DE51150C - Neuerungan dem unter Nr. 46402 patentirten Einlafs- und Mischventil für Gasmaschinen - Google Patents

Neuerungan dem unter Nr. 46402 patentirten Einlafs- und Mischventil für Gasmaschinen

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DE51150C
DE51150C DENDAT51150D DE51150DA DE51150C DE 51150 C DE51150 C DE 51150C DE NDAT51150 D DENDAT51150 D DE NDAT51150D DE 51150D A DE51150D A DE 51150DA DE 51150 C DE51150 C DE 51150C
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DE
Germany
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inlet
mixing valve
valve
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gas line
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT51150D
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English (en)
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MASCHINENBAU ANSTALT EISENGIESSEREI UND DAMPFKESSELFABRIK H. PAUCKSCH, Aktien-Gesellschaft in Landsberg a. W
Publication of DE51150C publication Critical patent/DE51150C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D17/00—Controlling engines by cutting out individual cylinders; Rendering engines inoperative or idling
    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D2700/00—Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
    • F02D2700/05—Controlling by preventing combustion in one or more cylinders
    • F02D2700/052—Methods therefor

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Applications Or Details Of Rotary Compressors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
ft
in LANDSBERG a. W.
Das durch Patent No. 46402 geschützte Einlafs- und Mischventil an Gaskraftmaschinen eignet sich in hervorragendem Mafse für Regulirungszwecke. Wie bereits in der Beschreibung des Haupt-Patentes dargelegt ist, bedarf es hierzu nur der Verbindung eines Einlafs- und Mischventiles, von Art des im Haupt-Patent beschriebenen, mit einem in die Gasleitung eingeschalteten Rückschlagventil, dessen Stellung bei normaler Geschwindigkeit unter dem Einflüsse des Steuermechanismus des Ausblaseventiles steht, bei zu grofser Geschwindigkeit aber während des Ansaugens unter der Wirkung des Unterschiedes der Spannung in der Gasleitung einerseits und in dem Verbindungswege nach dem Cylinder andererseits auf seinen Sitz geprefst wird.
Eine derartige Zusammenstellung eines Einlafs- und Mischventiles mit einem in die Gasleitung derart eingeschalteten Rückschlagventil findet Darstellung auf beiliegender Zeichnung.
Darauf bedeutet A die Steuerungswelle der Maschine, B das Auslafsventil, welches für gewöhnlich durch einen von A aus in geordneter Weise bewegten Winkelhebel w beeinflufst wird, C einen vom Regulator eingestellten Mechanismus, welcher, indem eine Nase η sich über den Vorsprung ν legt, den Winkelhebel w in seiner einen Endstellung gefangen erhalten kann. Ferner ist D ein selbsttätiges Einlafs- und Mischventil, E ein in die Gasleitung eingeschaltetes Rückschlagventil, welphes mit dem Winkelhebel w in solcher Weise zusammenhängt, dafs seiner Bewegung aufwärts kein Hindernifs entgegensteht. F ist eine Zündvorrichtung, welche in bekannter Weise von der Maschine gesteuert wird.
Die Regulirung geschieht wie folgt:
Bei zu grofser Maschinengeschwindigkeit hält der ■ Mechanismus C den Winkelhebel w in seiner unteren Lage fest, so dafs das Auslafsventil B geöffnet gehalten wird und das Rückschlagventil E auf seinem Sitz aufliegen mufs. Es wird daher zu den Zeiten der Kolbenansaugung die Gasleitung abschliefsen, auf seinen Sitz geprefst unter Wirkung des Unterschiedes der Spannung in der Gasleitung einerseits und in dem Verbindungsweg nach dem Cylinder andererseits. Infolge dessen tritt dann bei der Ansaugung durch das selbstthätige Einlafs- und Mischventil D. nur Luft und treten durch das erwähntermafsen offen stehende Auslafsventil B Verbrennungsrückstände in den Arbeitscylinder. Diese Gasarten werden später beim Kolbenrückgang durch das Auslafsventil wieder ausgestofsen.
Ist dann die Normalgeschwindigkeit der Maschine wieder eingetreten, so wird das Auslafsventil B stets rechtzeitig geschlossen (siehe Zeichnung) und bleibt das Rückschlagventil E offen sowohl beim Ansaugen, als auch bei der Zusammenpressung und der folgenden Verbrennung des Ladungsgemisches.
Dadurch, dafs bei eintretender Regulirung neben den Verbrennungsrückständen durch das Auslafsventil auch erhebliche Mengen atmosphärischer Luft durch das Einlafs- und Mischventil in den Cylinder angesaugt werden, erziele ich bei langen Ausströmungsleitungen, wie sie zufolge örtlicher Verhältnisse in Städten nichts Seltenes sind, eine beträchtliche Verminderung der Arbeit des Ansaugens, wegen fortfallender Reibung zurückgesaugter Gase in der Auspuffleitung. Mit dem Ansaugen von kalter Luft in den Cylinder während der Regulirungszeiten wird aufserdem eine günstige Unterstützung der Kühlhaltung desselben insofern bezweckt, als damit eine Herabziehung der Kühlwassermenge zusammenhängt.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    In Verbindung mit dem Einlafs- und Mischventil des Patentes No. 46402 ein in die Gasleitung eingeschaltetes Rückschlagventil E, dessen Stellung bei normaler Geschwindigkeit unter dem Einflüsse des Steuermechanismus des Ausblaseventiles B steht, bei zu grofser Geschwindigkeit aber während des Ansaugens unter der Wirkung des Unterschiedes der Spannung in der Gasleitung einerseits und in dem Verbindungswege nach dem Cylinder andererseits auf seinen Sitz geprefst wird, behufs Wiederherstellung der Normalgeschwindigkeit.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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