DE866537C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung individueller zahnaerztlicher Werkstuecke - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung individueller zahnaerztlicher Werkstuecke

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DE866537C
DE866537C DED9369A DED0009369A DE866537C DE 866537 C DE866537 C DE 866537C DE D9369 A DED9369 A DE D9369A DE D0009369 A DED0009369 A DE D0009369A DE 866537 C DE866537 C DE 866537C
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DE
Germany
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individual
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crown
wax
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DED9369A
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Gerard Geoege Johan Droege
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C13/00Dental prostheses; Making same
    • A61C13/08Artificial teeth; Making same
    • A61C13/081Making teeth by casting or moulding

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Prosthetics (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung individueller, zahnärztlicher Werkstücke und auf die dabei zu benutzenden Vorrichtungen.
  • Für die herstellung von individuellen zahnärztlichen Werkstücken, wei Stiftzwhnen, Kronen, Brücken usw. aus Kunstharz, Prozellan oder Metall, soll das herzustellende Werkstück erst in Wachs modelliert werden, und daraufhin ist von diesem Modell einen Guß- oder Prexform herzustellen, in der das Werkstück geformt wird.
  • Das Modellieren in Wachs des für das individuelle Werkstück bestimmten Modells erfordert eine gründliche Kenntnis der Zahnanatomie und eine spezielle Anlage und Gewandtheit, Eigenschaften, über die nur wenige verfügen, Überdies ist die Arbeit, die mit dem Modellieren des Werkstückmodells aus Wachs verknüpft ist, zeitraubend, da das Modellieren nur auf einem Abdruck des präparierten Zahnes im Mund des Patienten stattfinden kann und man diesen Abdruck also vorher anfertigen muß, bevor das Modellieren des für das Werkstück bestimmten Modells vorgenommen werden kann.
  • Die Erfindung hat den Zweck, die Herstellung individueller zahnärztlicher Werkstücke beträchtlich zu vereinfachen.
  • Zu diesem Zweck wird nach der Erfindung von einer vorher aus gepreßetm Wachs hergestellten hohlen Krone Gebrauch gemacht, welche auf dem präparierten Element angebracht und durch Beischneiden in die für das individuelle Werkstück erforderliche Form gebracht wird, um danach als Modell für die Herstellung eines Werkstücks in üblicher Weise und aus dem gewünschten Material zu diene.
  • In den dazu in Betracht kommenden Fällen kann nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung eine vorher aus gepreßtem Wachs hergestellte hohle Krone auf einem positiven Abdruck des präparierten Elements angebracht und daraufhin durch Beischneiden in die f2r das Werkstück erforderliche Form gebracht werden, um danach als Modell für die Herstellung eines Werkstücks in üblicher Weise und aus dem gewünschten Material zu dienen.
  • Bei Anwendung des beschriebenen Verfahrens werden nach der Erfindung vorher aus gepreßtem Wachs hergestellte Kronen gebraucht.
  • Zur Verdeutlichung der Erfindung wird unter Bezugnahme auf die Zeichnung ein Ausführungsbeispiel des Verfahrens beschrieben werden.
  • Fig. 1 ist eine Ansicht einer vorher aus gepreßtem Wachs hergestellen Krone 1, welche aus einem Vorrat Wachskronen. von verschiedenen Maßen und Modellen als die maßwhnlichste gewählt worden ist; Fig. 2 zeigt die Art, in welcher die aus dem Vorrat gewählte Krone 1 übr einem Brener 2 gehalten wird, um das mit einer Aushöhlung 3 versehene Ende der Krone 1 einigermaßen weich und verformbar zu machen; Fig.3 zeigt, wie die in dieser Weise präparierte Krone 1 auf dem im Mund des Patienten präparierten Element 4 angebracht wird; Fig.4 zeigt schleißlich die Art, in welcher mit Hilfe eines dazu bestimmten Instrumentes 5 die auf dempräparierten Element 4 angebrachte Krone 1 beigeschnitten wird, um dem Zahnfleisch 6 und den nachbarzähnen 7 und 8 genau angepaßt zu werden.
  • Nachdem die Krone 1 in dieser Weise bearbeitet und den individuellen Umständen angepaßt worden ist, wird sie von dem prüparierten Element 4 entfernt und dient daraufhin in üblicher Weise als Modell bei der herstellung des verlangten individuellen zahnärztlichen Werkstücks aus dem gewünschten material, worauf das Werkstück in ebenso üblicher Weise auf dem präparierten Element in em Mund des Patienten befestigt wird.
  • In Abweichung von dem beschriebenen Vefahren ist es auch möglich, vorher einen positiven Abdruck des präparierten Elements und dessen nächster Umgebund zu machen und die vorher hergestllte-Wachskrone darauf anzubringen und zu bearbeiten.
  • Dieses zweite Verfahren ist zwar umständlicher, jedoch manchmal unvermeidlich, wenn das erste Verfahren nicht angewandt werden kann. Es bietet aber übrigens dieselben Vorteile wie das erste Verfahren.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung individueller zahnärztlicher Werkstücke, dadurch gekennzeichnet daß von einer vorher aus gepreßtem Wachs hergestellten Krone (1) ausgegangen wird, die auf einem präparierten Element (4) oder dessen positivem Abdruck angebracht und mittels Beischneiden in die für das individuelle Werkstück erforderliche Form gebracht wird, um daraufhin als Modell für die Herstellung eines Werkstücks in üblicher Weise und aus dem gewünschten Material zu dienen.
  2. 2. Vorher aus gepreßtem Wachs hergestellte hohle Krone (1) zum Gebrauch bei der Herstellung eines individuellen zahnärztlichen Werkstücks.
DED9369A 1951-06-13 1951-06-13 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung individueller zahnaerztlicher Werkstuecke Expired DE866537C (de)

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