DE511185C - Uhr mit durch einen elektrisch erwaermten Hitzdraht bewirktem selbsttaetigen Aufzug - Google Patents

Uhr mit durch einen elektrisch erwaermten Hitzdraht bewirktem selbsttaetigen Aufzug

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DE511185C
DE511185C DEJ29026D DEJ0029026D DE511185C DE 511185 C DE511185 C DE 511185C DE J29026 D DEJ29026 D DE J29026D DE J0029026 D DEJ0029026 D DE J0029026D DE 511185 C DE511185 C DE 511185C
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electrically heated
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C1/00Winding mechanical clocks electrically
    • G04C1/003Winding mechanical clocks electrically by electro-thermal or electro-pneumatic arrangements

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Lift-Guide Devices, And Elevator Ropes And Cables (AREA)

Description

  • Uhr mit durch einen elektrisch erwärmten Hitzdraht bewirktem selbsttätigen Aufzug Die Erfindung betrifft eine Uhr, deren selbsttätiger Aufzug durch einen elektrisch erwärmten Hitzdraht bewirkt wird.
  • Die Erlindung liegt im wesentlichen darin, daß, der Stromschluß unmittelbar vom Draht aus unterbrochen wird, wenn seine Ausdehnung ein bestimmtes Maß, erreicht hat, so daß die Zeitdauer des Stromschlusses für die Ausdehnung des Drahtes vom Maß der Ausdehnung abhängig ist.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise: in einer Ausführungsform an einem Uhrwerk mit doppelseitig angeordnetem direkten Hitzdrahtaufzug dargestellt, und zwar zeigt Fig. i das Uhrwerk in Vorderansicht mit den Hitzdrähten und dem Stromkreisverlauf in schematischer Darstellung, Fig. a das Uhrwerk allein im Grundriß. Die allgemeine Anordnung der Vorrichtung zum direkten Aufzug der Federwerke hl, b= enthält in bekannter Weise Klinkwerlze cl, di bzw. c'=, d2, an die einerseits die Hitzdrähte 1t1, h', andererseits die Federn ei, e= angreifen, die bei Stromschluß, wenn die Hitzdrähte sich ausdehnen, den Schalthebel d' bzw. d2 mit der Klinke c'1 bzw. c= abwärts ziehen. Bei Unterbrechung des Stromschlusses werden dann durch das Wiederzusammenziehen der Hitzdrähte die Hebel dl, d2 mit den Klinken cl, c= nach aufwärts geschwungen und der Federaufzug betätigt.
  • Gemäß der Erfindung ist nun am oberen Ende der Platine an einem drehbaren Doppelhebel k1, k2 der kippbare Quecksilberkontakt k .angeordnet, der durch die Drehbewegung des Hebels k1, h2 das Ein- und Ausschalsten des Stromkreises bewirkt. Auf einem der Hitzdr ähte, im vorliegenden Falle auf dem zum direkten Aufzug des Federwerkes hl dienenden rechtsseitigen Hitzdraht hl, ist ein verstellbarer Anschlag g1 befestigt, der, wenn der Draht sich um ein bestimmtes Maß ausgedehnt hat, auf den Arm hl des Doppelhebels trifft und hierdurch den Quecksilberkontakt k in die Ausschaltlage kippt. Auf diese Weise kann die Zeitdauer des Stromschlusses abhängig vom Maß, der Ausdehnung des Hitzdrahtes geregelt werden, indem der Anschlag ä1 .auf dem Hitzdraht hl so eingestellt wird, daß :er erst nach Erreichung eines bestimmten Maßes der Ausdehnung auf den Arm k1 trifft, also die Ausschaltbewegung des Kontaktes erst dann veranlaßt, wenn sich der Draht um ein bestimmtes Maß ausgedehnt und die Feder ei bzw: e2 die Schalthebel dl, d2 mit der Klinke entsprechend weit nach abwärts geschwungen hat. Die Dauer der Stromunterbrechung und damit die Zeitdauer der Bewegung der Schalthebel d', d- nach aufwärts zwecks Aufzugs der Federwerke b1, b2 wird in bekannter Weise für bestimmte Zeiträume vom Uhrwerk selbst geregelt. 'Zu diesem Zwecke ist auf der Zeigerwelle eine Scheibe m mit einem Ausschnitt iiz' angeordnet, in den der sonst auf dem Umfang der Scheibe aufruhende Hebelarm k2 im Moment des Stromschlusses durch das Gewicht n zum Einfallen gebracht wird, wie es bei anderen elektrischen Aufzugvorrichtungen ebenfalls bekannt ist: Durch das Einfallen wird der Quecksilberkontakt in die Einschaltlage gekippt, so däß der Stromschluß erfolgt. Damit ist die durch die Zusammenziehung der Hitzdrähte verursachte Aufzugbewegung der Schalthebel dl, d2, also der direkte Aufzug für den betreffenden Zeitraum beendet. Auf der Scheibe m ist in bekannter Weise ein den Ausschnitt überdeckendes Schließstück c konzentrisch drehbar angeordnet, das durch die Feder p der Drehrichtung der Scheibe folgend gespannt wird. Zu diesem Zweck ist die Länge seines Tragarmes so bemessen, daß es den Umfang der Scheibe um ein kleines Maß überragt. Sobald die Scheibe m bei der Drehung des Zeigerwerkes die Stelle erreicht hat; in der das Werk aufgezogen werden soll, fällt der Arm k= in den Ausschnitt ml, wodurch der Kontakt geschlossen wird. Nach dem oben beschriebenen Ausdehnungsvorgang wird der Arm k2 durch den Anschlag gl wieder aus dem Ausschnitt herausgehoben und findet auf dem mittlerweile in die Schließlage gelangten Schließstück o eine Auflage. Nunmehr ist der Stromschluß unterbrochen und die Aufzugbewegung der Schalthebel eingeleitet, welche so lange dauert, bis nach einer bestimmten, vom Ablauf des Werkes ä abhängigen Zeit der Str omschluß von neuem hergestellt wird.

Claims (2)

  1. PATEN TANsPRücIir,: i. Uhr mit durch Ausdehnung und Zusammenziehung eines elektrisch erwärmten Hitzdrahtes bewirktem selbsttätigen Aufzug, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromschluß unmittelbar vom Draht aus unterbrochen wird, wenn seine Ausdehnung ein bestimmtes Maßerreicht hat, so daß die Zeitdauer des Stromschlusses für die Ausdehnung des Drahtes vom Maß der Ausdehnung abhängig ist.
  2. 2. Uhr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein am Hitzdraht befestigter Anschlag (gl) einen den kippbaren Quecksilberkontakt (k) tragenden Doppelhebel (k1; k2) umlegt, der dadurch den Kontakt (k) in die Ausschaltlage kippt.
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