DE51605C - Dampfkesselfeuerung für flüssige Kohlenwasserstoffe. (2 - Google Patents

Dampfkesselfeuerung für flüssige Kohlenwasserstoffe. (2

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DE51605C
DE51605C DENDAT51605D DE51605DA DE51605C DE 51605 C DE51605 C DE 51605C DE NDAT51605 D DENDAT51605 D DE NDAT51605D DE 51605D A DE51605D A DE 51605DA DE 51605 C DE51605 C DE 51605C
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DE
Germany
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pipe
air
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steam
mixture
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DENDAT51605D
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FR. MÖRTH in Wien VII, Neubaugasse 49, C. DIENER in Wien III, Marxergasse Nr. 24 und H. Freiherr VON STOKINGER in Budapest, Grofse Johannesgasse 6
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C99/00Subject-matter not provided for in other groups of this subclass
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C2700/00Special arrangements for combustion apparatus using fluent fuel
    • F23C2700/02Combustion apparatus using liquid fuel
    • F23C2700/023Combustion apparatus using liquid fuel without pre-vaporising means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die an dem Gegenstande der Patente No. 38166 und 40142 getroffenen Abänderungen bestehen erstens darin, dafs dem Gemisch von Kohlenwasserstoff und überhitztem Wasserdampf, wie dasselbe in den Feuerraum eines Dampfkessels theils unterhalb, theils oberhalb des Rostes (Anspruch 1. des Patentes No. 38166) oder nur unterhalb des Rostes (Anspruch 1. des Patentes No. 40142) eingeführt werden soll, heifse Luft beigemengt wird, und zweitens in der zu diesem Zwecke erforderlich gewordenen Erweiterung der in den genannten Patenten beschriebenen Einrichtungen. Neu hinzugetreten ist ferner eine Vorrichtung, zum Zweck, in den Feuerraum ein Gemisch von zerstäubtem Theer, überhitztem Wasserdampf und heifser Luft einzuspritzen.
- Beiliegende Zeichnungen veranschaulichen die erweiterten Einrichtungen in ihrer Anwendung bei einem Schiffskessel.
Fig. ι zeigt den Aufrifs, Fig. 2 den Grundrifs, Fig. 3 einen Längsschnitt des Schiffskessels, Fig. 4 stellt den Injectionsapparat und Oelbehälter im Detail dar.
Die Erhitzung der Luft geschieht in einem Schlangenrohr 4, das hier oberhalb der Rauchröhre im Zuge der Feuergase untergebracht ist (s. Fig. 1), und dessen Gestaltung und Anbringung sich je nach dem speciellen Kesselsystem richtet. Um das Schlangenrohr zu schützen, ist in dem Verbindungsrohr zwischen demselben und dem zur Einführung des Gasgemisches dienenden Injectionsapparat A ein Luftstutzen 6, verschliefsbar durch einen eisernen Pfropfen 7, angebracht. Wird der Luftzutritt in den Injectionsapparat durch Hahn 5 abgesperrt, so tritt nach Eröffnung des Luftstutzens 6 kalte Luft in das Schlangenrohr, durchströmt dasselbe in entgegengesetzter Richtung, wie während der Luftinjection und gelangt bei 8, Fig. i, ins Freie.
Für die Einführung des Gemisches von Theer, überhitztem Wasserdampf und heifser Luft ist über dem Rohr C ein Einspritzapparat B' angeordnet (s. Fig. 1), dessen Construction mit dem in den obigen Patenten beschriebenen Injectionsapparat A im wesentlichen übereinstimmt, nur ist derselbe horizontal anstatt vertical angeordnet.
Um dem unterhalb des Rostes angeordneten Rohrnetz B (Zusatz-Patent No. 40142) und dem oberhalb des Rostes angeordneten Rohr C (Haupt-Patent No. 38166) das erwähnte Gemisch von Oeldampf, überhitztem Wasserdampf und heifser Luft zuzuführen, dienen folgende Vorrichtungen:
a) das im hinteren Theil des Feuerkastens angebrachte, U-förmig gebogene Dampfüberhitzungsrohr 11, Fig. 3, in welches aus dem Dampfdom durch die Rohrleitung 12, 13, 14, 15 Dampf eingeführt wird, um durch das Rostfeuer überhitzt zu werden;
b) der mit flüssigem Kohlenwasserstoff gefüllte Behälter 16 (versehen mit Oelstandsglas 17, Schauglas 18 und. Füllarmatur), welcher mit dem darunter befindlichen Injectionsapparat A verbunden ist (s. Fig. 4).
Das vom Injectionsapparat angesaugte OeI gelangt in die Kammer 19, welche die Düse 20, 21 ringförmig umschliefst. Der vom Ueberhitzungsrohr kommende Dampf strömt durch die Rohrleitung 22, 23, 24, 25 in den Dampfraum 26 des Injectionsapparates A, gelangt von hier aus in die Düse 21, saugt die in der Kammer 19 befindliche Oelmenge an und tritt, mit dem Oeldampf gemischt (anstatt direct in das Rohrnetz B bezw. Rohr C, wie bei den Vorpatenten), in die Düse 33, 34 des Luftin jectionsapparates C, welche von der Luftkammer 35 ringförmig umschlossen wird. In diese wird die im vorerwähnten Rohr 4 erwärmte Luft durch die Rohrleitung 36, 37, 38 eingeleitet. Die aus der Düse 34 austretenden OeI- und Wasserdämpfe saugen die in der Kammer 35 befindliche Luft an, worauf das Gemenge von OeI- und Wasserdampf und Luft einerseits durch den Rohrstrang 40, 41 zu dem unterhalb des Rostes befindlichen Gasrohrnetz B, andererseits durch den Rohrstrang 42, 43 zu dem oberhalb des Rostes befindlichen Rohr C gelangt.
Die in den Injectionsapparat eintretende Dampfmenge wird durch die aus Ventil 27 mit Handgriff 28, Stopfbüchse 29, Ventilsitz 30, Regulirungszeiger 31 und Durchlafsöffhung 32 bestehende Einrichtung geregelt.
Behufs Einspritzung des Gemisches von zerstäubtem Theer, überhitztem Wasserdampf und heifser Luft dienen zwei Theereinspritzungsapparate B1, die an der Heizthürplatte oberhalb der Heizthüren angebracht sind. Dieselben erhalten ihren Dampf durch die Rohrleitungen 24, 44, 45. Auf dem Kessel selbst befindet sich ' der Theerbehälter 46, von welchem durch die Rohre 47 und 48 der vorgewärmte und dünnflüssige Theer dem Einspritzapparat B1 zugeführt wird. Durch ein Rohr mit Hahn χ wird in der Richtung des Pfeiles Luft eingeleitet. Der in den Apparat B' eintretende Dampf saugt die Luft an und strömt mit dieser und den Theerdämpfen vereint durch das Einspritzrohr ins Feuer.
Das Inbetriebsetzen dieser gesammten Einrichtung geschieht in folgender Weise: Sobald der Kessel mit Wasser gespeist ist und letzteres die entsprechende Höhe erreicht hat, gelangt das Wasser bei geöffnetem Ventil 49 durch das Verbindungsrohr 50 in das Dampfüberhitzungsrohr 11. Die in demselben enthaltene Luft entweicht durch den Dreiweghahn 51 und Rohr 52 ins Freie. Nach dem Anheizen entwickelt sich in dem Rohr 11 sehr bald Dampf, welcher durch den Rohrstrang 12, 13, 14, 15 in den Dampfdom, fh'eils durch Rohr 52 nach aufsen gelangt. Sobald das Manometer 53 einen Ueberdruck anzeigt, wird in das Rohr 11 Dampf aus dem Dampfdom eingeleitet, darin überhitzt und nach entsprechender Stellung des Dreiweghahnes 51 durch das Rohr 24 dem Injectionsapparat A zugeführt. Gleichzeitig werden auch überhitzte Luft nach A und B' und Theer nach B \ zugeleitet und die ganze Feuerung functionirt sodann in der beschriebenen Weise.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche: . · .
    ι. An der durch die Ansprüche der Patente No. 38166 und 40142 geschützten Einführung eines Gemisches von Kohlenwasserstoff und überhitztem Wasserdampf in den Feuerraum eines Dampfkessels mittelst Rohrnetzes B unterhalb des Rostes und Rohres G im vorderen Theil des Feuerraumes die Abänderung, dafs dem erwähnten Gemisch heifse Luft unter Vermittelung einer an dem Injectionsapparat A befindlichen Düse 34 mit Luftkammer 35 und Luftwärmungsrohr 4 beigemengt wird.
  2. 2. In Verbindung mit. der vorbeschriebenen Einrichtung die Hinzufügung eines nach Mafsgabe des abgeänderten Injectionsapparates .4 gestalteten Theereinspritzapparates B', durch welchen ein Gemenge von zerstäubtem Theer, überhitztem Wasserdampf und heifser Luft seitlich in den Feuerraum eingeführt wird.
  3. 3. In dem Verbindungsrohr zwischen dem zur Erhitzung der Luft dienenden Schlangenrohr 4 und dem Injectionsapparat A (Patent-Anspruch 1.) die Anordnung eines Luftstutzens 6,7, um zum Schütze des Schlangenrohres vor dem Verbrennen kalte Luft in dasselbe einzuführen, welche es entgegengesetzt zu der vorher durchstreichenden heifsen Luft durchströmt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT51605D Dampfkesselfeuerung für flüssige Kohlenwasserstoffe. (2 Expired - Lifetime DE51605C (de)

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