DE50379C - Künstliches Gebifs - Google Patents

Künstliches Gebifs

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Publication number
DE50379C
DE50379C DENDAT50379D DE50379DA DE50379C DE 50379 C DE50379 C DE 50379C DE NDAT50379 D DENDAT50379 D DE NDAT50379D DE 50379D A DE50379D A DE 50379DA DE 50379 C DE50379 C DE 50379C
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Germany
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teeth
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artificial dentures
rubber
dentures
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT50379D
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English (en)
Original Assignee
M. L. SCHMIDT in Budapest, Kernpesenstr. 8 11
Publication of DE50379C publication Critical patent/DE50379C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/10Fastening of artificial teeth to denture palates or the like
    • A61C13/1003Fastening of artificial teeth to denture palates or the like by embedding in base material
    • A61C13/1006Fastening of artificial teeth to denture palates or the like by embedding in base material characterised by a tooth shape which improves retention

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Prosthetics (AREA)
  • Dental Preparations (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 3O: Gesundheitspflege.
MAX L SCHMIDT in BUDAPEST. Künstliches Gebifs.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. März 1889 ab.
Bei den bisher benutzten Kunstzähnen hat man sich meist darauf beschränkt, nur die Vorderseite der Zähne darzustellen, während man von einem Modelliren der Zungenseite ganz absah, da letztere Operation sehr zeitraubend und aus freier Hand nur schwer durchzuführen ist. Vorliegende Erfindung hat nun den Zweck, durch eine einfache Vorrichtung ein schnelles und dabei doch correctes Einformen der der Zunge zugekehrten Seite der Zähne zu ermöglichen.
Fig. ι bis 4 stellen kleine Bleche vor, deren Oberfläche in derselben Weise gestaltet ist, wie die Zungenseite der Zähne. Mittelst dieser Zahnformer, die mit Griff versehen sein können, Fig. 1, formt man in dem aus Wachs oder einer anderen Masse hergestellten Abdrucke der Mundhöhle die Zungenseiten der Zähne ein, und zwar wird man, da die Gestalt der letzteren bei den verschiedenen Patienten nahezu dieselbe ist, nach Angabe des Erfinders mit 14 Zahnformern auskommen, 7 für den Oberkiefer, 7 für den Unterkiefer. Die Wachsform wird alsdann in Gips abgegossen und ausgeschmolzen. Bringt man nun in die so erhaltene Gipsform Kautschukmasse und vulcanisirt letztere, so erhält man die Innenseite der Zähne in Kautschuk abgeformt. An Stelle des so hergestellten Kautschukgebisses kann man auch in einfacher Weise die Zahnformer zur Anfertigung von Metallgebissen verwenden. Man bedient -sich zu diesem Zwecke der in Fig. 3 und 4 dargestellten Former, welche mit einem zackigen Rand, Fig. 3, oder einer Verlängerung versehen sind. Diese Zahnformer werden in die noch weiche Kautschukmasse gedrückt und verbleiben dort während des Vulcanisirungsprocesses, so dafs sie sehr fest mit dem Kautschuk verbunden werden.
Anstatt einzelne Zahnformer zu verwenden, kann man auch, namentlich wenn es sich um die Herstellung ganzer Gebisse handelt, die Former mit ihren Rändern zusammenlöthen oder dieselben aus einem einzigem Bleche prägen. Durch Einlegen derartiger Former in die Kautschukmasse erzielt man eine grofse Festigkeit des ganzen Gebisses.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei künstlichen Gebissen die Anbringung von mit dem Kautschuk fest zu verbindenden, den Mahlflächen der Zähne entsprechend gestanzten Blechen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
DENDAT50379D Künstliches Gebifs Expired - Lifetime DE50379C (de)

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