DE50767C - Steuerung für das Auspuffventil von Gasmaschinen - Google Patents

Steuerung für das Auspuffventil von Gasmaschinen

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DE50767C
DE50767C DENDAT50767D DE50767DA DE50767C DE 50767 C DE50767 C DE 50767C DE NDAT50767 D DENDAT50767 D DE NDAT50767D DE 50767D A DE50767D A DE 50767DA DE 50767 C DE50767 C DE 50767C
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DE
Germany
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exhaust valve
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valve
piston
lifting
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT50767D
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English (en)
Original Assignee
S. LAWSON in New-York, 203 und 205 Center Street
Publication of DE50767C publication Critical patent/DE50767C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L13/00Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations
    • F01L13/08Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations for decompression, e.g. during starting; for changing compression ratio

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Valve Device For Special Equipments (AREA)
  • Valve-Gear Or Valve Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Bei Gaskraftmaschinen mit Kurbel- und Pleuelstangenbetrieb soll f die Einrichtung so getroffen werden,, dafs das Auspuffventil des Arbeitscylinders entweder bei jedem zweiten Kolbenhub oder bei jedem Kolbenhub sich öffnet; letzterer Vorgang des Oeffnens bei jedem Kolbenhub ist namentlich beim Anlassen der Maschine erwünscht, um den durch die Verdichtung verbrannter Gase im Cylinder entstehenden Widerstand zu beseitigen und erst dann wieder eintreten zu lassen, wenn die Maschine gehörig in Gang gekommen ist.
Zu diesem Zwecke kommt aufser der Hubscheibe, welche für sich das Auspuffventil nur bei jedem zweiten Kolbenhub öffnet, eine zweite Hubscheibe zur Verwendung, die auf der Welle der ersten Hubscheibe, aber entgegengesetzt zu letzterer aufgesteckt ist; gegen diese zweite Hubscheibe wird beispielsweise beim Anlassen der Maschine ein unter Federdruck stehender Bolzen herangerückt, der an einem seitlich von der Ventilstange abstehenden Bunde Lagerung findet und durch einen zweiten Bolzen oder Stift in seiner Arbeitsstellung gehalten wird.
Eine Gaskraftmaschine mit der Auspuffventilsteuerung nach vorliegender Erfindung ist in Fig. ι in Ansicht, in Fig. 2 im Querschnitt dargestellt, während Fig. 3, 4 und 5 die Ein-' richtung zeigen, durch welche eine Aenderung im Auspuff des verbrannten Gases vorgenommen werden kann.
Der vom Mantel B umgebene Cylinder A bildet mit dem Gestell ein Stück, in welchem die Schwungradwelle F Lagerung findet. Auf dieser Welle sitzen das Zahnrad 23 und die durch Pleuelstange D mit dem Kolben C verbundene Kurbel E. Im Maschinengestell ist eine zweite kurze Welle gelagert, auf welcher ein Zahnrad 24 und die Hubscheibe K sitzen; Rad 24 steht mit dem nur halb so grofsen Rad 23 in Eingriff, während auf der Peripherie der Scheibe K das am unteren Ende der Ventilstange 6 des Auspuffventils sitzende Röllchen 8 läuft. Durch das Rad 24 wird unter Vermittelung der Pleuelstange i der im Rohr L arbeitende Schieber b bewegt, wobei die frische Luft und das Gas durch Oeffnung 4 eintreten, während das zur Entzündung dienende Luft- und Gasgemisch durch Rohr I eintritt und durch die Flamme 30 entzündet wird, um durch den Kanal s in den Cylinder A zu gelangen.
Um nun zu bewirken, dafs sich das Auspuffventil im Gehäuse H, welches sich infolge des gewählten Uebersetzungsverhältnisses nur bei jedem zweiten Kolbenhub öffnet, was sieb beispielsweise beim Anlassen der Maschine empfiehlt, ist auf der Welle der Hubscheibe K eine zweite, in Fig. 3 besonders ersichtliche Hubscheibe K1 aufgesteckt, die diametral zu K liegt. Auf die Ventilstange 6 ist ein seitlich vorstehender Bund η aufgeschoben, der über dem Arm ml der am Gestell angeschraubten Traverse m liegt und durch welchen der Stift ο hindurchgeführt ist.
Letzterer wird für gewöhnlich durch eine gegen η anliegende Schraubenfeder ο1 von der Hubscheibe K1 abgehoben; drückt man ihn jedoch gegen Scheibe K1, so schnappt infolge der Wirkung der im Gehäuse η' um den

Claims (1)

  1. Bolzen t gewickelten Schraubenfeder ί 1 dieser Bolzen in einen am Stift ο angebrachten Einschnitt ein. Liegt Stift ο auf der Peripherie der Scheibe K1, so wird bei der ersten Hälfte der Umdrehung des Rades 24 zunächst die Hubscheibe K die Ventilstange 6 heben, während in der zweiten Hälfte dieser Umdrehung die Ventilstange 6 unter Vermittelung des Stiftes t und des an letzterer festsitzenden Bundes η gehoben wird, so dafs bei jedem Hub des Kolbens C das Auspuffventil geöffnet wird.
    Hat die Maschine die gewünschte Geschwindigkeit erlangt, so wird durch Zurückziehen des Bolzens ί der Stift ο von der Hubscheibe K1 entfernt und es öffnet sich dann das Auspuffventil nur bei jedem zweiten Kolbenhub.
    Pa τ ε nt-An spruch:
    Bei Gaskraftmaschinen mit Kurbel- und Pleuelstangenbetrieb zur Steuerung des Auspuffventils für verbrannte Gase die Anordnung einer Hubscheibe K zum Oeffnen des genannten Ventils bei jedem zweiten Kolbenhub, in Verbindung mit einer zweiten Hubscheibe K1 und einem einstellbaren, mit der Ventilstange verbundenen Stifte o, um im Bedarfsfalle das Auspuffventil bei jedem Kolbenaufgang sich öffnen zu lassen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT50767D Steuerung für das Auspuffventil von Gasmaschinen Expired - Lifetime DE50767C (de)

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