DE509357C - Umlegen der Packungslappen - Google Patents

Umlegen der Packungslappen

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DE509357C
DE509357C DEU10674D DEU0010674D DE509357C DE 509357 C DE509357 C DE 509357C DE U10674 D DEU10674 D DE U10674D DE U0010674 D DEU0010674 D DE U0010674D DE 509357 C DE509357 C DE 509357C
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folding
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flap
folded over
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DEU10674D
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United Cigarette Machine Co Inc
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United Cigarette Machine Co Inc
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B19/00Packaging rod-shaped or tubular articles susceptible to damage by abrasion or pressure, e.g. cigarettes, cigars, macaroni, spaghetti, drinking straws or welding electrodes
    • B65B19/02Packaging cigarettes
    • B65B19/22Wrapping the cigarettes; Packaging the cigarettes in containers formed by folding wrapping material around formers
    • B65B19/221Wrapping the cigarettes; Packaging the cigarettes in containers formed by folding wrapping material around formers in one or more straight paths

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wrapping Of Specific Fragile Articles (AREA)

Description

  • Umlegen der Packungslappen Bei Packmaschinen ist es bereits bekannt, den zur Verpackung dienenden Stoff um den zu verpackenden Gegenstand zunächst hochzuklappen und alsdann über dem Gegenstand umzulegen. Das Hochfalzen und Umfalzen der Lappen erfolgt im allgemeinen durch ortsfest angeordnete Falzei, an denen die Packung vorbeibewegt wird:, so daß zwischen dein Falzei und' der Packung eine Reibung entsteht, die leicht zu einer Verschiebung der umzulegenden Lappen gegenüber dem Paket führt.
  • Es ist zwar schon vorgeschlagen worden, die Falzmittel auf einem Transportband, also beweglich; anzuordnen und sie mit der Verpackung mitwandern zu lassen; hierbei ist jedoch eine vollkommen andere Anordnung der Maschine erforderlich.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, den angegebenen Übelstand dadurch zu beseitigen, daß das Umfalzorgan sich nur während der Falzarbeit mit der Packung bewegt, und zwar mit der gleichen Geschwindigkeit wie diese, also relativ zu der umzufalzenden Lasche stillsteht und nach der Falzarbeit in seine Anfangslage zurückkehrt.
  • Es ist zwar schon vielfach vorgeschlagen worden, Messer oder ähnliche Organe mit einer Papierbahn während der Arbeitsbewegung mitzubewegen, um ein ununterbrochenes Fördern zu ermöglichen; die Erfindung liegt jedoch in der Anwendung dieses an sich bekannten Gedankens auf die hier vorliegenden Falzvorrichtungen. Diese Falzorgane glaubte man deswegen bisher nicht beweglich machen zu sollen, weil von ihnen eine besonders saubere Arbeit gefordert wird; denn es kommt auf eine ganz genaue Lage der Lappen beim Umfalzen an, da diese sonst einreißen oder sich zusammendrücken und dadurch der Packung ein unansehnliches Aussehen verleihen.
  • Die Zeichnung zeigt beispielsweise drei Ausführungsformen der Erfindung, und zwar ist Abb. i eine schematische Seitenansicht der ersten Ausführungsform; Abb. 2 ist ein Grundriß dazu; Abb. 3 ist ein Schnitt durch Abb. i in Richtung der Linie A-B und Abb. d. ein Schnitt durch Abb. 2 in Richtung der Linie C-D; Abb.5 bis 8 zeigen die zweite Ausführungsform, wobei wiederum Abb.5 eine Stirnansicht teilweise im Schnitt ist, Abb. 6 ein Grundriß von Abb. 5, während die Abb. 7 und 8 der Abb. 5 entsprechen, aber die Vorrichtung in anderen Arbeitslagen zeigen.
  • Die Abb.9 bis i2 schließlich zeigen eine dritte Ausführungsform, und zwar ist Abb. 9 eine Stirnansicht der zum Hochfalzen bestimmten Einrichtung teilweise im Schnitt, Abb. io ein Grundriß dazu, Abb. ii ist die gleiche Darstellung wie Abb.9, jedoch bei anderer Lage der Falzvorrichtungen, während Abb. i2,eine Stirnansicht teilweise im Schnitt der zugehörigen Einrichtung zum Umlegen der hochgefalzten Lappen ist. Bei der in A.bb. i bis 4 dargestellten Ausführungsform erfolgt das Umfalzen durch schieberartige Einrichtungen. Auf der Antriebswelle i der Vorrichtung, welche in zwei am Maschinengestell angeordneten Lagern :2 gelagert ist und die z. B. durch das Kegelradpaar 3 von einer vom Hauptantrieb in Umdrehung versetzten Welke 3a angetrieben wird:, sind an ihren beiden Enden Kurvenscheiben q. angeordnet: Die Kurvenscheiben dienen zum Bewegen zweier Hebelpaare 6 bzw. 6a, von denen das erstere um Zapfen 35, das letztere um Zapfen 35a schwenkbar in Lagern 5 bzw. 5a gelagert ist. Die Hebel 6 bzw. 6a sind Winkelhebel. An dem einen Hebelarm tragen sie Rollen 7 bzw. 7a, die mit den Kurvenscheiben q. zusammenarbeiten und eine Schwingbewegung der Winkelhebel hervorrufen. Die Hebel 6 des einen Hebelpaares tragen an ihrem oberen Ende je zwei vorzugsweise ballige Rollen 36, zwischen denen ein Stein 8 gelagert ist. Die beiden Steine 8 sind durch ihre Drehzapfen 9 mit zwei waagerecht geführten Schiebern io verbunden derart, daß bei einer Schwingbewegung des Hebels 6 die Schieber io durch den Stein mitgenommen und in waagerechten Ebenen bewegt werden. Die Schieber besitzen nun je zwei schräge Führungsschlitze i ia, mit denen sie um Führungsbolzen i i fassen. Infolge dieser schrägen Schlitze werden die Schieber io bei ihrer Vorbewegung durch die Hebel 6 gleichzeitig auch eine seitliche Bewegung gegeneinander bzw. auseinander vornehmen. Die Angriffspunkte der Hebel 6 an den Schiebern io oder auch die Anordnung der Hebel 6 auf ihrer Achse ist so getroffen, daß die beiden Schieber io ein wenig gegeneinander versetzt sind, also z. B., wie in Abb. 2 gezeigt, der in dieser Abbildung oben dargestellte Schieber früher in seine linke Endstellung kommt als der unten gezeichnete Schieber.
  • Das zweite Hebelpaar 6a ist an seinem oberen Ende gabelförmig ausgestaltet, und jeder Hebel ümfaßt einen Zapfen i ob an :einem Schieber ioa. Die beiden Schieber ioa sind in senkrechten Ebenen beweglich, geführt werden sie durch zwei schräge Schlitze 1 ib, welche um Zapfen i ic fassen, so daß hier bei der Vorwärtsbewegung der Schieber ioa durch die Hebel 6° gleichzeitig eine Auf- und Abwärtsbewegung der beiden Schieber stattfindet. Die zu verpackenden Gegenstände, bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ein aus zehn Stück bestehendes Päckchen von Zigaretten 12, werden mit dem zur Verpackung dienenden Karton-, Pappstreifen o. dgl. auf einer Bahn 13 -zugeführt. An dieser Bahn bewegt sich eine Förderkette i¢ entlang, die mit Mitnehmern i4.a versehen ist. Der umzufalzende Streifen liegt in der Längsrichtung der Zigaretten, also in Abb. i senkrecht zur Papierebene. Das Paket wird zwischen der Bahn 13 und einem dauernd bewegten Band 16 hindurchgeführt, welches seinen Antrieb durch die Zahnräder 15 erhält und durch eine Spannrolle i5a gespannt gehalten wird.
  • Die Arbeitsweise dieser Einrichtung ist demnach folgende: Das Zigarettenpaket 12 und der darunterliegende zum Einpacken dienende Karton-oder Papierstreifen i2a wird in der insbesondere aus Abb. 3 ersichtlichen Weise auf der Bahn 13 vorgeschoben. Sobald er oberhalb der Schieber ioa angelangt ist, bewegen sich diese Schieber durch die Schwingbewegung der Hebel 611 in der Förderrichtung des Papierstreifens vorwärts und gleichzeitig aufwärts. Infolgedessen werden die an den Stirnseiten des Zigarettenpapiers überstehenden Lappen des Packstreifens i2a in die in Abb. 3 strichpunktiert gezeichnete Lage hochgeschoben. In dieser Form wird das Paket durch das Förderband 16 weiter vorgeschoben, bis es zwischen die beiden Schieber io gelangt. Alsdann beginnt der Hebel 6 seine Schwingbewegung; er schiebt hierbei die Schieber io in der Förderrichtung des Paketes, und zwar mit der gleichen Geschwindigkeit wie dieses vorwärts, wobei sich die beiden Schieber io gleichzeitig in horizontaler Richtung über das Paket bewegen. Die Anfangslage der Schieber gegenüber den hochstehenden Lappen ist aus Abb. q. zu ersehen. Wenn sich nun die beiden Schieber io gegeneinanderbewegen, so werden die hochstehenden Lappen des Packstreifens i2a nach innen niedergeklappt, so daß sie sich oben auf das Paket auflegen. Da der eine der beiden Schieber io voreilt, so wird der von ihm bediente Lappen zuerst niedergelegt werden; es wird dadurch verhindert, daß die Lappen infolge gleichzeitiger Niederbewegung gegeneinanderstoßen und sich gegenseitig behindern.
  • Bei der in Abb. 5 bis 8 dargestellten Aus- -führungsform sind die Schieber io und ioa durch Klappen ersetzt. Die Klappen sind zweiteilig; sie bestehen aus den beiden Teilen 2o und 21, welche durch eine Achse 22 gelenkig miteinander verbunden sind. Auf der Achse 22 sitzt eine Feder 23, die die beiden Teile in der aus Abb. 5 ersichtlichen Lage zu erhalten bestrebt ist, d. h. so, daß sie eine ebene Fläche bilden. Der Teil 2o der Klappe ist um eine Achse i9 schwingbar an einem Führungsstück 18 befestigt. Eine auf der Achse i9 angeordnete Feder 24 ist bestrebt, i den Teil 2o (Abb. 5) in der Uhrzeigerrichtung zu drehen. Hierbei legt sich ein mit dem Teil 2o verbundener Arm äoa, welcher an seinem freien Ende eine Rolle 31b trägt, mit dieser Rolle gegen eine Führungsbahn 25, und die Rolle wird durch die Feder 24 in Eingriff mit dieser Lahn 25 gehalten. Das Führungsstück 18 ist an einer Förderkette 17 befestigt, welche sich mit der gleichen Geschwindigkeit wie die zum Vorschub des Paketes 12 dienende, mit Anschlägen 37a versehene Förderkette 37 dreht. Es ist zu jeder Seite der Förderkette 37 je eine Kette 17 vorgesehen, und jede dieser beiden Ketten 17 trägt so viel Führungsstücke 18 nebst daran befestigten Klappen, als die Förderkette 37 Mitnehmer 3711 besitzt. Wenn demnach ein Paket 12 nebst dem Barunterliegenden umzufalzenden Papier- oder Kartonstreifen 12a von der Förderkette vorgeschoben wird, so liegt jedesmal der zu beiden Seiten über das Paket überstehende Teil des umzulegenden Papierstreifens auf dem zusammengehörigen Klappenpaar auf.
  • Die Führung 25, welche in Abb. 5 nur im Schnitt dargestellt ist, verläuft über die ganze Länge des oberen Trums der Förderkette. Es ist natürlich für jede Seite eine solche Führungsbahn 25 vorgesehen, und die Bahnen verlaufen so gekrümmt, daß sie den Arm 2oa und damit die Klappe 2o in der nachstehend angegebenen Weise steuern.
  • An der aus Abb. 5 ersichtlichen Stelle der Vorschubbahn des Paketes hat die Führungsbahn eine solche Form, daß sie die Klappe 20 horizontal hält, so daß sich der zu falzende Streifen i2a flach auflegen kann. Von da an verläuft die Bahn 25 allmählich nach außen, bis sie im Ouerschnitt die aus Abb. 7 ersichtliche Lage eingenommen hat. Während der Bewegung der Rollen 31b über die Bahnen 25 von der in Abb. 5 dargestellten Stellung in die in Abb. 7 dargestellte Stellung werden die Klappen 20 entgegen der Wirkung der Federn 2.4 nach oben gedreht und dabei der zu falzende Papier- oder Pappstreifen i2a in die aus Ahb. 7 ersichtliche Lage hochgeklappt. Nunmehr behält die Bahn 25 diese Lage bei, und es beginnen neue Führungsschienen 26, die sich gegen den Rücken des oberen Klappenteiles 21 legen. Diese Führungsschienen 26 nähern sich allmählich einander und drehen sich dabei um 9o° in die aus Abb. 8 ersichtliche Lage, so daß beim Weitervorrücken des Paketes 12 die Klappenteile 21 umgelegt werden und schließlich in die in Abb. 8 gezeichnete Lage gelangen, in welcher sie die hochstehenden Lappen des zu falzenden Papp- oder Papierstreifens auf das Paket niedergeklappt haben. Natürlich Mann man auch hier die beiden Bahnen 26 so gegeneinander versetzen, daß die eine Klappe 21, also in Abb. 8 die linke Klappe, voreilt, damit sich die beiden Lappen richtig übereinanderlegen können.
  • Schließlich ist in Abb. 9 bis 12 noch eine Ausführungsform gezeigt, bei welcher das Utnfalzen durch umlaufende Nockenscheiben erfolgt. Die Förderkette für die Pakete ist hier mit 27 bezeichnet; sie trägt die Mitnehmer 27a die das Paket 12 vorschieben. Zu beiden Seiten der Förderbahn sind nun Lager 29 vorgesehen, in welchen die Wellen 30 gelagert sind. Jede dieser beiden Wellen trägt eine Scheibe 31, die mit einem allmählich ansteigenden Kranz 31a versehen ist. Die Oberfläche der Nockenscheibe i liegt bündig mit der Förderbahn 38, auf welcher das Paket 12 nebst dem Barunterliegenden umzufalzenden Streifen i2a vorgeschoben wird. Der Streifen schiebt sich demnach, wie aus Abb. i o zu ersehen ist, mit seinen rechts und links überstehenden Lappen über die Scheiben 31. Sobald er ein Stück über die Scheiben hinübergegangen ist, beginnt sich der ansteigende Teil des Kranzes unter ihn zu legen und hebt den Lappen allmählich an. Der Kranz wirkt zunächst mit seiner Oberfläche und dann allmählich mit seiner zylindrischen Fläche, bis er schließlich bei der aus Abb. i i ersichtlichen Stellung der Scheibe 31a die hochzubiegenden Lappen des umzufalzenden Streifens 12a in die dort ersichtliche Lage hochgefalzt hat. Das Paket wird nun so umgefalzt weitergeschafft und gelangt nun zwischen zwei Scheiben 32, deren Innenflächen so angeordnet sind, daß die hochgefalzten Teile des Papier- oder Pappstreifens ,2a zwischen sie eintreten können. Die beiden Scheiben 32 sind wiederum mit Nockenkränzen 32a versehen; sie sitzen auf Achsen 3.1, welche in an der Führung 38 befestigten Lagern 33 gelagert sind. Diese Nockenscheiben wirken genau so wie die vorher beschriebenen Scheiben 31, d. h. sobald die hochstehenden Papp- oder Papierstreifen zwischen die inneren Flächen der Scheiben 31 eingetreten sind,, beginnt der schräge Teil der Kränze 32a auf sie einzuwirken und legt sie allmählich nach innen urn, bis schließlich, wenn die Kränze mit ihrer zylindrischen Umfläche wirken, der zu falzende Streifen die aus Abb. 12 ersichtliche Lage einnimmt. Auch hier kann man natürlich wiederum die beiden Scheiben 32 bzw. die Kränze auf den Scheiben 32 gegeneinander versetzt anordnen, um zu erzielen, daß sich die beiden Lappen nacheinander umlegen.
  • Alle drei Ausführungsbeispiele haben gemeinsam, daß während des Falzens keine Relativbewegung zwischen dem zu falzenden Streifen und dem Falzorgan stattfindet, vielmehr sich das Falzorgan mit der gleichen Geschwindigkeit und in der gleichen Richtung bewegt wie das Paket, so daß keine Relativbewegung zwischen Paket und Falzorgan stattfindet. Es muß infolgedessen auch die Umlaufsgeschwindigkeit der Scheiben 31 und 32 entsprechend geregelt werden.
  • Bei den Ausführungsformen nach Abb.5 bis 8 und 9 bis i2 kann zum Halten der Pakete nach oben hin ebenfalls ein Führungsband entsprechend dem Band 16 in Abb. i und 2 dienen.

Claims (6)

  1. PATEN TA NSPRÜCFIE: i. Vorrichtung an Packmaschinen zum Umlegen der Laschen von Packungen durch mit der Verpackung mitwandernde bewegliche Falzmittel, dadurch gekennzeichnet, daß das Umfalzorgan (Schieber io, ioa) sich nur während der Falzarbeit mit der Packung, und zwar mit der gleichen Geschwindigkeit wie diese vorbewegt, also relativ zu der umzufalzenden Lasche stillsteht und nach der Falzarbeit in seine Anfangslage zurückkehrt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für das Hochfalzen und das Umlegen des Decklappens je sein besonderes Schieberpaar (io bzw. ioa) verwendet wird, von denen ersteres in einer waagerechten Ebene oberhalb und letzteres in senkrechter Ebene seitlich von dem Paket gleichzeitig an dem Paket entlang und mit der Geschwindigkeit des Paketes in dessen Förderrichtung vorgeschoben wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Falzorgan aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilen (2o, 21) bestehende Klappen verwendet werden, die durch Fördermittel (i7) in gleicher Richtung und mit gleicher Geschwindigkeit wie die Mitnehmer (37d) der Förderkette (37) für das Paket bewegt und durch Führungen (25, 26) so gesteuert werden, daß während ihrer Bewegung an den Führungen entlang die auf ihnen liegenden umzufalzenden Lappen zunächst durch den einen Klappenteil hoch- und dann durch den anderen Klappenteil über das Paket niedergefalzt werden.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Falzorgan umlaufende Nockenscheiben (3i, 32) verwendet werden, deren wirksame Oberflächen so ausgebildet sind, daß sich der vorbewegte umzufalzende Streifen zuerst über sie legt und dann von einem allmählich ansteigenden Kranz in die Falzlage bewegt wird, wobei die Umlaufsgeschwindigkeit der Nockenscheiben der Fördergeschwindigkeit des Paketes entspricht.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß für das Hochfalzen und Niederfalzen je ein Nockenscheibenpaar vorgesehen ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die für das Niederfalzen der Deckellappen auf das Paket dienenden Falzärgane so gegeneinander versetzt sind, daß der eine Lappen dem anderen beim Niederlegen voreilt.
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