DE522163C - Plaettmaschine - Google Patents

Plaettmaschine

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DE522163C
DE522163C DEH122768D DEH0122768D DE522163C DE 522163 C DE522163 C DE 522163C DE H122768 D DEH122768 D DE H122768D DE H0122768 D DEH0122768 D DE H0122768D DE 522163 C DE522163 C DE 522163C
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roller
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rollers
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flattening machine
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F67/00Details of ironing machines provided for in groups D06F61/00, D06F63/00, or D06F65/00
    • D06F67/06Means for stripping the linen from the rollers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Plättmaschine Es sind Plättmaschinen bekannt, bei welchen das zu plättende Gut zwischen einer oder mehreren Plättwalzen und Gegenflächen in ununterbrochenem Zuge entlang bewegt wird, welche Walzen mit sich überlappenden Decktüchern umkleidet sind und ein oder mehrere zweckmäßig nachgiebige Schutzglieder besitzen. Bei Plättmaschinen dieser Art ereignet es sich häufig, daß sich das Decktuch wellenförmig zusammenfaltet oder kräuselt oder zurück- oder herabfällt. Die bisher benutzten Schutzglieder .konnten diese Übelstände nicht beseitigen.
  • Nach der Erfindung wird jedes Schutzglied derart gestaltet und auf das Decktuch der Walzen aufgelegt, daß es auf der Zuführungsseite oberhalb des über der Gegenfläche freiliegenden Teiles lastet, wodurch ein Zurückweichen und Faltenlegen des Tuches verhindert wird. Das Schutzglied weist einen sich nach oben erstreckenden Stift auf, der verschiebbar in eine Stütze eingreift, welche sich in der Längsrichtung der Walze erstreckt. Zwischen dem Schutzglied und der unteren Fläche dieser Stütze wird der Stift von einer Feder umgeben, die einen Druck auf das Schutzglied in Richtung nach der Walze ausübt und somit veranlaßt, daß sowohl auf der Zuführungs- als auch auf der Ablegeseite das Schutzglied gegen die Walze anliegt und somit das Decktuch festhält.
  • Die Schutzglieder können an der Ablegeseite der Walzen derart abgebogen werden, daß Führungsfüße entstehen, die das Anheben des Gutes beim Ablaufen von der Walze begrenzen. Diese Führungsfüße können mit den zugehörigen Schutzgliedern drehbar verbunden sein und sich an der Ablegeseite der Walzen von ihren Schutzgliedern auswärts erstrecken.
  • Abb. i der Zeichnung zeigt einen teilweisen Längsschnitt einer nach der Erfindung eingerichteten Plättmaschine.
  • Abb.2 ist ein Querschnitt nach der Linie 2-2 der Abb. i, in der Pfeilrichtung gesehen. Abb. 3 ist ein Querschnitt einer Einzelwalze nach der Linie 3-3 der Abb. 2, in Richtung der Pfeile gesehen.
  • Abb. q. ist die schaubildliche Darstellung einer abgeänderten Ausführungsform eines Schutzgliedes.
  • Abb.5 zeigt einen Querschnitt und Abb.6 die vordere Ansicht eines Teiles einer Walze mit abgeänderter Ausführungsform der Einrichtung zum Befestigen der Schutzglieder.
  • Die Maschine weist eine Anzahl Walzen io auf zum Bearbeiten von Flachgut, wie z. B. Bettwäsche, Tischleinen o. dgl. Die Walzen io drehen sich über dampfbeheizten Kammern i i, deren obere Teile unmittelbar unter jeder Walze konkav ausgebildet sind, um eine größere plättende Kontaktfläche zu schaffen.
  • Jede Walze io besitzt einen Überzug oder ein Decktuch 12 aus Haarpolster, Wollpolster oder anderem Polstermaterial mit einem überlappenden Teil 13, der ein gutes Festhalten auf der Walzenfläche sichert. Das Decktuch mit seinem überlappenden Teil 13 hat das Bestreben, von dem Barunterliegenden Stoffteil auf dem Umkehrzuge sich zu lösen oder fortzuschieben, wodurch der überlappende Teil sich häufig abhebt und überschlägt, oder das Decktuch vermag im ganzen auf der Tragwalze zu kriechen. Dadurch ergibt sich dann die Notwendigkeit einer Erneuerung oder Auswechselung gegen ein ausgebessertes Tuch. Wird das Versagen des Decktuches 12 nicht bemerkt, so kann sich der Übelstand so weit steigern, daf, sich das Tuch für weiteren Gebrauch nicht mehr eignet.
  • Die zweckmäßig aus nachgiebigem Material bestehenden Schutzglieder i 5 erstrekken sich fast über den ganzen freiliegenden Teil der Walze der Länge nach und sind mehr oder weniger halbkreisförmig gestaltet und lasten sowohl auf der Abgabeseite als auch auf der Zuführungsseite der Walze gegen das Decktuch.
  • An jedem Schutzglied 15 kann ein aufr@chter Stift 16 fest angebracht sein, der durch einen Stab oder ein Rohr 17 ragt, welch letzteres in Lagern 17' ruht und sich in der Längsrichtung zur Walze erstreckt. Der Stift 16 ist lose in dem Rohr .17 geführt, wird durch einen Splint i 8 o. dgl. gehalten und von einer Federig zwischen deal Rohr 17 und dem Schutzglied i 5 umgeben, so daß das Schutzglied i 5 für gewöhnlich unmittelbar gegen das Decktuch der Walze geführt wird. Das Schutzglied, welches nachzugeben vermag, wenn das Decktuch sich überschlägt oder das Bestreben zeigt, sich doppelt umzulegen oder irgendwie zu klemmen, umschließt einen großen freiliegenden Teil des Walzenüberzuges, ist entsprechend der Umfläche der Walze mehr oder weniger gekrümmt und reicht etwas über die Mitte der Walze, um das Decktuch zu erfassen.
  • Der auf der Abgabeseite befindliche Teil des Schutzgliedes ist mit einem auswärts sich erstreckenden Fuß 2o verbunden, welcher mit dem Schutzglied aus einem Stück gefertigt sein kann, wie beispielsweise in Abb. 4. bei 21 gezeigt ist, oder er kann auch mit diesem gelenkig verbunden sein, -so daß der Fuß aufwärts geschoben werden kann, im Falle das Plättgut z2 sich verwickelt oder klemmt, beispielsweise zwischen den Walzen. Für gewöhnlich drückt eine Feder 23 das Fußglied gegen das Gut 22. Die Bewegung in dieser Richtung ist aber begrenzt und vorbestimmt durch Anwendung eines Anschlages 24 an dem Gelenk. Die genannten Führungsglieder, welche längs der Walze angeordnet sind, um mit den Schutzgliedern zusammenzuarbeiten, dienen also dazu, zu verhindern, <laß das Plättgut 22 sich zu weit abhebt, und daß es mit Sicherheit nach der nächstfolgenden Walze übergeleitet wird.
  • Bei der in Abb. 5 und 6 gezeigten Ausführungsform ragt ein Stift 2 5 in eine Abstandhülse 43 hinein, die den rohrförmigen Stab 27 umgibt, der dem Rohr 17 entspricht, wodurch ein außergewöhnlicher Druck auf das Schutzglied dadurch aufgenommen wird, daß dieses zusammen mit dem Rohr 27 ausschwingt.
  • Durch Anwendung der Schutzglieder und der mit ihnen verbundenen Führungsglieder ergibt sich ein leichtes Abstreifen des Plättgutes von der Walze auf der Abgabeseite, da die Schutzglieder eine glatte Fläche des Decktuches schaffen, auf welchem Abstreiffinger 3o gleiten können. Das abgestreifte. Plättgut kann sich nicht in unerwünschter Weise hochheben, sondern wird durch die Führungsglieder in die nächste. Walze nahe den Enden der Finger eingeführt. Zu diesem Zweck werden die Abstreiffinger 3o vorteilhaft auf beiden Seiten eines vereinigten Schutz- und Führungsorgans angeordnet und lasten gegen die Umfläche einer Walze unter einem Führungsglied, annähernd an der Stelle, wo das Gut 22 außer Berührung mit der Heizkammer i i gelangt.
  • Bei der in Abb. i gezeigten Ausführungsform besteht der Abstreifer aus einem Hauptteil 3o mit derart abgebogenem oberen Ende, daß ein Auge 31 gebildet wird, mit dem das Glied auf das Rohr oder den Stab 17 aufgestreift werden kann. Am unteren Ende des Hauptteiles ist der eigentliche Abstreiffinger 32, der am freien Ende -etwas nach der Walzenfläche abgebogen ist, gelenkig befestigt, so daß der Abstreifer im ganzen um das Rohr 17 ausschwingbar ist und, wenn sich ein Hindernis ergibt, der Finger nachgelben kann. Durch Anwendung des Gelenkes 33 ist die Möglichkeit vorhanden, den Abstreifer, dessen unterer Teil, wie Abb.6 zeigt, auch gabelförmig oder doppelt sein kann, anzuheben, und zwar im ganzen frei von der Walze, ohne die nächstfolgende Walze zu berühren, wie rechts in Abb. i angedeutet ist.
  • Es hat sich als wünschenswert ergeben, Vorsorge zu treffen, daß bei den Anfangsstufen des Plättvorganges die Abstreifer einem geringen Druck unterworfen werden, beispielsweise bei den ersten beiden Walzen. Dies kann in der Weise geschehen, daß der Hauptteil 3o mit einem Gewicht 34 in Verbindung gebracht wird.
  • Um zu sichern, daß die Abstreifer auf dem Rohr 17 frei ausschwingen können, wenn ein Hindernis eintritt, können mancherle Vorkehrungen getroffen werden. Bei der in Abb. i und 2 gezeigten Anordnung sind die Abstreifglieder dadurch in richtiger Weise verteilt, daß zwei Stifte ¢ i beiderseits des Auges 3 i angebracht sind, während bei der in Abb. 6 gezeigten Ausführungsform Abstandhülsen 43 angebracht sind, die das Rohr 27 umgeben, und zwar zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Abstreifgliedern. Diese Hülsen können mit Schlitzen 44 versehen sein, durch welche die Tragstifte 25 der Schutzglieder 15 ragen.

Claims (4)

  1. PATL.NTANSPRÜCHE: i. Plättmaschine mit einer oder mehreren sich überlappende Decktücher aufweisenden, drehbaren Plättwalzien, unter welchen das Gut über Gegenflächen in ununterbrochenem Zuge entlang bewegt wird, und welche ein oder mehrere zweckmäßig nachgiebige Schutzglieder besitzen, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Schutzglied (15) auf das Decktuch seiner Walze auf der Zuführungsseite oberhalb des über der Gegenfläche freiliegenden Teiles lastet, um ein Zurückweichen und Faltenlegen des Decktuches zu verhindern.
  2. 2. Plättmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzglied ( 15) einen nach oben sich erstrekkenden Stift (16) aufweist, der verschieblich in eine Stütze (i 7) eingreift, welche sich in der Längsrichtung der Walze erstreckt, wobei zwischen dem Schutzglied und der unteren Fläche der Stütze (17) jeder Stift von einer Feder (i9) umgeben ist, welche das Schutzglied (15) nach der Walze drückt und es veranlaßt, sowohl auf der Zuführungs- als auf der Abgabeseite einen Druck auszuüben und somit das Decktuch festzuhalten.
  3. 3. Plättmaschine nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzglieder (15) an der Abgabeseite der -Bügelwalzen (i o) als Fortsätze Führungsfüße (2o) tragen, um das Anheben des Gutes beim Ablaufen von den Walzen zu begrenzen.
  4. 4. Plättmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zweckmäßig nachgiebigen Führungsfüße (2o) mit den zugehörigen Schutzgliedern drehbar verbunden sind und an der Abgabeseite der Walzen sich von ihren Schutzgliedern (15) auswärts erstrecken.
DEH122768D 1929-08-07 1929-08-07 Plaettmaschine Expired DE522163C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3331581A1 (de) * 1983-09-01 1985-03-21 Miele & Cie GmbH & Co, 4830 Gütersloh Buegelmaschine, heissmangel oder dgl.
US6773040B2 (en) * 2001-07-31 2004-08-10 Waterworks Technology Development Organization Co., Ltd. Spacer-less type pipe joint and packing ring used for the same

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3331581A1 (de) * 1983-09-01 1985-03-21 Miele & Cie GmbH & Co, 4830 Gütersloh Buegelmaschine, heissmangel oder dgl.
US6773040B2 (en) * 2001-07-31 2004-08-10 Waterworks Technology Development Organization Co., Ltd. Spacer-less type pipe joint and packing ring used for the same

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