DE514440C - Verfahren zur Herstellung von Stempeln zum Formen von nahtlos gezogenen Huelsen fuerZahnkronen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Stempeln zum Formen von nahtlos gezogenen Huelsen fuerZahnkronen

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DE514440C
DE514440C DEL77136D DEL0077136D DE514440C DE 514440 C DE514440 C DE 514440C DE L77136 D DEL77136 D DE L77136D DE L0077136 D DEL0077136 D DE L0077136D DE 514440 C DE514440 C DE 514440C
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Stempeln zum Formen von nahtlos gezogenen Hülsen für Zahnkronen Entgegen allen bisherigen Herstellungsmethoden erspart die Erfindung nicht nur sehr viel Zeit und Material, sondern beansprucht auch keine besondere Geschicklichkeit und Mühe, eine in allen Regehi der individuellen, anatomischen Verhältnisse des Mundes Rechnung tragende Metallzahnkrone herzustellen. Es ist sehr wichtig, daß das Material, welches in den weitaus meisten Fällen Edelmetall ist, kein durch Löten verunreinigter, poröser, widerstandsloser Guß, sondern durch Walzen und Ziehen homogen sehr widerstandsfähig und so verteilt ist, daß die vom Kauakt betroffenen Stellen, dem Zuge des Gegenbisses folgend, beliebig stark sein können. Man hat, um dieses Ziel zu erreichen, die Krone aus mehreren Teilen zusammengesetzt, indem man den dünnen Ring, der den Wurzelhals umschloß, mit einem aus Wachs modellierten, besonders gegossenen oder gestanzten starken Deckel verlötet. Es ist klar, daß -diese Methoden sehr viel Zeit, Material und Geschicklichkeit erfordern. Dazu liegt die Gefahr vor, daß die Lötstellen je nach der Beschaffenheit der Mundsäure durch Oxidation sich verfärben und unansehnlich werden.
  • Das Prägen einer nahtlosen Krone mit einer sehr starken Bißfläche scheiterte bisher daran, daß die Herstellung eines dazu nötigen, den individuell anatomischen Verhältnissen des Bisses Rechnung tragenden Prägestempels aus Hartmetall bzw. Stahl auf zu große Schwierigkeiten stieß.
  • Die Erfindung, die alle diese Übelstände beseitigt, soll nachstehend beschrieben werden.
  • In das Negativ des in bekannter Weise genomunenen Bißabdruckes wird auf den zu umkronenden Zahn ein nach Maßgabe der zugehörigen Zahngattung hinsichtlich seines Umfanges gezogenes Stabstück aus Leichtmetall, Wachs o. dgl. in die geeignete Stellung zum Antagonisten gebracht. Wird das Stabstück aus Metall gewählt, empfiehlt es sich, dasselbe mit Vaseline einzufetten, um es später leichter entfernen zu können. Hierauf wird das Stabstück mit dem Abdruck für Biß und Gegenbiß in bekannter Weise in Gips eingegossen.
  • Nach Entfernung des Negativs und des eingegossenen Stabstückes hat man das Positiv des Abdruckes. An der Stelle jedoch, wo sonst das Positiv des zu umkronenden Zahnstumpfes sich befinden würde, verläuft nun, einerseits der Stellung der Längsachse des Stumpfes entsprechend, anderseits in üblicher Weise den Höckern des Gegenbisses entsprechend, der vom Stabstück hinterlassene Führungskanal.
  • Entsprechend dem Führungskanal wird der Abschnitt eines gezogenen Profilstabes aus Hartmetall, insbesondere Stahl, durch den Führungskanal mit den Höckern des Gegen- Bisses in Berührung gebracht und durch Antasten die zu bearbeitenden Stellen gekennzeichnet.
  • Mit geeigneten Instrumenten werden die Markierungsstellen ausgearbeitet, bis die Artikulation der Gegenzähne die gewünscht-Genauigkeit besitzt. Man kann zu dieser Modellierung auch mehr vorteilhaft Zahnbohrer verwenden, die man für operative Zwecke nicht mehr benutzen würde.
  • Dadurch; daß dieser Prägestempel in Verbindung mit denn Führungskanal zwangläufig immer wieder die richtige Stellung zum Gegenbiß einnehmen müß, müssen auch die Höcker des Prägestempels, d. h. die der hernach zu prägenden Krone, in der richtigen Form und Stellung zum Gegenbiß sein.
  • Die aus Hartmetall zum Prägen verwendeten Abschnitte werden den Grundprofilen der entsprechend mit geringen Abstufungen als lange Profilstäbe gezogen und in beliebig kurze Stücke geschnitten, so daß alle Profilein allen Abmessungen jederzeit greifbar bereitgehalten werden können.
  • Da die Formen der Zähne nach den Grund-Profilen schematisch sein können und nur der Aufbiß der Kaufläche individualisiert zu werden braucht; ist die Arbeit der Herstellung eines Prägestempels und mit ihm das Prägen oder Formen einer Hülse, selbst mit stärkstem Boden als Kau- oder Schneidefläche beträchtlich vereinfacht, erfordert viel weniger Geschick und geht bedeutend schneller vonstatten, auch wird an Material (Edelinetall) gespart.

Claims (1)

  1. PATE.NTA.NSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Stempeln zum Formen von nahtlos gezogenen Hülsen für Zahnkronen, dadurch gekennzeichnet, daß in das Negativ des Bißabdruckes auf den zu umkronenden Zahn ein nach Maßgabe der zugehörigen Zahngattung hinsichtlich seines Umfanges gezogenes Stabstück aus Leichtmetall; Wachs o:dgl. in die geeignete Stellung zum Antagonisten gebracht und eingefettet, hierauf mit dem Abdruck für Biß und Gegenbiß in Gips eingegossen und aus letzterem entfernt wird, worauf in den hiernach im Gipsabguß verbleibenden Führungskanal eire entsprechend großes Stabstück aus Hartmetall eingesetzt und nach Maßgabe der Kronenform des Antagonisten in der Gipsform mit den geeigneten Werkzeugen zu einem Prägestempel für die herzustellernde Zahnkrone fertig bearbeitet wird.
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