DE160939C - - Google Patents

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DE160939C
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pressed
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press
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/04Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams
    • B30B9/06Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams co-operating with permeable casings or strainers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Faserstoffelementen für Filterpressen, mittels deren sämtliche Elemente in der Filterpresse selbst nacheinander gefüllt werden, ohne daß die Preßplatte zum Zusammenpressen der Elemente nach der Füllung-aus dem Filter oder der Trichter abgenommen und gedreht zu werden braucht. Die Vorrichtung ruht ebenso
ίο wie die einzelnen Elemente und Zwischenrahmen der Presse auf den Längstraversen des Pressengestells und wird nach Füllung eines Elementes so weit zurückgeschoben, daß der nächste leere Elementenrahmen mit Zwischenrahmen, welcher die Filtermasse zu stützen hat, eingesetzt werden kann. Die ' zum Zusammenpressen sämtlicher Elemente nach deren Füllung dienende Preßplatte ist an der Pressenspindel befestigt und geht mit derselben vor und zurück, wobei sie ebenfalls mittels seitlicher Lappen auf den Längstraversen des Gestelles gleitet.
Die Vorrichtung besteht aus einem doppelwandigen Rahmen mit aufgesetztem, durch Schieber o. dgl. abschließbarem Fülltrichter. In dem Rahmen ist eine verschiebbare Druckplatte angeordnet, die beispielsweise mittels Handrades durch die Spindel zum Hineinpressen der Masse in das Element vorwärts gedrückt und hierauf durch Federn selbsttätig wieder in die Anfangsstellung zurückgebracht wird. Als Widerlager dienen hierbei die bereits gefüllten Elemente und Zwischenrahmen, sowie eine Platte, auf welcher zunächst eine dünne, gelochte Scheibe und zwecks Erzielung einer glatten Oberfläche der Filterscheibe ein feines Sieb befestigt sind und welche hinter den jeweils zu füllenden Elementenrahmen eingelegt und mittels Haken o. dgl. an dem vorhergehendem Element lösbar befestigt wird.
Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung beispielsweise an kreisförmigen Elementen und dementsprechend gestalteten Füllrahmen dargestellt.
Fig. ι ist die Vorderansicht einer Filterpresse mit eingesetzter Füllvorrichtung,
Fig. 2 ein senkrechter Mittelschnitt durch die Füllvorrichtung,
Fig. 3 eine Seitenansicht derselben.
Fig. 4 zeigt die federnd gelagerte Druckplatte und
Fig. 5 ist eine Draufsicht auf die Füllvorrichtung ohne Fülltrichter.
Die Vorrichtung besteht aus dem geeigneterweise doppelwandigen Rahmen a, dessen innere Wand für den Austritt des ausgepreßten Wassers gelocht sein kann und der zweckmäßig mit einem Ablaßhahn versehen ist. Oben ist der Rahmen α abgeflacht (Fig. 3) und einwandig; an dieser Stelle ist der Einlauf für die Filtermasse angeordnet. Derselbe kann beispielsweise aus einem aufgesetzten, durch Schieber c o. dgl. abschließbaren Trichter b bestehen, in welchen die Filtermasse für ein einzelnes Element η eingegossen wird; es kann aber auch an das abschließbare Einfüllrohr ein Rohrstück b1 (in Fig. ι punktiert gezeichnet) angeschlossen werden, welches durch einen Schlauch oder auf sonstige geeignete Weise mit dem Behälter für die breiige Filtermasse verbunden
ist. Zwecks Einsetzens der Vorrichtung in das Filterpressengestell ist der Rahmen a mit Lappen d versehen, welche auf den Längstraversen g des Gestells Ji ruhen. In dem Rahmen α ist eine dichtgeführte, gelochte Druckplatte e angeordnet, welche durch Handrad und Spindel i verschoben werden · kann und die Masse in das Element η zu drücken hat. Vor dieser Druckplatte e liegt in einigem
ίο Abstand eine zwecks Ableitung des ausgepreßten Wassers gelochte Scheibe u und vor dieser zwecks Erzielung einer glatten Filterscheibenoberfläche ein feines Siebj>. Um eine zu große Länge der Spindel i zu vermeiden, wird beim Füllen der vorderen Elemente η zwischen Druckplatte e und Spindel / ein auf den Traversen g gleitendes Zwischendruckstück wz eingesetzt. Das selbsttätige Zurückgleiten der Druckplatte e, welches durch die am Rahmen α befestigte Leiste s begrenzt ist, bewirken Federn k, welche sich einerseits gegen die Lappen d des Rahmens α und andererseits gegen Lappen f der Druckplatte e legen, wobei sie durch Führungsstifte / am seitlichen Ausweichen verhindert werden. Die Lappen f der Platte e dienen gleichzeitig zur Führung derselben. Das Widerlager wird durch eine Platte t gebildet, auf welcher zunächst eine gelochte Scheibe r und auf dieser, ebenfalls zur Erzielung einer glatten Filterfläche, ein feines Sieb q befestigt ist. Diese Platte t mit Scheibe r und Sieb q wird nach der Füllung eines Elementes hinter den nächsten Rahmen η gelegt. Die gepreßte Filterschicht wird durch Rippenplatte!! oder Siebbleche ο abgesteift, so daß die Filterplatten η und die Platten 0 abwechselnd in der Filterpresse angeordnet sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zur Herstellung gepreßter Faserstoffelemente für Filterpressen, dadurch gekennzeichnet, daß das Hineinpressen der breiigen Fasermasse in die Elemente (n) in der Presse selbst mittels eines im Pressengestell vor den senkrecht hängenden Elementen aufgehängten, geeigneterweise doppelwandigen Rahmens (a) von gleichem Füllraum wie die Elemente erfolgt, dessen innere Wand zwecks Ableitung des ausgepreßten Wassers gelocht sein kann und aus welchem die durch einen Einlauf (b) eingefüllte breiige Fasermasse mittels einer nötigenfalls unter Einschaltung eines Zwischenstücks (in) durch Spindel (i) vorwärts getriebenen Druckplatte (e) in die leeren Elemente hineingedrückt wird, deren Widerlager während der Pressung durch die bereits gefüllten Elemente (n) und Zwischenrahmen (o) sowie durch eine hinter das jeweils zu füllende Element gestellte Platte (t) gebildet wird, wobei der Kolben und die AViderlagsplatte mit Abzugsöffnungen für das ausgepreßte Wasser versehen und zur Erzeugung einer glatten Oberfläche mit je einem feinen Sieb (p bezw. q) abgedeckt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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