DE51495C - Apparat zum Decken von Zucker. (2 - Google Patents
Apparat zum Decken von Zucker. (2Info
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- DE51495C DE51495C DENDAT51495D DE51495DA DE51495C DE 51495 C DE51495 C DE 51495C DE NDAT51495 D DENDAT51495 D DE NDAT51495D DE 51495D A DE51495D A DE 51495DA DE 51495 C DE51495 C DE 51495C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C13—SUGAR INDUSTRY
- C13B—PRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
- C13B30/00—Crystallisation; Crystallising apparatus; Separating crystals from mother liquors ; Evaporating or boiling sugar juice
- C13B30/04—Separating crystals from mother liquor
- C13B30/08—Washing residual mother liquor from crystals
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Abänderung des im Haupt-Patent No. 46958 behandelten Apparates
zum Decken von Zucker. ' An Stelle der über einander angeordneten, oben und unten
offenen Kasten, welche die erstarrte Füllmasse aufnehmen, werden Brodzuckerformen angewendet,
welche die mit einer Zuckerlösung auszudeckende Zuckermasse in Breiform aufnehmen
und zu diesem Zwecke Siebeinlagen erhalten. Diese Siebeinlagen können fortfallen,
wenn die zu reinigende Zuckermasse ziemlich starr ist. Nach dem Durchtreten der für den
Deckprocefs erforderlichen Menge reiner Zuckerlösung kann das Klärsei durch comprimirte
Luft in der Batterie weiter verdrängt werden, so dafs fast trockene Krystallmasse in der oberen
Brodform gewonnen wird, welche darauf nach dem im Haupt-Patent entwickelten Arbeitsverfahren
auszuschalten ist.
Auf der Zeichnung ist:
Fig. ι ein Verticalschnitt mit theilweiser Ansicht
der aus Brodformen gebildeten Säulenbatterie zum Ausdecken von Zuckermassen.
Fig. 2 und 3 sind Schnitte in vergröfsertem Mäfsstabe durch die Spitzentheile der Brodformen
mit Siebeinlagen verschiedener Construction.
Die einzelnen Brodformen α erhalten dicht
schliefsende Deckel b, welche durch Klammerbolzen c oder in anderer geeigneter Weise fest
auf die Brodformen gedrückt werden. In der Mitte der central durchbohrten Deckel sind
Ringflantschen d vorgesehen, welche einen Gummidichtungsring e aufnehmen, durch welche
ein dichter Anschlufs der eingesetzten, mit Bohrung versehenen Spitzen der oberen Brodform
bewirkt wird. Der Deckel der obersten Brodform schliefst in derselben Weise dicht
an das Einführungsrohr f für das Klärsei an, während die Spitze der untersten Brodform in
eine mit Dichtungsmaterial versehene Kappe g pafst, welche mit der Fangrinne h für die abgedrückte,
mit Syrup verunreinigte Deckflüssigkeit in Verbindung gebracht ist. Diese Rinne liegt in der Platte i eines hydraulischen Prefskolbens
k, durch dessen' Emporgehen die Abdichtung der über einander angeordneten Brodformen
α bewirkt wird. Um die durch das systematische Deckverfahren, wie es durch den
Anspruch 1. des Patentes No. 46958 gekennzeichnet ist, gebotene Auswechselung der Brodformen
vornehmen, d. h. die oberste Brodform herausnehmen und am unteren Ende eine neue
einsetzen zu können, erhalten die einzelnen Brodformen aufgezogene Flantschringe /, welche
zur Versteifung der ganzen Batterie gegen seitliches Ausweichen jedesmal mit dem Deckel b
der nächst unteren Brodform durch Bolzen m in Verbindung gebracht werden können. Diese
Flantschringe I stützen sich in derselben Weise, wie im Haupt-Patent angegeben, auf die
drehbar angebrachten Halteklinken n, wenn der obere Theil der Batterie zwecks Einsetzens
einer neuen Brodform am unteren Ende ge-
halten werden soll. Die Ringe / sind entweder auf den Formen α befestigt oder werden
nur lose aufgesteckt, wenn die Brodformen zum Aufbau der Batterie Anwendung finden
sollen. Kommen körnige, breiförmige Zuckermassen zum Ausdecken, so wird in die einzelnen
Brodformen ein Sieb ο eingelegt, welches nach Fig. 2 entweder eben oder nach
Fig. 3 kegel- oder cylinderförmig (punktirt angegeben) ausgebildet ist. Die zum Nachdrücken
nach dem Abstellen der Zuleitung f der Deckkläre verwendete Prefsluft wird durch das
Rohr ρ zugeführt. Die Zuleitung f führt zweckmäfsig durch die feste Platte 5 des
Batteriegestelles, welches aus den Gestell-Seitentheilen r gebildet wird, welche gleichzeitig eine
Führung für die Platte i des hydraulischen Prefsstempels bilden. Statt der hydraulischen
Hebevorrichtung kann natürlich auch jede andere geeignete Hebevorrichtung Anwendung
finden. Die Arbeitsweise des Deckapparates entspricht der im Haupt-Patent No. 46958
behandelten, d. h. vollzieht sich in der Weise, dafs dem obersten Körper der Säulenbatterie
die reine Deckklä're zugeführt und aus dem untersten Körper die mit Syrup verunreinigte
Deckflüssigkeit abgezogen wird, während die Auswechselung der Batteriekörper derart 'erfolgt,
dafs die oberste Brodform mit reiner Zuckermasse herausgenommen und am unteren Ende der Batterie eine Brodform mit unreiner
Zuckermasse neu eingesetzt wird.
Claims (1)
- Patent-An spruch:Der Ersatz der in Anspruch 1. des Haupt-Patentes genannten, mit erstarrter Füllmasse gefüllten Kasten durch mit Siebeinlagen (0) versehene, zur Aufnahme von breiförmigen Zuckerkrystallmassen geeignete Brodformen (a) mit je einem dicht schliefsenden, central durchbohrten Deckel, auf welchen die durchbohrte Spitze der oberen Form dicht schliefsend pafst, wobei der Deckel der obersten Form an das Klärselzuführungsrohr und die Spitze der untersten Form an die Ableitung für die unreine Deckflüssigkeit dicht anschliefst.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE51495C true DE51495C (de) |
Family
ID=326268
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT51495D Expired - Lifetime DE51495C (de) | Apparat zum Decken von Zucker. (2 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE51495C (de) |
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