DE516447C - Vorrichtung zum Vorschieben von Etikettenstreifen in Kopfdruckpressen - Google Patents
Vorrichtung zum Vorschieben von Etikettenstreifen in KopfdruckpressenInfo
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- DE516447C DE516447C DEM97239D DEM0097239D DE516447C DE 516447 C DE516447 C DE 516447C DE M97239 D DEM97239 D DE M97239D DE M0097239 D DEM0097239 D DE M0097239D DE 516447 C DE516447 C DE 516447C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F1/00—Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed
- B41F1/22—Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed specially adapted for printing heads, e.g. letter heads
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Gruppen-Archiv
AUSGEGEBEN AM
28. JANUAR 1931
28. JANUAR 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVi 516447
KLASSE 15 d GRUPPE 53
KLASSE 15 d GRUPPE 53
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Maschine zum Bedrucken von Etiketten
o. dgl., die in Spulenform aufgerollt sind und beim Abwickeln von dieser Spule bedruckt
werden, zeichnet sich namentlich durch eine Seitenführung des Streifens aus. Diese Zuführeinrichtung
unterscheidet sich vorteilhaft von den bekannten Zuleitungsvorrichtungen für zu einem langen Band aneinandergereihte
ίο Briefumschläge ο. dgl., in denen das Band absatzweise
durch Schaltfinger weitergeführt wird, deren jeder beim Durchtreten durch das Papier in einer besonderen ausgesparten Rinne
einer Unterlage läuft. Eine quer zur Bewe-
X5 gungsrichtung der Schaltfmger angeordnetebesondere
Ansätze zum Niederdrücken des Bandes auf eine Unterlagsplatte tragende Schiene verhindert bei den bekannten Vorrichtungen
wohl die Durchbiegung des Streifens unmit-
ao telbar vor dem angreifenden Schaltfinger auf eine kurze Strecke hin, nicht aber auf der gesamten
Zuführungsstrecke, während nach der Erfindung der schmale, leicht durchbiegsame Etikettenstreifen auf der ganzen Zuführstrecke
gegen Durchbiegung dadurch gesichert wird, daß er in einer in der Laufrichtung langen und schmalen Rinne geführt ist, in der
er durch eine ihn belastende, die ganze Rinne abdeckende Platte abgedeckt ist, die auf Vorsprünge
der Rinne lose aufliegt und im ganzen ohne Lösen von Verbindungen abnehmbar ist. Die Rinne weist an einem Ende eine
Erhöhung auf. LTm nun bei dem Hinundherbewegen des den Etikettenstreifen vorwärts
schiebenden Schaltfingers zu verhindern, daß der Streifen unbeabsichtigt mitgenommen
wird, liegt in dieser Rinne auf dem Streifen eine Spannplatte auf, die sich auf die Erhöhung
der Führungsrinne aufsetzt. Der Schaltfinger bewegt sich in der Längsmitte des Streifens hin und her, und das Fortschalten
des Streifens erfolgt durch Eintritt des Fingerendes in Löcher, die in der Längsmitte
des Streifens hintereinander vorgesehen sind und einen der Länge des Etiketts entsprechenden
Abstand voneinander haben. LTm die Bewegung des Schaltfingers möglich zu machen,
ist die Erhöhung der Führungsrinne mit einer Leitrinne für den Schaltfinger ausgestattet;
außerdem hat die Spannplatte, die die Führungsrinne abschließt, eine Kerbe, die der
Fingerspitze den Durchtritt gestattet und auch die Schaltbewegung des Fingers möglich
macht. Die Spannplatte ist belastet, kann aber \ron der Rinne leicht abgehoben werden,
um das Einleiten des Streifens in die Maschine zu erleichtern.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung,
und zwar stellen dar:
Abb. ι eine Draufsicht auf die Etikettendruckmaschine,
Abb. 2 eine Vorderansicht der Maschine,
Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 der Abb. ι und Abb. 4 bis 6 Einzelheiten.
Die Maschine ist in erster Linie dazu bestimmt, solche Etikettenstreifen werberzuschalten,
die aus dünnem Papier bestehen, das
auf einer Seite gummiert ist. Das Abtrennen der einzelnen Etiketten von dem Streifen
wird durch Verdünnen des Streifens an den Arbeitsstellen und auch dadurch erleichtert,
daß an den Trennstellen zwischen zwei Etiketten der Streifen an den Rändern mit Kerben
ι versehen ist, die in Abb. ι angedeutet sind. Außerdem hat der Streifen an den Abtrennlinien
zwischen zwei benachbarten Etiketten in der Mitte je eine vorzugsweise rechtwinklige
Öffnung, in die die Spitze des Schaltfingers eingreift, um das vorderste Etikett
der Druckstelle zuzuführen. Durch die rechtwinklige Gestalt dieser Öffnung wird die Zuleitung
und die geradlinige Führung'des Streifens
erleichtert. Nach Abb. 2 und 3 wird der Streifen 2 von einer Spule 3 abgewunden, die
in einem Gehäuse 4 drehbar gelagert ist. Der Streifen 2 läuft in eine Führungsrinne 5, die
abnehmbar auf dem Pfosten des Maschinengestelles 6 angeordnet ist. Der Pfosten ist
vorzugsweise hohl und nimmt oben oder an der Seite und im Innern die anderen Teile der
Maschine auf. Er .trägt die Hauptwelle 7, die durch das Handrad 8 in Drehung versetzt
wird. Die ganze Maschine kann auf einem Untergestell 9 abnehmbar befestigt sein. Es
ist bei solchen Maschinen besonders wichtig, das vorderste Etikett gut zu unterstützen, um
sein Abbiegen zu vermeiden, wenn der rasch arbeitende Finger es erfaßt. Dabei muß aber
auch der Streifen selbst genau geradlinig geführt sein, da die bedruckten Etiketten abgerissen
und dadurch seitlich beansprucht werden.
Die Rinne 5 kann auf dem Pfosten des Gestells 6 durch andere Rinnen ersetzt werden,
damit in der gleichen Maschine Etiketts verschiedener Länge und Breite bedruckt werden
können. Sie hat einen Führungskanal 10, dessen Breite der Breite des Streifens entspricht,
und neben diesem Führungskanal 10 Leisten ioa, auf denen eine Spannplatte 11 auf ruht.
Auf dem größeren Teil des Weges des Streifens durch den Kanal 10 wird also die Spannplatte
11 nicht den Streifen berühren. Die Platte 11 dient dort nur zum Abdecken des
Streifens. Nahe dem Vorderende hat jedoch die Rinne 5 eine Erhöhung i2a, die von dem
Boden bis ungefähr zur Höhe der Leisten ioa
herausragt, und der Übergang von dieser Erhöhung I2a zum Boden des Kanals 10 in der
Rinne 5 erfolgt allmählich (Abb. 5). Die Länge dieser Erhöhung i2a ist etwas größer
als die Länge eines Einzeletiketts und genügt gerade, um infolge der darauf liegenden
Spannplatte 11 dem Streifen jene Steifigkeit zu verleihen, die ihn gegen Bewegung durch
den Zuschaltfinger festhält, wenn dieser rasch hin und her bewegt wird. Bei der Bewegung
des Schaltfingers 18 muß der Streifen 2 genau um die Länge eines einzelnen Etiketts vorgeschaltet
werden. Um eine solche Schaltbewegung möglich zu machen, ist die Erhöhung
I2a der Rinne .5 mit einer Längsnut 12
versehen, in der die Spitze des Fingers 18 spielt. Der Boden dieser Nut liegt in derselben
Ebene wie der Boden des Kanals 10 der Rinne 5. Auch ist die Spannplatte 11 entsprechend
der Nut 12 an ihrem vorderen Ende mit einer Kerbe 13 versehen, in der der
Finger 18 hin und her geht. Das rückwärtige Ende der Kerbe 13 wird nicht durch den Körper
der Spannungsplatte 11 selbst gebildet, sondern es ist hier ein dünner Streifen 14 als
Schutzstreifen vorgesehen. Er nimmt die Spitze des Fingers 18 auf und hebt diese
Spitze aus der Berührung mit dem Etikettenstreifen heraus.
Die Spannplatte 11 liegt auf den Leisten
ioa der Rinne S auf und wird gegen eine
Längsverschiebung dadurch gesichert, daß ein seitlich herausragender Stift 15 der Platte
in eine entsprechende Kerbe 16 der Rinne 5 eindringt. Auch ist auf dem rückwärtigen
Teil der Platte 11 ein Gewicht 17 angebracht,
das gleichzeitig als Griff für die Platten
dient.
Der Schaltfinger 18 ist schwingbar in einem Halter 19 angeordnet und wird für gewöhn-Hch
durch eine Feder 20 (Abb. 3) nach unten gedrückt. Zu diesem Zweck hat der Finger 18
eine Schulter an seiner oberen Kante, auf der sich die Feder 20 abstützt. Das Vorderende
des Fingers 18 ist gerade abgeschnitten und hat eine scharfe Kante 21. Infolge der Anordnung
dieser Kante 21 kann der Finger 18 in die zwischen den einzelnen Etiketten eingestanzten
Löcher eintreten und sich gegen die entsprechende Kante des Loches legen
und den Streifen vorschieben. Wird der Finger 18 nach vorn geschoben, um den Streifen 2 weiterzuschalten, so legt er sich zuerst
auf den Streifen selbst auf in der Nähe eines solchen eingestanzten Loches. Dieser Druck 105 ■■
des Endes des Fingers 18 auf den Streifen 2 ^*
hat zur Folge, daß der Streifen 2 sich etwas
durchbiegt und daß dadurch die Stelle mit dem Loche im Streifen etwas nach oben gedrückt
wird, so daß die Lochkante bei der Vorwärtsbewegung des Fingers angestoßen
wird, ,wodurch der Streifen gut vorgeschoben
und ein Ausweichen des Fingers gegenüber dem Streifen verhindert wird. Die gerade
Vorderkante 21 des Fingers 18 stößt voll gegen die Lochkante an, so daß beim-Vorschub
des Streifens dieser geradlinig weiterbewegt wird. Auch wird diese geradlinige Bewegung des Streifens 2 dadurch gesichert,
daß die Zuleitrinne 5 eine entsprechende Länge hat, wodurch natürlich ein Verschieben
des Streifens nach rechts oder links selbst bei
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Verschieben von gelochten Etikettenstreifen in Kopfdruckpressen,
bei der der Streifen so zwischen Platten o. dgl. geführt ist, daß er sich nicht unmittelbar vor der durch einen
Schaltfinger gebildeten Streifenvorschubvorrichtung aufbiegen kann, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zuführung des Streifens (2) zur Druckstelle durch eine in der Laufrichtung lange, schmale Rinne
(5) erfolgt, in der der Streifen (2) durch eine ihn belastende, die ganze Rinne abdeckende
Platte Cn) abgedeckt ist.
2. Vorrichtung' nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zuleitrinne (S) nahe der Stelle, an der der Eingriff des Schaltfingers (18) in den Etikettenstreifen (2) stattfindet, mit einer Erhöhung
Ci2a) versehen ist, auf der der Streifen und über ihm die Spannplatte (11) aufruht,
während der Schaltfinger (18) durch den Streifen (2) hindurch bis unter die
Erhöhung (i2a) greift.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in der
Rinne (5) angeordnete Erhöhung (i2ß)
zur Aufnahme des Schaltfingers (iS) mit
einer Führungsnut (12) versehen ist, die unmittelbar unter einer Kerbe (13) der
Spannplatte (11) liegt, so daß der durch eine Feder (20) nach unten gedruckte
Schaltfinger (18) trotz seines Aufliegens
auf dem Streifen diesen nicht durchbiegen kann.
4. Vorrichtung nach Anspruchs und 3,
dadurch gekennzeichnet, daß in einem Teil der in der Spannplatte (11) vorhandenen
Kerbe (13) eine dünnere Führungsplatte
(14) eingesetzt ist, um bei übermäßiger Bewegung des Schaltfingers (18) nach
rückwärts die Spitze des Fingers nur um ein geringes von der Ebene des Streifens
anzuheben.
5· Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Rinne
(S) abdeckende Spannplatte (11) mit
einem Gewicht (17) belastet ist und nur
an ihrem Vorderende gegenüber der Erhöhung (i2a) der Rinne (5) auf dem Etikettenstreifen
(2) selbst aufliegt, während sie auf ihrem Hauptteil durch in der Rinne (5)' sitzende Leisten (ϊρα) getragen
wird, die die Spannplatte 11 in einem Abstand von der Ebene des in der Rinne (5)
liegenden Streifenteiles halten.
6. Vorrichtung nach Anspruch ι und 5,
dadurch gekennzeichnet, daß seitlich an der Spannplatte (11) ein Stift (15) befestigt
ist, der in eine Kerbe (16) einer Seitenwand der Rinne (5) von oben her
eingreift, so daß die Spannplatte (11) aus der Führungsrinne (5) leicht abhebbar
ist, um das Einführen des Etikettenstreifens (2) in die Maschine zu erleichtern.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM97239D DE516447C (de) | 1926-12-03 | 1926-12-03 | Vorrichtung zum Vorschieben von Etikettenstreifen in Kopfdruckpressen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM97239D DE516447C (de) | 1926-12-03 | 1926-12-03 | Vorrichtung zum Vorschieben von Etikettenstreifen in Kopfdruckpressen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE516447C true DE516447C (de) | 1931-01-28 |
Family
ID=7323472
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM97239D Expired DE516447C (de) | 1926-12-03 | 1926-12-03 | Vorrichtung zum Vorschieben von Etikettenstreifen in Kopfdruckpressen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE516447C (de) |
-
1926
- 1926-12-03 DE DEM97239D patent/DE516447C/de not_active Expired
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