DE510187C - Anordnung zur Speisung von Kesselanlagen - Google Patents
Anordnung zur Speisung von KesselanlagenInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22D—PREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
- F22D1/00—Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters
- F22D1/16—Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters with water tubes arranged otherwise than in the boiler furnace, fire tubes, or flue ways
- F22D1/20—Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters with water tubes arranged otherwise than in the boiler furnace, fire tubes, or flue ways and directly connected to boilers
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
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Description
- Anordnung zur Speisung von Kesselanlagen Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, die bei einer Dampfkraftanlage aufgewendete Wärme durch Vorwärmung des Kesselspeisewassers in möglichst hohem Maße auszunutzen. Es soll dieses Kesselspeisewasser sowohl durch die Wärme der Abgase der Kesselfeuerung als auch unter Ausnutzung des in der Anlage selbst erzeugten Dampfes erwärmt werden. Gemäß der Erfindung soll dieses aber nicht in der bisherigen Weise geschehen, daß diese beiden auszunutzenden Wärmequellen in einer Hintereinanderschaltung wirken, vielmehr soll diese Wärmeaufnahme je für sich, also in einer Parallelschaltung der betreffenden Wärmeaustauschvorrichtungen, vorgenommen werden. Es soll damit erreicht werden, daß in beiden Vorwärmeeinrichtungen mit der höchstmöglichen Temperatur gearbeitet werden kann, um auf diese Weise sowohl die Temperaturen der Rauchgase als auch des Dampfes voll ausnutzen zu können.
- Die Lösung dieser Aufgabe ist darin gefunden, daß das Speisewasser für den Dampferzeuger von der Speisewasserzuleitung her von vornherein in zwei Parallelströme geteilt wird, von denen der eine durch einen Rauchgasvorwärmer, der andere durch einen Dampfvorwärmer der Anlage geführt und danach gemeinsam in den Dampfkessel gedrückt wird. Bei einer solchen Anordnung fließt demnach nicht die gesamte, für den Kessel oder die Kesselgruppe benötigte Speisewassermenge durch den Rauchgasvorwärmer, sondern nur ein Teil. Der Durchfluß dieses Anteils an erforderlichem Speisewasser durch den Rauchgasvorwärmer kann dann so langsam eingeregelt werden, daß unter voller Ausnutzung der Wärme der Feuerabgase die Erwärmung des Wassers bis nahe an die Siedetemperatur des Kesselwassers erreicht wird. Der Restteil an der für den Kessel oder die Kesselgruppe benötigten Gesamtspeisewassermenge wird dann von dem zweiten Speisewasserstrom zugegeben, der gegebenenfalls bis auf die Temperatur des Kesselwassers in einem vom Dampf des Kessels beheizten Vorwärmer erhitzt worden ist. Diese Lösung ist in der Abb. i der Erfindung enthalten, maßgebend ist hierbei, daß der Kessel oder die Kesselgruppe stets von zwei Seiten her, d. h. von beiden Speisewasserströmen, gespeist wird, da einer allein nicht genügt.
- Die Zeichnung -neigt Beispiele der Erfindung. i ist ein Dampfkessel, dessen Speisewasser 3 durch die Pumpen i i und 2i gefördert wird, und zwar von der Pumpe i i durch den Rauchgasvorwärmer 12 in den Kessel i, von der Pumpe 21 aber durch den Dampfvorwärmer 22 in den Warmwasserspeicher 23 und weiter durch die Pumpe 2.a. ebenfalls in den Kessel i.
- Wird wenig Dampf an der Verbrauchss@elle 4 verbraucht, so steigt der Druck in der Leitung 5. - In Abhängigkeit davon wird das Ventil 6 geöffnet, und der überschüssige Dampf fließt dem Dampfvorwärmer 22 zu. Gleichzeitig kann die Pumpe 2i in Abhängigkeit vom Dampfdruck in der Leitung 5 geregelt werden, so daß das Wasser im Dampfvorwärmer 22 immer auf , dieselbe Temperatur gebracht wird, da zu einer bestimmten Wassermenge immer die entsprechende Dampfmenge hinzutritt. Der Speicher 23 wird also unregelmäßig gefüllt, kann jedoch durch die Pumpe 24. regelmäßig geleert werden, indem das Wasser in gleichmäßigem Fluß in den Kessel i gedrückt wird.
- Im Beispiel nach der Abb. 2 tragen die gleichen Teile dieselben Bezugszeichen wie in der Abb. i, nur sind i, 2 Kessel einer Kesselgruppe, die teils durch den Rauchgasvorwärmer 12, teils über den Dampfvorwärmer 22 gespeist werden, wobei beide Speiseleitungen durch die Rohrleitung 7 verbunden sind.
- Bei der Anordnung nach der Erfindung fließt nicht das gesamte Wasser, sondern nur ein Teil davon durch den Rauchgasvörwärmer. Die Durchflußmenge muß so eingestellt werden, daß das Wasser nicht über die im Kessel herrschende Siedetemperatur erwärmt wird. Die Einstellung ist bei der Anordnung nach der Erfindung sehr einfach; da die Kesselanlage ganz gleichmäßig befeuert werden kann und die Pumpe i i dann gleichmäßig fördert. Man kann aber auch zur Sicherheit die Pumpe i i in Abhängigkeit von der Temperatur des Speisewassers hinter dem Rauchgasvorwärmer 12 regeln, und zwar entweder von Hand oder durch einen Thermoregler. Zur Regelung der Gesamtmenge des in den Kessel zu fördernden Wassers kann dann die Pumpe 2¢ in bekannter Weise von einem Wässerstandsregler beeinflußt werden.
- Durch die Anordnung nach der Erfindung wird nicht nur der Speicher hinter dem Rauchgasvorwärmer erspart, sondern es wird auch noch der Vorteil erzielt, daß der Speicher 23 und die Pumpe 22 kleiner ausfallen, als wenn sie das schon durch den Rauchgasvorwärmer angewärmte Wasser fördern müßten, weil eben zur Kondensation derselben Dampfmenge weniger kaltes Wasser erforderlich ist.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur Speisung eines Kessels oder mehrerer parallel geschalteter Kessel einer Kesselgruppe mit Rauchgasvorwärmer und Dampfvorwärmer, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des Speisewassers für den einzelnen Kessel oder die Kesselbatterie lediglich im Rauchgasvorwärmer, der andere Teil aber lediglich im Dampfvorwärmer vorgewärmt wird.
- 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gesamtmenge des in den Kessel zu fördernden Wassers durch Regelung des Zuflusses des mit Dampf vorgewärmten Wassers in Abhängigkeit vom Wasserstand im Kessel bestimmt wird.
- 3. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nur für das mit Dampf vorgewärmte Wasser ein Speicher vorhanden ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES63882D DE510187C (de) | 1923-09-23 | 1923-09-23 | Anordnung zur Speisung von Kesselanlagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES63882D DE510187C (de) | 1923-09-23 | 1923-09-23 | Anordnung zur Speisung von Kesselanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE510187C true DE510187C (de) | 1930-10-16 |
Family
ID=7496704
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES63882D Expired DE510187C (de) | 1923-09-23 | 1923-09-23 | Anordnung zur Speisung von Kesselanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE510187C (de) |
-
1923
- 1923-09-23 DE DES63882D patent/DE510187C/de not_active Expired
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