DE513848C - Stockschutz fuer die Stock- oder Fusszone von Masten u. dgl. - Google Patents

Stockschutz fuer die Stock- oder Fusszone von Masten u. dgl.

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DE513848C
DE513848C DEH100096D DEH0100096D DE513848C DE 513848 C DE513848 C DE 513848C DE H100096 D DEH100096 D DE H100096D DE H0100096 D DEH0100096 D DE H0100096D DE 513848 C DE513848 C DE 513848C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27KPROCESSES, APPARATUS OR SELECTION OF SUBSTANCES FOR IMPREGNATING, STAINING, DYEING, BLEACHING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS, OR TREATING OF WOOD OR SIMILAR MATERIALS WITH PERMEANT LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CHEMICAL OR PHYSICAL TREATMENT OF CORK, CANE, REED, STRAW OR SIMILAR MATERIALS
    • B27K3/00Impregnating wood, e.g. impregnation pretreatment, for example puncturing; Wood impregnation aids not directly involved in the impregnation process
    • B27K3/34Organic impregnating agents
    • B27K3/44Tar; Mineral oil
    • B27K3/46Coal tar

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Stockschutz für die Stock- oder Fußzone von lasten. u. dgl. Es ist bekannt, Holz, welches mit der Erde in Berührung steht, atmosphärischen oder chemischen Einflüssen ausgesetzt ist, am unteren Ende mit einem Überzug von Bitumen, Pech oder ähnlichen Substanzen zu versehen, um das Eindringen von Feuchtigkeit und Schädlingen zu verhindern. Nach bekannten Verfahren wird der Überzug dadurch hergestellt, daß das Pech oder ähnliches geschmolzen und in diesem Zustande auf irgendeine Weise auf das Holz aufgetragen wird. Die Feuergefährlichkeit des Peches beim Schmelzen verlangt besondere technische Einrichtungen und Vorsichtsmaßregeln, die nicht überall durchführbar sind. Durch Blas notwendige öftere Schmelzen des Peches wird eine weitgehende Zersetzung desselben hervorgerufen, wodurch es zum großen Teil für den Verwendungszweck unbrauchbar wird.
  • Da das Pech nach den bekannten Verfahren in geschmolzenem, also heißem Zustande aufgetragen werden muß, ist es hierbei nicht zu vermeiden, daß ein Teil des Peches erstarrt, ehe es sich in der gewünschten Schicht auf dem Holz befindet. Der Überzug ist nur mit Schwierigkeit lückenlos; auf nasses Holz überhaupt nicht haftbar anzubringen. Durch die bisher bekannten Verfahren der Herstellung von Pechüberzügen wird nur ein geringer Teil des Peches verwendbar, und die auf solche Weise behandelten Hölzer sind nur teilweise gegen Feuchtigkeit und chemische sowie tierische Angriffe geschützt. Im Gegensatz zu den bekannten Verfahren vermeidet die vorliegende Erfindung auf einfache Weise alle die genannten Nachteile dadurch, daß das Pech oder ähnliches in einem Lösungsmittel gelöst oder fein verteilt wird.
  • Dabei wurde gefunden, daß, was von vornherein nicht vorauszusehen war, durch das Lösungsmittel das Pech und ähnliches in seinen wasserabstoßenden Eigenschaften nicht verändert wird und daß die unlöslichen Teilchen beim Verdunsten des Lösungsmittels von der zurückbleibenden Substanz vollkommen wieder aufgenommen werden.
  • Nach dem vorliegenden Verfahren wird das gelöste Pech in kaltem Zustande nach irgendeinem beliebigen Verfahren auf das zu schützende Holz aufgetragen. Die Ausnutzung ist eine restlose, und die Schicht kann je nach Bedarf stärker oder schwächer sein, ohne daß auch beim dünnsten Überzug Lücken entstehen. Ein weiterer Vorteil des vorliegenden Verfahrens ist der; daß die Lösung oder Mischung sich im Gegensatz zu heißem Pech, welches, auf dem nassen Holz aufgetragen, durch seine Wärme Wasserdampf entwickelt, der in der Pechschicht Blasen erzeugt, die schnell abplatzen, auf nasses Holz ungehindert auftragen läßt und nicht abfällt, wie dies bei den bisher bekannten Verfahren eintrat. Dagegen dringt die kalte Lösung ohne derartige nachteilige Erscheinungen in die Oberfläche auch des feuchten Holzes ein und haftet nach Verdunsten des Lösungsmittels fest. Die Poren des Holzes werden durch die Lösung angefüllt und sind nach.. dem _:erduns:ein des Lösungsmittels mit 'dein Pech -hesetzf, wodurch ein be= sonders fe-stes: Maf£en, i.tn .GAegensatz zum heiß aufgetragenen Pech eintritt.
  • Die Ausführung des Verfahrens geschieht in der Weise, daß man beispielsweise 35 Teile ` Bitumen; Pech oder ähnliche Substanzen in 5o bis ioo Teilen Tetrachlorkohlenstoff -oder einem ähnlichen Lösungsmittel löst, wobei dafür Sorge zu tragen ist, daß eine homogene Flüssigkeit entsteht. Mit dieser Flüssigkeit überstreicht, übergießt oder bespritzt man das zu behandelnde Holz und läßt das Lösungsmittel verdunsten.

Claims (1)

  1. PATrNTANSPRUCIH Stockschutz-für die Stock- oder Fußzone von Masten u. dgl.; hergestellt finit der an sich bekannten Auflösung von Bitumen, Pech u. dgl. in Tetrachlorkohlen-Stoff.
DEH100096D 1925-01-16 1925-01-16 Stockschutz fuer die Stock- oder Fusszone von Masten u. dgl. Expired DE513848C (de)

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