DE512974C - Verfahren zur nachtraeglichen AEnderung der Spannung bei Wechselstromgeneratoren der Gleichpoltype - Google Patents
Verfahren zur nachtraeglichen AEnderung der Spannung bei Wechselstromgeneratoren der GleichpoltypeInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K19/00—Synchronous motors or generators
- H02K19/16—Synchronous generators
- H02K19/18—Synchronous generators having windings each turn of which co-operates only with poles of one polarity, e.g. homopolar generators
- H02K19/20—Synchronous generators having windings each turn of which co-operates only with poles of one polarity, e.g. homopolar generators with variable-reluctance soft-iron rotors without winding
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
20. NOVEMBER 1930
20. NOVEMBER 1930
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M512974 KLASSE 21 d2 GRUPPE
Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft in Berlin*)
der Gleichpoltype
Bei der Einzelherstellung elektrischer Maschinen jeder Art ist es im allgemeinen üblich, erforderlichenfalls
die elektromagnetischen Eigenschaften dadurch zu ändern, daß nach Probe derselben z. B. die Wicklung geändert oder der
Luftspalt verkleinert oder vergrößert wird. Solche Maßnahmen, welche im Einzelfalle anwendbar
sind, würden bei der Anfertigung einer größeren Stückzahl gleicher Maschinen für einen bestimmten Verwendungszweck erhebliche
Kosten verursachen.
Durch die Erfindung werden nun verschiedene Hilfsmittel angegeben, welche es gestatten,
bei reihenweise angefertigten Wechselstromgeneratoren · der Gleichpoltype die fertigen
Maschinen ohne nennenswerten Zeitverlust nachträglich in ihrer Charakteristik zu korrigieren,
und zwar handelt es sich hierbei um die nachträgliche Einstellung der Spannung. Die Gleichpolinduktormaschinen
besitzen die Eigentümlichkeit, daß ihre Spannung in Abhängigkeit von der Erregung ein Maximum aufweist. Eine
derartige Spannungscharakteristik ist in Abb. 1 dargestellt und die Größe der Erregung bei
maximaler Spannung durch eine gestrichelte Linie angedeutet. Es ist nun in vielen Fällen
zweckmäßig, die Gebrauchsspannung in die Nähe dieses Maximalwertes zu legen, um möglichst große Unabhängigkeit der Spannung
von den Änderungen des Erregerstromes und der Belastung zu erreichen. Der Wechselstromgenerator
läßt sich aber dann in diesem Bereich nicht mehr durch den Erregerstrom beeinflussen,
so daß es nicht möglich ist, etwa auftretende Abweichungen von der gewünschten Spannung
nachträglich zu berichtigen.
Die Erfindung beseitigt diesen Nachteil dadurch, daß bei einem Wechselstromgenerator
der Gleichpoltype mit zwei oder mehreren Induktoren die Zusammensetzung der Magnetfelder
ohne Änderung der Erregung verändert wird. Dies kann bewirkt werden durch die Veränderung der gegenseitigen Lage der Induktoren
oder Zackenräder zueinander. Ferner kann auch eine Änderung des magnetischen Streufeldes zwischen Induktor und Zackenrad
eine derartige Veränderung der Magnetfelder hervorrufen.
Die Erfindung ist in den Abb. 2 bis 9 in verschiedenen Ausführungsformen beispielsweise
veranschaulicht. Die Gleichpoltype, welche in Abb. 2 und 3 in Ansicht und Seitenriß
dargestellt ist, besteht aus zwei Induktorkörpern ax und a2 mit den Wicklungen Ix und b2.
Den magnetischen Rückschluß bildet das Joch c. Die Erregung beider Induktoren erfolgt durch
die Spule d, welche zwischen den Induktorkörpern angeordnet ist. Durch das innerhalb
der Induktoren befindliche, umlaufende Zackenrad ev e2 werden in den Zähnen Pulsationen
des Kraftflusses hervorgerufen, durch welche in den Wicklungen O1 und b2 elektromotorische
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Heinrich Baumeister in Berlin-Pankow,
Kräfte erzeugt werden, die sich bei Hintereinanderschaltung
beider Induktoren Ci1 und <z2
addieren.
Bei symmetrischer Anordnung der beiden Induktorkörper sowie der beiden Zackenräder
fallen die maximalen Werte der elektromotorischen Kräfte beider Induktoren zeitlich
zusammen. Die Spannungen E1 und E2 addieren
sich algebraisch, so daß die Summenspannung E
ίο ihr Maximum erreicht (vgl. Diagramm Abb. 4).
Verdreht man aber den Induktor ax gegen a2,
so tritt eine zeitliche Verschiebung der elektromotorischen Kräfte ein. Die Werte addieren
sich in diesem Falle geometrisch. Die Summenspannung wird also kleiner (vgl. Vektordiagramm
Abb. 5). Je nach der gegenseitigen Lage der Induktoren ^1 und az zueinander wird
also die Spannung, welche die Maschine erzeugt, verschieden sein.
Die gleiche Wirkung tritt natürlich ein, wenn man die beiden Zackenräder S1 und e9 gegeneinander
verdreht.
■ Eine andere Möglichkeit zur Beeinflussung
der Spannung besteht 'darin, einen Induktor oder beide Induktoren axial zu verschieben undr
dadurch den wirksamen Kraftfluß zu ändern.
Dieselbe Wirkung ist auch erreichbar durch
axiales Verschieben der Zackenräder.
Die Eigentümlichkeit, daß die Spannungscharakteristik
nach Erreichen eines bestimmten Wertes (des Spannungsmaximums) wieder abfällt (vgl. Abb. 1), erklärt sich dadurch, daß
der magnetische Streufluß zwischen den Zähnen des Induktors und des Zackenrades mit steigender
Erregung stark zunimmt, wenn nämlich die Zähne des Induktors bereits stark gesättigt
sind. Man kann also die Spannung dadurch ändern, daß man den magnetischen Nebenschluß
vergrößert.
.40 Dies kann z.B. dadurch geschehen, daß mehrere oder alle Nuten des Induktors mit
mehr oder weniger dicken Eisenblechen f geschlossen
werden, wobei sich die Zahl der verschlossenen Nuten bzw. die Stärke des Bleches
nach der Größe der gewünschten Spannungsänderungen richtet (vgl. Abb. 6).
Eine ähnliche Maßnahme kann an dem Zackenrade durch Einschieben einzelner Blecheg
vorgenommen werden (vgl. Abb. 9). Diese Bleche können auch ringförmig miteinander
verbunden sein, so daß durch axiales Verschieben der Bleche ein mehr oder weniger
großer magnetischer Nebenschluß hervorgerufen werden kann. In den Abb. 7 und 8 ist
eine derartige Anordnung im Schnitt und Ansicht angedeutet. Die Pfeile geben die
axiale Richtung an, in welcher der die Bleche g verbindende Ring r verschoben werden kann.
Claims (9)
- Patentansprüche:ι. Verfahren zur nachträglichen Änderung der Spannung in der Nähe des Spannungsmaximums bei reihenweise angefertigten ■ Wechselstromgeneratoien der Gleichpoltype, bestehend aus zwei durch ein gemeinsames Joch verbundenen Nutenkränzen, in welchen die in Reihe geschalteten beiden Arbeitswicklungen untergebracht sind, sowie aus zwei als Zackenräder ausgebildeten, auf gemeinsamer Nabe sitzenden Polrädern, dadurch gekennzeichnet, daß das resultierende Magnetfeld bei gleichbleibenden Erregeramperewindungen durch Veränderung der gegenseitigen Lage der Induktoren oder Zackenräder zueinander oder durch Veränderung des magnetischen Streupfades zwischen den Zackenrädern und den Induktoren in der Größe verändert wird.
- 2. Anordnung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Induktoren (alt a2) gegeneinander verdrehbar angeordnet sind.
- 3. Anordnung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Zackenräder (elt ez) gegeneinander verdrehbar angeordnet sind,
- 4. Anordnung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Induktor oder beide Induktoren axial verschiebbar angeordnet sind.
- 5. Anordnung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zackenrad oder beide Zackenräder axial verschiebbar angeordnet sind.
- 6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der magnetische Streupfad zwischen den Zähnen des Induktors und des Zackenrades durch Schließen von-100 Nuten vergrößert wird.
- 7. Anordnung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß einige oder alle Nuten des Induktors mit Eisenblechen geschlossen sind.
- 8. Anordnung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß einige oder alle Nuten des Zackenrades mit Eisenblechen geschlossen sind.
- 9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Eisenbleche miteinander ringförmig verbunden und in axialer Richtung verschiebbar angeordnet sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA55927D DE512974C (de) | 1928-11-17 | 1928-11-17 | Verfahren zur nachtraeglichen AEnderung der Spannung bei Wechselstromgeneratoren der Gleichpoltype |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEA55927D DE512974C (de) | 1928-11-17 | 1928-11-17 | Verfahren zur nachtraeglichen AEnderung der Spannung bei Wechselstromgeneratoren der Gleichpoltype |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE512974C true DE512974C (de) | 1930-11-20 |
Family
ID=6940261
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA55927D Expired DE512974C (de) | 1928-11-17 | 1928-11-17 | Verfahren zur nachtraeglichen AEnderung der Spannung bei Wechselstromgeneratoren der Gleichpoltype |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE512974C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2769106A (en) * | 1953-02-06 | 1956-10-30 | United Aircraft Corp | Reaction inductor alternator |
| DE1042739B (de) * | 1957-03-28 | 1958-11-06 | Licentia Gmbh | Nutenverschluss fuer wicklungslose, lamellierte Laeufer von Synchronmaschinen fuer hohe Frequenzen und Drehzahlen |
-
1928
- 1928-11-17 DE DEA55927D patent/DE512974C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US2769106A (en) * | 1953-02-06 | 1956-10-30 | United Aircraft Corp | Reaction inductor alternator |
| DE1042739B (de) * | 1957-03-28 | 1958-11-06 | Licentia Gmbh | Nutenverschluss fuer wicklungslose, lamellierte Laeufer von Synchronmaschinen fuer hohe Frequenzen und Drehzahlen |
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