DE516C - Vorschneidapparat für Vertikalabschneidtische bei Ziegelmaschinen - Google Patents
Vorschneidapparat für Vertikalabschneidtische bei ZiegelmaschinenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B11/00—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
- B28B11/14—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting
- B28B11/16—Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for dividing shaped articles by cutting for extrusion or for materials supplied in long webs
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Description
1877.
Klasse .80.
C. F. G. UELTZEN in wend. WEHNINGEN bei DÖMITZ.
Vorschneidapparat für Vertical-Abschneidetische bei Ziegeimaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom Io. Juli 1877 ab.
Längste Dauer: 12. April 1892.
Der Apparat bezweckt die Herstellung sauber- und schärfkantig geschnittener Kopfenden an
den Ziegelsteinen, was durch keinen anderen Abschneide-Apparat bisher erreicht wurde. Dieser
Zweck wird erreicht durch Anbringung kleiner, stählerner Messerklingen e von 1 mm Rückenstärke,
unterhalb der Abschneidedrähte, so, dafs die Messer bei jeder, zum Abschneiden der
Ziegelsteine von dem, aus der Maschine kommenden Thonstrange erfolgenden Niederwärtsbewegung,
den Drähten vorauseilend, ca. 1 cm tief zu beiden Seiten in den Thonstrang einschneiden.
Unreinigkeiten im Thon-, als Wurzelfasern, gröbere Thontheile etc. werden durch
die Messer glatt durchschnitten, oder infolge der schrägen Stellung der letzteren tiefer seitwärts
in den Thonstrang hineingedrückt; die Drähte folgen genau im Schnitt und finden keine
Gelegenheit zum Ausbrechen oder Verletzen der so hergestellten scharfen Kanten an den
Köpfen der Ziegelsteine.
An jedem der beiden, auf der Detailzeichnung mit g g bezeichneten Spannarme, zwischen
welchen die Abschneide - Drähte ausgespannt werden, habe ich einen Bügel α von ^S-Eisen
derartig angebracht, dafs die Schenkel desselben durch die Arme gg hindurch gehen und mittelst
Schraubenmuttern auf jeder Seite der Arme gg verstellbar sind, so dafs, wenn man auch noch
die im Stiel verlängerten Reservemesser <?' anwendet,
Ziegel von jeder beliebigen Länge mit diesem Apparate geschnitten werden können.
Auf jeden der Bügel α sind drei messingene, mit den Drähten correspondirend verstellbare
Böcke b aufgeschoben, an deren unteren Enden die Messer mittelst je einer Schraube befestigt
sind. Das 1 cm starke Eisen der Bügel ist in die sogen. Spiefskante (Q-) gestellt, um eine
seitliche Drehung der Böcke b völlig unmöglich zu machen.
Die obere Kante der Bügel ist bis zur Herstellung einer, ca. '/2 cm breiten Fläche abge-'
feilt, um auf diese den erforderlichen Druck durch die in jedem Bocke befindliche stählerne
Stellschraube c ausüben zu lassen. So müssen die beiden unteren Seiten des ^-Loches in
den Böcken, durch welches die Bügel α hindurchgehen, sich fest an die, hiermit correspondirenden
unteren Seiten des letzteren anschliefsen, und damit jede seitliche Drehung der Böcke
und falsche Stellung der Messer e verhindert werden.
Auf jedem Bügel ist zur Erleichterung der genauen Verstellung der Messer und Drähte,
um jedem der drei zugleich vom Thonstrange abzuschneidenden Steine eine genau gleiche
Stärke zu geben, eine Scala in Centimetern und Millimetern angebracht, und zwar beginnt
diese Messung an der inneren Seite der auf der Detailzeichnung mit d angedeuteten. Klappe,
gegen welche der sich vorwärts bewegende Thonstrang mit seiner, durch den voraufgegangenen
Schnitt hergestellten vorderen Schnittfläche drückt.
Die Messer e sind seitlich 'an den unteren Enden der Böcke b um die Dicke ihres Rückens,
also ι mm eingelassen und mit je einer stählernen Schraube befestigt, wie auf der Hinteransicht
des Bockes ersichtlich ist. An derselben Seite der Böcke, oberhalb des Bügels, befindet
sich ein schräger Einschnitt von 1 mm Tiefe an der Vorderseite, und 4 mm Tiefe an der
Rückseite, in welchem die Drähte durch Anspannen mittelst der etwas nach vorne gerückten
Spannschrauben / fest in der richtigen Lage, und zwar genau in der Richtung und senkrecht
oberhalb der Messer erhalten werden. Zwischen den Drähten und den abgerundeten Messerspitzen
bleibt ein Zwischenraum von ca. '/2 cm;
um alle an den Drähten hängen bleibenden Fasern etc. nach jedem Schnitte hindurchziehen
zu können.
Die Messer sind nicht eigentlich scharf, damit der abschneidende Arbeiter mit einem einzigen
schnellen Griffe Messer und Drähte an der ihm gegenüber liegenden Seite zwischen Daumen
und Zeigefinger erfassen, zu sich hinüberstreichen, und nun die an seiner Seite befindlichen Messer
gleich mit erfassen und abstreifen kann, ohne sich daran zu verletzen. Auf der Detailzeichnung
ist h der Durchschnitt des gufseisernen Rahmens, in welchem die, mittelst Schraube i
verstellbaren Lagerungen k für die Rollen / befestigt sind, auf welch letzteren der Thonstrang m
sich vorwärts bewegt. Die senkrechte unterbrochene Linie in m bezeichnet die Tiefe des
Messerschnitts.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE516T | 1877-07-09 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE516C true DE516C (de) |
Family
ID=70968629
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE516DA Expired - Lifetime DE516C (de) | 1877-07-09 | 1877-07-09 | Vorschneidapparat für Vertikalabschneidtische bei Ziegelmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE516C (de) |
-
1877
- 1877-07-09 DE DE516DA patent/DE516C/de not_active Expired - Lifetime
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