DE507205C - Verfahren zur Herstellung von Methylacetat und AEthylacetat - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Methylacetat und AEthylacetatInfo
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Classifications
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- C07C—ACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
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- C07C67/08—Preparation of carboxylic acid esters by reacting carboxylic acids or symmetrical anhydrides with the hydroxy or O-metal group of organic compounds
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Description
- Verfahren zur Herstellung von lWethylacetat und Äthylacetat E, s ist bekannt, Ester in der Weise herzustellen, daß Säuren und Alkohole in Gegenwart von Katalysatoren, insbesondere von Mineralsäuren, der Destillation unterworfen werden.
- Es wurde nun gefunden, daß sich die Veresterun- von Essigsätire mit Methyl- und .##tlivlallizoliol unter Verzicht auf die Mitwirkung der als Katalysatoren in der Technik allgemein benutzten Mineralsäuren mit technisch und wirtschaftlich brauchbaren Ergebnissen durchführen läßt, wenn man die Reaktion bei Temperaturen von über ioo', z. B. solchen von i5o bis 2oo', unter Druck durchführt, um in flüssiger Phase arbeiten zu können. Der sich bildende Ester wird fortlaufend durch Destillation aus dem Reaktions-#Y. , "ernisch entfernt. Die Reaktionskomponenten können dabei in molekularen Verhältnissen oder auch derart, daß die eine sich im Überschuß befindet, in Reaktion gebracht werden.
- Der durch diese Arbeitsweise erzielbare Erfolg war durchaus nicht vorauszusehen, denn die bisher vorliegenden Erfahrungen, die sich aus physikalisch-chemischen Messungsversuchen ergeben, lassen erkennen, daß höhere Temperaturen (z. B. solche bis 6o') auf die Lage des Estergleichgewichts ohne wesentlichen Einfluß sind. Bei den für das vorliegende Verfahren hauptsächlich in Betracht kommenden hohen Temperaturen, z. B. solchen von 150 bis 2oo', liegt die Gleichgewichtslage für die Esterbildung sogar ungünstiger.
- Bei dieser Sachlage ist es in hohem Maße überrraschend, daß durch Einhaltung der oben geschilderten Arbeitsbedingungen eine so günstige Beeinflussung des Reaktionsverlaufs erzielt wird, daß auf die Mitwirkung von Mineralsäuren sowie auch auf die Anwendung anderer Katalysatoren verzichtet werden kann.
- Es war bereits bekannt daß, wie jedes Gleichgewicht, auch der Prozeß der Veresterung von Alkohol und Säure zugunsten des Endproduktes durch die Entferntin g einer Gleichgewichtskomponente, in diesem Falle des Esters, verschoben werden kann (Richt e r - A n s c li, ü t z , Chemie der Kohlenstoff -verbindungen, Bd. i [igog], S. 296). Doch geht aus solchen allgemein bekannten, theoretischen Erwägungen noch keineswegs hervor, daß eine für ein technisch und wirtschaftlich durchführbares Verfahren genügende Veresterungsgeschwindigkeit in Abwesenheit von Katalysatoren erzielt werden kann, zumal in der Technik immer mit Katalysatoren gearbeitet wird, was auch an genannter Stelle ausdrücklich empfohlen ist. Des weiteren ist durch die Patentschrift 2 6 1 8 7 8 der Klasse 120 ein Verfahren zur Darstellung von Estern in der Dampfphast unter Verwendung von Berylliumverbindungen als Katalysatoren bekannt geworden. Aber auch an dieser Stelle wird ausdrücklich erklärt, daß bei Verzicht auf die Mitwirkung von Katalysatoren überhaupt kein Erfolg erzielt werden kann. Demgegenüber stellt es eine sehr wertvolle Bereicherung der Technik dar, daß das vorliegende Verfahren ohne Sch-wierigkeiten eine Veresterung der gleichen Alkohole und Säuren bei Abwesenheit jeglicher Katalysatoren ermöglicht.
- Nach der französischen Patentschrift 580 138 werden höhere Alkohole, wie Butvl-und Amylalkohol, und Säure ohne Druck und ohne Anwendung von Katalysatoren verestert, und zwar werden erhndungsgetnäß nicht die entsprechenden Ester, sondern das gebildete Wasser kontinuierlich durch Destillation aus dem Veresterungsgenlisch entfernt. Diese Erfindung ist daher beschränkt auf Veresterungsgemische, in denen das Wasser der am tieftsten siedende Bestandteil ist. Sie ist nicht wie das vorliegende Verfahren zur Veresterung niedriger Alkohole zu verwenden. Ebensowenig können nach ihr stark wasserhaltige Säuren verarbeitet werden, sondern nur konzentrierte, höchstens noch wasserarme Säuren.
- Im Gegensatz dazu ist die vorliegende Erfindung nicht auf die Veresterung konzentrierter Essigsäure und konzentrierten,Methyl-bzw. Äthylalkohols beschränkt; es hat sich vielmehr gezeigt, daß man auch stark wasserhaltige Ausgangsstoffe, wie z. D. Rohholzessig, in ausgezeichneter Weise verestern kann, Das neue Verfahren liefert nicht nur vorzügliche Ausbeuten an Estern, sondern es vermeidet auch Nachteile der bisherigen Veresterungsverfahren. Bei der technischen Ausübung von Veresterungsvorgängen hat es sich z. B. als sehr lästig erwiesen, daß die Apparatur der zerstörenden Einwirkung der Mineralsäuren ausgesetzt ist. Die Anwesenheit von Mineralsäuren bietet außerdem vielfach Anlaß zu unerwünschten Nebenreaktionen. Handelt es sich um die Veresterung verdünnter Ausgangsstoffe, so muß man, um die reaktionshemmende Wirkung des Wassers aufzuheben, beträchtliche Mengen von Mineralsäuren anwenden; ein Nachteil, welcher nicht nur wirtschaftlich ins Gewicht fällt, sondern auch noch die weitere unangenehme Folge hat, daß beträchtliche Mengen stark saurer Abwässer zu beseitigen sincl. B e i s p i e 1 c i. In einem Druckkessel werden 1 2oo Teile io 0/,ige Essigsäure und 32o Teile -Methanol auf i5o bis 155' erhitzt, entsprechend einem Druck von 8 bis 9 Atm., und der gebildete Ester durch eine auftresetzte Kolonne abdestilliert. Im Übersteigröhr der Kolonne ist das Entspannungsventil angebracht; die Dämpfe gelangen von da in den Kühler und werden kondensiert. Die Veresterung der letzten Anteile Essigsäure kann durch mäßige Erhöhung von Druck und Temperatur wirksam beschleunigt werden; je nach der Geschwindigkeit des Abdestillierens hinterbleiben nur o,:2 bis o,6'/, Essigsäure im wäßrigen Rückstand.
- 2. In eine druckfeste Reaktionskolonne wird in etwa 11, Höhe die entsprechend vorgewärmte wäßrige Essigsäure hineingedrückt; das zur Veresterung nötige Methanol wird zweckmäßig auf mehrere Stellen verteilt eingeführt. Bei etwa 16o', io Atm., geht die Veresterung der Säure rasch und vollständig vonstatten; es wird ein Destillat mit 6o bis 65 % Ester erhalten; während im Abwasser nur etwa 0,5 "/" Essigsäure verbleiben.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Methylacetat und Äthylacetat, dadurch gekennzeichnet, daß man das Gemisch von Säuren und Alkoholen, gegebenenfalls in verdünnten Lösungen, unter Verzicht auf die Mitwirkun- von Katalysatoren auf Teinperaturen oberhalb ioo', z. B. solche von i 5o bis --oo', unter Anwendung von Druck erhitzt und die entstehenden Ester fortlaufend aus dem Reaktionsgemisch abdestilliert.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH108870D DE507205C (de) | 1926-11-16 | 1926-11-16 | Verfahren zur Herstellung von Methylacetat und AEthylacetat |
| DEH109688D DE513943C (de) | 1926-11-16 | 1927-01-16 | Verfahren zur Herstellung von Estern der niedrigen Glieder der Fettsaeurereihe |
| DEH110693D DE514744C (de) | 1926-11-16 | 1927-03-22 | Verfahren zur Herstellung von Estern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH108870D DE507205C (de) | 1926-11-16 | 1926-11-16 | Verfahren zur Herstellung von Methylacetat und AEthylacetat |
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| DE507205C true DE507205C (de) | 1930-09-15 |
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| DEH108870D Expired DE507205C (de) | 1926-11-16 | 1926-11-16 | Verfahren zur Herstellung von Methylacetat und AEthylacetat |
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| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE507205C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0009886A1 (de) * | 1978-09-12 | 1980-04-16 | BP Chemicals Limited | Verfahren zum Herstellen von Carbonsäureestern unter superatmosphärischem Druck |
-
1926
- 1926-11-16 DE DEH108870D patent/DE507205C/de not_active Expired
Cited By (1)
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