DE522176C - Maternrahmen-Einstellvorrichtung fuer durch Registerstreifen gesteuerte Lettern-Giess- und -Setzmaschinen - Google Patents

Maternrahmen-Einstellvorrichtung fuer durch Registerstreifen gesteuerte Lettern-Giess- und -Setzmaschinen

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DE522176C
DE522176C DE1930522176D DE522176DD DE522176C DE 522176 C DE522176 C DE 522176C DE 1930522176 D DE1930522176 D DE 1930522176D DE 522176D D DE522176D D DE 522176DD DE 522176 C DE522176 C DE 522176C
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maternrahmen
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B7/00Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices
    • B41B7/02Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices operating with fixed combinations of matrices
    • B41B7/04Kinds or types of apparatus for mechanical composition in which the type is cast or moulded from matrices operating with fixed combinations of matrices for casting individual characters or spaces, e.g. type casting machines

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

  • Maternrahmen-Einstellvorrichtung für durch Registerstreifen gesteuerte Lettern-Gieß- und -Setzmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf Lettern-Gieß- und -Setzmaschinen, die von einem Registerstreifen gesteuert werden und mit einem Maternrahmen ausgestattet sind, in dem die Matern schachbrettartig angeordnet sind. Bei diesen bekannten Maschinen sind zwei Gruppen von Anschlägen vorgesehen, die von dem Registerstreifen eingestellt werden und so den Maternrahmen in einer solchen Lage anhalten, daß die gewünschte Mater über eine Gießhöhlung kommt, in der die einzelnen Lettern gegossen werden. Wenn nun auch theoretisch eine solche Maschine mit Maternrahmen mit jeder gewünschten Zahl von Matern arbeiten würde, so hat doch die Praxis hierin bestimmte Grenzen gezogen.
  • Jede Gruppe der erwähnten Anschlagstifte besteht gewöhnlich aus 15 Anschlagstiften, die durch Druckluft von den Lochungen des Registerstreifens eingestellt werden. Diese Anschlagstifte schaffen 15 Bewegungseinstellungen für den Maternrahmen in zwei Richtungen, so daß 225 Matern über die Gießhöhlung gebracht werden können. Dies ist die bei den handelsüblichen Maschinen vorgesehene Maternzahl.
  • Es ist jedoch zuweilen erwünscht, über noch mehr Zeichen zu verfügen, als sich in einem Maternrahmen der handelsüblichen Größe unterbringen lassen. Es wurde deshalb bereits vorgeschlagen, die Breite des Maternrahmens etwas zu vergrößern und für das Einstellen der zusätzlichen Matern besondere Einstellvorrichtungen vorzusehen, ohne daß dadurch größere bauliche Änderungen in der Gießmaschine erforderlich werden. Z. B. wurden die 15 Anschläge eines Satzes so ausgebildet, daß sie tatsächlich eine zusätzliche Gruppe oder mehrere zusätzliche Reihen von Matern einstellen konnten, und zwar mit Hilfe einer besonderen Wählvorrichtung, die von dem Registerstreifen gesteuert wird. Auch wurden bereits zusätzliche Anschlagstifte zum Einstellen einer oder mehrerer Maternreihen vorgesehen, die entweder an das eine Ende oder die eine Seite oder sowohl an das eine Ende wie an die eine Seite des M.aternrahmens angefügt waren.
  • Zweck der Erfindung ist es nun, eine vereinfachte Maternrahmen-Einstellvorrichtung zu schaffen, die auf besondere Kombination der vorhandenen Lochungen des Registerstreifens derart anspricht, daß die vorhandenen i 5 Anschlagstifte tatsächlich 16 Reihen von Matern über der Gießform einstellen können.
  • Die Einstellvorrichtung nach der Erfindung ist an einem Ausführungsbeispiel auf der Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. i einen Grundriß der Einstellvorrichtung in Anwendung bei einer handelsüblichen Lettern-Gieß- und -Setzmaschine, Fig.2, 3 und q. Schnitte durch die neue Steuervorrichtung und Fig. 5 eine Stirnansicht auf die Steuervorrichtung.
  • Bei den Maschinen, für die die Erfindung bestimmt ist, sind die Matern-4i in dem Maternrahmen A schachbrettartig untergebracht. Mit dem einen Ende des Maternrahmens steht eine Stanbe A2 in' Verbindung, die einen Anschlag A3 besitzt, auf den durch Einstellbakken eingewirkt wird, die sich gegen einen der Anschläge in der Anschlaggruppe- Blegen. Die Anschläge sitzen an den Kolben von Zylindern, in die Druckluft geleitet werden kann, so daß jeder Anschlag für sich durch Druckluft aus der Druckluftzuleitungsstange C eingestellt werden kann, über die absatzweise der Registerstreifen geführt wird.
  • Der Maternrahmen A ruht verschiebbar in einem Halter A4, der wieder verschiebbar in einem besonderen, nicht dargestellten Träger untergebracht ist. Der Rahmen A4 steht ferner noch in Verbindung mit einer Stange A,5, die einen Anschlag AS besitzt. Dieser Anschlag wird von Anschlagbacken D, Dl erfaßt, die auf einen der vorgerückten Anschlagstifte der Gruppe BI treffen.
  • Die Einstellvorrichtung nach der Erfindung soll es nun ermöglichen, daß durch besondere Zusammenstellungen der vorhandenen Zeichenbestandteile 16 Reihen von Matern durch die vorhandenen 15 Anschläge eingestellt werden können. Die Einrichtung besteht aus einem Ventilgehäuse E, in dem hintereinanderliegend ein Kolben Er- und ein Ventil E2 untergebracht sind.
  • Für gewöhnlich sind alle Anschlagstifte der Gr uppe B und der Gruppe B1 alle Stifte mit einer einzigen Ausnahme zurückgezogen. Der die Ausnahme bildende Stift der Gruppe BI steht gewöhnlich nach oben vor.
  • Der Kolben EI und das Ventil E2 bewegen sich unter dem Einfluß eines bestimmten Zeichens in dem Registerstreifen gemeinsam. Bei dem Darbieten eines anderen Zeichens kann sich das Ventil E2 außerdem noch gegenüber dem Kolben EI verschieben.
  • In das obere Ende des Ventilgehäuses E ist eine Leitung e eingeführt, die über ein Rohre-' mit einer Druckluftquelle e- in Verbindung steht. Befindet sich die Vorrichtung in ihrer unwirksamen Lage, so strömt die durch die Leitung e in das Ventilgehäuse eintretende Druckluft durch die Ausdrehung E3 des Ventils E2 und gelangt durch den Kanal e3 und die Rohrleitung e4 unter den Kolben des 15. Stiftes B15 der Reihen B1. Auf diese Weise wird dieser Stift in der vorgerückten Lage gehalten.
  • Soll nun die 16. Maternreihe über die Gießformhöhlung gebracht werden; so muß der 15. Stift B1,5 der Reihe B1 zurückgezogen werden, damit der Einstellbacken Dl den Maternrahmen eine Stufe weiterbewegen kann, d. h. also über die Grenze 'Hinaus, die für gewöhnlich durch 'den Stift B15 bestimmt wird.
  • Die Zuführung der Druckluft zu dieser Einrichtung E erfolgt bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel von den Kanälen c bzw. cl der Druckluftzuleitungsstange C aus. Diese Kanäle stellen für gewöhnlich die Stifte BII und B13 der Anschlaggruppe B ein. Die Kanäle c und cl stehen nun nicht in unmittelbarer Verbindung mit den Stiften B1I und B13, sondern sind zunächst in das Ventilgehäuse E eingeführt.
  • Der Kanal e steht durch ein Rohr e5 mit dem Kanal es in Verbindung, der in den Teil des Gehäuses E eintritt, in dem das Ventil E2 untergebracht ist. Von dem Kanal es geht eine Abzweigung e7 aus, die zu dem unteren Ende des Ventilgehäuses, d. h. unter den Kolben EI, führt. Gibt der Registerstreifen den Druckluftaustritt ,aus dem Kanal c frei, ohne jedoch gleichzeitig den Druckluftaustritt aus dem Kanal cl freizulegen, so tritt die aus dem Kanal c ausströmende Druckluft über den Kanal e6 in das Ventilgehäuse. Ein Teil dieser Druckluft strömt in die Abzweigung e7 und 'hebt den Kolben EI und das Ventil E2 aus der in Pig. 2 dargestellten Stellung in die in Fig. 3 wiedergegebene Lage.
  • Durch diese Verstellung wird aber nicht der Druclduftübertritt zu dem Anschlagstift B" gehindert, da die Druckluft um eine Ausnehmung E-4 des Ventils E2 herum strömt und das Ventilgehäuse durch einen Kanal-e8 verläßt, der durch eine Leitung e3 mit dein Anschlagstift Bll in Verbindung steht. Der Übergang aus der Stellung der Fig. 2 in die Stellung der Fig. 3 stört auch nicht das Einwirken der Druckluft aus der Druckluftquelle ,e2 auf den Anschlagstift B15, da die Kanälee und e3 in dem Ventilgehäuse infolge der Ausdrehung ES im Ventil E2 in Verbindung bleiben.
  • Wird durch den Registerstreifen der Austritt von Druckluft aus dem Kanal cl der Luftstange C gestattet, ohne daß gleichzeitig Druckluft durch den Kanal c austritt, so gelangt die aus dem Kanal cl ausströmende Druckluft durch die Rohrleitung e1° in den Kanal eil des Ventilgehäuses E. Ein Teil der Druckluft tritt durch die Zweigleitung e12 an eine Stelle der Gehäusebohrung über, die in der Nähe des unteren Endes des Ventils E2 liegt. Diese Druckluft hat keine Einwirkung auf das Ventil. Infolgedessen strömt die durch den Kanal,-" in das Ventilgehäuse E über= tretende Luft um die Ausnehmung E.5 des Ventils E2 herum und gelangt über den Kanal eia und die Leitung e14 zu dem Anschlagstift BIS.
  • Soll eine Mater in der 16. Reihe über die Gießhöhlung gebracht werden, so muß, wie bereits erwähnt, der i g. Anschlagstift R15 der Gruppe B1 aus der Balin der Einstellbacken D und DI herausgezogen werden. Dieses wird durch Lochungen des Registerstreifens erreicht, die gleichzeitig Druckluft aus den Kanälen c und cl der Druckluftzuleitungsstange C austreten lassen.
  • Die aus dem Kanal c austretende Druckluft gelangt zu dem Kanal e6 und durch die Zweigleitung e7 unter den Kolben El und hebt diesen zusammen mit dem Ventil E2 hoch (vgl. Fig. 3). Die Druckluft aus dem Kanal cl gelangt dagegen in den Kanal ell und durch die Zweigleitung e122 in das Ventilgehäuse. Da sich jetzt das Ventil E2 unter Einwirkung des Kolbens El in die in Fig. 3 dargestellte Lage angehoben hat, gelangt die Druckluft aus dem Kanal e12 in das Ventilgehäuse, und zwar unter das Ventil E2, und hebt dieses aus der in Fig.3 dargestellten Lage in die Lage nach Fig. q..
  • In dieser neuen Einstellung wird der von der Luftquelle e° ausgehende Luftstrom von dem Ventilkörper E2 unterbrochen. Der Anschlagstift B15 gleitet daher, unterstützt von einer Feder, abwärts.
  • Der Kolben El und das Ventil E2 werden nach Aufhören der Luftzuführung aus den Kanälen c und cl durch eine Feder E6 in ihre Ausgangslage zurückgeführt. Diese Feder ist in eine Bohrung des Ventils E2 eingelassen und ragt aus dieser Bohrung ein Stück hervor. Mit dem hervorragenden Ende legt sie sich gegen die obere Abschlußplatte des Ventilgehäuses E.
  • Nach jeder Anschlagbewegung heben sich die Einstellbacken D und Dl wieder voneinander ab, und der Backen Dl kehrt in seine Ausgangslage zurück, die er erst bei der nächsten Einstellung wieder verläßt. Wenn der Anschlagstift BI--, zurückgezogen ist, wandert der Einstellbacken Dl so weit, bis er auf den Einstellbacken D selbst trifft, der sich in seine rückwärtige Lage an den Anschlag F bewegt hat. Diese Lage ist so gewählt, daß sie als Anschlag für die 16. Maternreihe dienen kann.
  • Die Stange A5 des Maternrahmenträgers A4 tritt durch eine Bohrung des Einstellbakkens Dl hindurch. Die vorderen Enden der Einstellbacken D und Dl legen sich beiderseits gegen den Anschlag As der Stange A4.
  • Der obere Abschluß des Ventilgehäuses E erfolgt durch die drehbar gelagerte Platte E7. Diese Platte ist an beiden Enden hakenartig und greift unter die Kopfbolzen E3 an dem oberen Ende des Ventilgehäuses. Bei Drehen der Platte E7 werden die Haken freigegeben, und das Ventil E2 kann mittels der Stange E9 aus dem Ventilgehäuse herausgezogen werden.
  • Wenn die beschriebene Einrichtung verdoppelt wird und für den -zweiten Teil Zeichenbestandteile verwendet werden, die für gewöhnlich .auf die Anschlagstifte der GruppeB einwirken, so kann eine weitere Reihe von Matern auf der anderen Seite des Maternrahmens hinzugefügt werden. Auch hierbei wird dann der 15. Stift der Gruppe B für gewöhnlich in angehobener Stellung erhalten. Zum Einstellen der 16. Reihe kann er dann aber gesenkt werden, wie es bei dem Anschlagstift B15 der Reihe B1 beschrieben ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maternrahmen-Einstellvorrichtung für durch Registerstreifen gesteuerte Lettern-Gieß- und -Setzmaschinen, bei der zwei Gruppen von Anschlagstiften vorgesehen sind, die durch Druckluft mittels der Lochungen eines Registerstreifens gesteuert werden, dadurch ,gekennzeichnet, daß zwischen zwei von dem Registerstreifen gesteuerten Luftkanälen (c, cl) und zwei Anschlagstiften (BI' und B13) der einen Gruppe (B) und zwischen einem Anschlagstift (B15) der anderen Gruppe (B1) und einer Druckluftzuführung (e2) eine Ventilsteuerung vorgesehen ist, die bei dem gleichzeitigen Eintritt von Druckluft aus den beiden Kanälen (c und cl) nicht nur die Druckluftzufuhr von dem Anschlagstift (B15) der einen Gruppe (B1) absperrt, sondern auch die Druckluftzufuhr zu den Anschlagstiften (BI, B13) der anderen Gruppe. ?. Maternrahmen - Einstellvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ventilsteuerung aus einem Ventil (E') besteht, das nicht nur von der zu dem einen Stift (BI) der Anschlaggruppe (B) geführten Druckluft vermittels eines Kolbens (El) angehoben wird, sondern noch eine weitere Aufwärtsbewegung durch die zu dem anderen Stift (B13) der Reihe (B) geführte Druckluft erhält, die nach Anheben durch den Kolben (El) unter das Ventil (E2) gelangt und dieses noch weiterbewegt. Maternrahmen - Einstellvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (E2) und der Kolben (El) gleichachsig angeordnet sind.
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