DE520331C - Kurbelzapfen-Druckschmierung - Google Patents

Kurbelzapfen-Druckschmierung

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DE520331C
DE520331C DEH107157D DEH0107157D DE520331C DE 520331 C DE520331 C DE 520331C DE H107157 D DEH107157 D DE H107157D DE H0107157 D DEH0107157 D DE H0107157D DE 520331 C DE520331 C DE 520331C
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DE
Germany
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oil
connecting rod
pressure
container
crank pin
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Expired
Application number
DEH107157D
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English (en)
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Hoddick & Roethe GmbH
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Hoddick & Roethe GmbH
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N7/00Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated
    • F16N7/36Arrangements for supplying oil or unspecified lubricant from a stationary reservoir or the equivalent in or on the machine or member to be lubricated with feed by pumping action of the member to be lubricated or of a shaft of the machine; Centrifugal lubrication

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description

  • Kurbelzapfen-Druckschmierung Bei Kolbenmaschinen, welche von einer Kurbel angetrieben werden oder deren Kolbenkraft auf eine Kurbel arbeitet, ist der Kurbelzapfen der größten Reibungsarbeit ansgesetzt. Dies ist besonders bei schnellaufenden stehenden Kolbenmaschinen der Fall, auf welche sich die Erfindung allein beziehen soll und bei denen sich zu dein Kolbendruck der bei dem Aufwärtsgang des Kolbens auftretende Beschleunigungsdruck der Gestängemassen hinzuaddiert.
  • Um das Heißlaufen des Kurbelzapfenlagers zu vermeiden und ein schnelles Verschleißen desselben zu verhindern, ist es bekannt, bei hochbelasteten und hochtourigen Maschinen das Kurbelzapfenlager durch eine besondere Druckschmierung zu schmieren.
  • Die Erzeugung des Drucköles erfolgte hierfür bisher entweder durch eine rotierende Pumpe oder eine Kolbenpumpe oder auch durch Ausnutzung der Zentrifugahv irkun des Kurbelzapfens und schließlich auch durch Anwendung eines Hochbehälters, wobei jedoch wieder eine Druckpumpe erforderlich ist, welche das Öl in den Hochbehälter fördert.
  • Die bisher angewandten Druckschmierungen haben jedoch den Nachteil, daß sie z. B. bei Anwendung von rotierenden Pumpen oder Kolbenpumpen leicht versagen .durch Hängenbleiben der federbelasteten Ventile, Reißen des Antriebsriemens oder der Antriebskette oder aber, sofern Zahnräder für den Antrieb der Pumpe vorgesehen sind, durch schnelles Verschleißen .der raschlaufenden Zahnräder. Solche Druckschmierungen sind neben der Betriebsunsicherheit außerdem sehr kostspielig, da außer der Pumpe und deren Antrieb Rohrleitungen mit Einstellarmaturen und teure Lagerausdrehiuigen und Wellenbohrungen erforderlich sind.
  • Die vorliegende Neuerung bezieht sich auf eine Druckschmierung für .stehende Maschinen, bei welcher der Öldruck lediglich durch den Beschleunigungsdruck der in den Hohlräumen des Pleuelstangenschaftes befindlichen Ölsäulen erzeugt wird.
  • Folgendes Beispiel soll den Beweis der vorstehenden Behauptung erbringen: Die Pleuelstange einer stehenden Maschine mit Zoo mm Kolbenhub und einer Drehzahl von 5oo pro Minute sei so ausgeführt, wie Abb. i und 2 zeigen, also mit .2 Hohlräumen 5 und 7 im Pleuelstangenschaft. Jeder Hohlraum ist mit Öl angefüllt, deren jede Ölsäule Zoo g, also o,2 kg wiegt. Die beschleunigte Masse würde .dann sein Der Beschleunigungsdruck der Masse würde bei r - o, i m Kurbellänge und n .= 5oo Tonren pro Minute betragen. Umfangsgeschwindigkeit des Kurbelzapfens: Beschleunigunhsdruck: Mithin würde der Öldruck auf den Kurbelzapfen beim Aufwärtsgang der Maschine p - 5,4 Atm. betragen.
  • Die Vorteile dieser Neuerung sind folgende: i. Mit der Erhöhung der Tourenzahl erhöht sich auch automatisch der Öldruck infolge des höher «erdenden Beschleunigungsdruckesder in der hohlen Pleuelstange befindlichen Ölsäule.
  • 2. Die Wirkung des Öldruckes erfolgt in dem Moment, wenn bei einfach wirkenden Maschinen der Beschleunigungsdruck -der Gestängemassen auf dem Zapfen am höchsten ist, also beim Aufwärtsgang der Pleuelstange.
  • 3. Ein Versagen der Druckschmierung tritt nur dann ein, wenn keine ununterbrochene Ölzufuhr erfolgt.
  • Auch bei der Schiefstellung der Maschine, z. B. bei Flugzeugmotoren oder bei fahrbaren Anlagen, ist ein Versagen dieser Druckschmierung ausgeschlossen.
  • Die Figuren zeigen beispielsweise Ausführungsformen, und zwar die Fig. i und 3 die Pleuelstangen mit verschiedenen Behältern in Ansicht, F ig. 2 einen Schnitt .durch die Achse A-B .der Fig. 1, Fig. 4 einen Schnitt des oberen Teiles der Fig. 2 in vergrößertem Maße, Fig. 5 einen entsprechenden Schnitt , nach der Ebene C-D der Fig. 4, die Fig. 6 und 7 mehrere Absperrorgane im Schnitt nach Art der Fig. 4 und Fi.g. 8 eine Gesamtansicht der Pleuelstange in dem geschlossenen, geschnittenen Ständer mit Wanne.
  • In den Figuren bedeutet i die geschlossene Wanne, in der sich die Pleuelstange mit den Behältern 7 (Fig. i) und 12 (Fig. 3) bewegt. Diese Behälter verlaufen parallel zur Pleuelstangenachse und enden oben in ,den Auffangbehältern. Von diesen führen Öffnungen io, ii zu Sammelräumen, von denen das Schmiermittel durch Kanäle 6 in die Behälter 7, 12 ge- langt. Die Absperrorgane sind entweder in Form von Rückschlagklappen 8 oder Rückschlaggventilen 9 oder labyrinthartigen Abschlüssen ausgebildet (Fig. 7). Die Behälter sind entweder im Schaft als Hohlräume 7 angeordnet oder in Gestalt von Rohren 12 außen an dem Pleuelstangenschaft angebracht. 14 bezeichnet eine Schmiernut, der das Öl durch Öffnung 13 von den Behältern aus zufließt. Außen gelangt das Öl durch Schöpfer 2. 3 zu den Auffangbehältern unter Zentrifugalwirkung. Durch .die Ölnut 14 und die Öffnung 13, 17 stehen die Behälter 7 oder Rohre 12 zum Ausgleich in Verbindung. , Die Wirkungsweise der Druckschmierung ist folgernde.
  • Das ganze oder teilweise gekapselte Kurbelgehäuse i (s. Fig. 7) ist so weit .mit Öl angefüllt, daß die am unteren Pleuelstangenkopf angebrachten Ölschleuderbehälter z in das Öl eintauchen:. An der unteren Seite des Pleuelstangenkopfes sind, um nicht von der Drehrichtung der Maschine abhängig zu sein, zwei symmetrische Ölschleuderbehälter 2 angebracht. Beim Niedergang der Kurbel taucht nun der untere Teil des Pleuelstangenkopfes (Fig. y) mit den ölbehältem 2 in Z51 ein, wobei sich diese mit Öl füllen. Dein in .den Behältern 2 befindlichen öl wird nun bei Aufwärtsgang der Pleuelstange die Beschleunigung .der Pleuelstange erteilt. Das in den Behältern 2 befindliche Öl wird nun einerseits durch die Beschleunigung und. andererseits durch Zentrifugalkraft gegen das Prallblech 3 der Ölschleuderbehälter 2 :geschleudert und dann nach oben gespritzt (Fig. 7). Der Ölstrahl wird hierbei durch eine geeignete Form des Prallbleches 3 so geleitet, daß er am oberen Pleuelstangenkopf (Fig. 7) auftrifft und sich über diesen und dann in die angegossene Ölrinne 4 und -in die Öltrichter i i ergießt.
  • Die Ölrinne .4 leitet nun das ununterbrochen an der Stange abfließende Öl durch die Bohrurigen io in die beiden ölkannnern 5 (Fig. 2) oder i 1 (Fig. 3) des Pleuelstangenschaftes und füllt diese an. Das in den beiden Ölsammelkammern 5 bzw. in dein Trichter ii befindliche Öl wird nun beim Aufwärtsgang der Stange einerseits durch seine Schwere und andererseits. durch die ihm von der Pleuelstange bei Rückgang des Kolbens erteilte Beschleunigung durch die Kanäle 6 in die Behälter 7 (Fig. 2) des Pleuelstangenschaftes oder der Ölrohre 12 (Fig. 3) gedrückt.
  • Die Rückschlagventile (Fig. 4 bis 7) haben die Aufgabe, beim Hubwechsel, also beim Aufwärtsgang der Stange das in den Druckkammern 7 bzw. i2 befindliche Öl nicht wieder in die oberen Ölsammelkammern 5 bzw. Trichter i i entweichen zu lassen. Dies Zurückhalten geschieht beim Aufwärtsgang .der Pleuelstange durch den rückwärtigen Beschleunigungsdruck des in den Druckkammern 7 bzw. 12 befindlichen Öles und durch die rückwärtige Beschleunigung der Ventilkegel bzw. Ventilklappen 8 bzw. 9, die den Ventilkegel 8 oder die Ventilklappen 9 fest auf die Ventildichtungsfläche aufdrücken und somit -den Abschluß des Ventildurchganges herbeiführen. Dieses Spiel wiederholt sich nun bei jedem Hubwechsel.
  • Die Ventilkegel 8 und Ventilklappen 9 haben keine Federbelastungen, sondern werden lediglich durch die beim Auf- und Abwärtsgang der Pleuelstange erteilte Beschleunigung der Ventilkegel bzw. Ventilklappen geöffnet bzw. geschlossen.
  • Die beiden Ölkammern 7 bzw. 12 sind durch die Bohrungen 13 mit einer oben in dein Pleuelstangenlager eingearbeiteten Längsnut 14. in Verbindung gebracht, in welche das Drucköl je nach der Drehzahl der Maschine mit einem Druck von mehreren Atmosphären auf den Kurbelzapfen gedrückt wird und sich dann über dessen Oberfläche unter :diesem Druck verbreitet.
  • Diese Ölnut, in welche sich das Drucköl ergießt, wird beim Stillstand der Maschine durch den geschliffenen Kurbelzapfen abgedichtet, so daß dann das in den Druckkaininern befindliche Öl auch bei Stillstand der Maschine nicht seitlich am Kurbelzapfen ausfließen kann.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Umlaufschmierung für Kurbelzapfen für stehende Maschinen durch Öl, welches an den Kreuzkopfzapfen z. B. aus dem Maschinensumpf zugeführt wird, gekennzeichnet durch an den Pleuelstangen in Richtung der Längsachse angeordnete, oben abschließbare-Behälter (7, 12), von denen das Öl unter dem Einfluß der Beschleunigung .durch die Pleuelstangen bei deren Aufwärtsbewegung in die Kurbelzapfenlager gedrückt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch über den abschließbaren Behältern. die in der Pleuelstange (7) oder außerhalb der Pleuelstange in Gestalt von Rohren (12) angeordnet sind, vorgesehene Auffangbehälter (5, 11).
  3. 3. Vorrichtung. nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein am oberen Ende der Behälter (7 bzw. 12) sitzendes Abschlußorgan in Gestalt eines Rückschlag-Ventils (8). Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein am oberen Ende der Behälter (7 bzw. 12) sitzendes Abschlußorgan in Gestalt einer Rückschlagklappe (9) . Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein am oberen Ende der Behälter (7 bzw. 12) sitzendes Abschlußorgan in Gestalt eines labyrinthartigen Abschlusses (15).
DEH107157D 1926-07-04 1926-07-04 Kurbelzapfen-Druckschmierung Expired DE520331C (de)

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