DE51035C - Einsatz mit versenkbarer Tischplatte für Schreibtische und dergleichen Möbel - Google Patents

Einsatz mit versenkbarer Tischplatte für Schreibtische und dergleichen Möbel

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DE51035C
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DE
Germany
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flap
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT51035D
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English (en)
Original Assignee
— Firma J. D. HEYMANN in Hamburg, Neuerwall Nr. 42
Publication of DE51035C publication Critical patent/DE51035C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B17/00Writing-tables
    • A47B17/03Writing-tables with substantially horizontally extensible or adjustable parts other than drawers, e.g. leaves
    • A47B17/036Writing-tables with substantially horizontally extensible or adjustable parts other than drawers, e.g. leaves with sliding or unfolding parts other than leaves or drawers

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  • Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der in beiliegender Zeichnung dargestellte, für die verschiedensten Möbel sich eignende Einsatz besteht aus dem Rahmen A, welcher zur Aufnahme einer beim Oeffnen und Schliefsen der mit ihr verbundenen Deckklappe sich hebenden bezw. senkenden Tischplatte und der hierbei wirksamen mechanischen Vorrichtung dient. Die Deckklappe ist kastenförmig gestaltet, um diejenigen Hülfsmittel aufnehmen zu können, welche dem jeweiligen Zweck angepafst sind und beim Niederklappen mit der sich senkenden Tischplatte in den Rahmen versinken.
Bei Schreibtischen erspart eine derartige Einrichtung den sonst für das Schreibmaterial üblichen Tischaufsatz, indem z. B. in dem Theil b des Deckels Karten, Briefbogen, Umschläge und dergleichen, in dem Theil c erledigte Briefschaften, Sammelmappen und dergleichen Aufnahme rinden; die bei aufgerichteter Klappe in der Höhe der Deckplatte C des Möbels festgehaltene Tischplatte / dient dann als eigentliche Schreibunterlage.
An der vorderen Seite des Möbels ist die Sperr- und Auslösevorrichtung, Fig. 5 und 6, angebracht, bestehend aus einem durch eine Feder y vorgeschobenen Bolzen g mit Platte g1, deren Nasen g2 und g3 in entsprechend ausgesparte Schlufsbleche α an der vorderen Kante der aus zwei Theilen b und c gebildeten Deckklappe einfallen und dieselbe geschlossen halten, Fig. 1. Beim Zurückziehen des Bolzens g wird gleichzeitig durch die Platte g1 ein Winkel h derart beeinflufst, dafs er die Klappe c etwas anzuheben beginnt, sobald die Nasen g2 g3 genügend zurückgetreten sind, Fig. 2, worauf man unter die vordere Anschlagkante der Klappe c fassen und dieselbe mit der hinteren Hälfte b aufrichten kann, Fig.. 3 und 7, so dafs sie zusammen eine aufrechte Rückwand bilden. Bei dieser Bewegung der Klappe b c greifen die mit ihr fest verbundenen seitlichen Arme i mit ihren Stiften i1 in den gabelförmigen Einschnitt /c2 der beiderseitigen, bei e e1 mit dem Rahmen A drehbar verbundenen Scheeren k k\ welche mit Hülfe der Stifte k3 k* die eigentliche Tischplatte I tragen, und bethätigen diese Scheeren derart, dafs die bis dahin versenkte Platte I, Fig. 2, bis in die gleiche Höhe mit der Deckplatte C des Möbels angehoben wird, Fig. 3.
In dieser höchsten Stellung angelangt, stützt sich die Tischplatte / nicht nur auf die Nase g'1 des Fallenriegels g, sondern es schieben sich auch zu ihrer seitlichen Unterstützung die freien Enden eines unter der Platte / angebrachten Kniehebels m unter dem Einflufs einer gegen die Schubstange m1 wirkenden Feder m2 in entsprechende Ausschnitte der seitlichen Schliefsbleche a1 des Rahmens A und verhindern dadurch eine weitere Auf- oder Abwärtsbewegung der Platte /. .
Bei dieser Aufwärtsbewegung der Platte Z greift ferner die Nase m3, Fig. 2 und 4, der Stange m1 hinter die Platte g1 des Fallenriegels oder Bolzens g, welcher dadurch auch zum Auslösen der Arme m m bethätigt wird.
Soll nunmehr der Einsatz unter Verschlufs gebracht werden, so geschieht dieses, indem der Fallenriegel g zurückgezogen und gleichzeitig der die Rückwand bildende Deckel b c wieder niedergeklappt wird, worauf die Tisch-
platte mit den etwa darauf liegenden Gegenständen durch die Einwirkung der Arme i auf die seitlichen Scheeren k kl und dann durch ihr Eigengewicht wieder in ihre versenkte Stellung, Fig. ι und 2, zurückkehrt und der Deckel b c durch die Verschlufsvorrichtung g gl g"1 g3 verschlossen gehalten wird.
Anstatt durch die vordere Verschlufsvorrichtung kann die angehobene Tischplatte auch durch eine im Deckel untergebrachte Vorrichtung beim Niederklappen desselben ausgelöst werden, indem an Stelle der Arme m in z. B. Riegel η treten, Fig. 7 und 8, welche unter dem Einflufs einer Feder selbstthätig in die Ausschnitte der seitlichen Schliefsbleche a1 einfallen und sich mittelst eines Stiftes n1 derart in einer schrägen Nuth ihrer unter der Tischplatte befestigten Hülsen n2 führen, dafs sie durch eine einfache Drehbewegung vor- oder zurückgeschoben werden können. Auf die Arme n3 dieser Riegel wirken daher die Armejj1 einer quer durch den Einsatz gehenden Stange p2 derart ein, dafs beim Niederdrücken des Armes ρ durch die im Deckel b geführte Stange q die Auslösung der Riegel η aus den seitlichen Schliefsblechen erfolgt.
Zum Niederklappen des geöffneten Deckels b c dient der drehbare Bügel r als Handhabe, welcher dadurch, dafs derselbe von einer Feder beeinflufst ist, in der gezeichneten Lage zum Festhalten der in den offenen Fächern des Deckels b untergebrachten Gegenstände benutzt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Einsatz für Schreibtische, Waschtische und dergleichen Möbel, bestehend aus der in einem Rahmen A auf- und absteigenden Tischplatte I und der an ersterem gelenkig aufgehängten, mit Fächern zur Aufnahme von Gebrauchsgegenständen versehenen Klappe b c, welche derartig unter einander verbunden sind, dafs beim Aufrichten der Klappe b c die Tischplatte Z vermittelst der Arme i und der Tragschienen k k1 gehoben, beim Niederlegen der Klappe aber in den Rahmen versenkt und dadurch unter Verschlufs gebracht wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT51035D Einsatz mit versenkbarer Tischplatte für Schreibtische und dergleichen Möbel Expired - Lifetime DE51035C (de)

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