DE442334C - Schablonier-Apparat - Google Patents
Schablonier-ApparatInfo
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- DE442334C DE442334C DEW71579D DEW0071579D DE442334C DE 442334 C DE442334 C DE 442334C DE W71579 D DEW71579 D DE W71579D DE W0071579 D DEW0071579 D DE W0071579D DE 442334 C DE442334 C DE 442334C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C—APPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C17/00—Hand tools or apparatus using hand held tools, for applying liquids or other fluent materials to, for spreading applied liquids or other fluent materials on, or for partially removing applied liquids or other fluent materials from, surfaces
- B05C17/06—Stencils
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Details Or Accessories Of Spraying Plant Or Apparatus (AREA)
Description
- Schablonier-Apparat. Zur Herstellung von Borden und Verzierungen, die zum Abschluß von Wandmalereien u. dgl. dienen, werden Papier- oder Metallschablonen verwendet, welche dem Muster entsprechend mit den hierzu erforderlichen Ausschnitten versehen sind, die bei der Übermalung den betreffenden Abschluß erscheinen lassen. Die Arbeitsweise mit diesen Schablonen ist eine umständliche und zeitraubende, da für jedes Muster eine oder mehrere eigene Schablonen vorhanden sein müssen. Neben dieser umständlichen Verwendung spielt noch die geringe Haltbarkeit besonders der Papierschablonen eine nicht unwesentliche Rolle.
- Durch die Erfindung, die in Abb. z und 3 der Zeichnung in einer Vorder-, in Abb. 2 in einer Seiten- und in Abb. q. in einer Draufsicht beispielsweise dargestellt ist, wird ein Schablonier-Apparat geschaffen, der die Mängel der bisher verwendeten Schablonen und der damit gegebenen Arbeitsweise völlig behebt.
- Wie aus der Darstellung ersichtlich, besteht der Schablonier-Apparat aus den beiden Handleisten a, b, die durch Schleifen c unter Verwendung von Flügelschrauben d miteinander verbunden sind. An den Rückseiten der Handleisten a, b sitzen- die Metall- oder präparierten Lederpapierschablonen e, die natürlich auch aus anderem geeigneten Material bestehen können, die durch die Flügelschrauben d und weitere auf den Zwischenraum zwischen diesen verteilte Schlitzschrauben an den Handleisten a, b gehalten werden. Für die Erzeugung der Borden dient der zwischen den beiden Schleifen c liegende freie Raum f, der natürlich zur zweckdienlichen Verwendung des Apparats entsprechend breit gewählt ist, wobei je nach der Verschiebung der Handleisten a, b zueinander oder nach der Seite (Abb. 3) ein anderes Bild des freien Raumes f gegeben und damit eine vielseitige Form der Borden f erzielt wird.
- Zweckentsprechenderweise werden' die auf den Handleisten a, b abnehmbar sitzenden Schablonen e mit verschieden geformten°''Ausschnitten versehen, so daß durch Um- oder Auswechseln derselben ein anderes Abschlußmuster mit vielseitiger Veränderung, besonders bei Erstellung mehrfarbiger Borden gegeben ist.
- Ein wesentlicher Vorteil der damit verwendeten Schablonenmuster besteht darin, daß die Kanten der Ausschnitte; wie dies aus Abb. 2 ersichtlich, gegen die Arbeitsfläche abgebogen sind, wodurch die sonst eintretende Verschmierung der Bordenränder auf der Fläche vermieden ist. Der Schablonier-Apparat bietet somit bei einfachster Ausführung eine weitgehende Verwendung in der Erzeugung von Borden und Flächenbelebung aller Art.
- Schablonen aus gegeneinander verschiebbaren Leisten zum Zwecke der Verstellbarkeit und Größenveränderung des auszufüllenden Raumes sind bereits bekannt, doch handelt es sich dabei um Schriftzeichen, die in den betreffenden veränderlichen Raum eingetragen werden sollen.
Claims (3)
- PATrNTANSPRÜCHE: z. Schablonier-Apparat, dadurch gekennzeichnet, daß Schablonen (e) an der Rückseite zweier durch Schleifen (c) miteinander verbundener Handleisten (a, b) auswechselbar befestigt sind, die durch Verschiebung (bzw. Änderung der Drehpunkte der Schleifen c an den Flügelschrauben d) eine Lagenänderung der Schablonenmuster (e) zueinander und damit eine Veränderung des für die Bemalung freigegebenen Raumes (f) hervorrufen.
- 2. Schablonier-Apparat nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Handleisten (a, b) abnehmbar sitzenden Schablonen (e) beiderseits mit Ausschnitten versehen sind, so daß durch Umwechseln oder Verschiebung der Seiten nach rechts oder links eine Änderung des Musters herbeigeführt werden kann.
- 3. Schablonier-Apparat, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung einer scharfen Bordenzeichnung die Ränder der Schablonenausschnitte gegen die Arbeitsfläche hin abgebogen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW71579D DE442334C (de) | Schablonier-Apparat |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW71579D DE442334C (de) | Schablonier-Apparat |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE442334C true DE442334C (de) | 1927-03-29 |
Family
ID=7608932
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW71579D Expired DE442334C (de) | Schablonier-Apparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE442334C (de) |
-
0
- DE DEW71579D patent/DE442334C/de not_active Expired
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