DE51605C - Dampfkesselfeuerung für flüssige Kohlenwasserstoffe. (2 - Google Patents
Dampfkesselfeuerung für flüssige Kohlenwasserstoffe. (2Info
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Classifications
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- F23C—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN A CARRIER GAS OR AIR
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- F23C2700/00—Special arrangements for combustion apparatus using fluent fuel
- F23C2700/02—Combustion apparatus using liquid fuel
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die an dem Gegenstande der Patente No. 38166 und 40142 getroffenen Abänderungen
bestehen erstens darin, dafs dem Gemisch von Kohlenwasserstoff und überhitztem Wasserdampf, wie dasselbe in den Feuerraum
eines Dampfkessels theils unterhalb, theils oberhalb des Rostes (Anspruch 1. des Patentes
No. 38166) oder nur unterhalb des Rostes (Anspruch 1. des Patentes No. 40142) eingeführt
werden soll, heifse Luft beigemengt wird, und zweitens in der zu diesem Zwecke erforderlich
gewordenen Erweiterung der in den genannten Patenten beschriebenen Einrichtungen.
Neu hinzugetreten ist ferner eine Vorrichtung, zum Zweck, in den Feuerraum ein Gemisch von zerstäubtem Theer, überhitztem
Wasserdampf und heifser Luft einzuspritzen.
- Beiliegende Zeichnungen veranschaulichen die erweiterten Einrichtungen in ihrer Anwendung bei einem Schiffskessel.
- Beiliegende Zeichnungen veranschaulichen die erweiterten Einrichtungen in ihrer Anwendung bei einem Schiffskessel.
Fig. ι zeigt den Aufrifs, Fig. 2 den Grundrifs, Fig. 3 einen Längsschnitt des Schiffskessels,
Fig. 4 stellt den Injectionsapparat und Oelbehälter im Detail dar.
Die Erhitzung der Luft geschieht in einem Schlangenrohr 4, das hier oberhalb der Rauchröhre
im Zuge der Feuergase untergebracht ist (s. Fig. 1), und dessen Gestaltung und Anbringung
sich je nach dem speciellen Kesselsystem richtet. Um das Schlangenrohr zu
schützen, ist in dem Verbindungsrohr zwischen demselben und dem zur Einführung des Gasgemisches
dienenden Injectionsapparat A ein Luftstutzen 6, verschliefsbar durch einen eisernen
Pfropfen 7, angebracht. Wird der Luftzutritt in den Injectionsapparat durch Hahn 5 abgesperrt,
so tritt nach Eröffnung des Luftstutzens 6 kalte Luft in das Schlangenrohr, durchströmt
dasselbe in entgegengesetzter Richtung, wie während der Luftinjection und gelangt bei 8,
Fig. i, ins Freie.
Für die Einführung des Gemisches von Theer, überhitztem Wasserdampf und heifser Luft ist
über dem Rohr C ein Einspritzapparat B' angeordnet (s. Fig. 1), dessen Construction mit
dem in den obigen Patenten beschriebenen Injectionsapparat A im wesentlichen übereinstimmt,
nur ist derselbe horizontal anstatt vertical angeordnet.
Um dem unterhalb des Rostes angeordneten Rohrnetz B (Zusatz-Patent No. 40142) und
dem oberhalb des Rostes angeordneten Rohr C (Haupt-Patent No. 38166) das erwähnte Gemisch
von Oeldampf, überhitztem Wasserdampf und heifser Luft zuzuführen, dienen folgende
Vorrichtungen:
a) das im hinteren Theil des Feuerkastens angebrachte, U-förmig gebogene Dampfüberhitzungsrohr
11, Fig. 3, in welches aus dem Dampfdom durch die Rohrleitung 12, 13, 14, 15
Dampf eingeführt wird, um durch das Rostfeuer überhitzt zu werden;
b) der mit flüssigem Kohlenwasserstoff gefüllte Behälter 16 (versehen mit Oelstandsglas
17, Schauglas 18 und. Füllarmatur), welcher
mit dem darunter befindlichen Injectionsapparat A verbunden ist (s. Fig. 4).
Das vom Injectionsapparat angesaugte OeI gelangt in die Kammer 19, welche die Düse
20, 21 ringförmig umschliefst. Der vom Ueberhitzungsrohr
kommende Dampf strömt durch die Rohrleitung 22, 23, 24, 25 in den Dampfraum 26 des Injectionsapparates A, gelangt von
hier aus in die Düse 21, saugt die in der Kammer 19 befindliche Oelmenge an und tritt,
mit dem Oeldampf gemischt (anstatt direct in das Rohrnetz B bezw. Rohr C, wie bei den
Vorpatenten), in die Düse 33, 34 des Luftin jectionsapparates C, welche von der Luftkammer
35 ringförmig umschlossen wird. In diese wird die im vorerwähnten Rohr 4 erwärmte
Luft durch die Rohrleitung 36, 37, 38 eingeleitet. Die aus der Düse 34 austretenden
OeI- und Wasserdämpfe saugen die in der Kammer 35 befindliche Luft an, worauf das
Gemenge von OeI- und Wasserdampf und Luft einerseits durch den Rohrstrang 40, 41
zu dem unterhalb des Rostes befindlichen Gasrohrnetz B, andererseits durch den Rohrstrang
42, 43 zu dem oberhalb des Rostes befindlichen Rohr C gelangt.
Die in den Injectionsapparat eintretende Dampfmenge wird durch die aus Ventil 27
mit Handgriff 28, Stopfbüchse 29, Ventilsitz 30, Regulirungszeiger 31 und Durchlafsöffhung 32
bestehende Einrichtung geregelt.
Behufs Einspritzung des Gemisches von zerstäubtem Theer, überhitztem Wasserdampf und
heifser Luft dienen zwei Theereinspritzungsapparate B1, die an der Heizthürplatte oberhalb
der Heizthüren angebracht sind. Dieselben erhalten ihren Dampf durch die Rohrleitungen
24, 44, 45. Auf dem Kessel selbst befindet sich ' der Theerbehälter 46, von welchem durch
die Rohre 47 und 48 der vorgewärmte und dünnflüssige Theer dem Einspritzapparat B1
zugeführt wird. Durch ein Rohr mit Hahn χ wird in der Richtung des Pfeiles Luft eingeleitet.
Der in den Apparat B' eintretende Dampf saugt die Luft an und strömt mit dieser
und den Theerdämpfen vereint durch das Einspritzrohr ins Feuer.
Das Inbetriebsetzen dieser gesammten Einrichtung geschieht in folgender Weise: Sobald
der Kessel mit Wasser gespeist ist und letzteres die entsprechende Höhe erreicht hat, gelangt
das Wasser bei geöffnetem Ventil 49 durch das Verbindungsrohr 50 in das Dampfüberhitzungsrohr
11. Die in demselben enthaltene Luft entweicht durch den Dreiweghahn 51 und
Rohr 52 ins Freie. Nach dem Anheizen entwickelt sich in dem Rohr 11 sehr bald Dampf,
welcher durch den Rohrstrang 12, 13, 14, 15
in den Dampfdom, fh'eils durch Rohr 52 nach aufsen gelangt. Sobald das Manometer 53
einen Ueberdruck anzeigt, wird in das Rohr 11 Dampf aus dem Dampfdom eingeleitet, darin
überhitzt und nach entsprechender Stellung des Dreiweghahnes 51 durch das Rohr 24 dem
Injectionsapparat A zugeführt. Gleichzeitig werden auch überhitzte Luft nach A und B'
und Theer nach B \ zugeleitet und die ganze Feuerung functionirt sodann in der beschriebenen
Weise.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche: . · .ι. An der durch die Ansprüche der Patente No. 38166 und 40142 geschützten Einführung eines Gemisches von Kohlenwasserstoff und überhitztem Wasserdampf in den Feuerraum eines Dampfkessels mittelst Rohrnetzes B unterhalb des Rostes und Rohres G im vorderen Theil des Feuerraumes die Abänderung, dafs dem erwähnten Gemisch heifse Luft unter Vermittelung einer an dem Injectionsapparat A befindlichen Düse 34 mit Luftkammer 35 und Luftwärmungsrohr 4 beigemengt wird.
- 2. In Verbindung mit. der vorbeschriebenen Einrichtung die Hinzufügung eines nach Mafsgabe des abgeänderten Injectionsapparates .4 gestalteten Theereinspritzapparates B', durch welchen ein Gemenge von zerstäubtem Theer, überhitztem Wasserdampf und heifser Luft seitlich in den Feuerraum eingeführt wird.
- 3. In dem Verbindungsrohr zwischen dem zur Erhitzung der Luft dienenden Schlangenrohr 4 und dem Injectionsapparat A (Patent-Anspruch 1.) die Anordnung eines Luftstutzens 6,7, um zum Schütze des Schlangenrohres vor dem Verbrennen kalte Luft in dasselbe einzuführen, welche es entgegengesetzt zu der vorher durchstreichenden heifsen Luft durchströmt.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE51605C true DE51605C (de) |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DENDAT51605D Expired - Lifetime DE51605C (de) | Dampfkesselfeuerung für flüssige Kohlenwasserstoffe. (2 |
Country Status (1)
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|---|---|
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