DE51475C - Ausrück- und Bremsvorrichtung für Filzschneidemaschinen - Google Patents

Ausrück- und Bremsvorrichtung für Filzschneidemaschinen

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DE51475C
DE51475C DENDAT51475D DE51475DA DE51475C DE 51475 C DE51475 C DE 51475C DE NDAT51475 D DENDAT51475 D DE NDAT51475D DE 51475D A DE51475D A DE 51475DA DE 51475 C DE51475 C DE 51475C
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DE
Germany
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release
flywheel
braking device
release rod
cutting machines
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT51475D
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English (en)
Original Assignee
fr. gebhardt in Spremberg, Wilhelmstr. 18
Publication of DE51475C publication Critical patent/DE51475C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04HMAKING TEXTILE FABRICS, e.g. FROM FIBRES OR FILAMENTARY MATERIAL; FABRICS MADE BY SUCH PROCESSES OR APPARATUS, e.g. FELTS, NON-WOVEN FABRICS; COTTON-WOOL; WADDING ; NON-WOVEN FABRICS FROM STAPLE FIBRES, FILAMENTS OR YARNS, BONDED WITH AT LEAST ONE WEB-LIKE MATERIAL DURING THEIR CONSOLIDATION
    • D04H17/00Felting apparatus

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Ausrück - und Bremsvorrichtung für Maschinen zum Schneiden von Scheerhaaren, und Filz.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung ist die Seitenansicht der Maschine,
Fig. 2 die Vorderansicht derselben,
Fig. 3 der Grundrifs,
Fig. 4 die Seitenansicht der Klappe zum Herauslassen des geschnittenen Materials in gröfserem Mafsstabe,
Fig. 5 der Grundrifs derselben.
Das Gehäuse B der Maschine hat einen Trichter D zum Einfüllen des zu schneidenden Filzes oder der Scheerhaare, welche durch die rasch rotirenden Messer zerkleinert und nach der anderen Seite geschoben. werden, woselbst sich eine Klappe C befindet, welche sich öffnet, sobald ein bestimmter, die Kraft der Spiralfeder E überwindender Druck eingetreten ist, um den geschnittenen Filz u. s. w. herausfallen zu lassen. Die Klappe C, Fig. 4, ist unten an dem Gehäuse B um ein Scharnier drehbar angebracht und verschliefst daselbst infolge Wirkung der Feder E die Austrittsöffnung für das geschnittene Material. Die Enden der Feder E sind zu diesem Zweck auf dem festen Zapfen F am Gehäuse und auf dem an der Klappe C befindlichen Zapfen G aufgeschoben. Auf letzterem ist ferner ein Hebel H mit einem Bolzen H1 befestigt, welcher in ■ den Schlitz des lose auf dem Zapfen F sitzenden Hebels J eingreift und sich während des Oeffnens oder Schliefsens der Klappe C in diesem Schlitz hin- und herbewegt.
. An beiden Enden des Gehäuses B sind solche Klappen C angebracht, wovon stets "die unter dem Trichter D befindliche geschlossen ist, wenn die Drehrichtung der Welle A wegen einseitiger Abnutzung der Messer geändert und der Deckel mit dem Trichter D auf der Maschine umgedreht wird.
Zum Aus- und Einrücken und Bremsen der Maschine ist folgende Einrichtung getroffen: Auf der Welle A sitzt aufsen die Los- und Festriemscheibe K und" K1 und auf der anderen Seite das Schwungrad L; seitlich in den beiden Ständern M der Maschine ist die Schiene N geführt, welche einerseits die Riemengabel O μnd den Handgriff P trägt, dann einen langen Schlitz Q und andererseits an ihrem Ende einen Bolzen R hat. In dem Schlitz Q ist der mit dem Winkel U verbundene Bolzen T verschiebbar; der Handgriff S1 sitzt an dem Winkel U, Fig. 3, dessen anderes Ende durch die Flachschiene V mit dem auf der Schraube W befestigten Hebel W1 drehbar verbunden ist.
' Die viergängige Schraube W ist seitlich am Ständer M gelagert und trägt aufsen das Handrad W'2, während auf derselben innen die seitlich am Ständer geführte Mutter X läuft, welche mit dem Arm X1 den um das Schwungrad L greifenden Bremsbacken Z trägt.
Mit dem Handrad W2 kann man durch die Mutter X und den Arm X1 den mit Leder überzogenen Bremsbacken Z an das Schwung-
rad L derartig heranstellen, dafs, wenn man beim Ausrücken der Maschine mit dem Handgriff P die Schiene N mit der Riemengabel O nach links schiebt, nach kurzem Hub der Bolzen T an das Ende des Schlitzes Q der Schiene N anschlägt, mit dem Winkel ZT, der Schiene V und dem Hebel W1 die Schraube W dreht und dadurch die Mutter X1 mit dem Bremsbacken Z einwärts gegen das Schwungrad L geschoben und etwas gebremst wird, ' welches man, wenn nothwendig, dadurch verstärken kann, dafs man an dem Handgriff S zieht und mit der Schiene V die Schraube W dreht, so dafs der Bremsbacken Z das Schwungrad L sofort festhält.
Die geschlitzte Schiene Y verbindet den Hebel W1 mit der Schiene N, so dafs durch die Schiene Y die unterste Lage des Hebels W1 fixirt ist, während beim Aufwärtsdrehen des Hebels W1 der Schlitz der Schiene Y an dem Bolzen R der Schiene N aufwärts gleitet.
Durch Anfassen beider Handgriffe P und 5 mit beiden Händen kann man augenblicklich den Riemen von der Fest- auf die Losscheibe bringen und mit der Bremse die Maschine stillstellen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Ausrück- und Bremsvorrichtung für Filzschneidemaschinen, bei welcher mit der Ueberführung" des Riemens von der Fest- auf die Losscheibe behufs Stillsetzung der Maschine gleichzeitig auch eine Bremsung des Schwungrades dadurch herbeigeführt wird, dafs bei der Verschiebung der AusrUckstange (N) eine den Bremsbacken für das Schwungrad tragende Schraubenmutter (W), welche mit Hülfe eines Handrades (W2) unabhängig von der Ausrückstange . beliebig eingestellt werden kann, derart verstellt wird, dafs der Bremsbacken sich gegen das Schwungrad anlegt, wobei gleichzeitig ohne Beeinflussung der Ausrückstange die Wirkung dieses Bremsbackens durch entsprechende Verschiebung eines die Verbindung zwischen Ausrückstange und Schraubenmutter herstellenden Hebels (SU) verstärkt bezw. aufgehoben werden kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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