DE522234C - Steuereinrichtung fuer Flugzeugabstossbahnen - Google Patents

Steuereinrichtung fuer Flugzeugabstossbahnen

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DE522234C
DE522234C DEH122501D DEH0122501D DE522234C DE 522234 C DE522234 C DE 522234C DE H122501 D DEH122501 D DE H122501D DE H0122501 D DEH0122501 D DE H0122501D DE 522234 C DE522234 C DE 522234C
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DE
Germany
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control device
valve
pressure medium
cylinder
aircraft
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Expired
Application number
DEH122501D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Wilhelm Stein
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E H ERNST HEINKEL DR ING
Original Assignee
E H ERNST HEINKEL DR ING
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64FGROUND OR AIRCRAFT-CARRIER-DECK INSTALLATIONS SPECIALLY ADAPTED FOR USE IN CONNECTION WITH AIRCRAFT; DESIGNING, MANUFACTURING, ASSEMBLING, CLEANING, MAINTAINING OR REPAIRING AIRCRAFT, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; HANDLING, TRANSPORTING, TESTING OR INSPECTING AIRCRAFT COMPONENTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B64F1/00Ground or aircraft-carrier-deck installations
    • B64F1/04Ground or aircraft-carrier-deck installations for launching aircraft
    • B64F1/06Ground or aircraft-carrier-deck installations for launching aircraft using catapults

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Description

  • Steuereinrichtung für Flugzeugabstoßbahnen Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung für Flugzeugabstoßbahnen, bei denen das Flugzeug durch eine Vorrichtung auf einer Bahn beschleunigt wird, bis es die zum Abflug erforderliche Schwebegeschwindigkeit hat. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf solche Abstoßbahnen, bei denen in einem Zylinder durch ein Druckmittel, z. B. Druckluft oder Pulvergas, ein Kolben vorgetrieben wird, dessen Bewegung mittels eines über einen Flaschenzag geführten Seiles auf das Flugzeug übertragen wird. Bei bekannten Einrichtungen werden die verschiedenen Arbeitsvorgänge, die zum Betrieb der Einrichtung nötig sind, auf mechanischem `Fege, z. B. durch Gestänge, Hebel, Anschläge u. dgl., bewirkt. Diese' Art der Steuerung ergibt sehr umständliche Verbindungsglieder zwischen den weit auseinanderliegenden Einzelteilen. Durch die Reibung dieser Verbindungsglieder wird die Steuerung sehr erschwert. Außerdem ist eine solche Einrichtung infolge des verwickelten Aufbaues leicht irgendwelchen Störungen ausgesetzt und wenig betriebsiclier.
  • Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß die Auslösung der für den Betrieb der Abstoßbahn erforderlichen Arbeitsvorgänge durch ein flüssiges oder gasförmiges Druckmittel vorzugsweise mittels Ventile erfolgt, die durch eine mit Nocken versehene Steuerwelle betätigt wer-(len. Als Druckmittel wird vorzugsweise Druckluft benutzt.
  • Die Steuereinrichtung gemäß der Erfindung hat zuniichst den Vorteil. daß die Ausli#sung (1e r verschiedenen Arbeitsvorgänge mit einer sehr kleinen Kraft durch die Betätigung der entsprechenden Steuermittel bev#irkt werden kann. Ferner ist die Kraftübertragung auf die zu bedienenden Einrichtungen in einfacher Weise durch beliebig zu verlegende Rohrleitungen möglich, die das Druckmittel zu den Bedienungseinrichtungen führen. Durch (las Druckmittel können beliebig große Kräfte ausgeübt werden, indem es in Zvlindern von entsprechendem Durchinesser auf (larin verschiebbare Kolben zur `'Wirkung gebracht wird. Das Druckmittel wirkt hierbei nachgiebig und mit großer Zuverlässigkeit. Schließlich bietet die Steuereinrichtung gemäß der Erfindung die Möglichkeit, alle Steuermittel an einer Stelle zusamtneiizttfasseii. die verschiedenen Auslöser in der richtigen Reihenfolge zti bedienen und dieselben mit den erforderlichen Verriegelungen und Sicherungen zti versehen.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt.
  • Abb. r zeigt eine Seitenansicht der Gesamtanordnung der Abstoßbahn in schematischer Darstellung. Abh- 2 -zeigt in vergrößertem Maßstabe eine schematisch dargestellte Ausführtingsf-orm einer Steuereinrichtung für Flugzeugabstoßbahnen, zum Teil im Schnitt.
  • Das Flugzeug i ist auf einem Startvagen oder Startschlitten 2 gelagert und wird durch Glas Seil 3 über die Bahn 4. gezogen. Das Seil 3 ist zunächst über Umlenkrollen 5 geführt, dann über die flaschenzugartig angeordneten Rollensätze 6, 7 geschlungen und mit seinen Ende zweckmäßig am Gerüst der Ablaufbahn befestigt. In dem Zylinder-8 wird durch die gespannten Gase der Kolbeng Abb. 2) und der an der Kolbenstange befestigte Rollensatz 7 bewegt, wodurch das Seil ,; gespannt und das Flugzeug i besclitetinigt wird. Bei Benutzung von Druckluft wird diese zweckmäßig in einem Vorratsbehälter io aufgespeichert und Tiber ein I:inlaßvcntil 1 i <lein Zylinder 8 zugeführt.
  • Zur Auslösung der einzelnen Arbeitsvorgänge werden vorzugsweise Ventile benutzt, die vorteilhaft in einer gemeinsamen Schalteinrichtung 12 vereinigt werden können. Die Ventile werden durch eine gemeinsame ';teueri-"-elle 13, auf der Nocken 14 aufgesetzt sind, betätigt. Die Steuerwelle 13 wird durch eine Handkurbel 15 in die verschiedenen Arbeitsstellungen gedreht.
  • Befindet sich die Handkurbel 15 in der Stellung »Ruhe«, so ist der Zylinder 8 durch die Leitung 16 und das geöffnete Steuerventil 212 finit der Außenluft verbunden, so daß ein Lberdruck im Zvlinder8 nicht entstehen kann. Die Einrichtung ist also dagegen gesichert, daß durch zufälligen Eintritt des Druckmittels in den Zylinder 8 unbeabsichtigte Bewegungen irgendwelcher Teile verursacht werden.
  • Das Einlaßventil11, 17 ist derart aasgebildet, daß es in sehr kurzer Zeit auf vollen Öffnungsquerschnitt geöffnet wird, umDruckverluste beim Hindurchströmen der Druckluft vom Vorratsbehälter io in den Zylinder 8 zu vermeiden, da hierdurch die auf das Flugzeug ausgeübte Beschleunigung verringert würde. Zu diesem Zweck ist im Ventilgehäuse i i ein frei beweglicher Ventilkörper 17 vorgesehen, der in einer Führung 18 gleitet und durch eine Feder i9 gegen den Ventilsitz gedrückt wird. Die Anpressung des Ventilkörpers 17 auf den Ventilsitz wird noch dadurch erhöht, daß auf der Rückseite des Ventils noch das Druckmittel zur Wirkung gebracht wird. Dies kann z. B. durch eine ohne Abdichtung hergestellte Führung des Ventilkörpers 17 in der Führung z8 erfolgen oder auch durch kleine Öffnungen im unteren Teil der Seitenflächen des Ventil-1;iirpers. Diese Öffnungen werden beim Anlieben des Ventilkörpers durch die Führung i S überdeckt und somit geschlossen. Das I:inlaßventil 11, 17 kaibi zweckmäßig finit einer .läeststellvori-iclitung des Ventilkörpers 17 in der Verschlußstellung versehen sein, wodurch ein besonderes Hatiptabsperrvelitil erspart wird. Die Feststellung kann durch einen Zapfen 2o erfolgen, der durch ein Gewinde 31 und durch ein Handrad 3 vor- und zurückbewegt werden kann. Vor jedesmaliger Inbetriebnahme wird der Zapfen--o so weit zurückbewegt, daß der Ventilkörper 17 ungehindert seinen vollen Hub ausführen kann.
  • Um einen Flugzeugabstoß auszuführen. wird die Handkurbel 15 zunächst in eine Stellung Worspannung« gedreht. In dieser Stellung; wird das Ventil 21 geiittiiet und d:i: `"entil22 geschlossen. Aus einer Druckluftleitung 35 erfolgt nun über das geiiftiiete Ventil 21 der Zustrom der Druckluft über die Leitung i6 zttni Zylinder B. Der Zylinder und die anschließenden Leitungen werden hierdurch mit Druckluft von bestimmter Spannung gefüllt, und der Kolben g wird so weit bewegt, daß das Seil 3 und alle Verbindungsteile vorgespannt werden, so da,'; kein toter Gang in diesen Teilen vorhanden ist. Ein Spielraum in diesen Verbindungsteilen würde bewirken, daß beim Einschalten der Steuereinrichtung auf »Start« der Spielraum plötzlich ausgefüllt und dann ein starker Ruck auf das Flugzeug und die Verbindungsteile ausgeübt würde.
  • Die Vorspannung kann entweder durch Anschluß der Leitung 35 an eine vorhandeiic passende Druckluftleitung (nicht dargestellt) oder an den Vorratsbehälter io bewirkt werden. Uni den Luftvorrat im Vorratsbehälter nicht zu verringern, kann, wie Abb. 2 zeigt, für die Vorspannung auch eine besondere Druckluftflasche 36 benutzt werden, die über ein Druckminderventil mit der Leituilg 35 verbunden ist. In der Leitung 35 wird ein Rückschlagventil37 angeordnet, um bei den späteren Arbeitsvorgängen ein etwaige: Zurückschlagen eines höheren Druckes in die Leitung 35 zu verhüten.
  • Gleichzeitig wird bei Drehung der Handkurbel 15 in die Stellung »Vorspannung« das Schaltventil 22 geschlossen, ,wodurch der Zylinder 8 von der Außenluft abgeschlossen wird.
  • Um zu verhindern, daß weitere Schaltungen erfolgen, solange der Zylinder 8 tiilter dein gewünschten Druck der Vorspaunung steht, kann eine Verriegelung der Handkurbel vorgenommen werden. Diese Verriegelung besteht in einem kleinen Zylinder 38, der durch die Leitung 39 mit dem Zylinder 8 verbunden ist, Die Steuerwelle i,; ist mit einem Anschlag d.o versehen, der gegen einen beweglichen Gegenanschlag 4i stößt und eine Weiterdrehung der Steuerwelle 13 so lange verhindert, als der Gegenanschlag .1.i nicht durch die Kolbenstange 4.2 und den Winkelhebel 4.3 in die Entriegelungsstellung verschoben ist.
  • Ist die Entriegelung erfolgt, dann kann die Handkurbel 15 in die Stellung »startbereit« weitergedreht werden. In dieser Stellung befindet sich der Zylinder 8 bereits unter dem Druck der Vorspannung. Gleichzeitig ist die Leitung dd.a, die zur Bremseinrichtung 4.¢ des Startwagens am äußersten Ende der Abstoßballn führt, unter den Druck der Vörspannung gesetzt. Eine Bewegung des Flugzeuges kann noch nicht eintreten, da der Startwagen bzw. das Flugzeug noch durch die Haltevorrichtung in der Anfangsstellung festgehalten wird.
  • Bei dieser Stellung der Steuereinrichtung wird über elektrische Kontakte 45, 46, die an der Steuerwelle 13 angebracht sind, ein Strom in die Zuleitungsdrähte 4.7, .18 geschickt. Dieser Strom betätigt eine Anzeigevorrichtung, durch die der Besatzung des Flugzeuges und den sonstigen Bedienungsmannschaften die Startbereitschaft angezeigt wird. Die Anzeigevorrichtung kann in aufleuchtenden Lampen, in hörbaren Zeichen oder in der Verstellung von Signalhebeln o. dgl. bestehen.
  • Eine Weiterdrehung der Steuerwelle 13 durch die Handkurbel 15 bringt die Ventile der Steuereinrichtung in die Stellung »Start«. In dieser Stellung wird der Raum auf der Rückseite des Einlaßventils 11, 17 über die Leitung 49 und das nunmehr geöffnete Ventil' 23 mit der Außenluft verbunden. Die hochgespannte Druckluft, die auf einen Teil der unteren Fläche des Ventilkörpers 17 wirkt, schleudert den Ventilkörper gegen den Druck der Feder i9 fast augenblicklich in die volle Üffnungstellung zurück. Hierdurch wird die Verbindung vom Vorratsbehälter io über die Leitung So zum Zylinder 8 hergestellt und der volle Druck auf den Kolben 9 zur Wirkung gebracht.
  • Gleichzeitig wird das Ventilei geschlossen, so daß die Verbindung zwischen der zur Vorspannung dienenden Leitung 35 und dem Zylinder 8 unterbrochen ist.
  • Ferner wird gleichzeitig das Ventil 24. geschlossen und das Ventil25 geöffnet. Das Ventil 24. ist durch die Leitung 51 mit dem Zylinder 52 verbunden, der die Auslösung der das Flugzeug haltenden Haltevorrichtung bewirkt. In den bisherigen Stellungen der Steuereinrichtung war die Leitung 51 durch das Ventil 24 mit der Außenluft verbunden, so daß eine unbeabsichtigte Betätigung der Auslösevorrichtung unmöglich war.
  • Durch das Ventil a5, das bei den bisherigen Stellungen geschlossen war, wird bei der Einstellung auf »Start« Druckluft vom Zylinder 8 über die Leitungen 53, 54 und 51 zu dem Zylinder 52 geführt.
  • Eine Sicherungseinrichtung kann vorgesehen werden, um die Auslösung der Haltevorrichtung zu verhindern, wenn aus irgendeinem Anlaß das Einlaßventil 11, 17 sich nicht öffnen sollte. Zu diesem Zweck ist der Ventilkörper 17 durch eine Stange 55 mit einem Schieber 56 verbunden, der den übertritt der Druckluft aus dem Zylinder 8 in die Leitung 53 erst dann freigibt, wenn der Ventilkörper 17 seinen Hub ausgeführt hat. Solange der Schieber 56 in der Ursprungstellung verbleibt, ist durch Öffnungen 57 die Leitung 53 mit der Außenluft verbunden, so daß eine Auslösung der Haltevorrichtung des Flugzeuges ausgeschlossen ist.
  • Sobald der Ventilkörper 17 seinen Hub ausgeführt hat und der Zylinder 8 somit unter vollen Druck gesetzt ist, wird gleichzeitig der volle Arbeitsdruck über den Schieber 56 und die Leitungen 53, 54, 51 zum Zylinder 52 geführt. Hierdurch wird mit großer Kraft und unbedingter Sicherheit der Zwischenhebel 58 umgelegt und der das Flugzeug bzw. den Startwagen haltende Haken 59 freigegeben, so daß das Flugzeug unter der Zugwirkung des Seiles 3 den Start beginnen kann.
  • Mit der Leitung 51 ist gleichzeitig ein Zylinder 6o verbunden, durch den mittels eines Hebels 61 ein Sperrhaken 62 ausgelöst wird. Hierdurch wird gleichzeitig mit dem Beginn des Startes eine Prüf- und Meßeinrichtung für den Verlauf der Beschleunigung in Tätigkeit gesetzt.
  • Die Auslösung des Startvorganges aus der Stellung »startbereit« kann auch vom Flugzeug aus erfolgen. In diesem Falle kann eine ungewollte Weiterdrehung der Handkurbel 15 durch einen Sperrhaken 63, der in ein Sperrad 64 eingreift, verhindert werden. Der Sperrhaken 63 kann durch eine Verbindung 65, z. B. ein Seil, vom Flugzeug aus fortgezogen werden, so daß die Steuerwelle 13 durch eine bei den früheren Steuervorgängen selbsttätig gespannte Feder (nicht dargestellt) in die Stellung »Start« gedreht und somit für alle Vorrichtungen der Start ausgelöst wird..
  • Um eine möglichst vollständigeAusnutzung des Druckmittels zu erzielen bzw. an Druckmittel zu sparen, kann bei gewisser Stellung des Kolbens 9 mittels eines Anschlags die Verbindung zwischen Vorratsbehälter io und Zylinder 8 selbsttätig unterbrochen werden. Das sich im Arbeitszylinder ausdehnende Druckmittel treibt den Kolben dann bis zur Endstellung weiter. Die Unterbrechung der Verbindung zwischen Vorratsbehälter und Arbeitszylinder kann vorteilhaft durch selbsttätige Schließung des Einlaßventils 11, 17 bewirkt werden. Dies kann unmittelbar durch einen vom Kolben bewegten Anschlag erfolgen oder mittelbar durch selbsttätige Schließung des Ventils 23 mittels eines vom Kolben betätigten Anschlages, dessen Bewegung durch ein Gestänge oder ein Seil auf das Ventil 23 übertragen wird. Durch die Schließung des Ventils 23 füllt sich die Leitung 49 und der Raum hinter dem Ventilkörper 17 wieder mit dem Druckmittel an. Der Ventilkörper 17 wird dann durch die Feder i9 wieder auf den Ventilsitz gedrückt und somit das Einlaßventil geschlossen. Durch den Anschlag des Kolbens kann vorteilhaft gleichzeitig das Steuerventil 24 geschlossen werden, so daß die Leitung 51 und die Zylinder 52 und 6o von dem Druckmittel angeschaltet sind und etwaige Verluste, z. B. durch Undichtheiten, vermieden werden.
  • Durch eine weitere Schaltung dei# Handkurbel 15 kann ein Ventil 26 geöffnet werden, durch welches die Zurückführung des Startwagens 2 in die Ursprungslage bewirkt wird. Die Zurückführung kann durch einen Zylinder 66 bewirkt werden, dessen Kolben mittels einer Kurbel 67 eine Seiltrommel 68 dreht, auf welcher das zurZurückführung des Startwagens 2 dienende Seil 69 aufgewickelt wird. Der Zylinder 66 ist durch die Leitung 70 mit dem Ventil 26 verbunden. Bei Öffnung des Ventils 26 wird die Leitung 7o mit einer Leitung 71 verbunden, die entweder an den Arbeitszylinder, wenn dieser noch unter Druck steht, oder an einen anderen Druckluftbehälter angeschlossen ist.

Claims (16)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Steuereinrichtung für Flugzeugabstoßbahnen, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösung der für den Betrieb der Abstoßbahn erforderlichen Arbeitsvorgänge durch ein flüssiges oder gasförmiges Druckmittel vorzugsweise mittels Ventile (11, 21, 22, 23, 2:1, 25, 26) erfolgt, die durch eine mit Nocken versehene Steuerwelle (13) betätigt werden.
  2. 2. Steuereinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Auslösung der Arbeitsvorgänge dienenden Steuermittel (11, 21, 22, 23, 2q., 25, 26, 13, 1¢) zu einer gemeinsamen Schalteinrichtung (12) vereinigt sind.
  3. 3. Steuereinrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die das Flugzeug (i) -oder den Startwagen (2) in der Anfangsstellung sichernde Haltevorrichtung (59) durch das in einem Zylinder (52) wirkende Druckmittel gelöst wird. q..
  4. Steuereinrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Prüfung oder Messung des Beschleunigungsvorganges dienende Einrichtung mit einer Sperrung (62) versehen ist, die durch das Druckmittel gelöst wird.
  5. 5. Steuereinrichtung nach Anspruch i bis ¢, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Auslösung des Starts die zur Übertragung der Kraft von der Beschleunigungseinrichtung auf das Flugzeug dienenden Teile durch das Druckmittel vorgespannt werden.
  6. 6. Steuereinrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei geschlossenem Einlaßventil (11, 17) das Druckmittel durch kleine Öffnungen im Ventilkörper (17) in die vom Ventilsitz abgekehrte Seite des Ventilgehäuses (ii) geführt wird.
  7. 7. Steuereinrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Ventilsitz abgekehrte Seite des Ventilgehäuses (i i) mit einem Auslaß versehen ist, durch welchen das Ventil auf derRückseite entlastet und dadurch selbsttätig sehr schnell in die größte Öffnungsstellung gebracht werden kann. B.
  8. Steuereinrichtung nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Einlaßventil (17) durch eine Feder (i9) derart belastet ist, daß es beim Druckausgleich auf beiden Seiten des Ventilkörpers (17) in der Verschlußstell'ung gehalten wird.
  9. 9. Steuereinrichtung nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der federbelastete Ventilkörper (17) durch eine Feststellvorrichtung (2o) in der Verschlußstellung gesichert werden kann. io.
  10. Steuereinrichtung nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung (59) durch das aus dem Zylinder nach vollem Druckeinlaß fiberströmende Druckmittel ausgelöst wird. ii.
  11. Steuereinrichtung nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannung durch einen mit dem Druckmittel gefüllten Hilfsbehälter (36) bewirkt wird.
  12. 12. Steuereinrichtung nach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß bei bestimmter Stellung des Kolbens (9) das Einlaßventil (17) durch Druckerhöhung auf der Rückseite (72) des Ventilkörpers (17) geschlossen wird.
  13. 13. Steuereinrichtung nach Anspruch i bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß bei bestimmter Stellung des Kolbens die Haltevorrichtung (5a) vom Druckmittel abgeschaltet wird. i4..
  14. Steuereinrichtung nach Anspruch i bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Auslösung des Startvorganges verhindernde Sperreinrichtung (38, 41) nach Erreichung des Vorspanndruckes im Zylinder entriegelt wird.
  15. 15. Steuereinrichtung nach Anspruch i bis 1d., dadurch gekennzeichnet, daß die Stellung der Steuerwelle (13) auf Startbereitschaft durch eine Anzeigevorrichtung (47, 48) kenntlich gemacht wird.
  16. 16. Steuereinrichtung nach Anspruch i bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösung des Starts vom Flugzeug aus erfolgt (65).
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