DE516686C - Funkstoerbefreiungsgeraet - Google Patents

Funkstoerbefreiungsgeraet

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DE516686C
DE516686C DEL75748D DEL0075748D DE516686C DE 516686 C DE516686 C DE 516686C DE L75748 D DEL75748 D DE L75748D DE L0075748 D DEL0075748 D DE L0075748D DE 516686 C DE516686 C DE 516686C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/06Receivers
    • H04B1/10Means associated with receiver for limiting or suppressing noise or interference
    • H04B1/12Neutralising, balancing, or compensation arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Auxiliary Devices For Music (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Funkstörbefreiungsgerät, welches fernelektrische Funkstörungen, die nicht an eine bestimmte Wellenfrequenz gebunden sind, beseitigt, z. B. S solche, die durch elektrische Funkenbildung (Straßenbahn-, Motor-, Klingelstörungen) in Lichtnetzen, von Hochfrequenzgeräten usw. hervorgerufen werden.
Die Arbeitsweise des Gerätes' beruht im
ίο Prinzip auf einer Unterbrecher- und Umschaltanordnung, die es ermöglicht, mit einer Funkempfangsapparatur Hochfrequenzströme zweier verschiedener Wellenfrequenzen wechselweise in übertonfrequentem Rhythmus aufzunehmen und getrennt hörbar zu machen, daß ζ. B. über der einen Wellenfrequenz hochfrequente Nutz- und Störgeräusche und über der anderen nur Störgeräusche hörbar gemacht werden können, deren Beseitigung, sofern sie auf beiden Wellenfrequenzen gleich sind, durch einen Transformator bewerkstelligt wird.
Die Unterbrecher- und Umschaltvorrichtung des Funkstörbefreiungsgerätes besteht aus einem kommutatorähnlichen Schalter p, welcher um eine Achse α drehbar ist.
Zwei Paare von Schleifringen b, c und d, e sind so angeordnet, daß von den Schleifringen jedes Paares wechselweise Kontaktsegmente in die gleiche Kontaktbahn vorgeschoben sind. Die Schleifringe nebst der Zahl der Kontaktsegmente sind untereinander gleich.
Die Kontaktsegmente zweier Metallringe bilden eine Unterbrecher- und Umschaltstelle. Ihre Anzahl kann unbeschränkt groß sein.
Die Fläche je einer die Segmente berührenden Schleiferbürste k und η ist kleiner als der Zwischenraum zweier aufeinanderfolgender Segmente.
Jedes Funkempfangsgerät, ganz gleich welcher Type es angehört, eignet sich unter Zusatz von je einem Abstimmkondensator für jede einzelne Stufe und einer etwaigen zweiten Rückkopplungsspule bzw. einem zweiten Kondensator für die Gleichrichterstufe zum Anschluß an das Funkstörbefreiungsgerät.
In der Zeichnung ist einfachheitshalber das Schaltschema eines Funkempfangsgerätes mit nur einer Hochfrequenz- und einer Audionstufe mit Rückkopplung und der Anschluß an das Funkstörbefreiungsgerät wiedergegeben: es können aber beliebig viel Hochfrequenzstufen sinngemäß angeschlossen werden.
Die mit den Batterien bzw. mit dem Erdanschluß in Verbindung stehenden Seiten der Gitterspulen qu und r werden mit der Bürste/z verbunden, die die Segmente der Metallringe & und c bei Umdrehung des Kommutators abwechselnd berührt.
Die vier Abstimmkondensatoren s bis ν stehen einerseits mit den Gitterseiten der Spulen und andererseits mit den Bürsten j und / in Verbindung und bilden bei Umdrehung des Kommutators ρ über die Segmente der Schleifringe b und c und der Bürste k
zwei Schwingkreise, von denen nur einer in Funktion ist, wenn der andere abgeschaltet ist, und umgekehrt.
Im gleichen Rhythmus wird der Anodenstrom der Gleichrichterröhre durch die Schleifringe d und e, deren Ausläufer und die Kontaktschleifer m, η, ο umgeschaltet.
Der Anodenstrom der Gleichrichterröhre fließt je nach Stellung des Kommutators über to die Transformatorspulen/ oder h und die Schleifringe d oder e. Der Anschluß an die Transformatorspulen / oder h ist so vorzunehmen, daß die Stromrichtung in beiden Spulen entgegengesetzt ist.
Die elektrische Mitte des Transformators ist durch das Verändern des Abstandes der Spulen f und h zur Sekundärspule g variabel. Der Kommutator/» ist in derart schnelle Umdrehungen zu versetzen, daß die infolge der Einfügung der Schalter b, C, k und d, e, ti entstehenden Unterbredberströme eine Übertonfrequenz erreichen, also unhörbar werden. Die Beseitigung der Störgeräusche findet nun dadurch statt, daß mit Hilfe der beiden Schalter und des durch, sie erzeugten übertonfrequenten Unterbrecherstromes noch stets Bruchteile der gleichen Phase einer auftretenden Störung zwar nacheinander, aber in so rascher' Folge die Primärspulen des Ausgleichstransformators durchfließen, daß der bewegliche Teil eines an die Sekundärspule g angeschlossenen Anzeige- bzw- Tonwiedergabegerätes (Kopfhörer, Lautsprecher usw.) infolge seiner ihm eigenen Trägheit außerstände ist, den gleichen wechselseitig auf die Sekundärspule g wirkenden Störimpulsen zu folgen.
Durch die Gesamtheit der Impulse eines Vorzeichens in der einen und durch die Gesamtheit der Impulse in der anderen Richtung stellt er (der bewegliche Teil des Anzeigegerätes) sich auf leinen der Differenz beider Impulsreihen entsprechenden Mittelwert ein, der bei Gleichheit beider Impulsreihen gleich Null ist und sonst niederfrequent schwankt.
Es findet also unter Ausnutzung der Trägheit des zur Anzeige bzw. Tonwiedergabe bestimmten Gerätes ein der Kompensation der Störimpulse gleichwertiger Vorgang statt, der dadurch begünstigt wird, daßi, abgesehen von den Abstimm- und Rückkopplungselementen, ein und dieselben Abstimmittel sowie ein und dieselben Röhren für den Empfang der Störungen auf zwei verschiedenen Wellen Verwendung finden.
Eine beliebig große Verstärkung des niederfrequenten Empfangsstromes der Mittelspule g kann in bekannter Weise erfolgen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ι . Funkstörbefreiungsgerät, gekennzeichnet durch eine Umschalt- und Unterbrechervorriehtung, die derart an ein Funkempfangsgerät angeschlossen wird, daß mit Hilfe von Schaltern, die in einem bestimmten, in übertonfrequentem Bereiche liegenden Rhythmus betätigt werden, einerseits abwechselnd hochfrequenzseitig zwei auf verschiedene Wellen abgestimmte Empfangskreise geschlossen bzw. geöffnet werden und andererseits in gleichem Rhythmus dieEnergien der beiden Hochfrequenzkreise nach Gleichrichtung abwechselnd den beiden entgegengesetzt geschalteten Primärwicklungen eines Transformators zugeführt werden, ferner gekennzeichnet durch ein an der Sekundärwicklung des Transformators liegendes Anzeige- bzw. Tonwiedergabegerät, das infolge der ihm eigenen Trägheit außerstande ist, einem Einzelstörimpuls zu folgen.
  2. 2. Funkstörbefreiungsgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Primärwicklungen des Niederfrequenztransformators gegen die Sekundärwicklung einstellbar sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL75748D 1929-07-20 1929-07-20 Funkstoerbefreiungsgeraet Expired DE516686C (de)

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