DE424086C - Einrichtung zur Erzeugung von Dampf sehr hoher Spannung - Google Patents

Einrichtung zur Erzeugung von Dampf sehr hoher Spannung

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DE424086C
DE424086C DEA39416D DEA0039416D DE424086C DE 424086 C DE424086 C DE 424086C DE A39416 D DEA39416 D DE A39416D DE A0039416 D DEA0039416 D DE A0039416D DE 424086 C DE424086 C DE 424086C
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steam
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boiler
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DEA39416D
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Vaporackumulator AB
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/02Component parts or details of steam boilers applicable to more than one kind or type of steam boiler
    • F22B37/10Water tubes; Accessories therefor
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B1/00Methods of steam generation characterised by form of heating method
    • F22B1/02Methods of steam generation characterised by form of heating method by exploitation of the heat content of hot heat carriers
    • F22B1/06Methods of steam generation characterised by form of heating method by exploitation of the heat content of hot heat carriers the heat carrier being molten; Use of molten metal, e.g. zinc, as heat transfer medium
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B27/00Instantaneous or flash steam boilers
    • F22B27/14Instantaneous or flash steam boilers built-up from heat-exchange elements arranged within a confined chamber having heat-retaining walls

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Description

  • Einrichtung zur Erzeugung von Dampf sehr hoher Spannung. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom 2. Juni igi i die Priorität auf Grund der Anmeldung in Schweden vom 22. Februar 1922 beansprucht Bei jedem Dampfkessel besteht die Hauptaufgabe darin, die aus dem Brennstoff erzeugten Gase so weit abkühlen zu lassen, daß die in den Abgasen befindliche restliche Wärmemenge beim Verlassen des Kessels so klein wie möglich ist. Die Abkühlung der Gase wird zur Zeit in höchstem Maße von der Wärmeübergangsziffer zwischen Gas und derjenigen Kesselfläche bestimmt, die in erster Linie die Wärme der Gase aufnimmt. Diese Wärmeübergangsziffer ist jedoch ziemlich unabhängig von der Konstruktion des Kessels, sie kann allerdings innerhalb gewisser Grenzen schwanken. Bei den meisten Kesselsystemen mit gewöhnlicher Verbrennung beträgt die Dampfabgabe des ganzen Kessels, berechnet auf dessen wärmeaufnehmende Fläche, im Mittel etwa io bis 30, in vereinzelten Fällen bis zu 5o qm und Stunde unter der Voraussetzung normaler Abkühlung der Heizgase. Gewöhnlich ist die Kesselheizfläche auf der Wasserseite dem Druck des Dampfes ausgesetzt, weshalb in-der Regel die ganze Heizfläche so beschaffen sein muß, daß sie dem höchsten Kesseldruck gewachsen ist. Beim heutigen Stande der Technik zeigt es sich jedoch, daß man bei normalen Kosten die Heizfläche eines Kessels so ausführen kann, daß sie einen Druck von 2o Atm. aushält, daß aber für höheren Druck die konstruktiven Schwierigkeiten sehr groß werden, weshalb bei etwas höherem Druck als 2o Atm. der Preis per (Quadratmeter Kesselheizfläche ganz plötzlich steigt.
  • Soll ein Kessel für beispielsweise ioo Atm. gebaut werden, so ist nach den obigen Ausführungen ungefähr dieselbe Heizfläche erforderlich wie für einen Kessel von 2o Atm. bei gleicher Dampferzeugung, aber es ist klar, daß, wenn die Heizfläche für ioo Atm. ausgeführt sein soll, die Kosten besonders hoch werden.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt, teils die erforderliche Heizfläche für den hohen Druck zu verringern, teils für den dem höchsten Druck ausgesetzten Teil des Kessels eine Einrichtung zu schaffen, die, ohne ein Durchbrennen befürchten zu müssen, dem höchsten Druck gewachsen ist.
  • Es sei hier darauf hingewiesen, daß Kessel mit mehrfacher Vorwärmung, bei denen das Speisewasser absatzweise auf höheren Druck gebracht wird, an und für sich bekannt sind, und daß es auch an und für sich bekannt ist, Dampf in reinen Rohrschlangen zu erzeugen.
  • Der Gegenstand der Erfindung kennzeichnet sich als eine Kombination an sich bekannter Einrichtungen, durch die aber ein wirklich betriebssicherer Hochdruckkessel geschaffen wird.
  • Bei der Einrichtung zur Erzeugung von hochgespanntem Dampf gemäß der Erfindung finden an sich bekannte, von den Abgasen des Kessels geheizte Wasservorwärmer Verwendung, die von dem zu verdampfenden Wasser nacheinander durchflossen werden, wobei der Druck des Wassers absatzweise erhöht wird. Aus dem letzten Vorwärmer, in dem der höchste Wasserdruck herrscht, wird das Wasser erfindungsgemäß in das eine Ende einer im heißesten Teil der Feuerung angeordneten Rohrschlange oder eines Röhrensystems gedrückt, das in einem stark erhitzten und bei der angewandten Temperatur flüssigen, wärmeübertragenden Mittel von verhältnismäßig niedrigemDampfdruck, aber hohem Siedepunkt, oder in dem von diesem Mittel gebildeten Dampf eingebettet ist, derart, daß das voher erwärmte, durch die Rohrschlange oder das Röhrensystem strömende Wasser in seinem Verlaufe in hochgespannten Dampf umgewandelt wird, der in an sich bekannter Weise am anderen Ende der Rohrschlange oder des Röhrensystems entnommen wird.
  • Durch die Kombination gemäß der Erfindung wird die hochdruckdampferzeugende Heizfläche sehr verringert und dadurch die Herstellungskosten des Hochdruckkessels wesentlich herabgesetzt. Für den dampferzeugenden Teil des Kessels sind nur etwa 14 Prozent der ganzen Heizfläche nötig, während die übrigen etwa 86 Prozent auf den Flüssigkeitsvorwärmer entfallen. Dieser Vor wärmer ist, wie gezeigt, in mehrere hintereinandergeschaltete Teile aufgestellt, und diese Teilung kann beispielsweise so ausgeführt sein, daß in dem ersten Teil das Wasser auf die einer Atmosphäre entsprechende Temperatur vorgewärmt wird, wonach es in einem zweiten Vorwärmer auf eine Temperatur entsprechend 2o Atm. und in einem dritten Vorwärmer etwa auf eine Temperatur entsprechend 8o oder ioo Atm. gebracht wird, um dann schließlich in den eigentlichen dampferzeugenden Kesselteil überzutreten.
  • Die Heizflächenverteilung ist dann etwa die folgende: Verdampfungsteil 1q. Prozent, ioo-Atm.-Wasservorwärmer 15 Prozent, 2o-Atm.-Wasservorwärmer 18 Prozent, 2-Atm.-Wasservorwärmer 53 Prozent von der Gesamtheizfläche.
  • .Naturgemäß kann man den Verdampfungsteil und den ioo-Atm.-Wasservorwärmer in einer Einheit zusammenbauen.
  • Es ist besonders zweckmäßig, sich für den Hochdruckteil der bekannten Anordnung zu bedienen, bei der eine Rohrschlange in einem stark überhitzten und bei der betreffenden Temperatur flüssigen Medium von verhältnismäßig niedrigem Dampfdruck oder in dem von diesem Medium gebildeten Dampf eingebettet ist. Hierdurch wird die Rohrschlange gegen Durchbrennen geschützt.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einer Ausführungsform beispielsweise veranschaulicht. Es bezeichnet c den Hochdruckteil, der Dampf von beispielsweise ioo Atm. erzeugt, d und e sind Wasservorwärmer, f ist der überhitzer, g die Feuerung, h, j, h sind Pumpen, 1, in, .ii, o, p Wasserleitungen für Warmwasser, s ist die das Wärmeübertragungsmittel umschließende Hülle, und t sind die Rohrschlangen des Hochdruckteiles.
  • Mittels Pumpe IL wird das kalte Wasser, wie durch Pfeile angedeutet, durch die Leitung L in den Wasservorwärmer e, der beispielsweise für i Atm. gebaut ist, gedrückt und ihm an dessen kältester Stelle zugeführt. Diesem Vorwärmer e wird das Warmwasser an dessen wärmster Stelle durch Leitung m entnommen und mittels Pumpe j durch die Leitung n dem Wasservorwärmer d, der beispielsweise für 2o Atm. gebaut ist, zugeführt. Von dessen wärmster Stelle wird das Wasser durch die Leitung p, die Pumpe k und die Leitung o den Rohrschlangen t des Hochdruckteiles zugeführt, die eingebettet in Hüllen s, in diesem Fall bestehend aus Röhren, beispielsweise in einem Bleibad liegen. Der Hochdruckteil c liegt der Feuerung am nächsten, und geht das Gas, nachdem es diesen Teil bestrichen hat, durch den Wasservorwärmer d, den Überhitzer f und schließlich durch den Wasserv orwärmer e. Von den Rohrschlangen kann gewünschtenfalls der Dampf dem Überhitzer f zugeleitet oder auch schon in den Rohrschlangen t überhitzt werden. Diese Rohrschlangen t in den Hüllen s können auf die eine oder andere zweckmäßige Art entweder parallel oder in Reihe geschaltet oder durch eine Kombination dieser Schaltungen miteinander verbunden werden. Die Rohre s können zuerst beispielsweise mit Schrot oder ähnlichem Stoff gefüllt werden, so daß bloß die Zwischenräume mit Blei oder anderen zweckmäßig bei hoher Temperatur flüssigen Stoffen gefüllt zu werden brauchen.
  • Zur Deckung von Dampfbedarfsspitzen und zur Verhinderung, daß bei plötzlich eintretendem geringeren Dampfbedarf das Medium im Hochdruckteil zu hoch erhitzt wird, können in den Rohren s zweckm:ißig wärmeaufspeichernde Stoffe Verwendung finden.
  • Die Wasservorwärmer d und e können so ausgeführt werden, daß sie mit größeren Vorratsbehältern für aufgespeichertes Warmwasser in Verbindung stehen, so daß bei großem Dampfbedarf für den Hochdruckteil stets hinreichend erhitztes Wasser vorhanden ist, oder daß das Wasser - wenn der Dampfbedarf plötzlich fällt - fortdauernd in den verschiedenen Wasservorwärmern ertvärmt und in den Behältern gespeichert wird, ohne daß die Gefahr entsteht, daß der Druck in den Behältern steigt oder dort Dampf erzeugt wird.
  • Die Wasservorwärmerwerden zweckmäßig als Rohrschleifen ausgeführt, durch die das Wasser mit großer Geschwindigkeit strömen muß, so daß man auf der Wasserseite größeren Wärmeübergang erzielt.
  • Die Pumpen müssen zweckmäßig so angeordnet werden, daß sie ständig ohne Saughöhe arbeiten, so daß also das Wasser ihnen zuläuft. Mit Rücksicht auf die Regelung werden zweckmäßig Schleuderpumpen verwendet.
  • Falls eine schon vorhandene Kesselanlage ausgenutzt werden soll, so wird der Hochdruckteil über der Feuerung angeordnet, wobei der alte Kessel mit dem Hochdruckteil verbunden und als Warmwasserbereiter verwendet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Erzeugung von Dampf sehr hoher Spannung unter Verwendung an sich bekannter, von den Abgasen des Kessels geheizter Wasservorwärmer, die von dem zu verdampfenden Wasser nacheinander durchflossen werden, wobei der Druck des Wassers in jedem folgenden Vorwärmer im Vergleich zum vorhergehenden Vorwärmer erhöht wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Wasser aus dem letzten Vorwärmer, in dem der höchste Wasserdruck herrscht, in das eine Ende einer im heißesten Teil der Feuerung angeordneten Rohrschlange oder eines Röhrensystems gedrückt wird, das in einem stark erhitzten und bei der angewandten Temperatur flüssigen, wärmeübertragenden Mittel von verhältnismäßig niedrigem Dampfdruck, aber hohem Siedepunkt, oder in dem von diesem Mittel gebildeten Dampf eingebettet ist, derart, daß das vorher erwärmte, durch die Rohrschlange oder das Röhrensystem strömende Wasser in seinem Verlaufe in hochgespannten Dampf umgewandelt wird, der in an sich bekannter Weise am anderen Ende der Rohrschlange oder des Röhrensystems entnommen wird.
DEA39416D 1922-02-22 1923-02-20 Einrichtung zur Erzeugung von Dampf sehr hoher Spannung Expired DE424086C (de)

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