DE520478C - Doppelwalzenbaumwollentkoernungsmaschine - Google Patents

Doppelwalzenbaumwollentkoernungsmaschine

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DE520478C
DE520478C DE1930520478D DE520478DD DE520478C DE 520478 C DE520478 C DE 520478C DE 1930520478 D DE1930520478 D DE 1930520478D DE 520478D D DE520478D D DE 520478DD DE 520478 C DE520478 C DE 520478C
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Germany
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rotation
rollers
axis
roller
machine according
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DE1930520478D
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VOLKART GEB
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VOLKART GEB
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01BMECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
    • D01B1/00Mechanical separation of fibres from plant material, e.g. seeds, leaves, stalks
    • D01B1/02Separating vegetable fibres from seeds, e.g. cotton
    • D01B1/04Ginning
    • D01B1/06Roller gins, e.g. Macarthy type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

  • Doppelwalzenbaumwollentkörnungsmaschine Vorliegende Erfindung hat eine Doppelwalzenbaumwollentkörnungsmaschine zum Gegenstand und betrifft eine weitere Ausbildung der Entkörnungsmaschine nach dem Hauptpatent 476 55o.
  • Bei diesen Maschinen zeigten sich Schwierigkeiten in der Lagerung der Lederwalzen in den Schwingarmen. Es ist nämlich einerseits unbedingt erforderlich, daß zur Erzielung eines guten Eingriffs der Antriebszahnräder die Achse des Antriebsrades stets parallel zur Achse des Zwischenrades bleiben muß, während anderseits ein Unrundlaufen der Walzen sowohl infolge konischer als auch exzentrischer Abnutzung nicht zu vermeiden ist. Ferner müssen die Walzen im Betriebe oft umgekehrt werden, damit die Oberfläche des fiberartigen Walzenmaterials rauh bleibt. Es ist daher auch ein häufiges Herausnehmen der Walze zwecks Aufrauhens der Oberfläche erforderlich.
  • Bei der bekannten Bauart war nun das Antriebszahnrad entweder unmittelbar auf der Walzenwelle befestigt oder mittels einer auf der Walze befestigten starren Kupplung damit verbunden, und die Lager waren entweder als gewöhnliche Gleitlager oder als Kugellager ausgebildet. Bei unmittelbar aufgekeiltem Zahnrad war eine parallele Stellung der Walzenachse zur Zwischenradachse praktisch nicht immer vorhanden, und ein weiterer Nachteil bestand darin, daß beim Umdrehen der Walze das Zahnrad auf einer Seite entfernt und auf der andern Seite wieder neu befestigt werden mußte.
  • Bei getrennter Lagerung des Zahnrades und Übertragung durch eine Kupplung konnte zwar das erstere an seiner Stelle beim Umdrehen oder Auswechseln einer Walze belassen werden, indessen war das Neubefestigen der Kupplung hierbei trotzdem erforderlich. Ferner ergab sich bei der Verwendung von Gleitlagern eine schlechte Lagerung, sobald die Walzen konisch abgenutzt waren oder unrund liefen. Diesem Übelstand konnte zwar durch Verwendung von Kugellagern einigermaßen abgeholfen werden, jedoch entstand hierbei ein noch größerer Zeitverlust beim Ausbau der Walzen als bei gewöhnlichen Gleitlagern.
  • Die genannten Übelstände werden nun bei der Entkörnungsmaschine gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß die Drehachse der Lederwalzen mittels Kugelzapfen in Lagerbüchsen gelagert sind, die ihrerseits in den Schwingarmen gelagert sind und durch Radialbewegungen zulassende, lose ineinandergreifende Kupplungsglieder mit der Drehachse verbunden sind.
  • Durch diese Anordnung können sich die Lagerzapfen der Drehachse je nach der Abnutzung der Walzen beliebig einstellen, und die Kupplungsglieder lassen das hierfür erforderliche Spiel zu, so daß der Eingriff der Zahnräder stets ein genauer bleibt. Dabei geht das Umdrehen oder Auswechseln der Walzen auf einfachste und rascheste Weise vor sich, ohne daß Lager oder Zahnräder entfernt oder Kupplungsglieder gelöst und wieder befestigt werden müssen.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i die Walzenlagerung einer Entkörnungsmaschine im Längsschnitt und Fig. 2 eine Stirnansicht derselben mit Querschnitt nach Linie II-II in Fig. i.
  • In den Schwingarmen i i sind beiderseits hohle Lagerzapfen; drehbar gelagert, und zwar auf der Antriebsseite der Walze der das Antriebszahnrad 14 tragende Lagerzapfen 31 und auf der Gegenseite der Lagerzapfen 32. Die Enden der Drehachse io der Walze 9 sind mit kugeligen Ansätzen ioa versehen, welche mit geringem Spiel in die Bohrungen der Hohllagerzapfen 31 und 3a hineinpassen. Zur Übertragung der Drehbewegung des antriebsseitigen Lagerzapfens 31 auf die Walzenachse io und von dieser auf den Gegenzapfen 3.2 dient eine Klauenkupplung, welche aus an den Lagerzapfen festen Klauen 33 sowie an einer mit der Walze fest verbundenen Scheibe 34 sitzenden Klauen 34a besteht. Die Klauen beider Kupplungshälften greifen mit reichlichem Spiel ineinander.
  • Wie die Zeichnung zeigt, sind beide Enden der Entkörnungswalze sowie beide Kupplungen genau gleich ausgebildet, ebenso auch die Bohrungen der Lagerbolzen, so daß die Walzen ohne weiteres umgedreht -werden können.
  • Das Antriebszahnrad 14 -wird in der im Hauptpatent angegebenen Weise von einem Zwischenzahnrad 15 angetrieben. Die Drehachse 35 des der Antriebsseite gegenüberliegenden Schwingarmes i i ist verlängert und hat einen konischen Splint 36 zum Festhalten des Schwingarmes in seiner voll gezeichneten Arbeitsstellung sowie eine Bohrung 36d nahe dem äußeren Ende zum Einstecken des Splintes 36. Will man nun die Walze zwecks Ausivechselns, Umdrehens oder Reparaturen herausnehmen, so wird der Splint 36 herausgezogen und in die Bohrung 36a gesteckt und der Schwingarm in die äußere, in Fig. i strichpunktiert gezeichnete Lage an den Splint herangeschoben. Infolgedessen werden die Lagerzapfen der Walze 9 frei, so daß die Walze herausgehoben werden kann, ohne daß die Lagerung gestört wird.
  • Die beschriebene Anordnung gewährleistet jederzeit eine richtige Lagerung des Antriebsrades selbst bei Schiefstellung der Entkörnungswalze, richtige Druckverhältnisse in den Walzenlagern bei schiefer Walzenstellung und ermöglicht auch ungeübten Arbeitern eine rasche Auswechslung der Walzen ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Doppelwalzenentkörnungsmaschine nach Patent 476 55o, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachsen (To) der Lederwalzen (9) mittels Kugelzapfen (ioa) in Lagerbüchsen (3i, 32) gelagert sind, die ihrerseits in Schwingartnen (1i) gelagert sind und durch Radialbewegungen zulassende, lose ineinandergreifende Kupplungsorgane (33,34.a) mit der Drehachse (io) verbunden sind. :
  2. 2. Entkörnungsmaschine gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an den Lagerbüchsen (3l, 32) einwärts ragende Kupplungsklauen (33) sitzen, welche mit Spiel Gegenklauen (34a) umfassen, die an auf der Drehachse (io) befestigten Scheiben (34) sitzen.
  3. 3. Entkörnungsmaschine gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die der Antriebsseite gegenüberliegenden Drehachsen (35) der Schwingarme (ii) verlängert sind, um die Schwingarme (i i) zwecks Auswechselns der Walzen (9) nach außen verschieben zu können.
DE1930520478D 1930-08-17 1930-08-17 Doppelwalzenbaumwollentkoernungsmaschine Expired DE520478C (de)

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