DE511625C - Maschine zum selbsttaetigen Abhaspeln von Seidenkokons und zum selbsttaetigen Vereinigen mehrerer Kokonfaeden zu einem Seidenfaden - Google Patents

Maschine zum selbsttaetigen Abhaspeln von Seidenkokons und zum selbsttaetigen Vereinigen mehrerer Kokonfaeden zu einem Seidenfaden

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DE511625C
DE511625C DEY545D DEY0000545D DE511625C DE 511625 C DE511625 C DE 511625C DE Y545 D DEY545 D DE Y545D DE Y0000545 D DEY0000545 D DE Y0000545D DE 511625 C DE511625 C DE 511625C
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    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01BMECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
    • D01B7/00Obtaining silk fibres or filaments
    • D01B7/04Reeling silk

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Maschine zum selbsttätigen Abhaspeln von Seidenkokons und zum selbsttätigen Vereinigen mehrerer Kokonfäden zu einem Seidenfaden Die Erfindung betrifft eine Maschine zum selbsttätigen Abhaspeln von Seidenkokons und zum selbsttätigen Vereinigen mehrerer Kokonfäden zu einem Seidenfaden, bei der die Kokons durch strömende Flüssigkeit aus einem Vorratsbecken in eine vor dem Spinnbecken angeordnete Fördereinrichtung gelangen.
  • Die Erfindung besteht in einer eigenartigen Ausbildung und Wirkungsweise der für die angegebenen Zwecke erforderlichen Einzelteile.
  • Auf den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Maschine dargestellt. Die in kleinerem Maßstabe als die übrigen Abbildungen gehaltene Abb. i ist teils eine Seitenansicht, teils ein senkrechter Schnitt durch die ganze Maschine. Die A1)b. 2 und 3 sind Grundrisse der Maschine mit der bzw. ohne die Vorrichtung ztirn Abschneiden der Enden der Kokonfäden. Abb. d ist ein senkrechter Schnitt durch die Vorrichtungen zum Abschneiden der Enden der Kokonfäden und zum Vereinigen von deren Enden. Abb. 5 ist eine schaubildliche Darstellung der Vorrichtung zum Vereinigen der Kokonfäden. Abb. 6 ist eine schaubildliche Darstellung der Vorrichtung zum Auswerfen von Kokons. Die Abb. 7 und 8 zeigen die Vorrichtung zum Abschneiden der Enden der Kokonfäden in Vorder- und Seitenansicht.
  • Die neue Maschine besteht aus mehreren Vorrichtungen, deren jede eine besondere Bauart undWirkungsweise hat, nämlich einem Behälter zum Aufgeben der Kokons, einem Spinnbecken, .einer Vorrichtung zum Auswerfen der Kokons aus dem Aufgabehehä.lter in das Spinnbecken, einer Vorrichtung zum Vereinigen mehrerer Kokonfäden, einer Vorrichtung zum Abschneiden der Enden der Kokonfäden, einer Vorrichtung zum Verzwirnen der Kokonfäden zu einem Seidenfaden, einem Fadenwächter und einer Haspel, auf die der Seidenfaden aufgewickelt wird.
  • Der Behälter zum Aufgeben der Kokons (Abb. i bis ..1) besteht aus einem Heißwasserraum i und einem Vorratsbecken 2 für die Kokons, an (las sich das durch eine feste Wand 5 abgetrennte Spinnbecken A anschließt. Das heiße Wasser strömt dem Raum i durch ein nicht gezeichnetes Rohr zu und fließt durch Offnungen einer Scheidewand 3 in das Vorratsbecken 2. Letzteres kann mehrere Trennungswände 2' haben, die in der Längsrichtung verlaufende Fächer von der Breite eines Kokons bilden.
  • Die Fäden der in das Vorratsbecken 2 eingelegten Kokons werden mit ihren Enden an einem oberhalb desselben stehenden Zapfen i9 befestigt, und die Kokons gelangen einzeln in das Spinnbecken A, sobald in diesem ein Kokon fehlt. Das Vorratsbecken :2 führt zu diesem Zweck eine langsam hin und her: gehende Bewegung aus, die ihm durch eine nicht mitgezeichnete Kurbel o. dgl. erteilt wird. Die bereits abgehaspelten Kokons verbleiben entweder im Spinnbecken A oder werden durch den Strom des heißen Wassers, der auch durch dieses Becken fließt, fortgeführt.
  • Die Rückwand 5 des Spinnbeckens A (Abb. 6) hat in der Mitte eine Schleuse 6, die aus zwei Seitenwänden 9 sowie einem Boden io besteht und so schmal ist, daß immer nur ein Kokon durch sie hindurchschwimmen kann. Am Eingang der Schleuse befinden sich zwei Rollen 7, die auf senkrechte Zapfen 8 lose drehbar aufgesteckt sind. In dieser Schleuse ist die Vorrichtung zum Auswerfen der Kokons aus dem Vorratsbecken 2 in das Spinnbecken A angeordnet, die im folgenden beschrieben werden soll.
  • Zwischen den Seitenwänden 9 -(Abb. 6) ist eine Querwelle i i lose drehbar gelagert, die einen Auswerfer i2, einen Riegel 13, einen Arm, 14 zum Drehen und einen weiteren Arm 15 zum Begrenzen der Drehung auf einen gewissen Winkel trägt, indem er sich bei der Drehung der Welle i i nach oben und unten hin mit seinem seitlich abgebogenen Ende gegen die Vorderkante der einen Seitenwand 9 anlegt. Auf die Welle i i ist endlich noch ein Arm 16 aufgesetzt, und an ihn ist eine Schraubenfeder 17 angeschlossen, die mit ihrem anderen Ende an der anderen Seitenwand 9 befestigt ist.
  • Indem das heiße Wasser aus dem Behälter i in das Vorratsbecken 2 und von diesem durch die Schleuse 6 in das Spinnbecken A strömt, werden die in den Fächernd. des Vorratsheckens 2 schwimmenden Kokons nach der Rückwand 5 des Spinnbeckens A hin mitgeführt. Solange die Schleuse 6 noch mit Kokons voll besetzt ist, kann kein weiterer Kokon in sie gelangen. Ist jedoch aus der Schleuse 6 ein Kokon ausgeworfen worden, so gelangt bei der nächsten Bewegung des Vorratsbeckens 2 nach, rechts ein neuer Kokon in diese. Durch die Trennungswände 2' des Vorratsbeckens 2 wird der gegenseitige Druck und die gegenseitige Reibung zwischen den Kokons vermieden.
  • Die Vorrichtung zum Vereinigen mehrerer Kokonfäden ist insbesondere aus den Abb. 4. und 5 ersichtlich. Die in dem Rahmen 23 der Maschine gelagerte Hauptantriebswelle 18 trägt ein Exzenter 2o. Auf dieses ist drehbar ein Ring z1 mit einem Arm 22 aufgesetzt. In eine Bohrung des letzteren greift ein Zapfen 26 ein, der an einem Schwinghebel 25 sitzt. Dieser Schwinghebel 25 ist mittels eines Zapfens 2d. in dem Rahmen 23 der Maschine aufgehängt. Bei jeder Drehung der Antriebswelle 18 führt also der Schwinghebel 25 eine hin und her gehende Schwingung aus. Er trägt an seinem unteren Ende einen nach beiden Seiten vorstehenden Zapfen 27, der einerseits in einen Schlitz 29 einer Zugstange 28, anderseits unter das mit einer Nase 31 versehene und an einem Draht 35 hängende Ende einer Schubstange 30 greift. Das andere Ende der Zugstange 28 ist an einem Zapfen 28' einer Scheibe 33 angelenkt, deren Welle 32 in dem Rahmen 23 der Maschine drehbar ist. Das andere Ende der Schubstange 30 ist an einem zweiten Zapfen 3.4 der Scheibe 33 angelenkt. An der drehbaren Scheibe 33 ist ein Arm ;49 befestigt, der an seinem freien Ende einen waagerechten Zapfen 50 trägt und zum Betätigen der Vorrichtung zum Auswerfen der Kokons (Abb.6) und der Vorrichtung zum Abschneiden der Kokonfäden (Abb.7) dient. Beim Hinundherdrehen der Scheibe 33 führt also der Arm .I9 Schwingungen aus.
  • Der Hebel 38, dessen V-förmiger Kopf -.i zum Aufhängen und Vereinigen der Kokonfäden dient, ist an einer Scheibe 37 befestigt, deren Welle 36 im Rahmen 23 der Maschine drehbar gelagert ist. Die Scheibe 37 enthält ferner einen Stift 39 mit einem Gegengewicht d.o, das zum Ausgleich der Spannung der Fäden dient, die über den Kopf .I1 des Hebels 38 hängen. An dem Stift 39 ist das obere Ende des bereits erwähnten Drahtes 35 befestigt.
  • Die Vorrichtung zum Albschneiden der Kokonfäden (gbb. i, 2, 7, 8) steht oberhalb der Vorrichtung zum Auswerfen der Kokons und enthält eine Platte 42, die die Form eines umgekehrten V hat. An ihrer Rückseite ist die eine Schneide 43 einer Schere befestigt, und um einen Stift q.@. ist drehbar ein gekrümmter Hebe145 angebracht. Das eine Ende des Hebels d.5 dient dazu, mittels einer Rolle 46 einen Druck auf die bewegliche Schneide 4.3' der Schere auszuüben. Das andere Ende 4.5' des Hebels .15 ist im Winkel abgebogen und tritt durch, einen Schlitz 48 der Platte 42 nach deren Vorderseite hindurch. Dieses Ende wird von dem waagerechten Zapfen 5o des bereits beschriebenen Armes 4.9 bei dessen Emporschwingen erfaßt, so daß der Hebel 45 dann die bewegliche Schneide 4.3' der Schere gegen deren feste Schneide 43 hin bewegt. Hierdurch werden die zwischen die beiden Schneiden der Schere gelangenden Enden der Kokonfäden abgeschnitten. Der Hebel 45 steht unter dem Einfluß einer Feder 47, die ihn in seine Ruhelage zurückbewegt, nachdem der waagerechte Zapfen 5o des Armes 49 an dem gebogenen Ende 45' des Hebels 45 vorbeigegangen ist.
  • Soweit die Maschine bisher beschrieben wurde, ist ihre Wirkungsweise folgende: Zunächst werden. Kokons in der erforderlichen Anzahl in das Vorratsbecken 2 (Abb. i bis .I) eingelegt. Nachdem deren Fäden in den V-förmigen Kopf 41 des Hebels 38 eingehängt worden sind, werden sie in an sich bekannter Weise dadurch zu einem Seidenfaden vereinigt und verzwirnt, daß sie (Abb. i) um einen endlosen Hilfsfaden L gewickelt werden, der über die Rollen I, T läuft, worauf der Seidenfaden über eine Rolle K läuft und schließlich auf eine Haspel M aufgeiwickelt wird. Entsprechend der Gesamtspannung der gleichzeitig verarbeiteten Anzahl von Kokonfaden nimmt der Hebel 38 eine gegen die Waagerechte um einen gewissen Winkel geneigte Stellung gemäß Abb. 4. ein. Läßt die Fadenspannung dadurch nach, daß ein Kokon abgehaspelt ist oder sehr dünn wird, so geht der Kopf .4i des Hebels 38 unter dem Einfluß des Gegengewichtes d.o empor. Damit senkt sich das an dem Draht 35 (A.bb. d. und 5) aufgehängte, die Nase 3 r enthaltende Ende der Schubstange 3o. Da der Hebel 25 infolge der Drehung der Antriebswelle 18 dauernd hin und her schwingt, so tritt sein Zapfen 27 nunmehr gegen die Nase 31 und verschiebt die Schubstange 3o nach der Scheibe 33 hin, wodurch diese so gedreht wird, daß der Arm 49 niedergeht. Hierbei stößt dessen waagerechter Zapfen 5o gegen den Arm 1d. (Abb. 6) der Welle i i des Kokonauswerfers 12, die er dadurch unter Spannung der Feder 17 iin Sinne des Uhrzeigers dreht. Von den Kokons, die sich in der Schleuse 6 befinden und in der sie durch den Riegel 13 zurückgehalten werden, wird dabei der vorn schwimmende Kokon durch den Auswerfer 12, der in der Ruhelage abwärts steht, erfaßt und über den waagerechten Zapfen 5o des Armes .49 hinweg in das Spinnbecken A geworfen. Abb. i zeigt eine mittlere Stellung des ersten Kokons, der gerade im Begriff steht, in das Spinnbecken A geworfen zu werden. Der Auswerfer 12 ist so ausgebildet, daß er während seines Auf- und Niederschwingens die übrigen in der Schleuse 6 schwimmenden Kokons zurückhält.
  • Nachdem der vorderste Kokon aus der Schleuse 6 in das Spinnbecken A geworfen ist, bewegt der Zapfen 27 (Abb. d., 5) des Schwinghebels 25 die Zugstange 28 zurück, d. h. nach außen. Infolgedessen dreht sich die Scheibe 33 zurück, und der Arm 49 geht wieder empor, wobei sein waagerechter Zapfen 5o das Ende des Fadens des ausgeworfenen Kokons mitnimmt. Unter dem Einfluß der Feder 17 (Abb. 6) nimmt nun die Welle i i wieder ihre Ruhelage ein, in der der Riegel 13 aufwärts und der Auswerfer 12 abwärts steht. Beim Emporgehen des Armes 49 stößt ein waagerechter Zapfen 5o gegen das abgebogene Ende d.5' (Abb. 7, 8) des Hel;els 45 der Schneidvorrichtung, wodurch die bewegliche Schneide 43' der Schere nach deren fester Schneide 4.3 hin bewegt wird, so daß der zwischen die beiden Schneiden der Schere gelangende Faden, der über dem Zapfen 5o hängt, abgeschnitten wird, und zwar an einem Punkt zwischen dem V-förmigen Kopf 4 1 (A'bb.4) des Hebels 38 und, dem Zapfen 19 (Abb. i, .4), an dem er anfangs angeknüpft war. Beim weiteren Emporgehen des Armes 49 führt dessen waagerechter Zapfen 5o das Ende des Kokonfadens in den. Kopf 41 des Hebels 38 ein, wo er sich mit den übrigen Kokonfäden vereinigt, worauf der Arm ,49 in seine Ruhelage zurückkehrt. Die Ouer welle i i (Abb. 6) der Schleuse 6 kehrt gleichfalls in die Ruhelage zurück, und damit nimmt auch der Auswerfer 12 seine Ruhelage wieder ein. Der vorderste Kokon, der bisher von dein Auswerfer 12 zurückgehalten war, rückt nun bis an den Riegel 13 vor und wird dann von diesem zurückgehalten. Darauf schwimmt ein neuer Kokon aus dem Vorratsbecken 2 mit der Strömung des Wassers nach und nimmt den leer gewordenen Platz in der Schleuse 6 ein.
  • Nachdem das Zubringen eines neuen Kokons an Stelle eines aufgebrauchten beendet ist, nimmt die Spannung der in dem Kopf .4i (Abb. q. und 5) des Hebels 38 vereinigten Kokonfäden wieder zu, so d-aß der Hebel 38 unter der Wirkung des Gegengewichtes 40 in seine Ruhelage zurückkehrt. Die Schubstange 30 wird dabei durch den Draht 35 angehoben und damit auch ihre Nase 3r, so daß sie nicht mehr im Wege des hin und her gehenden Stiftes 27 steht. Obwohl die Antriebswelle 18 weiter umläuft, arbeitet also die Vorrichtung zum Vereinigen mehrerer Kokonfäden zu einem Seidenfaden so lange nicht, bis die Fadenspannung wieder abnimmt.
  • Wird der Arm 49 (Abb. ,4 und 5) in der beschriebenen Weise durch Drehen der Scheibe 33 mittels der Zugstange 28 aufgerichtet, und überschreitet er dabei eine Lage, in der sein Schwerpunkt (Abb. 5) links von der Senkrechten durch die Welle 32 der Scheibe 33 liegt, so würde er nach links umfallen, wenn er hieran nicht durch einen Anschlag o. dgl. gehindert würde. Dieser Anschlag besteht aus einer um einen Zapfen 53 drehbaren Platte 52, die im Bereich des auf das Exzenter 2o aufgeschobenen Ringes 21 steht. Sie wird also bei der Drehung der Antriebs,welle 18 aus der strichpunktiert gezeichneten Lage, die sie während des Niederschwingens des Armes 49 eingenommen hatte, nach oben verschwenkt, legt sich dabei mit ihrem freien Ende gegen den Arm 49, der sich in der strichpunktiert gezeichneten Lage befindet, und richtet diesen wieder auf, bis sie sich schließlich in eine Kerbe 5¢ des Armes 49 einlegt, wodurch der Arm 49 seine Ruhelage erhält.
  • Die Maschine ist schließlich noch mit einem Fadenwächter ausgestattet, der sie stillsetzt, wenn der Seidenfaden reißt, und der z. B. in folgender Weise ausgeführt sein kann. Unterhalb der Schubstange 3o (Abb. 5), etwa unter ihrer Mitte, ist in dem Maschinenrahmen 23 eine Welle 51 drehbar gelagert, die auf einer Seite abgeflacht ist, so daß sie als Hubdaumen wirken kann. Die Schubstange 30 liegt in ihrer Ruhelage auf dieser Abflachung. Wird die Welle 51 nun um einen kleinen Winkel gedreht, so geht das linke Ende der Schubstange 30 und damit die Nase 31 so weit empor, daß letztere von dem Zapfen 27 des hin und her schwingenden He bels 25 nicht erfaßt werden kann. Infolgedessen hört das Arbeiten der Vorrichtung zum Vereinigen der Kokonfäden vollkommen auf, wenn die Welle 51 gedreht wird. Die Welle 51 trägt einen Arm N (Abb. i bis 3) mit einem Haken an seinem Ende, der über den Hilfsfaden I_ gehängt wird. Reißt der Seidenfaden, so hört auch die Spannung des Hilfsfadens auf, und der Arm N geht unter dem Einfluß seines Eigengewichtes in die in Abb. i mit strichpunktierten Linien gezeichnete Stellung nieder, wodurch die Welle 51 gedreht und die Vorrichtung zum Vereinigen der Kokonfäden außer Betrieb gesetzt wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum selbsttätigen Abhaspeln von Seidenkokons und zum selbsttätigen Vereinigen mehrerer Kokonfäden zu einem Seidenfaden, bei der die Kokons durch strömende Flüssigkeit aus einem Vorratsbecken in eine vor dem Spinnbecken angeordnete Fördereinrichtung gelangen, gekennzeichnet durch die nachstehend beschriebene Wirkungsweise: Die Kokonfäden werden zwecks Vereinigung zu einem Seidenfaden über den hakenförinigen Kopf (41) eines mit einem Gegengewicht (4o) ausgerüsteten Hebels (38) geführt, der für gewöhnlich durch die Spannung der von den Kokons ablaufenden Fäden niedergehalten wird. Beim Nachlassen der Fadenspannung geht der Hebel (38) unter der Wirkung seines Gegengewichtes (q.o) empor und bringt .dadurch eine mit einer Nase (31) versehene Schulstange (3o) in den Bereich eines von der Antriebswelle (18) dauernd hin und her bewegten Schwinghebels (25). Die Schubstange (30) schwenkt nun einen Arm (d.9) abwärts, und dieser bewegt einen Auswerfer (12), der einen frischen Kokon aus dem Vorratsbecken (2) in das Spinnbecken (A) befördert, wobei zugleich dessen Faden mittels eines seitlichen Ansatzes (5o) an dem Arm (49) in den hakenförmigen Kopf (:I1) des Hebels (38) eingelegt wird. Der Arm (49) wird schließlich von dem Schwinghebel (25) mittels einer Zugstange (a8) wieder aufgerichtet.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung zum Aus"verfen der Kokons aus dem Vorratsbecken (2) in das Spinnbecken (A) in eine entsprechend der Strömungsrichtung der Flüssigkeit an der Eintrittsseite des Spinnbeckens (A) befindliche Schleuse (6) von der Breite eines Kokons eingebaut ist und im wesentlichen aus einem Auswerfer (12) sowie einen Riegel (13) besteht, die beide auf einer in den Längswänden (9) der Schleuse (6) gelagerten, unter der Einwirkung einer Feder (17) stehenden, drehbaren Querwelle (ii) befestigt sind.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Arm (49) an einer Scheibe (33) befestigt ist, die von der Antriebsweile (18) aus mittels eines Schwinghebels (25) über zwei exzentrisch zur Achse (32) der Scheibe (33) angreifende Kuppelstangen (28 und 30) in dem einen oder anderen Sinne gedreht wird,. wobei der von der Antriebswelle (18) dauernd hin und her geschwenkte Schwinghebel (25) einen Zapfen (27) trägt, der einerseits in einen Längsschlitz (29) am freien Ende der Zugstange (28) greift und anderseits derart unter das freie Ende der Schubstange (30) faßt, daß er diese beim Auftreffen auf eine an ihrer Unterseite vorgesehene Nase (31) mitnimmt. Das freie Ende der die Nase (31) tragenden Schubstange (30) ist mit dem einerseits unter dem Einfluß des Fadenzuges und anderseits unter dem Einfluß des Gegengewichtes (4o) stehenden Hebel (38, 39) durch ein kuppelglied (35) verbunden. q.. Maschine nach den Ansprüchen i und 3, gekennzeichnet durch eine oberhalb der Schleuse (6) angeordnete Vorrichtung zum Abschneiden des Fadenendes des jeweils in das Spinnbecken (A) geförderten Kokons mittels einer Schere (d.3, ,I3'), deren eine Schneide (.a.3') durch den emporgehenden Arm (49,50) gegen die andere feste Schneide (q.3) hin bewegt wird und dadurch den von dem seitlichen Zapfen (5o) des Armes (q.9) in die Schere eingelegten Kokonfaden zwischen dem Sammelzapfen (i9) und dem Kopf (41 -) des Hebels (38, 39) zerschneidet. 5. Maschine nach den Ansprüchen i bis 3, gekennzeichnet durch eine unterhalb der Schubstange (30) exzentrisch gelagerte Querwelle (51) mit einem als Fadenwächter dienenden Haken (N), der beim Reißen des Seidenfadens niedergeht und die Querwelle (51) dann so weit dreht, daß sie das mit der Nase (31) verseh@ene Ende der Schubstange (3o) aus dem Bereich des an dem dauernd hin und her geschwenkten Schwinghebel (25) befindlichen Zapfens (z7) heraushebt. 6. Maschine nach den Ansprüchen i bis 3, gekennzeichnet durch eine oberhalb der Antriebswelle (18) angeordnete und mit einem Ende um einen festen Zapfen (53) schwenkbare Platte (52), die bei der Drehung der Antriebswelle (18) durch ein auf dieser sitzendes Exzenter (2o) angehoben wird, dabei mit ihrem freien Ende an dem Arm (q.9) emporgleitet und ihn aufrichtet, bis sie sich schließlich in eine Kerbe (54) auf dessen Rückseite einlegt.
DEY545D 1927-04-14 1928-04-14 Maschine zum selbsttaetigen Abhaspeln von Seidenkokons und zum selbsttaetigen Vereinigen mehrerer Kokonfaeden zu einem Seidenfaden Expired DE511625C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN104790046A (zh) * 2015-05-14 2015-07-22 苏州华策纺织科技有限公司 一种给茧机的无绪茧自动分离机构

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