AT119034B - Synchronisiervorrichtung. - Google Patents

Synchronisiervorrichtung.

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AT119034B
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Austria
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starting motor
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motor
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Inventor
Josef Steinebach
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Aeg Union Elek Wien
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die Synchronisierung von elektrischen Maschinen, wie Synchronmaschinen, Einankerumformern und Motorgeneratoren vermittels eines Anwurfmotors erfolgt bei bekannten Einrichtungen durch Ver- änderung des Schlupfes des Anwurfmotors mittels eines Regelwiderstandes. Zweckmässig wird dabei die zu synchronisierende Maschine zunächst auf eine den Synchronismus übersteigende Drehzahl gebracht und dann die Tourenzahl durch Vergrösserung des Schlupfes des Anwurfmotors vermindert. Gemäss der Erfindung wird nun der Schlupf des Anwurfmotors dadurch selbsttätig vergrössert, dass in seinem Läuferkreis ein zusätzlicher Widerstand mit einem hohen Temperaturkoeffizienten angeordnet wird, der mit zunehmender Einschaltdauer seinen Widerstandswert vergrössert und dadurch die Tourenzahl langsam verringert.

   Die erfindungsgemässe Einrichtung hat den Vorteil, dass das Eintreten des Synchronismuses genau erfasst werden kann. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. 1 stellt einen Einankerumformer dar, der an das Wechselstromnetz 2 und an das Gleichstromnetz 3 angeschlossen werden soll. 



  4 bedeutet den Anwurfmotor, beispielsweise einen asynchronen Drehstrommotor, 5 dessen Anlasser, 6 zusätzliche Anlasswiderstände. 



   Bei dieser Anordnung sind der Anwurfmotor 4 und der Einankerumformer 1 so ausgelegt, dass in bekannter Weise die synchrone Umdrehungszahl des Anwurfmotors etwas über der des Einankerumformers liegt. Der zusätzliche Anlasswiderstand 6 besteht gemäss der Erfindung aus einem Material mit hohem Temperaturkoeffizienten, wie z. B. Kupfer oder Eisen. Der Widerstand ist so bemessen, dass bei kaltem Widerstand und damit verbundenen kleinem Schlupf die Tourenzahl des Anwurfmotors über der synchronen Tourenzahl des Einankerumformers liegt, während bei warmen Widerstand und damit verbundenem grossen Schlupf die Tourenzahl des Anwurfmotors geringer ist, als die synchrone Umdrehungzahl des Einankerumformers. 



   Der Anlassvorgang vollzieht sich in folgender Weise : Der Anwurfmotor wird in der üblichen Art eingeschaltet und bringt den Einankerumformer zunächst auf eine Tourenzahl, die etwas über Synchronismus liegt. In dem Mass, als sich der Zusatzwiderstand aber unter dem Einfluss des Läuferstromes des Anwurfmotors erwärmt, steigt langsam der Schlupf und dementsprechend sinkt die Tourenzahl bis auf die synchrone herab ; bei längerer Einschaltdauer des Anwurfmotors sinkt sie darunter. Dieser Vorgang vollzieht sich so langsam, dass das Synchronisieren des Einankerumformers mit grösster Bequemlichkeit vor sich gehen kann. 



   Der Regulierschalter für das Feld des Einankerumformers, der bei den bisher gebräuchlichen Synchronisiermethoden zum feineren Einstellen der Tourenzahl benutzt wurde, erhält bei der neuen Schaltung gleich beim Erregen des Umformers die dem Betrieb entsprechende Stellung und verbleibt unvel- ändert in dieser. Erst nachdem der Umformer aufs Netz geschaltet wurde, wird die übliche   Naehregulie-   rung für Einstellung des cos < p vorgenommen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Synchronisiervorrichtung, bei der die zu synchronisierende Maschine vermittels eines Anwurfmotors auf eine den Synchronismus übersteigende Drehzahl gebracht wird, welche dann durch Vergrösserung des Schlupfes des Anwurfmotors allmählich vermindert wird, dadurch gekennzeichnet, dass der <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 Widerstand (6) mit hohem Temperaturkoeffizienten angeordnet ist, der mit zunehmender Einschaltdauer seinen Widerstandswert vergrössert und dadurch die Tourenzahl verringert. EMI2.2
AT119034D 1928-05-30 1929-05-29 Synchronisiervorrichtung. AT119034B (de)

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