DE50707C - Schaltwerk für elektrische Uhren - Google Patents

Schaltwerk für elektrische Uhren

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DE50707C
DE50707C DENDAT50707D DE50707DA DE50707C DE 50707 C DE50707 C DE 50707C DE NDAT50707 D DENDAT50707 D DE NDAT50707D DE 50707D A DE50707D A DE 50707DA DE 50707 C DE50707 C DE 50707C
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Germany
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DENDAT50707D
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m. HAAS in Kempten, Bayern
Publication of DE50707C publication Critical patent/DE50707C/de
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C1/00Winding mechanical clocks electrically
    • G04C1/04Winding mechanical clocks electrically by electric motors with rotating or with reciprocating movement
    • G04C1/06Winding mechanical clocks electrically by electric motors with rotating or with reciprocating movement winding-up springs
    • G04C1/062Winding mechanical clocks electrically by electric motors with rotating or with reciprocating movement winding-up springs by oscillating movement

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 83: Uhren.
MAX HAAS in KEMPTEN (Bayern). Schaltwerk für elektrische Uhren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. September 1889 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Gleichstromuhr und besteht im wesentlichen darin, dafs ein einseitig gekuppeltes Zahnrad mittelst eines von Elektromagneten in regelma'fsigen Zeiträumen bewegten und mit einer Sperrklinke versehenen Ankers in Umdrehung versetzt wird.
Fig. ι bis 4 der beiliegenden Zeichnung bringen die Gleichstromuhr - des Näheren zur Darstellung, und zwar ist in Fig. 1 eine Vorderansicht und in Fig. 2 eine Seitenansicht gezeichnet, während Fig. 3 und 4 die Antriebsvorrichtung im Einzelnen zur Darstellung bringen.
jB ist die Grundplatte, auf welcher die mit Polschuhen D versehenen Elektromagnete E befestigt sind. C ist eine Deckplatte, welche zum Schutz der Antriebsvorrichtung dient. A ist ein Anker in Gestalt zweier Sicheln; er ist auf der Achse d lose angebracht und wird von den Polschuhen bei der intermittirenden Bethätigung des Elektromagneten angezogen, /ist eine einerseits an der Grundplatte B, andererseits an dem Anker A befestigte Spiralfeder, welche das Bestreben hat, den Anker gegen den Anschlag i zu drücken, so dafs derselbe in der in Fig. 1 gekennzeichneten Stellung gehalten wird. Auf dem Anker A ist eine Blattfeder α befestigt, welche auf die gleichfalls am Anker angebrachte Sperrklinke b drückt und letztere gegen die Zahnflächen des mit der Achse d fest verbundenen Rades c legt. Mit letzterem ist das Rad e gekuppelt, von welchem aus die Bewegung auf das Minutenrad bezw. das Triebwerk der Uhr übertragen wird, g ist eine an der Deckplatte C befestigte Blattfeder, deren frei hervorragender Theil derartig gebogen ist, dafs dieselbe bei der Drehung des Rades c in der Pfeilrichtung über die Kante c1 hinweggleitet, während sie bei etwa umgekehrter Bewegung sich gegen die hervorragende Kante c2 legen und eine Weiterdrehung des Rades in der den Pfeilen entgegengesetzten Richtung verhindern würde. Durch die Feder g ist demnach das Zahnrad c einseitig gekuppelt.
Die Wirkungsweise der vorbeschriebenen Einrichtung ist folgende:
Wird ein Strom von kurzer Dauer durch die Windungen der Elektromagneten E gesendet, so wird der Anker A, welcher während der Ruhelage die in Fig. 1 angegebene Stellung einnimmt, in der Pfeilrichtung gedreht, und zwar so weit gedreht, bis er gegen die Kante i1 des Anschlags i trifft. Während dieser Drehung ist die Feder f angespannt und die mit dem Anker A fest verbundene Sperrklinke b in die nächst folgende Zahnlücke gelegt worden. Hierbei ist das Rad c durch die Feder g a*n einer der Pfeilrichtung entgegengesetzten Drehung verhindert worden.
Hört nun der elektrische Strom auf, so wird auch die Anziehung zwischen den Sicheln des Ankers A und den Polschuhen D aufhören und der Anker wird durch die Spiralfeder f wieder in seine anfängliche Lage gebracht, d. h. er wird gegen die Kante i2 des Anschlags i gelegt. Während dieser Bewegung ist das Zahnrad c durch die Sperrklinke b um einen Zahn gedreht worden und somit auch das Zahnrad e, von welchem aus die Bewegung auf das Triebwerk der Uhr übertragen wird. Die schräg gestellte Sperr:

Claims (1)

  1. feder g ist so angeordnet, dafs sie während der Drehung des Rades c in der Pfeilrichtung über die Kante c1, Fläche c3 und Kante c2 der Radzähne hinwegschleift und in der in Fig. ι gekennzeichneten Stellung das Zahnrad sperrt.
    •Die Verwendung einer Feder f, welche durch die Drehung des Ankers A angespannt wird und beim Aufhören des elektrischen Stromes das Zahnrad c selbsttätig bewegt, ist insofern beachtenswerth, als es schwierig ist, die Anziehungskraft zwischen Polschuhen und Magneten in geeigneter Weise zu regeln. Die Bewegung des Ankers A in der Pfeilrichtung wird meist eine stofsweise und daher für eine unmittelbare Uebertragung auf das Triebwerk ungeeignete sein. Der Erfinder hat es daher vorgezogen, diese Bewegung des Ankers lediglich zur Spannung einer Spiralfeder zu benutzen, deren Stärke genau geregelt werden kann, so dafs sie beim Aufhören der magnetischen Wirkung eine sanfte, allmälige Drehung des Zahnrades c bewirkt.
    Pate ν τ-An sp ruch:
    Ein Schaltwerk für elektrische Uhren, bestehend aus einem doppelt sichelförmigen Anker A, welcher, durch Elektromagnete beeinflufst, eine das Zeigerwerk beim Aufhören des Stromes mittelst Sperrklinke b und Zahnrad c in Bewegung setzende Feder f spannt, einem die Schwingbewegungen des Ankers begrenzenden Anschlag i und einer Sperrfeder g zur einseitigen Sperrung des Zahnrades c.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT50707D Schaltwerk für elektrische Uhren Expired - Lifetime DE50707C (de)

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