DE173052C - - Google Patents

Info

Publication number
DE173052C
DE173052C DENDAT173052D DE173052DA DE173052C DE 173052 C DE173052 C DE 173052C DE NDAT173052 D DENDAT173052 D DE NDAT173052D DE 173052D A DE173052D A DE 173052DA DE 173052 C DE173052 C DE 173052C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
roast
filling liquid
flap
over
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT173052D
Other languages
English (en)
Publication of DE173052C publication Critical patent/DE173052C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J37/00Baking; Roasting; Grilling; Frying
    • A47J37/10Frying pans, e.g. frying pans with integrated lids or basting devices
    • A47J37/106Integrated basting devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Begießen von Braten, bei welcher zum Unterschiede von den bekannten derartigen Vorrichtungen, bei denen das Begießen tropfenweise geschieht, die Füllflüssigkeit in regelmäßig wiederkehrenden Zeitabschnitten schußweise in größerer Menge über den Braten gebracht wird. Auf diese Weise kann sich das Füllmittel allseitig über
ίο den ganzen Braten verteilen, so daß der letztere an allen seinen Stellen von dem Füllmittel getroffen werden muß.
Auf der Zeichnung ist eine derartige Vorrichtung in einigen beispielsweisen Ausführungsformen näher veranschaulicht, und zwar zeigen
Fig. ι die neue Vorrichtung in Seitenansicht,
Fig. 2 einen Querschnitt nach Linie A-A der Fig. 1, im Augenblicke des Begießens dargestellt, und .
Fig. 3 einen Querschnitt entsprechend dem der Fig. 2, vor dem Begießen dargestellt und mit ein- oder doppelseitig angeordneten Tragstützen ausgerüstet.
Die Vorrichtung besteht aus einem Behälter α von beliebiger Form und Gestalt, welcher an einem Bratgefäß, und zwar oberhalb des herzustellenden Bratens angeordnet wird. Der Behälter a,. welcher zur Aufnahme von Braten fett, Butter, Sauce o. dgl. dient ist mit einer oder mehreren Öffnungen b versehen, aus denen die in den Behälter α eingebrachte Füllflüssigkeit in bestimmten Zeitabschnitten auf den Braten gelangt.
Im vorliegenden Falle ist dem Behälter a beispielsweise eine zylindrische Gestalt gegeben worden, und seine- Enden werden vermittels abschraubbarer Kappen c abgeschlossen. Der Behälter α ist in bekannter Weise mit einem trichterförmigen Aufsatz d versehen, zum leichten und bequemen Einfüllen der Flüssigkeit. In dem trichterförmigen Aufsatz d, welcher zweckmäßig ebenfalls abschraubbar mit dem Behälter α verbunden ist, ist, wie gleichfalls bekannt, eine Siebplatte angeordnet, welche dazu dient, etwaige in der Füllflüssigkeit enthaltenen dickeren Bestandteile, wie Fleischfasern o. dgl., durch welche ein Verstopfen der Entleerungsöffnungen stattfinden könnte, in dem trichterförmigen Aufsatz zurückzuhalten. Der trichterförmige Aufsatz d kann, wie in Fig. 1 veranschaulicht, mit einem Verschlußdeckel oder einer Kappe ausgerüstet sein. An dem Behälter α können beliebig angeordnete und in beliebiger Weise ausgebildete Tragstützen g angebracht sein, welche dazu dienen, den Behälter an dem Bratgefäß, und zwar oberhalb des Bratens zu befestigen. Zu diesem Zwecke können die Tragstützen g entweder, wie die Fig. 3 zeigt, auf beiden Seiten des Behälters α oder aber, wie beispielsweise die Fig. ι und 2 zeigen, nur auf einer Seite des Behälters angeordnet, gegebenenfalls aber auch an den beiden Kappen c am hinteren und vorderen Ende des Behälters angebracht sein. Zweckmäßig wird man die Tragstützen g gelenkig am Behälter α befestigen und, wie aus Fig. 2 ersichtlich, mit Klemmschrauben h zum Festklemmen an das Brat-
gefäß versehen. Das Begießen des Brateng wird dadurch bewirkt, daß der Behälter a mit einer oder mehreren Längsöffnungen b versehen ist, welche von drehbar angeordneten, zweckmäßig schalenartig ausgebildeten Klappen i verschlossen gehalten werden. Letztere können vermittels eines Gegengewichtes k oder in sonst geeigneter Weise so ausgeglichen sein, daß sie im unbelasteten Zustände in der Verschlußlage gehalten bezw. in die letztere zurückgebracht werden. Hat sich eine genügende Menge von Füllflüssigkeit in der Klappe angesammelt, so wird das Gewicht der letzteren schließlich größer sein als das Gegengewicht k der Klappe. Infolgedessen wird, da auch die Drehachse der Klappe i außerhalb der Mitte der letzteren, und zwar in unmittelbarer Nähe des Gegengewichtes' k liegt, die Klappe i sich selbsttätig öffnen und die Füllflüssigkeit sich hierbei, wie Fig. 2 veranschaulicht, gleichmäßig über den Braten ergießen und verteilen. Damit nun die Entleerung der Füllflüssigkeit über den Braten von der Klappe i aus in Zwischenräumen vor sich geht, ist es erforderlich, daß die Füllflüssigkeit aus dem Behälter α allmählich in die Klappe i gelangt. Zu diesem Zwecke ist der Behälter α mit einem Siebeinsatz / versehen.
Die Öffnungen des letzteren kommen, unmittelbar über der Klappe i zu liegen und sind so angeordnet, daß sich die Flüssigkeit vollständig aus dem Behälter α entleeren kann. Anstatt die Klappe, wie veranschaulicht, aus einem Stück herzustellen, könnte dieselbe auch mehrteilig sein, beispielsweise aus zwei Hälften bestehen. Desgleichen könnte das Verschließen der Klappe auch durch Wirkung von in geeigneter Weise angeordneten Federn bewirkt werden.
Anstatt, wie durch die dargestellten Figuren veranschaulicht, die Füllflüssigkeit unterhalb des Behälters α bezw. am Behälterboden austreten zu lassen, könnte man den Austritt derselben auch von den Seitenwandungen (Kappen) aus erfolgen lassen und das Füllmittel mit einer anzuordnenden Verteilervorrichtung auf den Braten verteilen. Zu diesem Zweck könnte man die sich entleerende Füllflüssigkeit gegen drehbeweglich angeordnete Leitungsbleche führen, welch letztere zweckmäßig schraubenflügelförmig ausgebildet sein können. Die Leitungsbleche werden durch die gegen dieselbe geführte Füllflüssigkeit ihre Lage ständig ändern und so den Braten von verschiedenen Seiten aus begießen.
Um eine vollständige Entleerung der Füllflüssigkeit aus dem Behälter α zu ermöglichen, kann der letztere nach seiner Mitte zu etwas ausgebaucht ausgebildet sein.
Der Siebeinsatz bezw. die Siebplatte I kann ebenfalls auswechselbar angeordnet sein. Um eine möglichst gute Abdichtung des Behälters α nach außen hin. herbeizuführen, können die Verschlußkappen c als auch der trichterförmige Aufsatz d an den Verbindungsstellen mit dem Behälter α Dichtungsscheiben erhalten. · .
Bei Nichtgebrauch der Vorrichtung lassen sich die gelenkig am Behälter a angeordneten Tragstützen g dicht gegen die Längswandungen des Behälters bewegen oder auch ganz abnehmen.
Die Größe der Behälter α ist so bemessen, daß zweckmäßig eine ein- oder zweimalige Füllung mit Füllflüssigkeit zum Begießen eines Bratens während der ganzen Bratdauer ausreicht.
Zur Herstellung der gesamten Vorrichtung kann beliebiges Material, wie Metall, Glas, Porzellan usw., Verwendung finden.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Vorrichtung zum selbsttätigen Begießen von Braten, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Behälter (a) zur Aufnahme des Fettes ein Meßbehälter (i) angeordnet ist, welcher eine größere Menge Fett in regelmäßig wiederkehrenden Zeitabschnitten schüßweise über den Braten gießt.
2. Ausführungsform der unter 1. beanspruchten Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich oder unterhalb des Behälters (a) und der Austrittsöffnung (b) eine oder mehrere drehbar gelagerte Klappen (i) angeordnet sind, in welchen sich die Füllflüssigkeit allmählich bis zu einer bestimmten Menge ansammelt und schließlich durch ihr Gewicht ein Öffnen der Klappe bewirkt, so daß die Füllflüssigkeit sich über den Braten ergießt, worauf die Klappe durch Feder- oder Gewichtswirkung sich wieder selbst- 1Og tätig schließt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT173052D Active DE173052C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE173052C true DE173052C (de)

Family

ID=437894

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT173052D Active DE173052C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE173052C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2432073A (en) * 1946-05-31 1947-12-02 Daniel M Hargen Food basting utensil
US2724323A (en) * 1950-05-19 1955-11-22 Paul W Hemminger Automatic basting device

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2432073A (en) * 1946-05-31 1947-12-02 Daniel M Hargen Food basting utensil
US2724323A (en) * 1950-05-19 1955-11-22 Paul W Hemminger Automatic basting device

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH621308A5 (de)
DE173052C (de)
DE9308402U1 (de) Vorrichtung zum Dosieren einer Schüttgutmenge
DE3244287C2 (de) Mischvorrichtung für pulverförmige Stoffe
DE81465C (de)
DE230256C (de)
DE2639724C3 (de) Vorrichtung zum dosierten Abfüllen fließfähiger Medien
DE709793C (de) UEberlaufpipette mit Einguss
AT224352B (de) Dosierpumpe für Flüssigkeiten
AT227398B (de) Portionierer für Zucker u. dgl. schüttbares Gut
DE1953792A1 (de) Behaelter mit einer Abmesskammer zur quantitativen Abmessung von koernigem Material od.dgl.
DE19540781A1 (de) Schöpflöffel mit Separiereinsatz
DE370617C (de) Vorrichtung zur Herstellung von Aufgussgetraenken
DE690448C (de) Formsandsiebvorrichtung
DE1889160U (de) Kaffee-einzelfilter.
DE122080C (de)
DE2438326C2 (de) Flüssigkeitszugabeeinrichtung für Brat- oder Schmortöpfe
DE199988C (de)
DE2365706C3 (de) Weinbehälter für Wohnungen in Form eines Zierfäßchens aus Holz
DE355197C (de) Kaffeetauchsieb
DE1294255B (de) Einschenkdosiereinrichtung fuer Fluessigkeiten
DE26465C (de) Neuerungen an Ausschankvorrichtungen für Schmier-, Brenn- und ähnliche Materialien. (Abhängig vom Patente Nr. 13079.)
DE209266C (de)
DE394878C (de) Brennstoff-Messvorrichtung an Fahrzeugen o. dgl.
DE508867C (de) Bronze- und Tinkturbehaelter