16 1930-05-16 Schablone, insbesondere fuer Malereizwecke

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DE (1) DE522453C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1995030494A1 (en) * 1994-05-10 1995-11-16 Derek David Clark Applying decorative plaster patterns to a surface

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1995030494A1 (en) * 1994-05-10 1995-11-16 Derek David Clark Applying decorative plaster patterns to a surface

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