DE512974C - Verfahren zur nachtraeglichen AEnderung der Spannung bei Wechselstromgeneratoren der Gleichpoltype - Google Patents

Verfahren zur nachtraeglichen AEnderung der Spannung bei Wechselstromgeneratoren der Gleichpoltype

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DE512974C
DE512974C DEA55927D DEA0055927D DE512974C DE 512974 C DE512974 C DE 512974C DE A55927 D DEA55927 D DE A55927D DE A0055927 D DEA0055927 D DE A0055927D DE 512974 C DE512974 C DE 512974C
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DE
Germany
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arrangement
inductors
wheels
inductor
voltage
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Expired
Application number
DEA55927D
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Baumeister
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Filing date
Publication date
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Publication of DE512974C publication Critical patent/DE512974C/de
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K19/00Synchronous motors or generators
    • H02K19/16Synchronous generators
    • H02K19/18Synchronous generators having windings each turn of which co-operates only with poles of one polarity, e.g. homopolar generators
    • H02K19/20Synchronous generators having windings each turn of which co-operates only with poles of one polarity, e.g. homopolar generators with variable-reluctance soft-iron rotors without winding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Synchronous Machinery (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
20. NOVEMBER 1930
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M512974 KLASSE 21 d2 GRUPPE
Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft in Berlin*)
der Gleichpoltype
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. November 1928 ab
Bei der Einzelherstellung elektrischer Maschinen jeder Art ist es im allgemeinen üblich, erforderlichenfalls die elektromagnetischen Eigenschaften dadurch zu ändern, daß nach Probe derselben z. B. die Wicklung geändert oder der Luftspalt verkleinert oder vergrößert wird. Solche Maßnahmen, welche im Einzelfalle anwendbar sind, würden bei der Anfertigung einer größeren Stückzahl gleicher Maschinen für einen bestimmten Verwendungszweck erhebliche Kosten verursachen.
Durch die Erfindung werden nun verschiedene Hilfsmittel angegeben, welche es gestatten, bei reihenweise angefertigten Wechselstromgeneratoren · der Gleichpoltype die fertigen Maschinen ohne nennenswerten Zeitverlust nachträglich in ihrer Charakteristik zu korrigieren, und zwar handelt es sich hierbei um die nachträgliche Einstellung der Spannung. Die Gleichpolinduktormaschinen besitzen die Eigentümlichkeit, daß ihre Spannung in Abhängigkeit von der Erregung ein Maximum aufweist. Eine derartige Spannungscharakteristik ist in Abb. 1 dargestellt und die Größe der Erregung bei maximaler Spannung durch eine gestrichelte Linie angedeutet. Es ist nun in vielen Fällen zweckmäßig, die Gebrauchsspannung in die Nähe dieses Maximalwertes zu legen, um möglichst große Unabhängigkeit der Spannung
von den Änderungen des Erregerstromes und der Belastung zu erreichen. Der Wechselstromgenerator läßt sich aber dann in diesem Bereich nicht mehr durch den Erregerstrom beeinflussen, so daß es nicht möglich ist, etwa auftretende Abweichungen von der gewünschten Spannung nachträglich zu berichtigen.
Die Erfindung beseitigt diesen Nachteil dadurch, daß bei einem Wechselstromgenerator der Gleichpoltype mit zwei oder mehreren Induktoren die Zusammensetzung der Magnetfelder ohne Änderung der Erregung verändert wird. Dies kann bewirkt werden durch die Veränderung der gegenseitigen Lage der Induktoren oder Zackenräder zueinander. Ferner kann auch eine Änderung des magnetischen Streufeldes zwischen Induktor und Zackenrad eine derartige Veränderung der Magnetfelder hervorrufen.
Die Erfindung ist in den Abb. 2 bis 9 in verschiedenen Ausführungsformen beispielsweise veranschaulicht. Die Gleichpoltype, welche in Abb. 2 und 3 in Ansicht und Seitenriß dargestellt ist, besteht aus zwei Induktorkörpern ax und a2 mit den Wicklungen Ix und b2. Den magnetischen Rückschluß bildet das Joch c. Die Erregung beider Induktoren erfolgt durch die Spule d, welche zwischen den Induktorkörpern angeordnet ist. Durch das innerhalb der Induktoren befindliche, umlaufende Zackenrad ev e2 werden in den Zähnen Pulsationen des Kraftflusses hervorgerufen, durch welche in den Wicklungen O1 und b2 elektromotorische
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Heinrich Baumeister in Berlin-Pankow,
Kräfte erzeugt werden, die sich bei Hintereinanderschaltung beider Induktoren Ci1 und <z2 addieren.
Bei symmetrischer Anordnung der beiden Induktorkörper sowie der beiden Zackenräder fallen die maximalen Werte der elektromotorischen Kräfte beider Induktoren zeitlich zusammen. Die Spannungen E1 und E2 addieren sich algebraisch, so daß die Summenspannung E
ίο ihr Maximum erreicht (vgl. Diagramm Abb. 4). Verdreht man aber den Induktor ax gegen a2, so tritt eine zeitliche Verschiebung der elektromotorischen Kräfte ein. Die Werte addieren sich in diesem Falle geometrisch. Die Summenspannung wird also kleiner (vgl. Vektordiagramm Abb. 5). Je nach der gegenseitigen Lage der Induktoren ^1 und az zueinander wird also die Spannung, welche die Maschine erzeugt, verschieden sein.
Die gleiche Wirkung tritt natürlich ein, wenn man die beiden Zackenräder S1 und e9 gegeneinander verdreht.
■ Eine andere Möglichkeit zur Beeinflussung der Spannung besteht 'darin, einen Induktor oder beide Induktoren axial zu verschieben undr dadurch den wirksamen Kraftfluß zu ändern.
Dieselbe Wirkung ist auch erreichbar durch
axiales Verschieben der Zackenräder.
Die Eigentümlichkeit, daß die Spannungscharakteristik nach Erreichen eines bestimmten Wertes (des Spannungsmaximums) wieder abfällt (vgl. Abb. 1), erklärt sich dadurch, daß der magnetische Streufluß zwischen den Zähnen des Induktors und des Zackenrades mit steigender Erregung stark zunimmt, wenn nämlich die Zähne des Induktors bereits stark gesättigt sind. Man kann also die Spannung dadurch ändern, daß man den magnetischen Nebenschluß vergrößert.
.40 Dies kann z.B. dadurch geschehen, daß mehrere oder alle Nuten des Induktors mit mehr oder weniger dicken Eisenblechen f geschlossen werden, wobei sich die Zahl der verschlossenen Nuten bzw. die Stärke des Bleches nach der Größe der gewünschten Spannungsänderungen richtet (vgl. Abb. 6).
Eine ähnliche Maßnahme kann an dem Zackenrade durch Einschieben einzelner Blecheg vorgenommen werden (vgl. Abb. 9). Diese Bleche können auch ringförmig miteinander verbunden sein, so daß durch axiales Verschieben der Bleche ein mehr oder weniger großer magnetischer Nebenschluß hervorgerufen werden kann. In den Abb. 7 und 8 ist eine derartige Anordnung im Schnitt und Ansicht angedeutet. Die Pfeile geben die axiale Richtung an, in welcher der die Bleche g verbindende Ring r verschoben werden kann.

Claims (9)

  1. Patentansprüche:
    ι. Verfahren zur nachträglichen Änderung der Spannung in der Nähe des Spannungsmaximums bei reihenweise angefertigten ■ Wechselstromgeneratoien der Gleichpoltype, bestehend aus zwei durch ein gemeinsames Joch verbundenen Nutenkränzen, in welchen die in Reihe geschalteten beiden Arbeitswicklungen untergebracht sind, sowie aus zwei als Zackenräder ausgebildeten, auf gemeinsamer Nabe sitzenden Polrädern, dadurch gekennzeichnet, daß das resultierende Magnetfeld bei gleichbleibenden Erregeramperewindungen durch Veränderung der gegenseitigen Lage der Induktoren oder Zackenräder zueinander oder durch Veränderung des magnetischen Streupfades zwischen den Zackenrädern und den Induktoren in der Größe verändert wird.
  2. 2. Anordnung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Induktoren (alt a2) gegeneinander verdrehbar angeordnet sind.
  3. 3. Anordnung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Zackenräder (elt ez) gegeneinander verdrehbar angeordnet sind,
  4. 4. Anordnung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Induktor oder beide Induktoren axial verschiebbar angeordnet sind.
  5. 5. Anordnung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Zackenrad oder beide Zackenräder axial verschiebbar angeordnet sind.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der magnetische Streupfad zwischen den Zähnen des Induktors und des Zackenrades durch Schließen von-100 Nuten vergrößert wird.
  7. 7. Anordnung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß einige oder alle Nuten des Induktors mit Eisenblechen geschlossen sind.
  8. 8. Anordnung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß einige oder alle Nuten des Zackenrades mit Eisenblechen geschlossen sind.
  9. 9. Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Eisenbleche miteinander ringförmig verbunden und in axialer Richtung verschiebbar angeordnet sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEA55927D 1928-11-17 1928-11-17 Verfahren zur nachtraeglichen AEnderung der Spannung bei Wechselstromgeneratoren der Gleichpoltype Expired DE512974C (de)

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DE (1) DE512974C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2769106A (en) * 1953-02-06 1956-10-30 United Aircraft Corp Reaction inductor alternator
DE1042739B (de) * 1957-03-28 1958-11-06 Licentia Gmbh Nutenverschluss fuer wicklungslose, lamellierte Laeufer von Synchronmaschinen fuer hohe Frequenzen und Drehzahlen

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2769106A (en) * 1953-02-06 1956-10-30 United Aircraft Corp Reaction inductor alternator
DE1042739B (de) * 1957-03-28 1958-11-06 Licentia Gmbh Nutenverschluss fuer wicklungslose, lamellierte Laeufer von Synchronmaschinen fuer hohe Frequenzen und Drehzahlen

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