DE511697C - Abstreichvorrichtung fuer ueberschuessiges Kuehlgut an einer das Kuehlgut gegen die Kuehlflaeche schleudernden Auftragsvorrichtung - Google Patents

Abstreichvorrichtung fuer ueberschuessiges Kuehlgut an einer das Kuehlgut gegen die Kuehlflaeche schleudernden Auftragsvorrichtung

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DE511697C
DE511697C DESCH87115D DESC087115D DE511697C DE 511697 C DE511697 C DE 511697C DE SCH87115 D DESCH87115 D DE SCH87115D DE SC087115 D DESC087115 D DE SC087115D DE 511697 C DE511697 C DE 511697C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23DEDIBLE OILS OR FATS, e.g. MARGARINES, SHORTENINGS OR COOKING OILS
    • A23D7/00Edible oil or fat compositions containing an aqueous phase, e.g. margarines
    • A23D7/02Edible oil or fat compositions containing an aqueous phase, e.g. margarines characterised by the production or working-up
    • A23D7/04Working-up
    • A23D7/05Working-up characterised by essential cooling

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Coating Apparatus (AREA)

Description

  • Abstreichvorrichtung für überschüssiges Kühlgut an einer das Kühlgut gegen die Kühlfläche schleudernden Auftragsvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf einen Auftragebehälter zum Auftragen von Emulsionen oder ähnlichen Werkstoffen auf Kühltrommeln mit einer Auftragevorrichtung zum Verteilen des aufgetragenen Kühlguts auf der Kühlfläche. Bei derartigen Kühlvorrichtungen, die in der Margarineindustrie allgemein üblich sind, werden verschiedene Einrichtungen zum Auftragen des Kühlguts auf die Kühlfläche verwendet. Beispielsweise hat man mehrfach sogenannte Auftragewalzen verwendet, die meist in offene Emulsionsbehälter eintauchen; auch sind solche Walzen zum Regeln der Schichtdicke oberhalb der Auftragebehälter verwendet worden, die sich längs der Trommel erstrecken und dazu dienen sollen, eine möglichst gleichmäßige und zusammenhängende Margarineschicht auf die Trommeloberfläche aufzutragen. Unter Umständen können diese" Walzen in umgekehrter Richtung zur Kühltrommel angetrieben werden. Die mit solchen oberhalb der offenen Auftragekästen angebrachten Walzen zwingen die zurückfließende Emulsion in den Auftragekästen zu einer Vorkristallisation, wodurch die Margarine grützig wird.
  • In neuerer Zeit ist man zum Zwecke der rascheren Durchführung des Kristall.isationsvorgangs dazu übergegangen, die Kühltrommel außerordentlich stark zu kühlen und schneller umlaufen zu lassen und bedient sich zum Auftragen geschlossener Behälter, die mit der einzigen offenen Seite gegen die vorbeiziehende Trommelmantelfläche angedrückt werden. In diesen Behältern, die angewärmt werden, hält man, um eine vorzeitige Erstarrung des Kühlguts hintanzuhalten, einen Kreislauf des erwärmten Kühlguts aufrecht. Es wird hierdurch erreicht, daß nur die unmittelbar mit dem vorbeiziehenden Kühltrommelmantel in Berührung kommenden Emulsionsteile erstarren, so daß die Kühltrommel beim Vorbeiziehen eine Emulsionsschicht von einer gewissen durch die Kühltemperatur regelbaren Dicke mitnimmt, ohne eine Erstarrung der Emulsion im Auftragebehälter zu veranlassen. Derartige Kühlvorrichtungen arbeiten schnell und sicher und mit .geringen Verlusten, erfordern aber natürlich eine Absperrung zwischen dem vorbeiziehenden Trommelmantel und dem Auftragebehälter am oberen, seitlichen und unteren Rand dieses Behälters. Während -die untere und seitliche Absperrung leicht zu bewirken ist, da hier :die Absperrvorrichtung gegen den leeren Trommelmantel gedrückt werden kann, muß am oberen Ende zwischen dem Trommelmantel und dem absperrenden Glied ein Schlitz offen bleiben, durch den die aufgetragene Emulsionssch.icht durchtreten kann. Die bisher zum Zweck dieser Absperrung benutzten Schieber haben sich insofern nicht bewährt, als sie zu Verstopfungen Anlaß gaben. Besonders setzt sich an der dauernd dem hochgekühlten Trommelmantel zugekehrten oberen Seite des Absperrschiebers leicht erstarrtes Kühlgut fest.
  • Zweck der Erfindung ist, eine neuartige Absperrvorrichtung für derartige Auftragebehälter zu schaffen, bei der dieser Mißstand nicht auftritt und die gleichzeitig als Abstreichvorrichtung dient.
  • Demgemäß besteht das wesentliche Merkmal des Erfindungsgegenstandes darin, daß der an der Auslaßseite des Auftragebehälters zwischen diesem und der Trommelwand befindliche Durchtrittsschlitz von einer zusätzlichen Abstreichwalze versperrt ist, :die in der zum Trommelumlauf entgegengesetzten Richtung gedreht wird.
  • Diese Abstreichwalze soll nach der Erfindung mit einer Anstellvorrichtung zusammenwirken. Diese Anstellvorrichtung besteht bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel aus einem durch Druckschrauben vortreibbareii Balken, der an seiner der Trommel zugekehrten Seite eine Höhlung aufweist, in die die Abstreichwalze genau paßt.
  • Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist im Schnitt von der Seite in der Zeichnung gezeigt.
  • An .der Kühltrommelwand i ist der Auftragebehälter 9 angelegt, der mittels Holzleisten 3 gegen die Trommelfläche abgedichtet ist.
  • Der Auftragebehälter ist doppelwandig, so daß ein Raum .4 für die Durchströmung eines Temperiermittels gebildet wird.
  • An der Rückwand des Auftragebehälters befindet sich ein Einlaufrohrstutzen.5, durch den die zu kühlende Emulsion eingeführt wird und ein Rücklaufrohrstutzen 5', aus welchem die zuviel eingepumpte Emulsion zurücklaufen kann.
  • In dem Auftragebehälter befindet sich eine kannelierte Walze 7, die aus einem Rohr mit aufgesetzten Rippen 8 hergestellt ist.
  • Die Walze ist auf beiden Enden mit Böden abgedichtet, in denen Hohlachsen befestigt sind, mittels deren die Walze im Auftragebehälter in der angegebenen Pfeilrichtung in Drehung gesetzt wird, wobei die einströmende Emulsion durch die Schaufeln 8 gegen die Kühltroininelwand i geschleudert wird.
  • Auf dem Auftragebehälter 2 befindet sich an der oberen Seite eine Schlitzöffnung 15 längs der ganzen Trommel, welche mittels einer Regelvorrichtung i o' auf eine bestimmte Entfernung von der Kühltrommelfläche einstellbar ist, um die Schichtdicke der anhaftenden Emulsion auf der Kühltrommelfläche i zu regeln.
  • Hierzu bediente man sich bisher einer einfachen Abstreichschiene. Da die Emulsion auf den Kühltrommeln nach den Patentendes Erfinders nur in einer Dicke von etwa 0,3 mm aufgetragen werden soll, kann es vorkommen, daß die enge Auslaßöffnung stellenweise verstopft wird. Dieses soll durch die neue Abstreichvorrichtung verhindert werden.
  • An der Regelvorrichtung io befindet sich ein Balken ii, der mittels Stellschrauben 12 vor- und rückwärts bewegt werden kann und in det eingestellten Lage mittels in Langlöcher des Ballrens eingreifenden Klemmschrauben 13 auf dem Auftragebehälter festgespannt werden kann.
  • Die der Trommelfläche zugekehrte Seite des Balkens i i ist so ausgerun.det, daß eine Abstreichwalze 14 genau in die Rundung hineinpaßt. Diese Abstreichwalze 1d. wird in der entgegengesetzten Richtung zur Kühltrommel i gedreht und streicht die von der kannelierten Walze 7 zuv iel gegen die Trommelfläche angeworfene Emulsion ab und beseitigt zugleich die den Durchlaß störenden Körperchen, so daß bei dem Arbeitsgang eine Störung in der Auftragung der Emulsion ausgeschlossen ist. Die Abstreichwalze kann aus einem Rohr gebildet sein, durch das Temperierwasser geleitet werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Abstreichvorrichtung für überschüssiges Kühlgut, insbesondere Margarine, die mit einer Auftragevorrichtung, weiche das Kühlgut gegen die Kühlfläche schleudert, verbunden ist, dadurch gekenn .-zeichnet, daß der an der Auslaßseite des Auftragebehälters (2) zwischen diesem und der Trommelwand (i) befindliche Durchtrittssclilitz (i5) von einer Abstreichwalze (I4) versperrt ist, die in an. sich bekannter Weise in der zum Trommelumlauf entgegengesetzten Richtung gedreht wird und das überschüssige Kühlgut unmittelbar der dem Behälter zugeführten frischen Emulsion wieder beimischt. 7. Abstreichvorrichtung nach Anspruch i, ,dadurch gekennzeichnet, daß die Abstreichwalze (i4) in eine der Trommel zugekehrten Höhlung einer Anstellvorrichtung hineinpaßt, die einen durch Druckschrauben (1Z) vortreibbaren Balken (I I) umfaßt.
DESCH87115D 1928-07-19 1928-07-19 Abstreichvorrichtung fuer ueberschuessiges Kuehlgut an einer das Kuehlgut gegen die Kuehlflaeche schleudernden Auftragsvorrichtung Expired DE511697C (de)

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