DE520807C - Anlassvorrichtung fuer Synchronmaschinen - Google Patents

Anlassvorrichtung fuer Synchronmaschinen

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DE520807C
DE520807C DEA54332D DEA0054332D DE520807C DE 520807 C DE520807 C DE 520807C DE A54332 D DEA54332 D DE A54332D DE A0054332 D DEA0054332 D DE A0054332D DE 520807 C DE520807 C DE 520807C
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DE
Germany
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starter motor
speed
starting device
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synchronous machines
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Expired
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DEA54332D
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P1/00Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/16Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/46Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual synchronous motor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)
  • Control Of Ac Motors In General (AREA)

Description

  • Anlaßvorrichtung für Synchronmaschinen Die Synchronisierung von elektrischen Maschinen, wie Synchronmaschinen, Einankerumformern und Motorgeneratoren mittels eines asynchronen Anwurfmotors erfolgt bei bekannten Einrichtungen durch Veränderung des Schlupfes des Anwurfmotors mittels eines Regelwiderstandes. Zweckmäßig wird dabei die zu synchronisierende Maschine zunächst auf eine den Synchronismus übersteigende Drehzahl gebracht und dann die Drehzahl durch Vergrößerung des Schlupfes des Anwurfmotors vermindert. Gemäß der Erfindung wird nun der Schlupf des Anwurfmotors dadurch selbsttätig vergrößert, daß ein Widerstand mit einem hohen Temperaturkoeffizienten verwendet wird, der mit zunehmender Einschaltdauer seinen Widerstandswert vergrößert und dadurch die Drehzahl langsam verringert. Die erfindungsgemäße Einrichtung hat den Vorteil, daß die synchrone Drehzahl sich selbsttätig langsam entwickelt und so das Eintreten des Synchronismus genau erfaßt iverdenkann.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. i stellt einen Einankerumformer dar, der an das Wechselstromnetz z und an das Gleichstromnetz 3 angeschlossen ist. q. bedeutet den asynchronen Anwurfmotor, 5 dessen Anlasser, 6 zusätzliche Anlaßwiderstände.
  • Bei dieser Anordnung sind der Anwurfmotor ¢ und Einankerumformer i so ausgelegt, daß in bekannter Weise die synchrone Umdrehungszahl des Anwurfmotors etwas über der des Einankerumformers liegt. Der zusätzliche Anlaßwiderstand 6 besteht gemäß der Erfindung aus einem Material mit hohem Temperaturkoeffizienten, wie z. B. Kupfer oder Essen. Der Widerstand ist so bemessen, daß bei kaltem Widerstand und damit verbundenem kleinem Schlupf die Tourenzahl des Anwurfmotors über der synchronen Tourenzahl des Einankerumformers liegt, während bei warmem ZViderstand und damit verbundenem großem Schlupf die Drehzahl des Anwurfmotors geringer ist als die synchrone Umdrehungszahl des Einankerumformers.
  • Der Anlaßvorgang vollzieht sich in folgender Weise. Der Anwurfmotor wird in der üblichen Art eingeschaltet und bringt den Einankerumformer zunächst auf eine Drehzahl, die etwas über Synchronismus liegt. In dem Maße, als sich der Zusatzwiderstand aber unter dem Einfluß des Läuferstromes des Ani urfmotors erwärmt, steigt langsam der Schlupf, und dementsprechend sinkt die Drehzahl bis auf die synchrone herab; bei längerer Einschaltdauer des Anwurfmotors sinkt sie darunter. Dieser Vorgang vollzieht sich so langsam, daß das Synchronisieren des Einankerumformers mit größter Bequemlichkeit vor sich gehen kann.
  • Der Regulierschalter für das Feld des Einankerumformers, der bei den bisher gebräuchlichen Synchronisiereinrichtungen zum Einstellen der Netzspannung vor oder nach dem Synchronisieren benutzt wurde, erhält bei der neuen Schaltung gleich beim Erregen des Umformers die dem Betrieb entsprechende Stellung und verbleibt unverändert in dieser. Erst nachdem der Umformer aufs Netz geschaltet wurde, wird die übliche Nachregulierung für Einstellung des cos cp vorgenommen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Anlaßvorrichtung für Synchronmaschinen, bei der die zu synchronisierende Maschine mittels eines asynchronen Anwurfmotors auf eine den Synchronismus übersteigende Drehzahl gebracht und dann die Drehzahl durch Vergrößerung des Schlupfes des Anwurfmotors vermindert wird, aadurch gekennzeichnet, daß in dem Schlupfstromkreis des Anwurfmotors ein Widerstand mit hohem Temperaturkoeffizienten angeordnet ist, der mit zunehmender Einschaltdauer seinen Widerstandswert selbsttätig vergrößert.
DEA54332D Anlassvorrichtung fuer Synchronmaschinen Expired DE520807C (de)

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