DE517673C - Einstellvorrichtung fuer Umlaufraedergetriebe, insbesondere von Kraftfahrzeugen - Google Patents
Einstellvorrichtung fuer Umlaufraedergetriebe, insbesondere von KraftfahrzeugenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16H61/00—Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
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-
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einstellvorrichtung für Umlaufrädergetriebe, insbesondere
von Kraftfahrzeugen, mit zwei hintereinander angeordneten Einzelgetrieben. Diese Ein-Stellvorrichtung
soll Anwendung rinden bei solchen Umlaufrädergetrieben, bei denen die
treibende Welle mittels des ersten Umlaufrädergetriebes eine lose drehbar auf ihr gelagerte
Bremstrommel treibt, während neben
ίο dem Umlauf räderträger das zweite als Umkehrgetriebe
dienende Umlaufrädergetriebe angeordnet ist, dessen Umlaufräderträger durch Verschieben eines von ihm mitgenommenen
Gehäuseteiles wahlweise unbeweglich feststellbar oder mit dem Umlaufräderträger des ersten Getriebes kuppelbar ist. Der
Zweck der neuen Einstellvorrichtung besteht darin, sowohl die Umkehrung der Drehrichtung
als auch eine feinfühlige Regelung der Drehgeschwindigkeit in beiden Drehrichtungen
mittels des gleichen Handgriffes zu ermöglichen.
Man hat bereits vorgeschlagen, bei einem einzelnen Umlaufrädergetriebe das mittels
einer Innenverzahnung mit den Umlaufrädern kämmende zweite Zentralrad, welches gleichzeitig als Bremstrommel dient, als Teil
einer zwischen der treibenden und der getriebenen Welle angeordneten Kupplung auszubilden,
welche zwangsläufig dann eingeschaltet wird, wenn die Bremse außer Tätigkeit gesetzt wird, und umgekehrt. Nach Einschalten
dieser Kupplung ist das ,Umlaufrädergetriebe unwirksam, so daß die treibende
Welle unmittelbar mit der getriebenen Welle verbunden ist. Ein Umkehrgetriebe ist bei
dieser bekannten Ausführung nicht vorhanden.
Nach der Erfindung ist bei einem Umlaufrädergetriebe der eingangs bezeichneten Art
die Anordnung derart getroffen, daß eine zum Verstellen der Bremsbacken für die neben
dem ersten Getriebe angeordnete Bremstrommel dienende, auf der treibenden Welle verschiebbar
gelagerte Muffe mittels eines Gestänges mit einem Schwenkhebel, der zum Verschieben des auf der getriebenen Welle
gelagerten Gehäuseteiles des Umkehrgetriebes dient, derart verbunden ist, daß beim Verschieben
des Gehäuseteiles aus seiner Mittelstellung sowohl in der einen als auch in der anderen Richtung die Bremsbacken angezogen
werden.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist eine den genannten Schwenkhebel
schwingbar tragende Welle mit einem in bekannter Weise an dem verschiebbaren Gehäuseteil
angreifenden gabelförmigen Ansatz undrehbar und mit dem Schwenkhebel durch ein federndes Zwischenglied derart verbunden,
daß nach Feststellen des Gehäuseteiles ein Weiterbewegen des Schwenkhebels zum Zweck des Verstellens der Bremsbacken ermöglicht
wird.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt.
5i7673
Fig. ι zeigt in der oberen Hälfte im axialen Längsschnitt, in der unteren Hälfte in Seitenansicht
ein für Motorfahrzeuge geeignetes Umlaufrädergetriebe.
Fig. 2 bis 5 zeigen das Getriebe in je einem Schnitt nach der Linie 2-2 bzw. 3-3 bzw. 4-4
bzw. 5-5 der Fig. 1.
Fig. 6 ist eine Stirnansicht des Getriebes nach Fig. 1.
Fig. 7, 8 und 9 zeigen den zur Regelung
der Geschwindigkeit dienenden Hebel in drei verschiedenen Stellungen.
Fig. 10 bis 12 zeigen das Getriebe in
Seitenansicht, und zwar
Fig. 10 in der Mittelstellung, Fig. 11 bei Vorwärtsantrieb, Fig. 12 bei Rückwärtsantrieb. In der Zeichnung ist die mit der Kurbelwelle verbundene Antriebswelle mit 2 und die getriebene Welle, welche in der üblichen Weise mit den Treibrädern des Fahrzeuges gekuppelt ist, mit 3 bezeichnet. Das hintere Ende 4 der treibenden Welle 2 ist im Durchmesser verkleinert und in einer Lagerhülse 5 drehbar gelagert, die in das rohrförmige Ende 6 der getriebenen Welle 3 eingesetzt ist. Mit der Welle 2 ist ein Stirnrad 7 fest verbunden, welches mit drei als Stufenräder ausgebildeten Umlaufrädern 8 kämmt. Diese Umlauf räder 8 sind mit drei weiteren Zahnrädern 9, die ebenfalls als Stufenräder ausgebildet sind, in Eingriff. Letztere kämmen mit einem Stirnrad 10, welches mit einer auf der Welle 2 frei drehbar gelagerten Trommel 11 aus einem Stück besteht. Die Trommeln läuft auf einem Rollenlager 12, welches von einer auf der Welle 2 sitzenden Lagerhülse 13 getragen wird. Die Räder 8 und 9 werden lose drehbar von Zapfen 14 und 15 getragen, welche an ihren Enden starr mit dem Umlaufräderträger 16 verbunden sind. Dieser Umlaufräderträger besteht aus einem äußeren zylindrischen Teil 17 und einem inneren Teil 18, welche beiden Teile mittels Schrauben 19 starr miteinander verbunden sind. Der innere Teil 18 ist auf einer von der Welle 2 getragenen Lagerbuchse 20 frei drehbar gelagert.
Fig. 10 in der Mittelstellung, Fig. 11 bei Vorwärtsantrieb, Fig. 12 bei Rückwärtsantrieb. In der Zeichnung ist die mit der Kurbelwelle verbundene Antriebswelle mit 2 und die getriebene Welle, welche in der üblichen Weise mit den Treibrädern des Fahrzeuges gekuppelt ist, mit 3 bezeichnet. Das hintere Ende 4 der treibenden Welle 2 ist im Durchmesser verkleinert und in einer Lagerhülse 5 drehbar gelagert, die in das rohrförmige Ende 6 der getriebenen Welle 3 eingesetzt ist. Mit der Welle 2 ist ein Stirnrad 7 fest verbunden, welches mit drei als Stufenräder ausgebildeten Umlaufrädern 8 kämmt. Diese Umlauf räder 8 sind mit drei weiteren Zahnrädern 9, die ebenfalls als Stufenräder ausgebildet sind, in Eingriff. Letztere kämmen mit einem Stirnrad 10, welches mit einer auf der Welle 2 frei drehbar gelagerten Trommel 11 aus einem Stück besteht. Die Trommeln läuft auf einem Rollenlager 12, welches von einer auf der Welle 2 sitzenden Lagerhülse 13 getragen wird. Die Räder 8 und 9 werden lose drehbar von Zapfen 14 und 15 getragen, welche an ihren Enden starr mit dem Umlaufräderträger 16 verbunden sind. Dieser Umlaufräderträger besteht aus einem äußeren zylindrischen Teil 17 und einem inneren Teil 18, welche beiden Teile mittels Schrauben 19 starr miteinander verbunden sind. Der innere Teil 18 ist auf einer von der Welle 2 getragenen Lagerbuchse 20 frei drehbar gelagert.
Die Trommel 11 trägt eine damit aus einem Stück bestehende Bremstrommel 21, auf
welche eine Bremsvorrichtung ΛΌη beliebiger
bekannter Bauart einwirkt. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel kommt eine Innenbremse in Anwendung, deren schwenkbar
gelagerte Schuhe 22 unter der Einwirkung von Federn 23 stehen und mittels drehbarer
Nocken 24 gegen die Innenseite der Bremstrommel angepreßt werden können. Die Bremsbacken 22 werden von einer Scheibe
25 getragen, welche auf der Welle 2 aufgekeilt ist, so daß die Bremsbacken in der
gleichen Richtung und mit der gleichen Geschwindigkeit gedreht werden wie die Welle 2.
Der innere Teil 18 des Umlaufräderträgers
16 trägt ein Kegelrad 26 oder ist als solches ausgebildet. Dieses Kegelrad kämmt mit drei
Kegelrädern 27, deren Achsen 29 radial zur Welle 2 angeordnet sind. Die Kegelräder 21J
stehen mit einem Kegelrad 28 in Eingriff, welches auf dem rohrförmigen Ende 6 der
getriebenen Welle 3 aufgekeilt ist. Die Kegelräder 27 sind auf ihren Achsen 29 lose drehbar
und die letzteren mit ihren inneren Enden in einen Ring 30 eingeschraubt, weleher
auf einer Hülse 31 sitzt und frei auf der
Welle 2 drehbar ist. Die äußeren Enden der Achsen 29 werden durch einen äußeren Ring
32 gehalten, der mittels einer Zahnung mit einer verschiebbaren Trommel 33 in Eingriff
steht (Fig. 2). Die Ringe 30 und 32 bilden den Umlaufräderträger des aus den
Kegelrädern 26, 27, 28 bestehenden zweiten Urnlaufrädergetriebes, welches als Umkehrgetriebe
dient. Die Trommel 33 wird von dem rohrförmigen Ende 6 der Welle 3 getragen
und kann mit Hilfe von noch zu beschreibenden Einrichtungen längs dieser Welle verschoben werden. Am Rande der
verschiebbaren Trommel 33 sind Zähne 34 angeordnet, welche mit Zähnen 35 an dem
Umlauf räderträger 16 in Eingriff gebracht
werden können, so daß der Umlaufräderträger und die verschiebbare Trommel· für
den Vorwärtsantrieb miteinander gekuppelt werden können. Die Trommel ist auf ihrem
Umfang mit weiteren Zähnen 36 versehen, die bei einer Linksverschiebung der Trommel
mit Zähnen 37 eines ortsfesten Gehäuses oder Mantels 38 in Eingriff kommen, wodurch die too
Trommel während des Rückwärtsantriebes gegen Verdrehung festgestellt werden kann.
Soll die Welle 3 vorwärts angetrieben werden, so wird die Trommel 33 so weit verschoben,
daß die an ihrem Rand angeordneten Zähne 34 mit den Zähnen 3 5 des Umlaufräderträgers
1-6- des ersten Getriebes in Eingriff kommen (Vgl. Fig. 11). In dieser Stellung wird die Trommel gemeinsam mit dem
Umlaufräderträger 16 gedreht. Die von der Trommel mitgenommenen Umlaufkegelräder
27 des zweiten Getriebes werden dabei mit den Kegelrädern 26 und 28 in Eingriff gebracht,
so daß sie sich nicht auf ihren Achsen 29 drehen können. Infolgedessen wird die
Welle 3 unmittelbar vorwärts angetrieben.
Zur Erzielung des Rückwärtsantriebes der Welle 3 wird die Trommel 33 derart in entgegengesetzter
Richtung verschoben, daß die auf ihrem Umfange angeordneten Zähneso
mit den Zähnen 37 des ortsfesten Gehäuses oder Mantels 38 in Eingriff kommen
(Fig. 12). Die Trommel wird infolgedessen gegen Verdrehung festgehalten und die
Welle 3 mittels des zweiten Umlaufrädergetriebes in umgekehrter Richtung angetrieben.
Wird die Trommel 33 in die aus Fig. 10 ersichtliche Stellung verschoben, in der die
Zähne 34 und 36 außer Eingriff sind, so wird die Trommel auf der Welle 3 durch die
Kegelräder 26 und 27 gedreht. Es kann jedoch kein Antrieb der Welle 3 durch das Kegelrad
28 erfolgen.
Die Regelung der Drehgeschwindigkeit der getriebenen Welle 3 geschieht durch Veränderung
der Bremskraft an der Bremstrommel 21. Ist die Bremskraft Null, so dreht sich die
Bremstrommel mit dem Zahnrad 10 ungehindert in umgekehrter Richtung wie die
Welle 2, während der Umlauf räderträger 16 des ersten Getriebes stillsteht, so daß die
Welle 3 nicht angetrieben wird. Werden die Bremsbacken 22 so stark angezogen, daß die
Bremstrommel 21 mit der Trommel 11 stehenbleibt,
so wird der Umlauf räderträger 16 mit einer Geschwindigkeit gedreht, die halb so
groß ist wie die der Welle 2. Wird die Bremskraft noch weiter vergrößert, bis die
Bremstrommel 21 und die Trommel 11 starr mit der Welle 2 gekuppelt sind, so dreht sich
der Umlaufräderträger 16 mit der gleichen
Geschwindigkeit wie die Welle 2. Die Drehzahl des Umlaufräderträgers 16 kann also
zwischen Null und der Drehzahl der Welle 2 beliebig verändert werden.
Der oben beschriebene Aufbau und die Wirkungsweise des Getriebes sind dem
Wesen nach bekannt. Neu sind die im nachfolgenden beschriebenen Mittel zur Umkehrung
der Drehrichtung und Regelung der Bremskraft.
Die Einwirkung der Bremse auf die Trommel 11 wird durch einen Hebel 39 geregelt,
welcher auf einem Zapfen 40 lose schwenkbar ist. Dieser Hebel ist mit einem abstehenden
Arm 41 versehen, welcher mittels eines Lenkers 42 mit einem Hebel 43 verbunden ist.
Letzterer sitzt starr an einem Drehzapfen 44, an dem eine Gabel 45 angeordnet ist.
Diese Gabel greift in eine Ringnut einer mittels Federkeile auf der Antriebswelle 2 verschiebbar
gehaltenen Muffe ein, welche durch Lenker 47 mit an den Drehzapfen der Nocken 24 angeordneten Armen 48 .verbunden
ist.
Wenn die Muffe 46 mittels des Hebels 39 auf der Antriebswelle 2 einwärts verschoben
wird, werden die Nocken 24 durch die Lenker 47 derart gedreht, daß die Bremsschuhe 22
gegen die Bremstrommel 21 gespreizt werden. Mit Hilfe des Hebels 39 kann der Bremsdruck
beliebig eingestellt und damit die Geschwindigkeit des Umlauf räderträgers ιό geregelt
werden.
Der Hebel 39 trägt auf der einen Seite zwei Rollen 49, zwischen denen eine federnde
Stange 50 gehalten wird. Das untere Ende dieser Stange ist starr mit dem Zapfen 40
des Hebels mittels einer geeigneten Klammer oder Schelle 51 verbunden. An den Zapfen
40 ist außerdem eine Gabel 52 befestigt, die mit einer Ringnut 53 einer am Ende der verschiebbaren
Trommel 33 angeordneten Nabe 53 in Eingriff steht. Wenn der Hebel 39 nach rückwärts geschwenkt wird, nimmt die
federnde Stange 50 den Zapfen 40 mit und bewirkt, daß die Gabel 52 die Trommel 33
in die Antriebsstellung für Vorwärtsgang verschiebt, in welcher die Zähne 34 der Trommel
mit den Zähnen 35 des Umlauf räderträgers 16 in Eingriff kommen. Durch das
Vorwärtsschwenken des Hebels 39 wird mittels der Gabel 52 die Trommel 33 so verschoben,
daß der Antrieb nach rückwärts erfolgt. Die federnde Stange 50 bildet eine nachgiebige Kupplung, welche Beanspruchungen
und Zerstörungen der einzelnen Teile verhindert, wenn der Hebel 39 in die äußersten
Stellungen verschwenkt wird. Aus den Fig. 7 bis 9 ist ersichtlich, daß die Bremse
sowohl beim Vorwärts schwenken als auch beim Rückwärtsschwenken des Hebels 39 zur
Wirkung kommt. Mit Hilfe dieser Einrichtung wird eine feinfühlige Regelung der Drehgeschwindigkeit ermöglicht.
Um den Hebel 39 in verschiedenen Stellungen festzuhalten, kann in bekannter Weise
ein Kreisringstück 54 vorgesehen werden, das am inneren Rande mit Zähnen 55 versehen
ist, mit denen eine an dem Hebel verschiebbar gelagerte Klinke 56 in Eingriff gebracht
werden kann. Ferner kann an dem äußeren Rande dieses Kreisringstückes eine Sperrnut
62 angeordnet werden, in die zum Zwecke der Feststellung des Hebels in seiner Mittelstellung
eine weitere Sperrklinke 61 eingreifen kann. Die letztgenannte Sperreinrichtung
verhindert eine ungewollte unmittelbare Verstellung des Hebels von der Vorwärts- in die
Rückwärtslage und umgekehrt.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Einstellvorrichtung für Umlaufrädergetriebe, insbesondere von Kraftfahrzeugen, mit zwei hintereinander angeordneten Einzelgetrieben, bei welchen die treibende Welle mittels des ersten Umlaufrädergetriebes eine lose drehbar auf ihr gelagerte Bremstrommel antreibt und neben dem Umlaufräderträger das zweite als Umkehrgetriebe dienende Umlaufrädergetriebe angeordnet ist, dessen Umlaufräderträger durch Verschiebeneines von ihm mitgenommenen Gehäuseteiles wahlweise unbeweglich feststellbar oder mit dem Umlauf räderträger des ersten Getriebes kuppelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine zum Verstellen der Bremsbacken (22) für die neben dem ersten Getriebe angeordnete Bremstrommel (21) dienende, auf der treibenden Welle (2) verschiebbar gelagerte Muffe (46) mittels eines Gestänges (41, 42, 43, 45) mit einem Schwenkhebel (39), der zum Verschieben des auf der getriebenen Welle (3) gelagerten Gehäuseteiles (33) des Umkehrgetriebes (26, 27, 28) dient, derart verbunden ist, daß beim Versehieben des Gehäuseteiles (33) aus seiner Mittelstellung sowohl in der einen als auch.in der anderen Richtung die Bremsbacken (22) angezogen werden.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine den Hebel (39) schwingbar tragende Welle (40) mit einem in bekannter Weise an dem verschiebbaren Gehäuseteil (33) angreifenden gabelförmigen Ansatz (52) undrehbar und mit dem Schwenkhebel (39) durch ein federndes Zwischenglied (50) derart verbunden ist, daß nach Feststellen des Gehäuseteiles (33) ein Weiterbewegen des Schwenkhebels (39) zum Zwecke des Verstellens der Bremsbacken (22) ermöglicht wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK113049D DE517673C (de) | 1929-01-18 | 1929-01-18 | Einstellvorrichtung fuer Umlaufraedergetriebe, insbesondere von Kraftfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK113049D DE517673C (de) | 1929-01-18 | 1929-01-18 | Einstellvorrichtung fuer Umlaufraedergetriebe, insbesondere von Kraftfahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE517673C true DE517673C (de) | 1931-02-06 |
Family
ID=7242636
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK113049D Expired DE517673C (de) | 1929-01-18 | 1929-01-18 | Einstellvorrichtung fuer Umlaufraedergetriebe, insbesondere von Kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE517673C (de) |
-
1929
- 1929-01-18 DE DEK113049D patent/DE517673C/de not_active Expired
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