DE509121C - Verfahren zum Unterdruecken des sogenannten Schwitzens des Tabaks im Tabakausbreiter - Google Patents
Verfahren zum Unterdruecken des sogenannten Schwitzens des Tabaks im TabakausbreiterInfo
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- DE509121C DE509121C DEL70416D DEL0070416D DE509121C DE 509121 C DE509121 C DE 509121C DE L70416 D DEL70416 D DE L70416D DE L0070416 D DEL0070416 D DE L0070416D DE 509121 C DE509121 C DE 509121C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24C—MACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
- A24C5/00—Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
- A24C5/39—Tobacco feeding devices
Landscapes
- Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Unterdrücken des sogenannten
Schwitzens des Tabaks im Tabakausbreiter, wie er für Zigarettenmaschinen üblich ist.
Die Erfindung besteht darin, daß auf den Tabakvorrat ein Trockenluftstrom stoßweise aufgeblasen wird.
Die Erfindung besteht darin, daß auf den Tabakvorrat ein Trockenluftstrom stoßweise aufgeblasen wird.
Der stoßweise wirkende Trockenluftstrom legt sich mit Druck auf die Tabakfasern,
ίο welche in Gestalt des im Ausbreiter befindlichen
Tabakvorrates ein sehr nachgiebiges Gebilde darstellen. Der Tabak wird jedesmal durch den Luftstrom mehr oder weniger zusammengedrückt,
wobei die in ihm befindliche und mit Feuchtigkeit geschwängerte Luft ausgepreßt wird. Bei der in der nachfolgenden
Pause auftretenden Ausdehnung des Tabakvorrates wird Platz für neue Luft geschaffen,
so daß auf diese Weise eine gründliche Durchspülung des Tabakvorrates und damit eine
Verhinderung des Schwitzens des Tabaks erreicht werden kann.
Zur Ausführung des Verfahrens wird zweckmäßig ein auf den Tabakvorrat gerichteter
Blasebalg verwendet, dessen Boden mit einem Kurbelgetriebe in Verbindung steht. Die aus zwei gelenkig miteinander verbundenen
Teilen bestehende Kurbelstange wird in ihrer Strecklage gegen Durchknicken gesichert,
sie hebt den Boden an und wird am Hubende durch Anschlag eines mit der Kurbel kreisenden Nockens gegen eine Nase des
einen Stangenteiles zum Durchknicken gebracht.
Wesentlich ist, daß die Luftaustrittsöffnung
für die komprimierte Luft des Blasebalges in ihrer Größe einstellbar ist.
Auf der Zeichnung ist die besagte Vorrichtung in drei Abbildungen dargestellt.
Abb. ι ist eine Ansicht von vorn.
Abb. 2 ist eine Seitenansicht mit zwei Hebelstellungen und
Abb. 3 eine Seitenansicht mit zwei weiteren Hebelstellungen.
Ein besonders geformter Blasebalg a hat an seinem unteren Ende b ein längliches
Mundstück c von der Breite des Tabakverteilers d. Am oberen Ende e des Blasebalges
sind beiderseitig Hebel / drehbar befestigt. Ebenso sitzt auf jeder der rotierenden Scheiben
g ein drehbarer Hebel h, welcher mit dem Hebel / durch das Gelenk i verbunden ist.
Weiterhin ist auf der rotierenden Scheibe g der Nocken k befestigt. Befindet sich nun
die Vorrichtung in der in Abb. 2 stark ausgezogen angedeuteten Stellung, so wird sich
durch Weiterdrehen der Scheibe g in der Richtung des Pfeiles I der Nocken k gegen
den an dem Hebel / befindlichen Stift m legen, diesen aus seiner Lage zu bewegen versuchen.
Die beiden Hebel / und h können nur nach einer Seite einknicken, wie in der Zeichnung
dargestellt. Nach der anderen Seite sind sie durch besondere Sicherungen, wie Stift η und
Einschnitt o, starr gemacht. Hat nun der Nocken k die beiden Hebel / und h durch
Anschlag gegen den Stift m zum Einknicken gebracht, so beginnt sich der Blasebalg a in-
folge seiner eigenen Schwere zusammenzufalten und bleibt stehen, bis er die in Abb. 2
• gestrichelt angedeutete Stellung eingenommen hat. Diese Lageveränderung der beiden Hebei
f und h ist ebenfalls in Abb. 2 dargestellt. Durch das Zusammenfalten des Blasebalges α
tritt nun aus der Öffnung c ein Luftstrom aus, welcher über den im Verteiler liegenden
Tabak streicht und diesen trocknet.
ίο In Abb. 3 ist gestrichelt angedeutet, wie
die Stellung der Hebel / und h zueinander ist,
wenn sich der feststehende Nocken It unter ihnen durchbewegt. Bei Weiterdrehen der
Scheibe g kommt die Apparatur in die in Abb. 3 ausgezogen angedeutete Stellung, wobei
die Hebel f und h wieder in der starren Lage den Blasebalg α auseinanderziehen. Da
die Drehung der Scheibe g langsam vor sich geht, so füllt sich der Blasebalg α auch nur
langsam mit Luft, bis, in der obersten Stellung angelangt, der Nocken k ein Einknicken
der Hebel / und h bewirkt und der Blasebalg α sich schnell zusammenfaltet und die
Luft durch das Mundstück c ausstößt. Auf diese Weise wird erreicht, daß die Luft nur
langsam eingesaugt, aber schnell ausgestoßen wird. Die Geschwindigkeit, mit der die Luft
ausgepreßt wird, kann durch auf dem oberen Teil e des Blasebalges α angebrachte Gewichte
reguliert werden. Außerdem ist es möglich, die öffnung des Mundstückes c
weiter oder enger zu stellen, um so eine Regulierung der Austrittsgeschwindigkeit der
Luft zu erzielen. In der Zeichnung ist noch eine Führung des Balges α durch Rollen p
und Gleitschienen q gezeigt, die ein richtiges Arbeiten gewährleisten soll. Die Vorrichtung
wird zweckmäßigerweise unmittelbar über dem Tabakverteiler angebracht.
Claims (3)
1. Verfahren zum Unterdrücken des sogenannten Schwitzens des Tabaks im
Tabakausbreiter, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Tabakvorrat ein Trockenluftstrom
stoßweise aufgeblasen jvird.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet
durch einen über dem Vorratsbehälter angeordneten, auf den Tabakvorrat gerichteten
Blasebalg (α), dessen Boden (e) mit einem Kurbelgetriebe in Verbindung
steht, dessen aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilen (/, h) bestehende
Kurbelstange in ihrer Strecklage, gegen Durchknicken gesichert, den Boden (e)
anhebt und am Hubende durch Anschlag eines mit der Kurbel kreisenden Nockens (k) gegen eine Nase (m) des einen Stangenteiles
(/) zum Durchknicken gebracht wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftaustrittsöffnung
des Blasebalges in ihrer Größe einstellbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL70416D DE509121C (de) | 1927-12-10 | 1927-12-10 | Verfahren zum Unterdruecken des sogenannten Schwitzens des Tabaks im Tabakausbreiter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL70416D DE509121C (de) | 1927-12-10 | 1927-12-10 | Verfahren zum Unterdruecken des sogenannten Schwitzens des Tabaks im Tabakausbreiter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE509121C true DE509121C (de) | 1930-10-06 |
Family
ID=7282537
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL70416D Expired DE509121C (de) | 1927-12-10 | 1927-12-10 | Verfahren zum Unterdruecken des sogenannten Schwitzens des Tabaks im Tabakausbreiter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE509121C (de) |
-
1927
- 1927-12-10 DE DEL70416D patent/DE509121C/de not_active Expired
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