DE52212C - Gasheizofen - Google Patents
GasheizofenInfo
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- DE52212C DE52212C DENDAT52212D DE52212DA DE52212C DE 52212 C DE52212 C DE 52212C DE NDAT52212 D DENDAT52212 D DE NDAT52212D DE 52212D A DE52212D A DE 52212DA DE 52212 C DE52212 C DE 52212C
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- air
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24C—DOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
- F24C3/00—Stoves or ranges for gaseous fuels
- F24C3/04—Stoves or ranges for gaseous fuels with heat produced wholly or partly by a radiant body, e.g. by a perforated plate
- F24C3/042—Stoves
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Drying Of Solid Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. September 1889 ab.
Der auf beiliegender Zeichnung dargestellte Gasheizofen bezweckt die möglichste Ausnutzung
der Heizkraft des Gases. Bei demselben werden zunächst die Wärmestrahlen der
Gasflamme durch einen besonderen Emailreflector auf den bekannten parabolischen Reflector
unmittelbar in das zu heizende Zimmer geworfen; ferner wird die Wärme der Abgase
noch in der Weise ausgenutzt, dafs dieselben in mehreren zickzackförmigen Zügen dem
Schornstein zugeführt werden. Diese Züge sind so angeordnet, dafs auch ein plötzlicher
Windstofs vom Schornstein her nicht im Stande ist, die Flammen zu verlöschen oder zur Rufsbildung zu veranlassen; endlich ist auch ein
Vorwärmer angebracht, welcher die zu den Flammen tretende Luft stark erhitzt.
Fig. ι der Zeichnung zeigt den Ofen im Längsschnitt, Fig. 2 im Querschnitt nach X-X,
Fig. 3 im Querschnitt nach Y- Y.
Der Ofen besteht aus dem Untertheil A, dem Mitteltheil B und dem Obertheil C. In
dem unteren Theil A befindet sich das Gasrohr α, welches die Brenner für die Flammen
b enthält. Fast unmittelbar unter dem Gasrohr ist, wie auch aus Fig. 3, obere Hälfte,
zu ersehen, ein Drahtsieb c angeordnet und unterhalb des letzteren (Fig. 3, untere Hälfte)
eine Reihe von senkrecht stehenden Metallplatten d, welche als Vorwärmer der Luft
dienen, die durch die Oeffhung e des Ofenmantels den Flammen zuströmt. Oberhalb der
Flammen befindet sich ein Reflector f aus emaillirtem Blech; unterhalb der Flammen ist
der bekannte gewellte, bogenförmige Reflector g, welcher die von dem Reflector f zurückgeworfenen
Wärmestrahlen der Flammen auffängt und sie hauptsächlich auf den Fufsboden des zu heizenden Zimmers wirft. Ueber dem
Emailreflector f liegen die im Zickzack geführten und geneigt liegenden Züge I, II, III
und IV und über diesen, verbunden durch das Mittelstück B, ebenfalls im Zickzack, die geneigt
liegenden Züge V, VI, VII und VIII. Der letzte derselben mündet in das zum Schornstein
führende Abzugsrohr h.
Die Reflectoren _/ und g haben den Zweck,
die strahlende Wärme unmittelbar an das zu erwärmende Zimmer abzugeben, wie in Fig. 1
durch Pfeile angedeutet ist. Der Emailreflector hat gegenüber dem bei anderen Oefen angewendeten
Chamottestein den Vortheil, dafs er die strahlende Wärme nicht aufsaugt, sondern sie
zurückwirft. Den Theil der Wärme, welcher als Contactwärme anzusehen ist, giebt dieser
Reflector seiner geringen Wandstärke wegen unmittelbar an den über ihn liegenden Kanal
für die abziehenden Gase ab. Auf diese Weise wird namentlich eine schnelle Erwärmung des
zu beheizenden Raumes erzielt.
Die Abgase der Flammen gehen um den Reflector f herum und treten in den Kanal I
ein, passiren die Kanäle II, III und IV, treten durch den Mitteltheil B in den Obertheil C,
gehen durch die Züge V, VI, VII und VIII und ziehen durch das Abzugsrohr h in den
Schornstein ab. In Fig. 1 ist der Durchzug der Gase von unten nach oben durch Pfeile
dargestellt; Fig. 2 zeigt den Durchgang der Gase durch den unteren Schneckengang I, II,
IH und IV in punktirten Pfeilen und den Durchzug durch den oberen Schneckengang
'V, VI, VII und VIII in ausgezogenen Pfeilen. Dadurch, dafs die Heizgase einen doppelten,
schneckenförmigen Zug durchlaufen müssen, geben sie ihre Berührungswärme vollständig
an die Wandungen ab. Die schräge Xage der Zugkanäle ist vortheilhaft, um dem Ofen einen
erhöhten Zug zu geben. Jeder Zugkanal wird unmittelbar von der äufseren Luft berührt, und
zwar Kanal I an den Aufsenseiten und den oberen Flächen, die Züge II und III in ihrer
oberen Fläche. Kanal IV mündet unmittelber in das Mittelstück B, welches vollständig von der
Aufsenluft umgeben ist; die Kanäle V, VI und VII werden an den oberen und unteren
Flächen, Kanal VIII an den äufseren oberen und unteren Flächen von der Luft berührt.
Auf diese Weise wird eine ergiebige Ausnutzung der Wärme der abziehenden Gase erzielt,
so dafs letztere mit einer Temperatur in den Schornstein entweichen, welche nicht
wesentlich höher als die der Aufsenluft ist.
Diese Kanäle haben infolge ihrer Zickzackform, die übrigens auch in spiralige oder mäandrische
Formen geändert werden könnte, noch den wesentlichen Vortheil, dafs Windstöfse von
aufsen nicht bis zu den Flammen vordringen können, denn die vielfachen Winkel und Richtungsänderungen
schwächen jeden stärkeren Luftstofs so erheblich ab, dafs sich derselbe gar nicht oder nur in ganz unerheblichem
Mafse bis zu den Flammen zurückverpflanzen kann.
Für die gröfstmögliche Ausnutzung der Heizkraft des Gases ist die Vorwärmung der frischen
Luft von besonderem Werth. Daher wird die bei e eintretende Luft gezwungen, zunächst
an der Hinterseite des Reflectors g vorbeizustreichen. Sie erhitzt sich hier allerdings nur
in geringem Mafse und zieht dann durch die senkrecht stehenden Metallplatten d, welche
durch die fast unmittelbar darüber brennenden Flammen stark erhitzt werden und ihre Wärme
stetig an die durchströmende Luft abgeben. Das Metallsieb c vertheilt die Luft und giebt
ihr ebenfalls Wärme ab, so dafs die Luft hoch erhitzt zu den Brennern .gelangt.--.-■■■ -■■..-■ ■..
Claims (1)
- Patent-Anspruch: .
Ein Gasheizofen, bei welchem die Wärmestrahlen der Heizflammen durch einen emaillirten Reflector f auf den Hauptreflector g geworfen werden und gleichzeitig zur vollständigen Ausnutzung der Wärme der Abgase im Zickzack laufende waagrechte Kanäle I bis VIII angeordnet sind, in Verbindung mit senkrechten Metallplatten d und Sieb c kurz vor den Flammen behufs Vorwärmung der frischen Luft.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE52212C true DE52212C (de) |
Family
ID=326940
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT52212D Expired - Lifetime DE52212C (de) | Gasheizofen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE52212C (de) |
-
0
- DE DENDAT52212D patent/DE52212C/de not_active Expired - Lifetime
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