DE627175C - Laeufer fuer Induktionsmotoren - Google Patents
Laeufer fuer InduktionsmotorenInfo
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- DE627175C DE627175C DESCH101522D DESC101522D DE627175C DE 627175 C DE627175 C DE 627175C DE SCH101522 D DESCH101522 D DE SCH101522D DE SC101522 D DESC101522 D DE SC101522D DE 627175 C DE627175 C DE 627175C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K17/00—Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
- H02K17/02—Asynchronous induction motors
- H02K17/16—Asynchronous induction motors having rotors with internally short-circuited windings, e.g. cage rotors
- H02K17/18—Asynchronous induction motors having rotors with internally short-circuited windings, e.g. cage rotors having double-cage or multiple-cage rotors
Landscapes
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen
Stromverdrängungsläufer mit zwei in sich kurzgeschlossenen Wicklungen besonderer
Bauart und Anordnung. Der grundsätzliche Aufbau des neuen Läufers geht aus Abb. I
hervor. In dieser bedeuten Nk, Na, iV6 in verschiedenen
Teilkreisen gelegene Nutensysteme, die durch Schlitze untereinander
verbunden sind. In dem äußersten Nutensystem befindet sich ein Anlaufkäfig, dessen
Stäbe k beiderseits durch Endringe i?^ kurzgeschlossen sind. Die darunterliegende Arbeitswicklung
besteht aus Windungen, die in folgender Weise gebildet werden: Es ist Jeweils
ein in einer oberen Nut Na gelegener
Stab α mit einem in einer unteren Nut Nb
liegenden Stab & in Reihe geschaltet. Die Verbindung der beiden Stäbe erfolgt durch
eine Stirnverbindung^, während die freien
ao Stabenden auf der anderen Läuferseite durch
einen gemeinsamen Kurzschlußring R verbunden
sind. Die beschriebene Läuferbauart weist gegenüber bekannten Konstruktionen erhebliche Vorteile in ihrer Wirkungsweise
und ihrer Herstellung auf. Es ist bereits eine in sich kurzgeschlossene Läuferwicklung be- .
schrieben worden, die in Reihe geschaltete Stäbe verschiedener Streuinduktivität besitzt,
wodurch sich bestimmte Vorteile in der Wirkungs weise gegenüber anderen in sich kurzgeschlossenen Wicklungen ergeben...
Es wurde ferner auch bereits vorgeschlagen, eine aus in sich kurzgeschlossenen Windungen
bestehende Wicklung mit einem Käfig zu kombinieren. Die letztere Anordnung war
jedoch so getroffen worden, daß die oberen Nuten der Arbeitswicklung zwischen den
Käfignuten lagen; weiter wies auch die Ar^ beitswicklung selbst nicht den oben beschriebenen
Aufbau auf.
Es ergeben sich durch die neue Anordnung verschiedene Veränderungen in der Wirkungsweise
und Bemessung. Dadurch, daß die oberen Nuten der Arbeitswicklung N11
(Abb. 1) unterhalb der Käfignuten liegen, wird der Zahnquerschnitt zwischen den letzteren
nicht verschmälert. Die sich ergebenden Zahnbreiten sind bei gleichem Kupferquerschnitt
der einzelnen Wicklungen erheblich vergrößert. Unter sonst gleichen Umständen
ist daher die Läuferzahnsättigung erheblich niedriger und erübrigt sich eine besondere
Ausführung der Nutenform für die Wicklungsnuten. Diese können z. B. statt, rechteckig
rund ausgeführt werden, so daß für die untere Wicklung Rundstäbe, die technologisch
erheblich einfacher zu verarbeiten sind, verwendet werden können. Darüber hinaus wird
der Magnetisierungsstrom und damit der Leistungsfaktor des Motors günstig beeinflußt.
·
Weiter ergibt sich eine Erhöhung der Re-
aktanz der unteren Wicklung durch die Erhöhung der Nutenstreuung! tder oberen Wicklungsnuten
und der Vergrößerung der doppelt verketteten Streuung dieser Nuten gegen-S
über der bekannten Anordnung.
Dadurch ist unter sonst gleichen Verhältnissen
das erzielbare Anlaufmoment bei bestimmtem Anlauf strom oder aber der erzielbare
Anlauf strom bei bestimmtem Anlaufmoment günstiger. '·.-.'-.
Die technologische Herstellung der Arbeitswicklung ist eine verhältnismäßig einfache,
indem die aus den Stäben a, b und den
Stirnverbindungen 5" bestehenden U-förmigen
Wicklungselemente von einer, Seite in den Läufer eingeschoben werden, wobei es nur
noch nötig ist, auf der anderen Seite durch einen Kurzschlußring die freien Stabenden
durch Hartlötung oder Schweißüng zu verbinden.
Die Anzahl der Lötstellen ist gegenüber einem Käfig gleicher Stabzahl auf die
Hälfte vermindert. -Der gemeinsame Ring ändert an der Wirkungsweise der Windungen
nichts, da der Stromverlauf. innerhalb a5 der einzelnen Windungen durch die beiden
Stäbe und die Stirnverbindung eindeutig gegeben ist. Wenn der Ringquer schnitt entsprechend
groß gemacht wird, dann übt er ' auf die elektrischen Verhältnisse der Windüngen
an sich praktisch keinen Einfluß aus. Durch Erhöhung seines Widerstandes kann
gegebenenfalls der Widerstand des ganzen Wicklungssystems beeinflußt werden. Unter
sonst gleichen Umständen ist durch den Wegfall"
der'Spulenkppfe auf der einen Läufer-Se1ItC
und den Ersatz durch den gemeinsamen Ring eine erhebliche Materialersparnis erzielbar..
■ · Eine weitere erfindungsgemäße Anordnung
ist -aus Abb. 2 zu entnehmen, bei der die
oberen und unteren Nuten der Arbeitswicklung Na und JV6 abwechselnd am Läuferumfang angeordnet sind. Es ergibt sich hier-""
dutch der weitere· Vorteil, daß die zur Verfügung stehenden Zahnqüerschiiitte in den
beiden Nütenkreisen weiter erhöht werden, wodurch-ein weiterer Vorteil in der Bemessungs-
und Ausnutzungsmögli'chkeit der Läufer mit Rücksicht auf den Einfluß der Dimensioriierung,
auf Leistungsfaktor und Schlüp-"~δ
furig und damit Wirkungsgrad gegeben ist:. Außerdem wird· die Streuung der unteren
Nuten erhöht und die Reaktanz der ■Wicklung vergrößert, so daß unter sonst gleichen
Umständen eine weitere Verbesserung · der Anlaufeigenschaften herbeigeführt werden
kann. ·
Schließlich sei darauf hingewiesen, daß
infolge verschieden großer, doppelt verketteter
Streuung zwischen den verschieden tief
gelagerten-Nuten tin'd den därüberliegenden
Käfignuten im Kurzschluß verschieden große Kurzschlußströme in den Käfigstäben auftreten,
die. sich wie !eine scheinbare, nur bei
,höherer Periodenzahl wirksame Erhöhung des Ohmschen Widerstandes des Käfigs auswirken.
Diese scheinbare Widerstandserhöhung des Käfigs wirkt sich, wie erwähnt, nur
im Kurzschluß aus, verschwindet aber im Betriebszustand, so daß der Käfig einen verhältnismäßig
geringen Widerstand erhalten kann, als er für die Erzielung bestimmter
Anlaufverhältnisse notwendig wäre, was unter sonst gleichen Umständen die Betriebseigenschaften
der Maschine weiter verbessert.
Eine weitere erfinduiigsgemäße Fortbildung der Wicklungsanordnung nach Abb. 2
ist die in Abb. 3 angedeutete, bei der die Käfigstäbe k mit. den Stäben der Arbeitswicklung α, also den Stäben geringer Reak-
tanz, vereinigt .sind..
In Abb. 3 ist von der grundsätzlichen Aus- ; führung des .Ntttenschnittes nach Abb. 1 ausgegangen
worden, so daß jeder Käfigstab k vereinigt ist mit je einem Stab α einer Windüng
der Arbeits wicklung zu einem Stab ak der Abb. 3. Die Stäbe In den Nuten höherer
Reaktanz δ sind wie'in den früheren Abbildungen bezeichnet.
Die Wicklung baut sich also auf, daß die
Windungen gebildet werden durch die Stäbe ■ak und b sowie die Stirnverbindungen S und
den gemeinsamen Ring R.
Der Käfig geringer Reaktanz wird gebildet durch die Stäbe ak, den gemeinsamen Verbindungsring
R und den. Kurzschluß ring Rk. Der Ohmsche Widerstand des Ringes Rk
kann nun einen Wert erhalten, der den erforderlichen Gesamtwiderstand des Anlaufkäfigs
zusammen mit dem übrigen Teil desselben (ak, R) ergibt. Durch entsprechende Wahl
der Querschnitte und Materialien der verschiedenen Bestandteile des Anläufkäfigs
einerseits und der Wicklung andererseits, lind zwar sowohl jener Teile, welche beiden EIementen
gemeinsam sind, als auch jener Teile, die jedes Element für sich besonders besitzt,
können alle gewünschten Variationen von Widerständen und Reaktanzen- des Anlaufkäfigs
und der Wicklung erhalten werden.
Eine weitere erfindungsgemäße Verbesserung der Anordnung wird dadurch erzielt,
daß der magnetische Pfad für das. mit den Stäben höherer Reaktanz im Kurzschluß verkettete
Hilfsfeld ganz .oder zum Teil durch massives Eisen geführt wird. Zur Erläuterung
dieses Erfindungsgedankens diene Abb. 4.
In dieser Abbildung bedeuten Na und Nb
wieder die Nuten geringer und höherer Reaktanz, α und" b die zugehörigen in Reihe geschalteten
Stäbe. In der Abbildung ist ferner
noch der Ständer St angedeutet. O~h bedeutet
den Verlauf des Hauptfeldes im normalen Betriebszustand. Im Kurzschluß wird der
größte Teil des Hauptflusses auf den mit -©Ό
bezeichneten Weg abgedrängt, der im wesentlichen im Läufer über die Schlitze zwischen
den beiden · Nutenreihen führt. Das Feld £fa induziert in den Stäben α eine Spannung,
der eine gleichgroße Gegenspannung in
ίο den Stäben b entsprechen muß, da die beiden
Stäbe miteinander zu einer Windung verbunden sind. Diese Gegenspannung wird sich zusammensetzen aus der durch das Hilfsfeld
-&a' induzierten Spannung und dem
Ohmschen Spannungsabfall des in der Windung a, b fließenden Kurzschlußstromes. Wie
die Aufteilung dieser beiden Spannungskomponenten vor sich geht, hängt einerseits von
dem Ohmschen Widerstand, andererseits von
ao dem magnetischen Widerstand, den das Feld
-Θ"/ zu überwinden hat, ab. Um ein günstiges Verhältnis zu erzielen, ist eine möglichst
hohe Sättigung dieses magnetischen Pfades erwünscht. Um diese herbeizuführen wird
erfindungsgemäß dieser magnetische Pfad über massives Eisen geführt ' In Abb. 4 ist
dies z. B. dadurch angedeutet, daß auf die Welle W ein Ankerkörper A aus massivem
Eisen aufgesetzt ist, derart, daß das Blech'
nur mit einem schmalen Rücken (Maß f) auf diesem Ankerkörper sitzt. Es wird hierdurch
die Wirkung erzielt, daß der Hilfsfluß -0y
im Stillstand und während des Anlaufs, also bei hohen Periodenzahlen im Läufer, einen
erheblichen magnetischen Widerstand in dem massiven Eisen findet, das bekanntlich für
einen Fluß hoher Periodenzahlen praktisch undurchlässig ist. Im Betriebszustand da- gegen
bei den niedrigen Schlupfperiodenzahlen ist die Leitfähigkeit des Eisens nicht beeinträchtigt,
so daß bei richtiger Dimensionierung der Hauptfluß -©7, ohne erheblichen
Widerstand durch den Ankerkörper hindurchtreten kann. Durch diese Maßnahme wird
erreicht, daß im Kurzschlußzustand die Stäbe b zum überwiegenden Teil nur als
Ohmscher Widerstand für die mit dem Hauptfluß verketteten Stäbe α wirken, was
gleichbedeutend ist mit einer Verbesserung des Verhältnisses zwischen scheinbarem Läuferwiderstand
und Reaktanz, die nur während des Kurzschlusses bzw. bei hohen Periodenzahlen
im Läufer wirksam ist und zu einer entsprechenden Erhöhung des Anzugsdrehmomentes
im Verhältnis zum Kurzschluß- bzw. Anlaufstrom Veranlassung gibt. Die Einschaltung von massivem Eisen- in den
magnetischen Pfad des Hilfsflusses ■&„ kann
nach Abb. 5 auch in anderer Weise erfolgen.
In dieser Abbildung ist die NutiVj in
tangentialer Richtung erweitert,, um seitlich Eisenstäbe F4, aufzunehmen, die während der
Betriebsperioden einen Teil des Hauptiiusses führen.
Eine weitere erfindungsgemäße Möglichkeit besteht darin, nach Abb. 6 den massiven
Ankerkörper A mit Zähnen Z zu versehen, welche in den Raum zwischen den Nuten
vorstehen. t
Selbstverständlich können die beschriebenen Maßnahmen auch miteinander kombir
niert werden. Die einzelnen Ausführungsformen sind auch nur Beispiele des erfindungsgemäßen
Grundprinzips, das in der verschiedensten Form ausgeführt werden kann.
Auch läßt sich das Prinzip der Einführung massiver Eisenteile in den magnetischen Pfad. *
des in den unteren Nuten verketteten Hilfsflusses unabhängig von der sonst gewählten
Anordnung der Wicklung anwenden.
Claims (1)
- Patentansprüche:1. Läufer für Induktionsmotoren für Wechsel- oder Drehstrom mit zwei Lauferwicklungen verschiedener Reaktanz, von denen die eine eine Käfigwicklung ist, während die andere aus in Reihe geschalteten Stäben verschiedener Streuinduktivität besteht, dadurch gekennzeich- net, daß die Stäbe verschiedener Streuinduktivität in radial innerhalb der Käfignuten angeordneten, mit dieser durch Schlitze verbundenen Nuten liegen und auf der einen Läuferseite paarweise durch Stirnverbindungen, auf der anderen Läuferseite durch einen gemeinsamen Käfigring verbunden sind,2. Läufer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe verschiedener Streuinduktivität abwechselnd in verschieden tiefen radial unter den Käfignuten liegenden Nuten (N0, Nb, Abb. 2) untergebracht sind.3. Läufer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe geringer Reaktanz mit denen der Käfigwicklung ganz oder teilweise vereinigt sind (ak), indem sie auf einer Läuferseite durch Stirnverbindungen (S) mit den Stäben größerer Streuinduktivität und mit einem Kurzschlußring (Rk) entsprechenden Ohmschen Widerstandes untereinander verbunden sind (Abb. 3).4. Läufer nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß iein massiver Ankerkörper (^i) oder die Welle mit einem derartigen Durchmesser ausgeführt wird, daß ein Teil des Kraftflusses infolge erhöhter Sättigung des zwischen Nuten (Nb) und Ankerkörper (A) bzw: Welle verbleibenden Blechquerschnittes (r) durchHas -iaassive Eisen hindurchtreten' muß (Abb. 4).- '".. " '_'.' - -- ..-■-. -■5, Läufernach Anspruch ι oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß' die " Nuten" großer " Streuung (2V6) seitliche Eisenfüllungeri -erhalten (Abb. S)." ;6. Läufer nach Anspruch ϊ oder-folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Ankerkörper (Ä) oder die Welle zahnförmige Ansätze (2) erhalten, die zwischen die Nuten großer Streuung-·
hineinreichen (Abb. 6).Hierzu τ Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH101522D DE627175C (de) | 1933-06-22 | 1933-06-22 | Laeufer fuer Induktionsmotoren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DESCH101522D DE627175C (de) | 1933-06-22 | 1933-06-22 | Laeufer fuer Induktionsmotoren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE627175C true DE627175C (de) | 1936-03-10 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH101522D Expired DE627175C (de) | 1933-06-22 | 1933-06-22 | Laeufer fuer Induktionsmotoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE627175C (de) |
-
1933
- 1933-06-22 DE DESCH101522D patent/DE627175C/de not_active Expired
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